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*Motive für die Gründung der DCG
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*Zweifel an der Gesellschaft: Tarnorganisation? Ostdeutsche Zweifel,
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*Konkurrenz mit Ostasiatischem Verein (DCG
 
*German-Chinese relations since 1949 with a focus on Associations
 
*German-Chinese relations since 1949 with a focus on Associations
  

Revision as of 06:47, 19 March 2023

All SSCI-intended research is strictly confidential. Material cannot be passed on to a third party. All publications need to mention Martin Woesler as first or corresponding author.

Lectures

Goethe and Qu Yuan

November 29, 2022, 9-18 Lu Xun-Konferenz Vortrag über Goethe und seine weltweite Rezeption (und Qu Yuan?) 考虑到与欧洲的时差,可能安排在北京时间下午3点左右,欧洲时间上午8点左右开始,到晚上7点左右,欧洲时间中午12点结束。


Goethe, Journals 2021: MB, EJS, EJCS

Goethe: Topos des Genies, das sich gerade durch seine Imperfektion, des Eingeständnisses der Unvollkommenheit, auszeichnet

Aus Vorliebe für junge Frauen Antrieb gewinnen/Muse: Das ewig-Weibliche zieht uns hinan

Klassische Archetypen: Pakt mit dem Teufel

Den tragischen Elementen: menschliche Schaffenskraft/Hybris begrenzt, Endlichkeit und Vergeblichkeit des irdischen Daseins entgegengesetzt: Augenblick verweile doch, du bist so schön

Himmelsreise/Erlösung: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir gebrauchen.“

Größe durch Feiern der Schöpfungskraft und des Strebens des menschlichen Geistes

Selbstmord als Thema in unglücklichen Liebesromanen => Selbstmorde mit Bezug auf Romane

Ewiges Weiterleben durch unsterbliches/zeitloses literarisches Erbe


Weltruhm-Wettstreit mit Heine/Schiller: Der preist sich für Japan-Bekanntheit, Goethe: mit ängstlicher Hand Werthern und Lotten auf Glas

Qu Yuan: Topos des verkannten moralisch korrekten, dem später von der Geschichte recht gegeben wird => es gibt eine höhere Wahrheit

Klage über Ungerechtigkeit des Lebens,

Ewiges Weiterleben durch unsterbliches/zeitloses literarisches Erbe => Verabsolutierung/Erreichen einer höheren Ebene, im Fluss, Gedenken an Festtag

HLM in Germany

Lecture in Ji'nan University December 10, 2022 Guangzhou Jinan daxue Gudai xiaoshuo guoji chuanbo, Xiao Daping

tragischer Freitod

Himmelsreise: Pforten öffnen sich nicht

Größe durch Fallhöhe/Tragik

Papers

With Zhu Meimei

  • Dunhuang:
  1. What new findings?
  2. What journal? JOURNAL OF ASIAN STUDIES SSCI: 0.833

With Hu Huan

  • Motive für die Gründung der DCG
  • Zweifel an der Gesellschaft: Tarnorganisation? Ostdeutsche Zweifel,
  • Konkurrenz mit Ostasiatischem Verein (DCG
  • German-Chinese relations since 1949 with a focus on Associations

WRI Geschichtsüberblick

1949 nahm die Deutsche Demokratische Republik Beziehungen zur Volksrepublik China auf

Seit # gab es ein Embargo, das in Paris überwacht wurde. In der Kommission hatten die USA das Sagen.

Seit 1949 gab es Handelsbeziehungen zwischen Westdeutschland und der Volksrepublik China. Die Exporte gingen aber wegen des Embargos zu etwa 80% über Hongkong, nur 20% direkt nach China.

1952 Kabinettsbeschluss: Gründung des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft. Zuständig auch für Chinahandel.

April 1955: Mao Zedong proklamierte die Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland. (Akten 15) Im September 1955 Leitartikel der Volkszeitung, dass Normalisierung der Beziehungen gewünscht werde. (Akten 15-16)

25.12.1955: Gemeinsame Erklärung der DDR und der VR China, dass die DDR eine Normalisierung der Beziehungen der VR China auch zur BRD begrüßen würde.

Januar 1956: Zhou Enlai auf der 2. Sitzung des Nationalkomitees der Politischen Konsultativkonferenz: Normalisierung der Beziehungen begrüßt

5.6.1956 Im Interview mit Dr. Ernst Schumacher erklärte Zhou Enlai, der kulturelle Austausch sei für die VR China sehr wertvoll (Akten 16), er wünsche, den kulturellen Austausch zu verwirklichen (Akten 17), „Von chinesischer Seite geht man davon aus, dass der Kulturaustausch zu gegenseitigen Kontakten führt und somit die Normalisierung der Beziehungen vorbereiten hilft.“


1956/57 kam Bewegung in die deutsch-chinesischen Beziehungen

August 1956: Hermann Schwann (FDP) bereiste als erster westdeutscher Politiker im August 1956 die VR China und wurde von Mao Zedong und Zhou Enlai empfangen. Zhou Enlai bot die Aufnahme diplomatischer Beziehungen an. Das ostdeutsche Außenministerium notierte: „Schwann bekundete seine Absicht, in der Bundesrepublik eine Gesellschaft für westdeutsch-chinesische Freundschaft zu gründen, die u.a. den Delegationsverkehr zwischen der Bundesrepublik und der Volksrepublik China organisieren soll.“ (Akten 13) „auch die kulturellen Fäden müssten neu geknüpft werden (Kulturabkommen, Professoren- und Studentenaustausch)“ (Akten 15) Er bat auch um Freilassung der neun inhaftierten Deutschen.

Konrad Adenauer (CDU) wollte damals keine Beziehungen zur VR China aufnehmen.

28.10.1956 Der Telegraph berichtet, dass die 9 Inhaftierten freigelassen werden.

1957 wurde die Deutsche China-Gesellschaft mit etwa 400 Mitgliedern in Hamburg gegründet, eines der aktivsten Mitglieder war Schwann. Es ging explizit darum, in der Zeit vor Aufnahme der Beziehungen schon Kulturaustausch etc. zu ermöglichen. (Akten 66) überparteilich, chronischer Geldmangel, auf Mitgliedsbeiträge angewiesen, „Der Sinn der Deutschen China-Gesellschaft sollte ja darin bestehen, mit Ausnahme einer diplomatischen Tätigkeit alles das zu machen, was auf anderen Gebieten Sache eines Geschäftsträgers ist, solange diplomatische Beziehungen zwischen Peking und Bonn nicht bestehen. Hamburg hat in dieser Gesellschaft die meisten Mitglieder. Aber auch im Saarland gibt es eine relativ große Gruppe der Deutschen China-Gesellschaft. Im Saarland gehört der Aufbauminister der Deutschen China-Gesellschaft an.“ (Akten 66)


Kurz vor der Gründung Ende Februar 1957 führte Majonica im Sinne Taiwans eine Störaktion durch. Er gründete im Februar in Bonn mit wenigen Mitgliedern die „Deutsch-chinesische Gesellschaft“, die die Verhinderung der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur VR China zum Ziel hatte. „Dem Initiatoren lag vermutlich auch die Absicht nahe, eine ähnliche Gesellschaft für die Verbindung mit der Volksrepublik China zu gründen, zuvorzukommen.“ (Akten 21) Gleichzeitig sollte der Name damit schon einmal vergeben sein. Die Welt schreibt dazu „Genau genommen ist es also eine deutsch-formosische Gesellschaft.“ Tatsächlich handelte es sich eher um eine „deutsch-taiwanische Gesellschaft“, da Majonica statt der Aufnahme der Beziehungen zu China die mit Taiwan zum Ziel hatte.

Hallstein hat auf der Tagung des Ostasiatischen Vereins Hamburg-Bremen (Wirtschafts-Zusammenschluss, Akten 42) die Fortsetzung der Embargo-Politik gefordert.

With Dan Juan

  • German-Chinese relations since 1949

pdf als Publikation des EUV (DeGruyter nach hinten) => einfacher zitieren/verweisen

543 Fotos von Papierakten (2,2 GB, auch als Text erkannte Version mit 330 MB)

628 S. Akten zu Thema 1

408 S. Akten zu Thema 2

192 S. Akten zu Thema 3

2125 S. Abgeschriebene und mit Fußnoten erläuterte Akten als E-Book (durchsuchbarer Text)

78 S. vom ostdeutschen Außenministerium

  • Lu Xun's Earliest German translation

With Duan Yuanyuan

  • Translation Theory
  • Survey?
  • Interview with expert

With He Jun

  • Survey?
  • Qualitative interviews with expats

With Liu Rong

With Cord Eberspaecher

  • German-Chinese relations since 1949

With Arndt Buessing

Konzeptskizze für Paper mit Arndt

Woesler, M., Büssing, A. Auswirkungen empfundener Krisen auf Wohlbefinden und Spiritualität chinesischer Studierender in China

Ausgangslage

Was wollen wir?

Feststellen, welche Auswirkungen Krisen auf Gemüt und Spiritualität haben

Feststellen, ob die Auswirkungen mit denen deutscher Studienteilnehmer vergleichbar sind

Wie machen wir es? Online-Befragungen einer Studenten-Population

Wie sind die Ergebnisse zu bewerten?

Wir sollten die Ergebnisse mit den Umfragen, die Du in Deutschland und/oder anderen Ländern gemacht hast, in Relation setzen. Kannst Du mir dazu entsprechende Aufsätze schicken? Dann hätte ich auch ein Muster für unseren Aufsatz.

Population: Chinesische Studierende an der Hunan Normal Universität Changsha

Befragung: __ x über einen Zeitraum von __ (evtl. direkt während eines Lockdowns oder anderem als Krise empfundenen Ereignis das 2. Mal dieselben Leute fragen)

Teilergebnis: Veränderungen bei denselben Studierenden (Vergleichsmöglichkeit durch anonymen Code)

Interventionen/Ereignisse vor/zwischen den Befragungen: (z.B. Campus-Corona-Lockdown, Kommilitone der Selbstmord begeht etc.)

Teilergebnis: Auswirkungen bestimmter Ereignisse auf Wohlbefinden und Spiritualität insgesamt

  Anhang: Fragebogen-Entwurf

Fragebogen zum Empfinden staunender Ehrfurcht/Dankbarkeit und Lebensqualität[edit]

With Ekkehart Jenetzky

  • H Soziales Umfeld 社会环境
  • I Beziehung mit dem Ausland und Fremdsprachen
  • J Einstellungen zu Digitalisierung und Selbstbestimmung
  • K Lösungen im Kampf gegen Corona
  • L Traditionelle chinesische Medizin (TCM) 中药

ich würde gerne ein paar möglichst kurze, auf Knackpunkte konzentrierte Umfragen machen, die auch veröffentlichungswerte Ergebnisse bringen, und Dich als Co-Autor gewinnen. Hast Du Ideen, was ich fragen könnte? (Vielleicht Bewusstsein, dass China der größte Umweltverschmutzer ist, was von der Propaganda verschwiegen wird, was die Leute aber durch einfache Zahlen im Internet recherchieren können? Vielleicht Glaube an die Wirksamkeit evidenzbasierter TCM als COVID-Prävention bzw. generell an die höchste Wirksamkeit von nur TCM, TCM+westlicher Medizin, nur westliche Medizin?) Soll ich da eher vom Ergebnis her konzipieren, also von einem vermuteten Ergebnis ausgehend? Oder ist es wichtiger, dass man sich erst in die Literatur einliest und schaut, wo noch keine Faktoren ermittelt, oder Zusammenhänge (bzw. Nicht-Zusammenhänge) nachgewiesen werden konnten?

Du hattest ja netterweise schon einmal in die EU-bezogene Umfrage mit 61 Fragen reingeschaut (http://bit.ly/EU-SURVEY). Das meiste sind Wissensfragen zur EU, es geht aber auch um politische Haltungen. Ich habe nun 815 ausgefüllte Fragebögen. Die Studierenden wurden aufgefordert, den Bogen jeweils am Semester-start und -ende auszufüllen (also jeder 2 Mal). Könnte ich die nicht z.B. so auswerten, dass ich mir anschaue, ob mehr von den richtig/falsch-Fragen, wenn eine Person den Fragebogen das zweite Mal ausgefüllt hat, richtig ausgefüllt wurden und dies vielleicht in Abhängigkeit davon analysiere, ob am Ende eines Semesters mehr richtig beantwortet wurden (weil die Studierenden in den Lehrveranstaltungen mehr über die EU erfahren haben)? Ich könnte mir auch die politische Stimmung für oder gegen die EU anschauen, ob sich diese (vor dem Hintergrund der laufenden Decoupling-Diskussion und dem rauheren politischen Klima gegen die EU) verschlechtert hat und dies vielleicht mit politischen Ereignissen (China-Kritik bei Enthaltungen in der UN in Sachen Ukraine-Krieg, EU-Erklärung zu China als Rivale, Scholz-Besuch etc.).

Ich habe mich gerade heute mit Texten aus dem Tao Tsang (Wade-Giles) bzw. Daozang (pinyin) https://en.wikipedia.org/wiki/Daozang beschäftigt, genauer mit einem Buch (The primordial breath, Wumbrand/Huang übersetzte 7+9 Schriften des Daozang ) , das diese Handschrift beschreibt: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/02549948.1948.11730928 Irgendwie fasziniert mich der Taoismus… -

Doch zurück zu Deiner Frage! Ich würde wirklich von Relevanz und Publizierbarkeit die Umfragen aufbauen, da kennst Du Dich besser aus, welche Fragen in der Literatur aufgeworfen werden, die Dein Studenten-Kollektiv auch vernünftig repräsentativ beantworten kann. Ich bin keine Freund von suggerierten Forschung, sondern würde wirklich von den offenen Fragestellungen oder mangelnden Erhebungsthemen ausgehen und überlegen, wie und wo ich die erhaltenen Ergebnisse publizieren könnte….

Zu Deiner zweimaligen Abfrage, die sehr wertvoll ist (da Verlaufsuntersuchung), aber natürlich zusammengeführt werden muss, würde ich die Veränderung anschauen, welche Fragen bleiben unverändert, welche haben sich durch Deine Vorlesung bzw. die Zeitveränderung verändert und was bedeutet das…  Ja den Erkenntnisgewinn (Richtig Falsch ) abbilden, damit könntest Du die (hoffenlich) positive Wirkung Deines Unterrichts und den Wissenszuwachs nochmal jenseits anderer Prüfungen belegen..

Du hast folgende Themen aufgeworfen: - Umweltverschmutzer ist, was von der Propaganda verschwiegen wird, was die Leute aber durch einfache Zahlen im Internet recherchieren können? - Vielleicht Glaube an die Wirksamkeit evidenzbasierter TCM als COVID-Prävention - bzw. generell an die höchste Wirksamkeit von nur TCM, TCM+westlicher Medizin, nur westliche Medizin?) - Ich könnte mir auch die politische Stimmung für oder gegen die EU anschauen, ob sich diese (vor dem Hintergrund der laufenden Decoupling-Diskussion und dem rauheren politischen Klima gegen die EU) verschlechtert hat und dies vielleicht mit politischen Ereignissen (China-Kritik bei Enthaltungen in der UN in Sachen Ukraine-Krieg, EU-Erklärung zu China als Rivale, Scholz-Besuch etc.).


Zoomen?

With David Martin

  • Conceptual/reflective paper on health and wellbeing consequences of remote control (maybe in SAGE Open or Journal of Medical Humanities - Research Impact Score 0.5)

Paper Social Scoring und Gesundheit

Gesundheitsaspekte bei Scoring

Hypothesen: was könnte das Scoring welche Auswirkungen haben

Genderdifferenzoiert, altersdifferenhziert, sozio-öökonomisch orientiert

Was kann man prophylaktisch gegenüber negativen gesundheitlichen Auswirkungen tun?

Studenten, Professoren, Putzkolonne, Küchenmitarbeiter

Interviews zu Narrativen des SCS

Hat SCS Rolle gespielt bei Einhaltung der COVID-Maßnahmen?

Was ist passiert durch Reduktion von Schulnoten und Gaming-Zeiten? Hat SCS einen Teil übernommen?


TO DO: Die Kommentare von David einarbeiten in Word-Datei "Fremdsteuerung Gesundheit"

  • Anxiety

With Karl Kraatz

1. Heideggers Technik-Kritik vor dem Hintergrund der Technik-Gläubigkeit in Asien und des globalen Klimawandels

2. Heideggers prerequisition of the transcendental subject (Dasein des Menschen) for the existence (Sein) and the intelligibility of the factical world (Entbergung der faktischen Welt) in comparison to other concepts of reality as existing even without being noticed

(„Nur solange Dasein ist, das heißt die ontische Möglichkeit von Seinsverständnis, ›gibt es‹ Sein.“)

3. Heidegger's factical worlds and the theoretical proof of Born's hypothesis of probability densities for non-factical worlds

Virtual worlds discussed in front of the background of Heidegger's factical world

Abstract Heidegger discussing Kant and Husserl suggests a factical being as a prerequisite for the intelligibility of the factical world. Born's hypothesis, that the exponent of the absolute value of a complex number calculating a probability density would be 2, is in accordance with quantum experiments. R. Woesler 2022 has shown it theoretically by including also computer simulations of worlds, including simulations of simulations of ..., (considering relatively arbitrary -finite and infinite- computer programs, using new assumptions which are a progress) equally with factical worlds.

Invisible, non-factical worlds are not yet known except from computer games e.g. with virtual reality. Possibly future non-factical worlds will have selfaware structures/persons, and can again simulate other non-factical worlds .

Transcendental subjects (on the earth: human beings) then may be either factical or simulated, but are not aware of their factical or simulated existence, because they develop the same consciousness in factical and virtual worlds.


Nach der Kehre: Wie zeigt sich das Sein für uns "von sich her"? (Wahrheit)

kennt keine Letztbegründung

Technik versteht Welt nur als Nutzbarmachung

„Zunächst ist zu sagen, dass ich nicht gegen die Technik bin. Ich habe nie gegen die Technik gesprochen, auch nicht über das so genannte Dämonische der Technik, sondern ich versuche: das Wesen der Technik zu verstehen.“ Heidegger äußerte weiterhin seine Besorgnis über die Entwicklung in der Biotechnologie: „[…] so denke ich an das, was sich heute als Biophysik entwickelt: dass wir in absehbarer Zeit im Stande sind, den Menschen so zu machen, d. h. rein seinem organischen Wesen nach so zu konstruieren, wie man ihn braucht.“[155]

Auch vor einer Zerstörung der natürlichen Umwelt warnte Heidegger. Die Verwüstung der Erde[156] durch die globalen technischen Machtmittel sei ein doppelter Verlust: Nicht allein die biologischen Lebensgrundlagen seien der Zerstörung ausgesetzt, auch die heimatliche, also geschichtliche, Natur verkomme zur Ressource für die globale Logistik des Gestells. Verlust der Natur sei so auch Verlust der Heimat.



Keywords

Kant in his first critique sees a unity between the subject's understanding and the objekts that are given in sensibility.


In the A-edition of Kant's Critique, imagination (in its relation to time) grounds the union between sensibility and understanding.

Heidegger sees "imagination" as the "root", the ground of the other faculties.

Wiki: Born won the 1954 Nobel Prize in Physics for his "fundamental research in quantum mechanics, especially in the statistical interpretation of the wave function".

1925, Born and Werner Heisenberg formulated the matrix mechanics representation of quantum mechanics. The following year, he formulated the now-standard interpretation of the probability density function for ψ*ψ (das ist psi konjugiert (spiegeln der complex number an reeller axis,wie ich dir mal sagte) mal psi

(in der einfachen quantentheorie also noch vor der quantenfeldtheorie , wo Ähnliches gilt)

in the Schrödinger equation, for which he was awarded the Nobel Prize in 1954


With Jiang Lihua

  • Interpretation
  • Multimodal Communication

With Martin Warnke, Christin Nax and Yi Song

With R. Woesler

  • Non-visible, virtual worlds with conscious structures/persons

Further Paper topics

  • Lu Xun (GET Geographies of Mobility; Wang Xiaoming: Lu Xun zhuan; David Wang: Lu Xun & *World Literature. The Task of Translation, featuring Eileen Cheng: Wild Grass & Morning *Blossoms Gathered at Dusk transl. by Eileen J. Cheng) panel on Oct 28, 2022 David Damrosch (Harvard), Theodore Huters (UCLA), Hu Ying (UC Irvine))
  • Essay
  • HLM
  • Internet-Literatur (Interview mit Pekinger Professor, welchen Text hat er mir geschickt, was soll ich machen? COMPARE WITH BOOK BY HOCKX)
  • Han Han
  • Han Shaogong
  • Anxiety
  • Neue Autoren: Zhang Wei, …
  • Büssing: WHO5
  • Unsere Umfragen
  • Datenrechtsumfrage
  • Weltkulturumfrage
  • Schulnoten in China
  • SCS (Interview mit Lin Junyue)
  • 50 Jahre
  • Fremdsteuerung
  • Qing-zeitliche Literatur
  • Vergleich Buddenbrooks-HLM
  • Appropriateness Theory (evtl. mit Snell-Hornby?)
  • Woesler, Martin Webliterature (there is a version which I sent to David Wang) MCLC
  • Messmann, Stefan Mao and the Blond Girl EJS 3 (2012) 2nd print approval
  • Mocca, Luigi The ‘Dual Paradox’ of Modernity in China EJS 3 (2012) 1st print approval, references?
  • Müller, Konstantin Wong Kar-wai: Creating Cinema in Your Head EJS 2 (2011) 1st print approval, references missing NOT APPROVED
  • Collani, Claudia von Inventory and Classification of the Most Important Documents Concerning the Chinese Rites Controversy EJS 2 (2011)
  • Rappe, Guido Comparing Greek and Chinese Ancient Ethics EJS 2 (2011)
  • Holz, Harald Negativity and Dialectics from a Logical Point of View: 7th Century Buddhism (Ji Zang 濟藏) compared with Pyrrho and Nicholas of Cusa EJS 2 (2011)
  • Wu, Donna M. F. Research on the Standing Portrait of Emperor Yongzheng in Formal Court Attire EJS 3 (2012)
  • Qin, Ying The Purple Lady and Blessings of Fertility - Chinese popular beliefs of the Privy Goddess and the blessings of fertility. The study is based on primary texts found in traditional Chinese literature and local gazetteers. EJS 3 (2012) NOT APPROVED
  • Besio, Kimberly Baochai Chasing Butterflies: Visual Culture in Honglou meng, Honglou meng in Visual Culture The Waves of the Stone, EJS Special Issue Make article fit in volume, evtl. write connections
  • Wu, I-Hsien The Story of The Stone: A Text in Flux The Waves of the Stone, EJS Special Issue Make article fit in volume, evtl. write connections
  • Woesler, Martin Western translations of the Dream of the Red Chamber - The Early Reception The Waves of the Stone, EJS Special Issue Full version, Make article fit in volume, evtl. write connections

Woesler, Martin Beaux and Belles [CN published] The Waves of the Stone, EJS Special Issue Make article fit in volume, evtl. write connections

  • Woesler, Martin Explicit / Minford [EN, CN published] Reprint of revised version in: The Waves of the Stone, EJS Special Issue Revise, Make article fit in volume, evtl. write connections

Woesler, Martin Canonization [CN published] MCLC

  • Zhou, Zuyan Freedom from the Fetters of Consciousness: A Daoist Theme of Dream of the Red Chamber The Waves of the Stone, EJS Special Issue
  • Woesler, Martin Choices of subjectivity and randomness - Non-representativeness as a characteristic of the cultural field of German literature in Chinese translation EJS
  • Woesler, Martin European Approaches to Chinese Literary History [CN published] MCLC
  • Messmann, Stefan China and India in comparison - Questioning the sustainability of China as the world’s economic engine China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Moccia, Luigi Chinese Transition: The role of law China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Brillant Foreign exchange governance in China China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Cheng Culture is Key China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Danner Chinese workers and MNCs: The Foxconn case China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Fang China’s Soft Power in the 21st Century China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Guo Two Souls, One World: On the Autobiographical Writings of Simone de Beauvoir and Ding Ling China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Mohammed China’s Economic Impact in the World Today with a focus on Africa China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Rasmussen Asia Revived - The potential for Northeast Asian regional integration China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Woesler China’s softpower impact in the US and Europe - Attractiveness as a key component China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Wu Human Security Challenges China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Xu Analysis on Impact of Marketing Dynamic Capabilities of the Chinese International Enterprise Against the Value of Stakeholders - A Case Study Based on Huawei China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Liang, Jingdong US-Foreign Correspondents in China China’s global impact, EJS Special Issue 3 (Impact conference papers)
  • Woesler, Martin Art in the age of digitalization – A reference to Benjamin Harvard Journal?
  • Woesler, Martin Stone Collections – Translation texts of the Dream of the Red Chamber EJS Special Issue 2, 3, 4
  • Woesler, Martin [German papers to be translated into English] Chinese Literature, Harvard Journal etc.
  • Woesler, Martin European Approaches to Chinese Literary History, CN published Chinese Literature etc.
  • Woesler, Martin China’s Softpower EJS 3 (2012)
  • Woesler, Martin Han Han and Lu Xun
  • May 4th Narratives (papers of the May 4th conference May 4, 2019)

Further Questionnaires

  • Data rights

Conferences

Konferenz-Programm (Entwurf)

7. Weltkonferenz Chinawissenschaften (7th World Conference of Chinese Studies)

Konferenz-Sprachen: Englisch, Chinesisch

Konferenzort: Poznan, Berlin/Changsha

Organisator: Weltverband Chinawissenschaften (World Association for Chinese Studies e.V.)

Auf der Konferenz stellen Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschungsergebnisse zu China vor und es gibt Diskussionsrunden zu aktuellen Themen. Die eingereichten Vortragsthemen und Abstracts durchlaufen ein Peer Review, durch das seit sechs Jahren sichergestellt ist, dass nur evidenzbasierte Forschung akzeptiert wird und dass für den Fall, dass politische Themen angesprochen werden, Propaganda kein Raum gegeben wird. Gleichzeitig wird durch neutralitätsbedachte Formulierungen (z.B. „Wissenschaftsfreiheit in China“) sichergestellt, dass die chinesische Seite auch chinesischen Wissenschaftler*innen weiterhin die Teilnahme gestattet. In den vergangenen Jahren nutzten auch volksrepublikanische Wissenschaftler*innen die Konferenz, um sich über Themen zu informieren, über die in der Volksrepublik China keine oder nur eingeschränkte Forschung möglich ist. Um volksrepublikanische und westliche Teilnehmer*innen zu schützen, werden die Vorträge nicht aufgezeichnet.

Die Teilnehmer, insbesondere die chinesischen, registrieren sich erfahrungsgemäß erst in den letzten Wochen vor der Konferenz. 2023 werden aufgrund der unabsehbaren Corona-Lage keine volksrepublikanischen Teilnehmer*innen in Präsenz erwartet, jedoch ist Online-Teilnahme möglich (Hybrid-Format). Die hier aufgeführten Teilnehmer*innen sind in der Regel jedes Jahr dabei und übernehmen in den Diskussionsrunden Moderator-Funktion.

Sowohl bei den bisherigen sechs Konferenzen wie auch bei der für 2023 geplanten Konferenz gibt es fast ausschließlich unpolitische Beiträge, die sich vor allem mit Kultur (Literatur) etc. der Vergangenheit beschäftigen. Die wenigen politischen Beiträge vertraten bisher durchgängig eine kritische Haltung, d.h. eine Haltung, die der Position der chinesischen Regierung entgegen gerichtet waren. Aus der Volksrepublik China gab es in den sieben Tagungen seit 2016 nur einen politischen Beitrag, dieser stammte von einem in der Volksrepublik arbeitenden Taiwanesen, beschäftigte sich mit einem LGBTQ-Thema und kritisierte die diesbezügliche Diskriminierung in China. Für 2023 sind werden keine politischen Beiträge aus der Volksrepublik erwartet, lediglich literaturwissenschaftliche. Im Falle einer größeren Anzahl von Vortragsvorschlägen sind weitere Online-Parallelsitzungen geplant.

PEER REVIEW COMMITTEE

Prof. Dr. Sam Crane, Williams College, USA

Em. Prof. Dr. Margaret Chu, Macao University of Science and Technology, Macao

Prof. Dr. Daniel Fried, Alberta University, Canada

Konferenztag 1

09:00-10:00 Panel Vor-Qin-Zeit: Literatur, Philosophie incl. Konfuzianismus (und Konfuzianismus heute)

━Sam Crane

10:30-11:30 Panel 1. Jahrtausend: Literatur incl. Tang-/Song-Poesie, Philosophie, TCM (und TCM heute)

━Ole Döring

12:00-13:00 Panel Ming- und Qing: Literatur, Dramen und Rolle europäischer Missionare in China

━Claudia von Collani

14:30-15:30 Panel Moderne und Gegenwart: Literatur, Ästhetik

━Karl-Heinz Pohl

16:00-17:00 Diskussionsrunde „Grundlagenforschung: Erschließen chinesischer Dokumente“ (- Zeitdokumente zur chinesischen Propaganda, - Quellen zum Aufbau eines Sozialkredit-Systems)

━Martin Warnke

17:30-18:30 Diskussionsrunde Medizin (Corona und Pandemie-Bekämpfung, Umgang mit Fieber, gesundheitliche Auswirkungen von Bildschirmzeit)

━David Martin, Bettina Berger, Arndt Büssing, Ekkehart Jenetzky, Silke Schwarz

Parallel-Sitzung 13:30-18:30: Nachwuchswissenschaftler*innen aus der Volksrepublik China tragen ihre Forschungsergebnisse zum Thema „Tourismus und Übersetzung“ vor.

Konferenztag 2

9-10 Panel Taiwanische Literatur

━Jiang Baochai (Taiwanische Literaturwissenschaftlerin)

10:30-11:30 Diskussionsrunde Geschichtswissenschaften (incl. Phänomen des Umschreibens von Geschichte)

- Tilgung der Kolonialgeschichte Hongkongs aus Hongkonger Geschichtsbüchern

- Auslassung ausländischer Einflüsse auf Chinas Modernisierung

━Cord Eberspächer (Historiker)

12:00-13:00 Diskussionsrunde Wirtschaftswissenschaften: Autarkie oder Diversifizierung

- Die chinesische Wirtschaft in Krisenzeiten, Öl-Import aus Russland, Auswirkungen der Corona-Politik auf Lieferketten und Binnennachfrage

- Chinas Handelsvereinbarungen, Freihandelszonen und Belt and Road Initiative

- Aufruf, chinesische kapital aus dem Ausland zurückzuholen

━Gerhard Preyer (Soziologe, Experte zur chinesischen Volkswirtschaft)

14:30-15:30 Diskussionsrunde Politikwissenschaften: China-Strategien im Wandel und die Machtlegitimation der chinesischen Regierung

- Auswärtige China-Strategien im diachronischen und synchronischen Vergleich

- Chinas Rolle in internationalen Organisationen incl. UN-Sicherheitsrat

- Innenpolitik: Indoktrination, Mentoring, Schulungen, Überwachung incl. Sozialkredit-System und Chinas Zustimmung in der UN zur Ächtung Künstlicher Intelligenz in Scoring-Systemen

━Thomas Weyrauch (Jurist und Taiwan-Experte)

16:00-17:00 Diskussionsrunde Wissenschaft und Bildung: Wissenschaftsfreiheit in China, Best Practices von Wissenschafts-Kooperation

- Einschränkung von Forschung, Zensur wissenschaftlicher Literatur, geringere ethische Grenzen bei Stammzellenforschung

- Wissenschaftliche Parallelwelt mit geringeren Standards: Patente, Impact Journals, Gastaufenthalte an anderen Universitäten

- Westliche Antworten: EU und deutsche Best Practices bei Forschungskooperationen mit Chna

━Martin Woesler (Sinologe, BMBF-Projekt zum Scoring in China)

17:30-18:30 Diskussionsrunde: Westliche und chinesische Überlegenheits-Narrative (Kultur, Gesellschafts-Systeme, Menschenrechte, Umgang mit Minderheiten)

Das Narrativ der Dominanz chinesischer Kultur und Sprache in der 2. Hälfte des 21. Jahrhunderts und die Erfahrungen mit den Konfuzius-Instituten

Das Narrativ der ältesten ungebrochenen Kultur der Menschheit („5000 Jahre“)

- Gegenläufige Trends des Erhalts von Minderheiten-Sprachen und –Kultur (incl. Geburtenkontrolle, Hochschulplatzvergabe, Rolle des Tourismus) sowie Zerstörung von Minderheiten-Kultur zugunsten von Han-Kultur

- Ersetzen ausländischer Professoren durch Auslandschinesen in Hongkong und Macao 2022 und Förderprogramme zum Gewinnen ausländischer Professoren

- Diskriminieren ethnischer Minderheiten mit Überwachung, DNA-Scans, Inhaftierung, Umerziehung, Zwangsverheiratung

- Diskriminierung Homosexueller und ausländischer NGOs, parteinaher Stiftungen etc.

━Michael Knüppel (Anthropologe, Experte für muslimische Minderheiten in China)

Konferenztag 3

13:00-14:00 Geschichtswissenschaft: China-Akten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes

━Cord Eberspächer (Historiker)

14:30-15:30 Komparatistik: Chinesische und westliche Literatur im Vergleich

━Daniel Fried (Komparatist, Literaturwissenschaftler)

16:00-17:00 Politikwissenschaften: Ein Land – zwei Systeme: Der gesellschaftliche Gegenentwurf Taiwan und die Angleichung des Hongkonger und Macaoer Gesellschaftssystems

━Margaret Chu (former Assoc. Prof. Macao University of Science and Technology)

17:30-18:30 Umweltschutz in China

- China als weltweit größter Umweltverschmutzer (weitere neue Kohlekraftwerke), erste Feldversuche (Plastikreduktion, Elektroroller) sowie globale Führung (Biodiversitäts-Konferenz 2022)

━Thomas Weyrauch (ehem. Mitarbeiter BAMF, zuständig für den China-Informationsdienst)

Journals

  • SAGE Open 2.032 https://journals.sagepub.com/home/sgo
  • Discourse & Communication 1.647
  • The Interpreter and Translator Trainer 1.75 (2020)
  • Perspectives - Studies in Translation Theory and Practice 1.00 (2021)
  • Translation Studies 1.00 (2021)
  • International Journal of Communication 1.128
  • Language and Intercultural Communication 1.061
  • Language & Communication 1.051
  • Journal of Applied Communication Research 1.000
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Statements

Draft for Statement of German China Association on Corona Pandemic Situation in China

Statement der Deutschen China-Gesellschaft zur Corona-Lage in China

China hat auf die Corona-Pandemie mit extremen Maßnahmen reagiert. Während das Heranzüchten und die Freisetzung des Virus in einem Wuhaner Labor mit gain of function-Technologie und zu geringem Sicherheitslevel in Teilen des Labors auch aufgrund mangelnder Kooperation mit der Weltgesundheits-Organisation nicht vollständig aufgeklärt sind, sind Fehler geschehen, wie anfängliche Vertuschungsversuche, dass der internationale Flugverkehr am Flughafen Wuhan nicht gestoppt wurde (nur der inländische) etc. Auch starke Schwankungen in der Meldestatistik deuten auf Zurückhalten und Nachmelden von Zahlen hin. Die Null-Covid-Politik, die in China als Überlegenheit des chinesischen Systems über westliche gefeiert wurde, hat China vor den gefährlicheren Virus-Varianten incl. Delta bewahrt, denen z.B. in den USA über 1 Mio. Menschen zum Opfer fielen, sie hat aber auch zu großen Einschränkungen geführt mit Extremen wie Trennung von Eltern und Kindern, Zwangs-Einschläferung von Haustieren, Einsperren von Hausbewohnern ohne Zugang zu Nahrung und schließlich zu Toten durch Wohnungsbrände, da die Feuerwehr nicht durch die Corona-Absperrungen fahren durfte.

Die radikale Abkehr von der Null-Covid-Politik Anfang Dezember 2022 aufgrund von vereinzelten Protestkundgebungen, bei denen weiße Blätter hochgehalten wurden, wird in China als „konsequente Fortführung einer ‚dynamischen’ Null-Covid-Politik“ verkauft. Von einem Tag auf den Anderen wurden die PCR-Massentests und die Standort-QR-Codes, mit denen die Bewegungsdaten der gesamten Bevölkerung erfasst wurden, abgeschafft, Anfang Januar 2023 fielen auch die Quarantäne-Vorschriften für Reisen nach China. Lediglich die Vorschrift zum Tragen einer Maske blieb bestehen. Innerhalb weniger Wochen erreichte die Zahl der Infizierten 250 Mio.

Für Ausländer, die nach China reisen, besteht derzeit und vermutlich auch noch die kommenden Monate ein erhöhtes Ansteckungsrisiko durch die hohe Zahl der Infizierten.

Auch wenn in China die weniger tödliche und leichter ansteckende Omikron-Variante vorherrscht, sieht die Deutsche China-Gesellschaft folgende Gefahren für die chinesische Bevölkerung:

1. Underreporting durch Einstellen der Massentests, Mangel an Testmöglichkeiten und schließlich durch das offizielle Einstellen der Meldung von Infizierten-Zahlen.

2. Hohe Übersterblichkeit von möglicherweise 1-2 Millionen Chines*innen. Diese Übersterblichkeit ist zwar im Wesentlichen auf COVID zurückzuführen, wird aber in den chinesischen Statistiken aus zwei Gründen nicht auftauchen: 1. Hat man definiert, dass nur Tote, die „an“ COVID sterben und nicht „mit“ COVID als COVID-Tote gezählt werden dürfen. 2. Ist den chinesischen Ärzten kommuniziert worden, dass Covid-Tote „politisch nicht erwünscht“ seien. Hier ist von einer Motivation, falsche Todesursachen zu bescheinigen, auszugehen.

3. Zu geringe Zahl an Intensivbetten mit Beatmungsgeräten pro Kopf der Bevölkerung. Hier werden viele Menschen, die mit Beatmungsgeräten hätten gerettet werden können, quasi auf den Fluren der Intensivstationen versterben.

Aus Sicht der Deutschen China-Gesellschaft hätte die chinesische Bevölkerung durch folgende Maßnahmen besser geschützt werden können:

1. Frühere Vorbereitung auf das Ende der Null-Covid-Politik, da es von Anfang an klar war, dass die Null-Covid-Politik nur ein zeitlich befristetes Aufschieben war. Insbesondere hätte die Zahl der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten deutlich aufgestockt werden müssen und zahlreiche Corona-Ambulanzen gebaut werden müssen.

2. Frühere Zulassung wirksamer Impfstoffe. Die chinesischen Impfstoffe haben in Kombination eine Wirkung von #%. Westliche Impfstoffe wie Corminaty etc. erreichen #%. Bisher wurden noch keine westlichen Impfstoffe zugelassen, lediglich für deutsche Staatsangehörige haben Bundeskanzler Scholz und Chinas Präsident Xi eine Zulassung vereinbart.

3. Zügiger Aufbau der Produktionskapazitäten von Corminaty im chinesischen Joint-Venture Foshun-BionTech.

4. Bessere Impfquote vor allem bei den vulnerablen Gruppen, insbesondere den Älteren.


Statement der Deutschen China-Gesellschaft zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit China

In der Debatte um den wissenschaftlichen Umgang mit China wurden zuletzt Extrempositionen vertreten. Dabei wurde unter anderem argumentiert, man müsse jegliche wissenschaftliche Auseinandersetzung mit China beenden, da China eine Autokratie wie Russland sei und sich im Ukraine-Krieg auch nicht deutlich von Russland distanziere. Die Formel „Wandel durch Handel“ bzw. Kooperation sei gescheitert.

Diese Forderung reicht jedoch zu weit, da zwei Dinge unbedingt weiter bestehen bleiben müssen:

1. Die Dokumentation und Auswertung von Informationen, die wir aus China erhalten, incl. der Erschließung chinesischer Quellen, um überhaupt zu wissen, was in China läuft und wie es funktioniert. Dies schließt auch die Erforschung der chinesischen Sprache ein, der chinesischen Kultur, da durch diese die chinesische Denkweise, Sichtweise und z.B. die mögliche Wirksamkeit von Einwirkung, Sanktionen etc. verstanden werden kann. Nur durch China-Kompetenz kann man der Naivität, mit der China teils in der Wirtschaft, in der Politik und bei Kommunen begegnet wird, entgegenwirken. Sowohl auf europäischer Ebene wie vom BMBF wurden Förderrichtlinien aufgelegt, mit deren Projekte China-Kompetenz gestärkt wird.

2. die china-kritische Forschung, d.h. die Forschung, die die Mechanismen der Überwachung, Unterdrückung, Manipulation, Propaganda etc. entlarvt. Dazu gehört auch die Durchführung und Auswertung von Erhebungen in China, um auch ggf. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Sichtweise von Regierung und Bevölkerung erkennen zu können.

All dies ist für die notwendige Expertise und Differenzierung als Grundlage auch für politische Entscheidungen wichtig.

Genauso gibt es Forschung, die tatsächlich nicht fortgesetzt werden sollte, etwa Forschung, die auf chinesischer Seite militärisch genutzt werden kann, Forschung, die der chinesischen Seite deutsche Geschäftsgeheimnisse offenbart etc.

Wissenschafts-Kooperationen sollten die EU-weiten Regeln für „Best Practice“ einhalten. Diese sind einfach auffindbar und bedeuten einen lohnenswerten Mehraufwand gegenüber Kooperationen mit Wissenschaftlern in freiheitlichen Demokratien. Diese Best Practice sorgen unter anderem dafür, dass man sich nicht dem chinesischen Recht unterwirft (hier werden Rechte an Forschungsergebnissen tendenziell der chinesischen Seite zugeschlagen, die Recherche kann eingeschränkt werden, das Recht der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen wird tendenziell eingeschränkt und muss zunächst von chinesischer Seite freigegeben werden, insgesamt können aufgrund schwammiger Gesetzgebung etwa Forschungsergebnisse sozialwissenschaftlicher Erhebungen als staatsgefährdend eingestuft werden) und die Befugnisse in der Forschung und der Verwendung der Forschungsergebnisse klar regelt.

Westliche Wissenschaftler sollten ihre Forschung, Nachwuchs-Betreuung und Lehre in China grundsätzlich genauso gestalten wie zuhause. Sobald von chinesischer Seite Einschränkungen bei Themen oder Positionen vorgenommen werden, sollte die deutsche Seite informiert und die Zusammenarbeit beendet werden. Dies bedeutet allerdings nicht, dass nun ein Mathematik-Unterricht in China zur Diskussion über die Demokratie-Untergrund-Bewegungen in China genutzt werden sollte. Auch chinesische Wissenschaftler berichten in Deutschland von ihren Stammzellen-Forschungen in China berichten, eine Forschung, die in Deutschland aufgrund ethischer Bedenken stark eingeschränkt ist.

Genauso sollten Kommunen zentral über Risiken informiert werden, wenn sie kritische Infrastruktur an chinesische Firmen verkaufen oder z.B. chinesische Überwachungsanlagen etc. bestellen möchten. Hier geht es nicht nur um die Reduktion von Abhängigkeiten, sondern konkret um die Abschöpfung von Daten (nach chinesischem Datenrecht gehören Daten deutsche Überwachungskameras, sobald sie einmal durch einen chinesischen Server gelaufen sind, dem chinesischen Staat) und um die Verwendung kritischer Infrastruktur als politisches Druckmittel (wie bei Russland die fossilen Energien).

In Deutschland wurden fast alle China-Professuren abgeschafft, während in den USA mehrere 100 Professuren bestehen.