<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="en">
	<id>https://bou.de/u/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lu_Xun_Complete_Works%2Fde%2FFan_ainong</id>
	<title>Lu Xun Complete Works/de/Fan ainong - Revision history</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://bou.de/u/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lu_Xun_Complete_Works%2Fde%2FFan_ainong"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bou.de/u/index.php?title=Lu_Xun_Complete_Works/de/Fan_ainong&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-12T21:35:59Z</updated>
	<subtitle>Revision history for this page on the wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.14</generator>
	<entry>
		<id>https://bou.de/u/index.php?title=Lu_Xun_Complete_Works/de/Fan_ainong&amp;diff=174906&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin at 09:40, 12 April 2026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://bou.de/u/index.php?title=Lu_Xun_Complete_Works/de/Fan_ainong&amp;diff=174906&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-12T09:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;New page&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;background-color: #2c3e50; color: white; padding: 8px 12px; margin: 0 0 15px 0; border-radius: 4px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lu_Xun_Complete_Works|← Back]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/en/Fan_ainong|EN]] &amp;amp;middot; '''DE''' &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/fr/Fan_ainong|FR]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/es/Fan_ainong|ES]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/it/Fan_ainong|IT]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/ru/Fan_ainong|RU]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/ar/Fan_ainong|AR]] &amp;amp;middot; [[Lu_Xun_Complete_Works/hi/Fan_ainong|HI]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Fan Ainong =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstbildnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Geist ist es unmoeglich, den goettlichen Pfeilen zu entkommen; Wind und Regen verduestern gleich Felsengewicht die alte Heimat.&lt;br /&gt;
Den kalten Sternen vertraue ich meine Gedanken an, doch das Kraut der Treue bemerkt es nicht; mit meinem Blut weihe ich mich dem Gelben Kaiser Xuanyuan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Klagegedichte (In Trauer um Fan Ainong)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.&lt;br /&gt;
In Tagen, da Wind und Regen toben, gedenke ich Fan Ainongs.&lt;br /&gt;
Sein greises Haupt welkte einsam dahin; mit weissem Blick sah er auf Huhn und Wurm.&lt;br /&gt;
Der Geschmack der Welt ist bitter wie Herbstdisteln; der gerade Weg der Menschen fuehrt ins Elend.&lt;br /&gt;
Warum nur drei Monde getrennt, und schon hast du deine sonderbare Gestalt verloren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.&lt;br /&gt;
Am Meerestor wuchert Seegras, gruen; viele Jahre lebte er fremd in der Ferne.&lt;br /&gt;
Kaum waren die Fuechse aus ihrem Bau, betraten schon Holzpuppen die Buehne.&lt;br /&gt;
In der alten Heimat schwarze, kalte Wolken; in gluehender Hitze frostlange Naechte.&lt;br /&gt;
Allein versank er im kuehlen Wasser - konnte dies wohl seinen Kummer reinwaschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.&lt;br /&gt;
Beim Wein ueber die heutige Welt disputierend, war der Herr ein leichter Trinker.&lt;br /&gt;
Die grosse Welt taumelt noch in Rausch; in sanfter Trunkenheit sank er selbst dahin.&lt;br /&gt;
Dieser Abschied ward zum ewigen; von nun an verstummt jedes Wort.&lt;br /&gt;
Die alten Freunde zerstreut wie Wolken - auch ich bin nur leichter Staub!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer Wu Qishan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre in Shanghai lebend, sah er taeglich China.&lt;br /&gt;
Krank, und suchte keine Arznei; gelangweilt, da las er erst Buecher.&lt;br /&gt;
Kaum ein wenig Macht, schon aendert sich das Gesicht; die abgeschlagenen Koepfe werden mehr.&lt;br /&gt;
Ploetzlich wieder Ruecktritt vom Amt - Namo Amitabha!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel I.&lt;br /&gt;
Tag und Nacht stroemt der grosse Fluss gen Osten; die versammelten Helden ziehen wieder in die Ferne.&lt;br /&gt;
Sechs Dynastien praechtiger Seide - ein alter Traum; ueber der Steinstadt haengt der Mond wie ein Haken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel II.&lt;br /&gt;
Am Yuhuatai liegen zerbrochene Hellebarden; im Mochou-See verbleibt nur eine schwache Welle.&lt;br /&gt;
Die schoene Frau, die ich ersehne, ist nicht zu sehen; heimkehrend singe ich ein weites Lied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschied fuer Masuda Wataru&lt;br /&gt;
In Fuso ist schoener Herbst, Ahornblaetter rot wie Zinnober leuchten in kuehler Frische.&lt;br /&gt;
Doch ich breche eine Trauerweide zum Abschied; mein Herz folgt dem Kahn gen Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel&lt;br /&gt;
Blut traenkt die Zentralebene und naehrt kraeftiges Gras; Frost erstarrt das weite Land, doch Fruehling blueht.&lt;br /&gt;
So viele Helden scheitern, der Ratgeber krank; Traenen am Grab des Kaisers, Kraehen im Abenddunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegenheitsgedicht&lt;br /&gt;
Schriften wie Erde - wohin fuehren sie? Zum oestlichen Himmel blickend, wecken sie Traumgedanken.&lt;br /&gt;
Wie schade, dass der duftende Hain verarmt; Fruehlingsorchideen und Herbstchrysanthemen bluehen nicht zur gleichen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer Pengzi&lt;br /&gt;
Ploetzlich steigt eine Unsterbliche vom azurnen Himmel; ein Wolkenwagen fuehrt das Geisterkind.&lt;br /&gt;
Armer Pengzi, kein Himmelssohn; er flieht hin und her und schlueckt den Nordwind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Schlacht vom 28. Januar&lt;br /&gt;
Kriegswolken weichen voruebergehend, ein Rest von Fruehling; schwere Geschuetze und klare Gesaenge - beide verstummt.&lt;br /&gt;
Auch ich habe kein Abschiedsgedicht; nur aus tiefstem Herzen wuensche ich Frieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Spottverse auf Professoren&lt;br /&gt;
I. Wer das Gesetz macht, faellt nicht selbst darunter; gemuetlich lebt er ueber vierzig.&lt;br /&gt;
II. Arm, die Weberin am Stern, wurde zur Frau eines Pferdeknechts. Die Elstern kommen wohl nicht; endlos die Milchstrasse.&lt;br /&gt;
III. Die Welt hat Literatur, Maedchen volle Hueften. Huehnerbruehe statt Schweinefleisch - Beixin schloss die Tueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich hoerte&lt;br /&gt;
Strahlendes Licht erhellt das Bankett; geschmueckte Maedchen bedienen den Jadebecher.&lt;br /&gt;
Ploetzlich erinnert sie sich an Verwandte unter verbrannter Erde; sie verbirgt die Traenenspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel&lt;br /&gt;
I. Die alte Heimat dunkel unter schwarzen Wolken; durch die ferne Nacht getrennt vom Fruehling. Am Jahresende greift man zum Weinbecher und isst Kugelfisch.&lt;br /&gt;
II. Weisszaehnige Wu-Maedchen singen Weidenzweiglied; nach dem Wein, alles still. Alte Traeume jagen den Rausch davon; allein vor dem Lampenschatten denke ich an den Kuckuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antwort auf einen tadelnden Gast&lt;br /&gt;
Ohne Gefuehl heisst nicht wahrer Held; wer sein Kind liebt, ist kein geringerer Mann.&lt;br /&gt;
Der Sturmentfacher wendet sich um und betrachtet den kleinen Tiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuer einen Maler&lt;br /&gt;
Wind erhebt sich, tausend Waelder verdunkeln sich; Nebel versperrt den Himmel, hundert Blueten vergehen.&lt;br /&gt;
Nur mit Zinnoberrot und Tusche male er einen Fruehlingsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inschrift zu Nahan&lt;br /&gt;
Wer mit Worten spielt, geraet ins Netz der Worte; wer der Welt trotzt, verstoesst gegen ihren Lauf.&lt;br /&gt;
Angehaeufter Hass kann Gebeine zersetzen; es bleibt nur der Klang auf dem Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klage um Yang Quan&lt;br /&gt;
Wo ist die Leidenschaft von einst? Blumen bluehen, Blumen fallen - beides geschehe.&lt;br /&gt;
Traenen im Regen Jiangnans, erneut um den gefallenen Helden zu weinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel&lt;br /&gt;
I. Im Reiche Yus viele fliegende Generaele; in der Schneckenbehausung nur Eremiten. Nachts den Schatten am Teichgrund einladend; mit reinem Wasser die kaiserliche Gnade preisend.&lt;br /&gt;
II. Ein Zweig edler Eleganz beschwichtigt die Xiang-Nymphe; neun Felder treuer Tugend troesten den einsam Wachenden. Gegen die Fuelle von Beifuss hilft nichts; der Verbannte verbreitet so seinen Duft.&lt;br /&gt;
III. Rauch und Wasser - alltaeglich; im oeden Dorf ein einsamer Angler. Tief in der Nacht erwacht er aus dem Rausch; nirgends Binsen und Schilf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehirnentzuendung - ein Scherz&lt;br /&gt;
Meine zornigen Brauen rauben nicht den Reiz; doch ich verstosse gegen den Geschmack der Damen. Ihr Fluch klingt anders; mein Gehirn bleibt kalt wie Eis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Titel&lt;br /&gt;
Zehntausend Haeuser verduestert im Unkraut; wer wagt erderschuetternde Klagelieder?&lt;br /&gt;
Gedanken verbinden sich mit dem Kosmos; in der Stille hoert man den Donner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfindungen in einer Herbstnacht&lt;br /&gt;
Hinter bestickten Vorhaengen entschwindet das Licht; am Rand von Zypressen eine Zeremonie. Der trauernde Kaiser laesst die Graeser welken; Dornen schmuecken die Brache. Woher Milchfruechte fuer tausend Buddhas? Um Mitternacht kraehen Haehne; ich zuende eine Zigarette an und spuere die Kuehle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spaetherbst des Jahres des Schweins&lt;br /&gt;
Einst erschrak ich, als der strenge Herbst die Welt erfasste; wie koennte ich Fruehlingswaerme an die Feder bringen? Im Staubmeer versinken hundert Empfindungen; im Herbstwind eilen tausend Beamte. Alt kehre ich zum Sumpf zurueck, Binsen verbraucht; im Traum falle ich durch leere Wolken. Gespannt lausche ich dem Hahnenschrei - alles still; die Sterne stehen klar am Horizont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Books]]&lt;br /&gt;
[[Category:Lu Xun]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Admin</name></author>
	</entry>
</feed>