Difference between revisions of "Trans Fin Exam 2024"

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Motschs Übersetzung muss den Skopos berücksichtigen, der in diesem Fall darin besteht, dem deutschen Publikum, das möglicherweise wenig über die chinesische Kulturrevolution weiß, das Werk in einer Weise zu präsentieren, die sowohl informativ als auch emotional berührend ist. Die Übersetzung muss also nicht nur die Worte, sondern auch die kulturellen und historischen Kontexte vermitteln, um den intendierten Effekt beim Zielpublikum zu erzielen.
 
Motschs Übersetzung muss den Skopos berücksichtigen, der in diesem Fall darin besteht, dem deutschen Publikum, das möglicherweise wenig über die chinesische Kulturrevolution weiß, das Werk in einer Weise zu präsentieren, die sowohl informativ als auch emotional berührend ist. Die Übersetzung muss also nicht nur die Worte, sondern auch die kulturellen und historischen Kontexte vermitteln, um den intendierten Effekt beim Zielpublikum zu erzielen.
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Skopos betont den Zweck der Übersetzung. Aus dem Vorwort von Monika Motsch zu „Wir Drei“ können wir diesen Akt der Übersetzung und den Zweck der Übersetzung erkennen. Als enge Freundin von Yang Jiang und Qian Zhongshu sprach sie in diesem Buch über ihre Freundschaft mit der Familie von Yang Jiang, ihre Eindrücke von den drei Familienmitgliedern und einige von Yangs Schreibtechniken. Beim Übersetzen sollte sie nicht nur den Gemütszustand von Yang Jiang beim Schreiben berücksichtigen, den Lesern die Persönlichkeit und die familiäre Zuneigung der Familie ihres Freundes wiedergeben, sondern den Lesern auch die chinesische Gesellschaft und Kultur vorstellen, damit sie ein authentischeres Verständnis von China haben.
 
Skopos betont den Zweck der Übersetzung. Aus dem Vorwort von Monika Motsch zu „Wir Drei“ können wir diesen Akt der Übersetzung und den Zweck der Übersetzung erkennen. Als enge Freundin von Yang Jiang und Qian Zhongshu sprach sie in diesem Buch über ihre Freundschaft mit der Familie von Yang Jiang, ihre Eindrücke von den drei Familienmitgliedern und einige von Yangs Schreibtechniken. Beim Übersetzen sollte sie nicht nur den Gemütszustand von Yang Jiang beim Schreiben berücksichtigen, den Lesern die Persönlichkeit und die familiäre Zuneigung der Familie ihres Freundes wiedergeben, sondern den Lesern auch die chinesische Gesellschaft und Kultur vorstellen, damit sie ein authentischeres Verständnis von China haben.
  
Yangs Prosastil ist dafür bekannt, natürlich und einfach zu sein. Für chinesische Leser ist ihre Prosa leicht zu verstehen, leicht zu verstehen. Sowohl umgangssprachliche Ausdrücke als auch Redewendungen lassen sich jedoch nur schwer ins Deutsche übersetzen. Zum Beispiel ist „饭桶“ in dem Satz „我现在出门,路都不认识了,车也不会乘了,十足的饭桶了“ ein chinesisches Slang. Er wird hauptsächlich verwendet, um Menschen zu beschreiben, die inkompetent sind, die nichts tun können, außer zu essen, und die extrem inkompetent sind. Und Monika Motsch übersetzt ihm als „unnützer Vielfraß“. Vielfraß bezieht sich auf eine Person, die sehr viel isst. Seine Kombination mit „unnützer“ drückt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes anschaulich und angemessen aus und erreicht den Zweck der Übersetzung. Als Sinologin und Übersetzerin vermittelt Monika Motsch nicht nur die sprachliche Botschaft des Originaltextes, sondern ist auch bestrebt, bei der Übersetzung den einzigartigen kulturellen Hintergrund und das soziale Umfeld Chinas zu vermitteln.  
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Yangs Prosastil ist dafür bekannt, natürlich und einfach zu sein. Für chinesische Leser ist ihre Prosa leicht zu verstehen. Sowohl umgangssprachliche Ausdrücke als auch Redewendungen lassen sich jedoch nur schwer ins Deutsche übersetzen. Zum Beispiel ist „饭桶“ in dem Satz „我现在出门,路都不认识了,车也不会乘了,十足的饭桶了“ ein chinesisches Slang. Er wird hauptsächlich verwendet, um Menschen zu beschreiben, die inkompetent sind, die nichts tun können, außer zu essen, und die extrem inkompetent sind. Und Monika Motsch übersetzt ihm als „unnützer Vielfraß“. Vielfraß bezieht sich auf eine Person, die sehr viel isst. Seine Kombination mit „unnützer“ drückt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes anschaulich und angemessen aus und erreicht den Zweck der Übersetzung. Als Sinologin und Übersetzerin vermittelt Monika Motsch nicht nur die sprachliche Botschaft des Originaltextes, sondern ist auch bestrebt, bei der Übersetzung den einzigartigen kulturellen Hintergrund und das soziale Umfeld Chinas zu vermitteln.  
Die Skopos-Theorie ermöglicht es Übersetzern, flexibel und kreativ zu sein, indem sie die Freiheit haben, den Text so zu adaptieren, dass er am besten in die Zielkultur passt. Dies ist besonders wichtig bei literarischen Werken, die oftmals eine tiefe kulturelle Bedeutung transportieren, die nicht immer direkt übersetzt werden kann. In der deutschen Übersetzung von Wir Drei verfolgt Monika Motsch eine Strategie des sprachlichen und kulturellen Wandels, indem sie charakteristische chinesische Wörter und Ausdrücke in Formen verwandelt, die deutsche Leser verstehen und akzeptieren können. Die Anwendung dieser Strategie stellt sicher, dass das übersetzte Werk von den Lesern in der Zielsprache akzeptiert und geschätzt werden kann, wobei der Geist des Originalwerks erhalten bleibt. Das Wort „三反运动“ wurde beispielweise übersetzt als „Drei Anti“-Kampagne. „三反运动“ ist die Abkürzung für eine besondere historische Bewegung nach der Gründung Chinas. Die deutsche Interpretation des Wortes „Kampagne“ lautet „größere, zeitlich begrenzte, propagandistische Aktion gegen oder auch für jmdn., etw.". Es stellt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes genauer wieder her. Aber der Begriff „Drei Anti“ -Kampagne ist für deutschsprachige Leser, die nichts über die chinesischen Geschichte wissen, immer noch schwer zu verstehen, so dass er durch Hinzufügen von Anmerkungen unterstützt werden müssen. Das Wort „许配“ hat ein starkes chinesisches kulturelles Erbe. In der Antike war es Sache der Eltern junger Männer und Frauen, zu entscheiden, wer ihre Partner sein sollten. Eltern haben in diesem System viel Macht. Auch wenn die Wahl gegen den Willen des Kindes erfolgt, darf das Kind keinen Widerstand leisten, sonst wird es nicht pietätvoll und gehorsam. Die sogenannte Ehe bezieht sich darauf, dass die Eltern der Frau ihre Tochter mit dem Schwiegersohn verheiraten. In westlichen Ländern wie Deutschland gibt es jedoch keinen Heiratsvermittler für Eltern, und die Institution der Ehe ist relativ frei, daher wird dieser Satz mit „mit einem seiner Schüler eine Ehearrangiert“ übersetzt. Dies wird von deutschsprachigen Lesern besser verstanden und akzeptiert und widerspricht nicht der Bedeutung des Originaltextes, im Einklang mit der teleologischen Theorie.
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Die Skopos-Theorie ermöglicht es Übersetzern, flexibel und kreativ zu sein, indem sie die Freiheit haben, den Text so zu adaptieren, dass er am besten in die Zielkultur passt. Dies ist besonders wichtig bei literarischen Werken, die oftmals eine tiefe kulturelle Bedeutung transportieren, die nicht immer direkt übersetzt werden kann. In der deutschen Übersetzung von Wir Drei verfolgt Monika Motsch eine Strategie des sprachlichen und kulturellen Wandels, indem sie charakteristische chinesische Wörter und Ausdrücke in Formen verwandelt, die deutsche Leser verstehen und akzeptieren können. Die Anwendung dieser Strategie stellt sicher, dass das übersetzte Werk von den Lesern in der Zielsprache akzeptiert und geschätzt werden kann, wobei der Geist des Originalwerks erhalten bleibt. Das Wort „三反运动“ wurde beispielweise übersetzt als „Drei Anti“-Kampagne. „三反运动“ ist die Abkürzung für eine besondere historische Bewegung nach der Gründung Chinas. Die deutsche Interpretation des Wortes „Kampagne“ lautet „größere, zeitlich begrenzte, propagandistische Aktion gegen oder auch für jmdn., etw.". Es stellt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes genauer wieder her. Aber der Begriff „Drei Anti“ -Kampagne ist für deutschsprachige Leser, die nichts über die chinesischen Geschichte wissen, immer noch schwer zu verstehen, so dass er durch Hinzufügen von Anmerkungen unterstützt werden müssen. Das Wort „许配“ hat ein starkes chinesisches kulturelles Erbe. In der Antike war es Sache der Eltern junger Männer und Frauen, zu entscheiden, wer ihre Partner sein sollten. Eltern haben in diesem System viel Macht. Auch wenn die Wahl gegen den Willen des Kindes erfolgt, darf das Kind keinen Widerstand leisten, sonst wird es nicht pietätvoll und gehorsam. Die sogenannte Ehe bezieht sich darauf, dass die Eltern der Frau ihre Tochter mit dem Schwiegersohn verheiraten. In westlichen Ländern wie Deutschland gibt es jedoch keinen Heiratsvermittler für Eltern, und die Institution der Ehe ist relativ frei, daher wird dieser Satz mit „mit einem seiner Schüler eine Ehe arrangiert“ übersetzt. Dies wird von deutschsprachigen Lesern besser verstanden und akzeptiert und widerspricht nicht der Bedeutung des Originaltextes, im Einklang mit der Skopos-Theorie.
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Es ist zu sehen, dass Monikas Übersetzung der Skopos-Theorie folgt. Die Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer bietet einen mächtigen Rahmen für die Analyse und Praxis der Übersetzung, wie die Untersuchung der Übersetzung von Yang Jiangs „Wir Drei“ durch Monika Motsch zeigt. Indem der Skopos der Übersetzung klar definiert wird, kann der Übersetzer effektiver arbeiten und ein Produkt schaffen, das sowohl den Anforderungen des Ausgangstextes als auch den Bedürfnissen des Zielpublikums gerecht wird.
  
Es ist zu sehen, dass Monikas Übersetzung folgt der Skopos-Theorie. Die Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer bietet ein mächtiges Framework für die Analyse und Praxis der Übersetzung, wie die Untersuchung der Übersetzung von Yang Jiangs „Wir Drei“ durch Monika Motsch zeigt. Indem der Skopos der Übersetzung klar definiert wird, kann der Übersetzer effektiver arbeiten und ein Produkt schaffen, das sowohl den Anforderungen des Ausgangstextes als auch den Bedürfnissen des Zielpublikums gerecht wird.
 
 
[1]杨绛.我们仨:汉德双语[M].莫宜佳,译.北京:外语教学与研究出版社,2016.
 
[1]杨绛.我们仨:汉德双语[M].莫宜佳,译.北京:外语教学与研究出版社,2016.
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[2]毕墨.顺应论视角下《我们仨》德译本中汉语文化元素德译分析[J].亚太跨学科翻译研究,2020,(01).
 
[2]毕墨.顺应论视角下《我们仨》德译本中汉语文化元素德译分析[J].亚太跨学科翻译研究,2020,(01).
 
[3]同园.《我们仨》德译本中文特色词汇翻译实证研究[J].海外英语,2021,(13).
 
[3]同园.《我们仨》德译本中文特色词汇翻译实证研究[J].海外英语,2021,(13).

Revision as of 16:49, 12 July 2024

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Auf dieser Webseite können Sie bis 20. Juni Ihre Abschlussarbeit im Umfang von mindestens 800 Wörtern schreiben.

Tragen Sie dazu hinter Ihrem Namen ein Thema ein. Das Thema muss eine Theorie/ein Prinzip/ein Ideal enthalten und praktische Beispiele dafür. Der Dozent schaut die Themenliste durch und spricht die Studierenden an, die sich ein neues Thema suchen müssen.

Theorien

  • Theorien: Skopos (Vermeer); Funktionale Äquivalenz-Theorie (Nida); Angemessenheits-Theorie (Woesler); Harte Übersetzung (Lu Xun)
  • Prinzipien: So wörtlich wie nötig, so frei wie möglich; Einbürgerung vs. Verfremdung;
  • Ideale: ein funktionales Äquivalent finden; Gao, da, ya; Loyalität

...am Beispiel von...

  • Vergleich eines einzelnen Aspekts (Gedichte, Kapiteltitel, Personennamen, Ortsnamen) der Hongloumeng-Übersetzungen von Kuhn <-> Schwarz/Woesler <-> Hawkes/Minford
  • ...

Beginnen Sie jetzt mit dem Schreiben, wobei bis zum 15. Juni unbegrenzte Überarbeitungen möglich sind.

Bitte geben Sie auch Referenzen an. Die Referenzen sollten auch Papierbücher oder Abhandlungen und mindestens eine westliche Quelle enthalten.

Wenn Sie möchten, können Sie zusätzlich zum deutschen Text der Abschlussarbeit auch eine chinesische Variante darunter einfügen.

Namensliste

Olivia

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Uebersetzung von Liu Cixin: Santi durch Martina Hasse

Im August 2015 gewann "Die Drei Sonnen" den Preis für den besten Roman bei den 73. Hugo Awards, was das erste Mal war, dass ein Asiate den Hugo Award gewann. Der deutsche Heiner-Verlag beauftragte Martina Hasse, eine Sinologin in Deutschland, "Die Drei Sonnen" direkt aus dem Chinesischen ins Deutsche zu übersetzen. Der Erfolg der deutschen Übersetzung setzt nicht nur Maßstäbe für die Verbreitung chinesischer Science-Fiction-Literatur im Ausland, sondern liefert auch reichhaltiges Material für die Übersetzungsforschung. In diesem Beitrag werden wir die deutsche Übersetzung von "Die Drei Sonnen" von Martina Hasse aus der Perspektive der funktionalen Äquivalenztheorie analysieren.

Die Theorie der funktionalen Äquivalenzübersetzung wurde erstmals von dem berühmten amerikanischen Linguisten und Übersetzer Eugene Nida in seinem 1964 veröffentlichten Buch Explorations in the Science of Translation erwähnt. Aus der Perspektive der Soziolinguistik basiert diese Theorie auf der kommunikativen Theorie nach dem Wesen der Übersetzung und verbindet die Reflexionstheorie des Lesers und die Informationstheorie. In dieser Theorie stellt der Autor fest: "Übersetzung ist die Reproduktion der Originalsprache von der Semantik bis zum Stil in der relevantesten, natürlichsten und gleichwertigsten Sprache." "[1] In diesem Konzept bezieht sich "größte Äquivalenz" auf die maximale Äquivalenz zwischen Funktion und Information, "am natürlichsten" betont, dass der übersetzte Text so weit wie möglich den Ausdrucksgewohnheiten der Zielsprache entspricht, und "am besten geeignet" bedeutet, dass die ursprüngliche Information am weitesten abgeglichen werden kann, wenn die Zielsprache die Informationen wiedergibt, und das Wesentliche daran ist, dass die Reaktion des Ziellesers im Wesentlichen der des ursprünglichen Lesers ähnelt [2]. Unter diesem Gesichtspunkt basiert die Theorie der funktionalen Äquivalenz auf der "die Reflexionstheorie des Lesers", die nicht nur auf die Gefühle der originalsprachlichen Leser achtet, sondern auch stärker auf die Akzeptanz der zielsprachlichen Leser achtet, um ähnliche Effekte auf das Textverständnis zwischen den zielsprachlichen Lesern und den originalsprachlichen Lesern zu erzielen, und die eher auf die Informationsvermittlung der Originalsprache als auf die vollständige Äquivalenz von Formen abzielt.

Nidas Theorie bricht nicht nur erfolgreich mit der traditionellen Wahrnehmung von Übersetzung und gibt die stereotypen Konzepte von Vokabular und Satzstruktur auf, sondern ermöglicht es Übersetzern auch, die Bedeutung des Originaltextes auf natürlichere und verständlichere Weise wiederzugeben, um eine funktionale Äquivalenz mit dem Originaltext zu erreichen. Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf den gesamten Bereich der Übersetzung, und er wies darauf hin, dass "echte Übersetzung den Ausdruck der Zielsprache übernehmen muss, der der Ausgangssprache am nächsten kommt und mit ihr übereinstimmt, und Äquivalenz in vier Aspekten erreichen muss: Vokabular, Syntax, Text und Stil". [3] Im Folgenden werde ich die deutsche Übersetzung von Die Drei Sonnen von Martina Hasse unter diesen vier Aspekten analysieren.

1.Wortschatzäquivalenz

Übersetzung von Eigennamen: In "Die Drei Sonnen" sind eine Vielzahl von Eigennamen aus den Bereichen Physik, Astronomie und anderen Bereichen beteiligt, wie z.B. "三体问题", "智子" usw. Bei der deutschen Übersetzung verwendete der Übersetzer Wörter wie "Die Drei Sonnen" und "Sophon", die nicht nur den wissenschaftlichen Charakter des Originaltextes bewahrten, sondern auch den Lesegewohnheiten deutscher Leser entsprachen. Für das Wort "三体" im Originaltext übernahm der Übersetzer das innovative Wort "Trisolaris", das nicht nur die Science-Fiction-Farbe des Originaltextes beibehält, sondern auch den Lesegewohnheiten deutscher Leser entspricht.

Übersetzung kulturell aufgeladener Wörter: Es gibt auch einige Wörter mit chinesischen kulturellen Merkmalen im Originaltext, wie z.B. "红卫兵", "红岸基地", "盘古开天地" usw. Für die "红岸基地" übernahm der Übersetzer die Methode der Transliteration in Kombination mit der wörtlichen Übersetzung, die als "Rotes Ufer-Basis" übersetzt wurde, die nicht nur die Aussprache des Originaltextes beibehielt, sondern auch die Bedeutung von "红岸" erklärte und eine kulturelle Gleichwertigkeit erreichte. Das Wort "红卫兵" wird als Rotgardistinnen übersetzt, was eigentlich die Konstruktionsmethode der Verwendung deutscher zusammengesetzter Wörter ist, wobei das Adjektiv rot verwendet wird, das die Farbe von Rot plus Gardegardistinnen darstellt, wörtlich übersetzt das Konzept der "红卫兵", in den meisten westlichen Konzepten ist Rot die Farbe der Revolution, so dass die wörtliche Übersetzung dieses Wortes keine Abweichung im Verständnis verursacht, und die Leser können die Bedeutung von Rotgardistinnen grob erraten. Darüber hinaus hat der Übersetzer die Methode der Annotation am Ende des Buches verwendet, um detaillierte Anmerkungen zu Wörtern zu machen, die sich auf bestimmte Kulturen und historische Ereignisse beziehen, wie z. B. "红卫兵". Dies nimmt nicht nur keinen Platz im Text für aufdringliche Erklärungen ein, sondern macht es interessierten Lesern auch bequem, selbst zu konsultieren. Der Übersetzer von "盘古开天地" vermittelt den Lesern die Konnotation des chinesischen Mythos und der Geschichte von "Pangu erschuf die Himmel und Erde" durch erklärende Übersetzung und erreicht eine kulturelle Äquivalenz. Bei der Übersetzung von "Die Drei Sonnen" ins Deutsche berücksichtigte der Übersetzer die Unterschiede zwischen Deutsch und Chinesisch in Bezug auf den Wortschatzausdruck und bemühte sich um eine gleichwertige Umwandlung von Wörtern auf der Grundlage der Beibehaltung der Bedeutung des Originaltextes.

2.Syntaktische Äquivalenz

Ein komplexer Satz aus dem Originaltext: "他们发现,这个宇宙中存在一个由三个恒星组成的恒星系,它们之间的引力作用使得这个恒星系变得极其不稳定。" In der deutschen Übersetzung übersetzt der Übersetzer es als:“Sie entdeckten, dass es in diesem Universum ein Sternensystem gibt, das aus drei Sonnen besteht und dessen Gravitationseinflüsse das System äußerst instabil machen.” Diese Übersetzung behält die komplexe Satzstruktur des Originaltextes bei und entspricht den deutschen Ausdruckskonventionen.

3.Textäquivalenz

Bei einer Erzählung im Originaltext macht der Übersetzer die Übersetzung durch entsprechende Ergänzungen, Streichungen und Anpassungen logisch kompakter und kohärenter. Eine Passage im Originaltext lautet zum Beispiel: "在这个恒星系中,生命无法存在,因为恒星之间的引力作用会导致行星轨道的不稳定。" In der deutschen Übersetzung vereinfacht der Übersetzer es als: "In diesem Sternensystem kann kein Leben existieren, weil die Gravitationseinflüsse zwischen den Sonnen die Bahnstabilität der Planeten zerstören." Eine solche Übersetzung behält nicht nur die Kernaussage des Originaltextes bei, sondern macht die Übersetzung auch prägnanter und klarer.

4.Stilistische Äquivalenz

Wartung des Science-Fiction-Genres: Der Originaltext ist ein Science-Fiction-Roman mit einer ausgeprägten Science-Fiction-Farbe und einem einzigartigen Erzählstil. Bei der deutschen Übersetzung achtet der Übersetzer darauf, die Science-Fiction-Stilmerkmale des Originaltextes beizubehalten, damit der übersetzte Text stilistisch einen ähnlichen Stil und eine ähnliche Atmosphäre wie der Originaltext aufweist. Bei der Beschreibung des technologischen Niveaus der Drei-Körper-Zivilisation verwendet Martina Haas ein präzises und technologisches Vokabular, um die Übersetzung stilistisch mit dem Originaltext in Einklang zu bringen. So werden beispielsweise die Begriffe "磁心储存器" mit "Magnetkernspeicher" übersetzt, und die Begriffe "射电天线" und "微波能量辐射" werden mit "Radioantenne" bzw. "Mikrowellenenergiestrahlung" übersetzt, was direkt den technischen Details im Originaltext entspricht.

Literarischer Ausdruck: Es mangelt nicht an schönen literarischen Ausdrücken im Originaltext, wie z. B. die Beschreibung der kosmischen Szene, der Psychologie der Charaktere usw. Während des Übersetzungsprozesses übersetzt der Übersetzer diese literarischen Ausdrücke erfolgreich in die schöne Sprache Deutsch, indem er reiches Vokabular und rhetorische Mittel verwendet. Zum Beispiel eine humorvolle Beschreibung im Originaltext: "这个恒星系就像一个疯狂的舞者,在宇宙中跳着无法预测的舞蹈。" In der deutschen Übersetzung übersetzt der Übersetzer es durch anschauliche Sprache und grafische Darstellungen als "Dieses Sternensystem ist wie ein verrückter Tänzer, der im Universum einen unvorhersehbaren Tanz tanzt." Diese Übersetzung bewahrt nicht nur den Humor des Originaltextes, sondern macht die Übersetzung auch stilistisch konsistent mit dem Originaltext."

Aus der Perspektive der funktionalen Äquivalenztheorie von Nida wird der Schluss gezogen, dass eine gute Übersetzung literarischer Werke in vier Aspekten Äquivalenz mit dem Originaltext erreichen muss: Vokabular, Syntax, Passage und Stil, was nicht nur erfordert, dass der Übersetzer die Schreibeigenschaften und den ideologischen Inhalt des Originaltextes umfassend berücksichtigt, sondern auch die Lesegewohnheiten und -ausdrücke der Leser in der Zielsprache vollständig versteht. Nur wenn der Übersetzer über fundierte Kenntnisse des literarischen Hintergrunds und des kulturellen Hintergrunds verfügt, kann er die Bedeutung des Originaltextes genau vermitteln und geeignete Ausdrücke verwenden, um im Übersetzungsprozess zu übersetzen, anstatt einfach Wort für Wort zu übersetzen, formale Korrespondenz zu betreiben und die inhaltliche Konsistenz zu ignorieren. Die Sinologin Hasee berücksichtigte die Unterschiede in den kulturellen Hintergründen Chinas und Deutschlands voll und ganz und gelang es auf dieser Grundlage, den Schreibstil, die Gedanken und Gefühle des Originaltextes in angemessener Ausdrucksweise wiederzugeben. Auf der Grundlage der Treue zum Originaltext stellt ihre Übersetzung den Inhalt des Originalwerks vollständig vor dem Leser dar und realisiert die Äquivalenz auf der Grundlage der Theorie der funktionalen Äquivalenz wirklich.

[1]NIDA Eugene A.Toward A Science of Translating[M].Leiden:E.J.Brill, 1964. [2]尤金·奈达.翻译科学探索[M].上海:上海外语教育出版社,2004. [3]郭建中.当代美国翻译理论[M].北京:中国对外翻译 出版公司,2000:65.

Dora

Newmarks semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung am Beispiel im Buch The Comfort of Strangers

Übersetzung, geleitet von der Übersetzungstheorie, ist eine Verschmelzung von Intuition und Vernunft. Übersetzung ohne Unterstützung der Übersetzungstheorie ist eine Art der intuitiven Übersetzung. Peter Newmark ist ein bekannter britischer Übersetzer und Übersetzungstheoretiker. Er schlug die Konzepte der "semantischen Übersetzung" und der "Kommunikationsübersetzung" vor: Die kommunikative Übersetzung versucht, den Leser dazu zu bringen, den übersetzten Text so nah wie möglich am Originaltext zu lesen. Die semantische Übersetzung versucht, die genaue kontextuelle Bedeutung des Originaltextes so genau wie möglich innerhalb der semantischen und syntaktischen Struktur der Zweitsprache zu übersetzen. Newmark ist der Ansicht, dass nur semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung sicherstellen können, dass die Übersetzung genau und prägnant ist, was die idealste Art der Übersetzung ist. Denn "wenn der Diskurs einmal von Raum und Zeit der Zielsprache getrennt ist, kann er keine vollständige Äquivalenz erreichen".

Literarische Übersetzungen unterscheiden sich von allgemeinen Textübersetzungen dadurch, dass sie dem Leser ein Gefühl von "Schönheit" vermitteln müssen. Nach Newmarks Texttheorie sind literarische Werke ausdrucksstarke Texte. Um den Inhalt und die künstlerische Konzeption des Originaltextes in der Übersetzung getreu auszudrücken und wiederherzustellen, sollte der Übersetzer die semantische Übersetzung unter der Prämisse verwenden, dass die Wörter und die Syntax dies zulassen. Literarische Werke enthalten jedoch kommunikative Zwecke und müssen die Gefühle des ursprünglichen Autors ausdrücken. Wenn die Bildsprache im Originaltext in der Übersetzung nicht wiedergegeben werden kann, ist es nicht möglich, am Originaltext zu starren. Die kommunikative Übersetzung kann die eigentliche Bedeutung eines Textes geschickt übersetzen, und der Ausdruck ist natürlich. Die Kombination von semantischer Übersetzung und kommunikativer Übersetzung bei der Übersetzung literarischer Werke kann die Übersetzungsqualität literarischer Werke erheblich verbessern.

Zum Beispiel: "Als Khawagga oder weißer Westler wurde ich in der Öffentlichkeit oft von anderen Frauen auf Distanz gehalten."(作为一个老外(khawagga)或者说来自西方的白人,在公共场合和其他女人通常都离我有一臂左右的距离。) Die semantische Übersetzung konzentriert sich darauf, die ursprüngliche Form so weit wie möglich zu reproduzieren. “khawagga” als lokales Dialektwort spielt eine Rolle, wenn es darum geht, die Entfremdung und Ablehnung der einheimischen Frauen vom Autor auszudrücken. Daher hat der Übersetzer es in Klammern angegeben, damit sich interessierte Leser nach der Bedeutung des Wortes erkundigen können.

Es gibt noch ein anderes Beispiel: “The first car, off limits to males above the age of 12 or so, is self-policing: should a man wander on, a quiet word is usually enough to send him out the door again.” (在第一节车厢, 12岁以上的男性是禁止入内的,这是个可以使那里的治安自己保持良好的法子:假如有个男人漫不经心走进这节车厢,通常轻轻一句话就能把他赶出门外。) Die semantische Übersetzung bringt die Form des übersetzten Textes näher an den Originaltext heran und versucht, die Satzstruktur des Originaltextes beizubehalten, ohne die Wortstellung anzupassen. Bei der semantischen Übersetzung werden im Allgemeinen Wörter als Grundseinheit der Übersetzung verwendet, und die Satzstruktur kann nach der Übersetzung der Wortbedeutung nicht leicht geändert werden. Wenn die kommunikative Übersetzungsmethode verwendet wird, ist es unmöglich, die Eigenschaften der Originalsprache hervorzuheben, die flexibel und lebendig ist, und die Verwendung kurzer Sätze ist mehr, so dass der Übersetzer die Methode der semantischen Übersetzung anwendet.

Das dritte Beispiel: “For a few station stops I carried no baggage-no problematic nationality, no suspect political agenda.” (在那几站的距离中,我没有包袱——没有带来问题的国籍,也没有可疑的政治议程。) Rhetorische Mittel können die Wirkung des Ausdrucks verstärken und die künstlerische Attraktivität und Überzeugungskraft literarischer Werke steigern. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese rhetorischen Mittel im Prozess der semantischen Übersetzung beibehalten werden. In diesem Satz verwendet der Autor die Metapher des "Gepäcks"(“baggage”), die problematische Nationalität und fragwürdige politische Agenda mit " baggage " (包袱)vergleicht, was subtil den Hintergrund der U-Bahn-Fahrt des Autors widerspiegelt. Und das Wort "baggage "(包袱)selbst hat im Chinesischen die Bedeutung von psychischer Belastung. Diese Art der Übersetzung bewahrt den Charme des Originaltextes, der lebendig und ausdrucksstark ist.

The Comfort of Strangers ist die eigene Erfahrung des Autors und drückt die Gedanken und Gefühle des Autors sowie die impliziten kulturellen und sozialen Probleme dahinter aus. Der Autor, ein zum Islam konvertierter Amerikaner, verwendet eine Reihe kulturell aufgeladener Wörter und Wortspiele. Bei der Übersetzung dieser Wörter muss der Übersetzer die Gefühle des Lesers berücksichtigen und sie angemessen erklären. Bei der Bearbeitung einiger Sätze ist es auch notwendig, dass der Übersetzer die Fesseln der logischen Form des Originaltextes sprengt und entsprechende Anpassungen gemäß den chinesischen Gewohnheiten vornimmt, um die logische Essenz hinter dem Originaltext zu enthüllen.

Zum Beispiel: “The transition between life in red-state America and life in the Arab capital was at times overwhelming because of the traditional segregation of men and women in many public and private settings.”(从美国的红色之州(支持共和党的州)到阿拉伯国家的首都,我时常感到难以接受生活的转变,因为在开罗的许多公共场合和私人场合,男女之间还保持着传统的隔离状态。)In diesem Satz bezieht sich der Begriff "red-state America" auf den Bundesstaat Colorado, in dem der Autor ursprünglich lebte. Da Colorado ein pro-republikanischer Staat ist, werden pro-republikanische Staaten in den Vereinigten Staaten als “rote Staaten”(“红州”) bezeichnet. Im folgenden Artikel gibt es keine politisch verwandten Themen, daher wird der Autor sie hier nur kurz erläutern. Colorado mit seinen roten Sandsteinformationen und ockerroten Landschaften auf beiden Seiten bedeutet sowohl “Roter Staat” (“红色之州”)als auch seinen politischen und kulturellen Wert. Und “overwhelming” bedeutet “überwältigend”, was ein Adjektiv ist, aber in der Übersetzung wird die Wortart in ein Verb umgewandelt, wodurch die Übersetzung flüssiger und näher an den Ausdrucksgewohnheiten der Zielsprache wird.

Literarische Übersetzungen waren schon immer ein schwieriger und wichtiger Punkt der Übersetzung. Daher ist es von großer praktischer Bedeutung, die wissenschaftliche Übersetzungstheorie als Richtschnur für die literarische Übersetzung zu verwenden. Wie aus den obigen Beispielen ersichtlich ist, hat die Anwendung von Newmarks Übersetzungstheorie auf die Praxis des literarischen Übersetzens eine starke richtungsweisende Bedeutung. Daher sollten wir im Prozess der Übersetzungspraxis mehr auf die Verwendung der Übersetzungstheorie achten, damit wir beim Übersetzen Intuition und Rationalität kombinieren können und dem Wesen der Übersetzung näher kommen können als das unbewusste Übersetzungsverhalten.

Jebing

Kulturübersetzungstheorie von Susan Bassnett am Beispiel der Übersetzung von Mo Yan: Das rote Kornfeld durch Peter Weber-Schäfer

Susan Bassnett ist Professorin für vergleichende Literaturtheorie und Übersetzungsstudien an der University of Warwick, Übersetzerin, Dichterin und Schriftstellerin. Als eine der führenden Vertreterinnen der Translation Studies hat ihre "kulturelle Übersetzungstheorie" einen erheblichen Einfluss auf die zeitgenössische Übersetzungsforschung ausgeübt​​.[1]

In der Einleitung zur von Bassnett und Lefevere gemeinsam herausgegebenen Buchreihe „Translation Studies“ heißt es: „Übersetzung ist natürlich eine Neuschreibung des Originals; jede Neuschreibung, unabhängig von ihren Motiven, reflektiert eine bestimmte Ideologie und Poetik und manipuliert somit Literatur in einer bestimmten Gesellschaft auf eine bestimmte Weise. Neuschreibung ist eine Form der Manipulation, sie dient der Macht. Positiv gesehen trägt sie zum Fortschritt von Literatur und Gesellschaft bei. Neuschreibung bringt neue Konzepte, neue literarische Stile und neue Methoden ein. Tatsächlich ist die Geschichte der Übersetzung auch eine Geschichte literarischer Reformen, eine Geschichte, in der eine Kultur eine andere beeinflusst. Aber Neuschreibung kann auch Reformen unterdrücken, verzerren oder kontrollieren. Heute leben wir in einer Zeit zunehmender Manipulationsformen, und die Untersuchung des durch Übersetzung offenbarten literarischen Manipulationsprozesses hilft uns zweifellos, unsere heutige Welt besser zu verstehen“ (Bassnett und Lefevere 1990: ix).

Dieser Text fasst das interaktive Verhältnis zwischen Übersetzung und Kultur hochgradig zusammen: Einerseits wird die Übersetzung durch die in der Zielkultur vorherrschenden Ideologien und Poetiken eingeschränkt; andererseits spielt die Übersetzung eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Zielkultur. Ersteres wird vereinfacht als „Manipulationstheorie“ bezeichnet, letzteres als „Kulturkonstruktionstheorie“.

Diese beiden Theorien haben die internationale Übersetzungsforschung tiefgreifend beeinflusst, und Bassnett und Lefevere sind zu herausragenden Figuren der kulturwissenschaftlichen Übersetzungsforschung geworden, die in den beiden kulturellen Zentren der angelsächsischen Welt, England und Amerika, leuchten. Diese beiden Theorien bilden auch den Kern von Bassnetts „kultureller Übersetzungstheorie“​​.[2]

Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, ausgehend von einer der Kernthesen von Susan Bassnetts kultureller Übersetzungstheorie – der Manipulationstheorie – die manipulativen Handlungen bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ durch Peter Weber-Schäfer zu analysieren. Die manipulativen Handlungen von Peter Weber-Schäfer im Übersetzungsprozess lassen sich hauptsächlich in drei Punkten zusammenfassen: Hinzufügungen, Kürzungen und Änderungen des Originalinhalts und -Ausdruckes.

Hinzufügungen zum Original (Manipulation zur Ergänzung von Informationen für das Zielpublikum)

Zum Beispiel übersetzt Peter Weber-Schäfer „敌人的队伍“ als „die japanische Armee“. Während das Zielpublikum im kulturellen Kontext des Originals natürlich weiß, dass die Geschichte in einer Zeit spielt, in der die Protagonisten wahrscheinlich den Japanern gegenüberstehen, ist dies für das Zielpublikum möglicherweise nicht klar.

Im Original gibt es auch Sätze wie „你简直是鲁班门前抡大斧,关爷面前耍大刀,孔夫子门前背《三字经》,李时珍耳边念《药性赋》“, in denen mehrere Anspielungen vorkommen. Der Übersetzer fügt hier eine kurze Erklärung hinzu, damit das Zielpublikum den Zusammenhang besser versteht.

Diese Ergänzungen des Übersetzers tragen dazu bei, dass der Inhalt des Originals und der Übersetzung weitestgehend gleichwertig vermittelt wird.

Kürzungen im Original (ideologische Manipulation)

In Peter Weber-Schäfers Übersetzung wurden Inhalte, die sich auf den Marxismus, die Kommunistische Partei Chinas und die Gedanken von Mao Zedong beziehen, nahezu vollständig gestrichen. Susan Bassnetts kulturelle Übersetzungstheorie besagt, dass Übersetzung nicht nur ein einfacher Dekodierungs- und Rekodierungsprozess ist, sondern vor allem ein Akt des Kulturaustauschs​​.[3]

Hier sei angemerkt, dass die gestrichenen Teile zwar nicht zahlreich sind und das Verständnis der Gesamthandlung des Originals nicht beeinträchtigen, aber im Hinblick auf den Kulturaustausch handelt es sich um eine Handlung, die den Kulturaustausch beeinträchtigt. Das Zielpublikum hätte die Möglichkeit gehabt, aus den Werken chinesischer Autoren etwas über die Gedanken und Einstellungen der Chinesen zu spezifischen chinesischen Ideologien zu erfahren. Die gestrichenen Teile enthalten eine beträchtliche Menge interessanter und subtiler Informationen über die politische Situation in China.

Änderungen des Originals (künstlerische Manipulation)

Erstens wurden einige der vulgären Ausdrücke im Original in der Übersetzung zu normalen Ausdrücken geändert, wodurch die vulgäre Ausdrucksweise entfernt wurde. Zum Beispiel wurde der Satz „爷爷说:你们是中国鸡巴戳出来的就放开我们;是日本鸡巴戳出来的就打死我们!“ übersetzt als „Wenn eure Väter Chinesen waren, bindet uns los. Wenn ihr japanische Teufel seid, bringt uns um!“

Der Originalkontext spielt im Volk, und vulgäre Ausdrücke passen zur Charakterisierung der Figuren, auch wenn sie unangenehme Reaktionen bei den Lesern hervorrufen könnten (dieses Merkmal von Mo Yans Werken ist auch in der chinesischen Literatur umstritten). Peter hat diese Ausdrücke geändert, um die Akzeptanz beim Zielpublikum zu erhöhen, wodurch jedoch die einzigartige Atmosphäre und das lokale Kolorit des Originals verloren gingen.

Ein weiteres typisches Beispiel ist dieser Absatz: „八月深秋,无边无际的高粱红成洸洋的血海,高粱高密辉煌,高粱凄婉可人,高粱爱情激荡。“ Peter Weber-Schäfers Übersetzung lautet: „Im Spätherbst im achten Monat nach dem alten Kalender schimmerten die üppigen roten Hirsefelder wie ein Meer von Blut. Die rote Hirse war der Glanz von Gaomi; kühl und lieblich war sie und mächtig; süß und leidenschaftlich waren ihre Wellen.“ Im Original verwendet Mo Yan das Adjektiv „红“ als Verb, was eine typische Ausdrucksweise in der chinesischen Literatur ist (ähnlich wie „春风又绿江南岸“ von „绿“, wo das Adjektiv als Verb fungiert), um den Prozess des Rotwerdens der Hirse schön und lebendig auszudrücken und die statische und dynamische Schönheit elegant zu verbinden. Peter hat hier nur eine sinngemäße Übersetzung vorgenommen, die die grobe Bedeutung des Originals wiedergibt, jedoch die einzigartige ästhetische Qualität des Originals fast vollständig verliert. Die drei folgenden parallelen Sätze sind ebenfalls so: Im Original haben sie eine kraftvolle und rhythmische Schönheit, aber in der Übersetzung vermitteln sie nur die ursprüngliche Bedeutung und verlieren den größten Teil des einzigartigen Geschmacks des Originals. Dieser kleine Abschnitt ist ein Spiegelbild von Peters Übersetzung dieses Werks und spiegelt vielleicht auch die Probleme der Übersetzung chinesischer Werke wider. „Das rote Kornfeld“ (sowie viele chinesische literarische Werke) verwendet häufig opernhafte Schreibstile, die zahlreiche Parallelismen und Reime enthalten und den Lesern beim Lesen ein einzigartiges Gefühl von Schwung und klanglicher Schönheit vermitteln. Vielleicht aufgrund der Übersetzungsschwierigkeiten und der Überlegungen zur Akzeptanz und Verständlichkeit beim Zielpublikum hat Peter bei der Übersetzung, abgesehen von den offensichtlich in Gedichtform geschriebenen Teilen, nicht darauf geachtet, die parallelen Strukturen und Reime des Originals beizubehalten.

Dies ist auch ein Punkt, auf den Susan Bassnett in ihrer kulturellen Übersetzungstheorie hinweist: Übersetzung sollte sich nicht auf die Beschreibung des Originaltextes beschränken, sondern auf die funktionale Äquivalenz dieses Textes in der Zielkultur abzielen​​. [3] Obwohl Peters Übersetzung den Inhalt des Originals vermittelt, gibt es in dieser Hinsicht noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf die funktionale Äquivalenz.

Insgesamt hat Peter Weber-Schäfer bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ nicht wortwörtlich übersetzt, sondern genoss ein hohes Maß an Freiheit und führte eine gewisse Manipulation (Umschreibung) durch. Einige Manipulationen fördern den Kulturaustausch zwischen den beiden Kulturen, während andere den Kulturaustausch teilweise behindern. Diese Handlungen spiegeln jedoch auch eine andere Form des kulturellen Austauschs und der kulturellen Kollision wider.

[1]彭小波.浅谈苏珊·巴斯奈特的文化翻译观[J].传奇.传记文学选刊(理论研究),2011,(01):156-157. [2]罗承丽. 操纵与构建:苏珊·巴斯奈特“文化翻译”思想研究[D].北京语言大学,2011. [3]廖七一.当代英国翻译理论[M].武汉:湖北教育出版社,2004:362,365,383

Emilia

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Tianwen, uebers. von Chen Mingxiang und Peter Herrmann

Eugene Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz ist eine Theorie der Übersetzung, die auf der Idee basiert, dass die Übersetzung dem Originaltext in Bezug auf Funktion und Wirkung so ähnlich wie möglich sein sollte. Nida war ein prominenter Linguist und Übersetzungstheoretiker, der diese Theorie in den 1960er Jahren entwickelte, insbesondere im Zusammenhang mit der Bibelübersetzung. Die funktionale Äquivalenz, auch dynamische Äquivalenz genannt, zielt darauf ab, die Wirkung des Originaltextes auf den Leser in der Zielsprache so genau wie möglich nachzubilden. Das bedeutet, dass die Übersetzung die Emotionen, Gedanken und Reaktionen des Lesers der Ausgangssprache hervorrufen sollte, so wie der Originaltext die Emotionen, Gedanken und Reaktionen des Lesers der Ausgangssprache hervorruft. Die dynamische Äquivalenz betont die Bedeutung und den Kontext des Textes und ermöglicht Flexibilität bei der Wortwahl und Grammatik. Sie unterscheidet sich von der formalen Äquivalenz dadurch, dass die formale Äquivalenz darauf abzielt, die formale Struktur des Originaltextes in der Übersetzung so genau wie möglich wiederzugeben, wie z. B. Wortwahl, Grammatik, Stil usw., d. h. die formale Äquivalenz betont die wörtliche Übersetzung und bewahrt die ursprüngliche Struktur des Textes. Die Theorie der funktionalen Äquivalenz umfasst hauptsächlich die folgenden vier Prinzipien, nämlich lexikalische Äquivalenz, syntaktische Äquivalenz, textuelle Äquivalenz und stilistische Äquivalenz. Diese Prinzipien betonen, dass bei der Übersetzung nicht nur die Entsprechung von Wörtern, sondern auch die Gleichwertigkeit von Satzstruktur, Textlayout und Stilstil berücksichtigt werden muss. Von diesen vier Aspekten glaubt Nida, dass "die Bedeutung am wichtigsten und die Form zweitrangig ist". Durch diese Prinzipien soll beim Empfänger der Zielsprache ungefähr die gleiche Reaktion wie beim Empfänger der Originalsprache erreicht werden, wodurch "die nächstliegende und natürliche Gleichwertigkeit mit den Informationen in der Ausgangssprache"1 erreicht wird. In diesem Beitrag wird die Theorie der funktionalen Äquivalenz, die in den Übersetzungen von Tianwen von Chen Mingxiang und Peter Herman enthalten ist, aus der Perspektive der lexikalischen Äquivalenz und der syntaktischen Äquivalenz analysiert.

Tianwen ist ein chinesischer Klassiker, der in Chu Ci gesammelt wurde und mehr als 170 Fragen zu Astronomie, Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Ethik, Literatur, Philosophie und anderen Bereichen aufwirft und die kühne Infragestellung traditioneller Konzepte und den wissenschaftlichen Geist der Wahrheitssuche durch den Dichter zeigt.

Aus der Perspektive der lexikalischen Äquivalenz besteht der chinesische Titel aus den Wörtern "天" und "问", die den im Deutschen gebräuchlichen Wörtern entsprechen, d.h. "天" entspricht "Himmel" und "问" entspricht "fragen". Das "谁" in "谁传道之" entspricht in der Regel dem "wer" im Deutschen. Die chinesische Bedeutung von "自明及晦,所行几里" lautet: "Wie viele Meilen legt es von der Morgendämmerung bis zur Dunkelheit zurück?" In diesem Sinne wird dieser Satz in der deutschen Übersetzung mit "vom Morgen bis zum Abend, ist sie weit?" übersetzt. Die Übersetzung von "明" in "Morgen" und "晦" als "Abend" entspricht auch in Bezug auf die Bedeutung des Wortes. Gleichzeitig achtet die funktionale Äquivalenz jedoch mehr auf den genauen Ausdruck der Bedeutung, so dass in einigen Fällen der Ausdruck des Eins-zu-Eins-Vokabulars dem genauen Ausdruck der Bedeutung des Ausgangstextes weichen muss. Zum Beispiel bedeutet das Chinesische "彼王纣之躬""die Natur der Shang-Dynastie", wobei sich "王纣" auf das 纣王 der Shang-Dynastie bezieht, in der deutschen Übersetzung wird es als "König Zhou von Shang" übersetzt, was sich nicht auf die direkte Eins-zu-Eins-Entsprechung von Wörtern beschränkt, und fügt das Wort "von Shang" hinzu, um den im Ausgangstext ausgedrückten kulturellen Hintergrund genauer zu vermitteln.

Aus der Perspektive der syntaktischen Äquivalenz: “天所和杳?十二焉分?日月所属?列星安陈?” Die chinesische Bedeutung dieser Worte lautet: "Wo trifft der Himmel auf die Erde? Wie teilen sich die zwölf Stunden auf? Woran hängen Sonne und Mond? Warum sind die Sterne so stabil eingebettet?", handelt es sich bei diesen Sätzen um parallel aufgebaute Fragen, bei denen die Bestandteile wie "何所", "焉" und "安" im Ausgangstext alle die Funktion haben, die Satzform zu einer Frage zu machen, die grammatikalisch gleich ist. Daher wird es in der deutschen Übersetzung immer noch syntaktisch als eine Frage mit paralleler Struktur übersetzt, d.h. "Wo ist des Himmels Treffpunkt mit der Erde, Warum teilt sich der Tag zwölf Stunden auf?" Woran sind Mond und Sonne schließlich aufgehängt, Wie ist das Sternenpanorama zu versteh'n?"。“纂就前绪,遂成考功”. Die chinesische Bedeutung dieses Satzes ist "er erbte die unerledigten Geschäfte seines Vaters und vollendete schließlich die Arbeit seines Vaters", und die beiden Komponenten "Erbe" und "Leistung" werden in der Syntax nebeneinander gestellt, so dass er bei der Übersetzung ins Deutsche als "Des Vaters Arbeit setzte Yu nun fort, und schaffen es" übersetzt wird, und das Wort "und" wird verwendet, um die Gegenüberstellungsstruktur dieses Satzes widerzuspiegeln, um eine syntaktische Äquivalenz zwischen dem Ausgangstext und dem Zieltext zu erreichen.

"Tianwen" ist eines der berühmten Kapitel in "Chu Ci" und gilt als "das seltsamste Werk der Jahrhunderte". Die deutsche Übersetzung von Tianwen verkörpert auch Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz vollständig.

Lena

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Li Sao, uebers. von Chen Mingxiang und Peter Herrmann

Um die Konvertierung zwischen der Ausgangssprache und der Zielsprache zu vereinheitlichen und die Unterschiede zu verringern, hat Eugene A. Nida die berühmte Übersetzungstheorie der "funktionalen Äquivalenz" aus der Perspektive der Linguistik und entsprechend der Natur der Übersetzung entwickelt. Bei der "funktionalen Äquivalenz" geht es nicht darum, die Syntax und den Wortlaut des Originaltextes zu kopieren, sondern vielmehr darum, die Informationen, Ideen und Emotionen, die der Originaltext vermitteln soll, wiederzugeben, mit dem Ziel, einen möglichst natürlichen Ausdruck zu finden und gegebenenfalls auf die textliche Äquivalenz zu verzichten. Die Äquivalenz in der "funktionalen Äquivalenz" umfasst vier Aspekte: lexikalische Äquivalenz, syntaktische Äquivalenz, Kapiteläquivalenz und stilistische Äquivalenz. Darüber hinaus umfasst die Theorie der funktionalen Äquivalenz auch drei Grundsätze: Erstens soll versucht werden, eine Übersetzung zu erstellen, die der Semantik des Originaltextes entspricht und die kulturellen Merkmale des Originaltextes widerspiegelt. Zweitens, wenn Bedeutung und Kultur nicht gleichzeitig berücksichtigt werden können, kann der Übersetzer nur die formale Äquivalenz aufgeben und die Form des Originaltextes ändern, um den Zweck der Wiedergabe von Semantik und Kultur des Originals zu erreichen. Drittens, wenn die Änderung der Form immer noch nicht ausreicht, um die Semantik und die Kultur des Originaltextes auszudrücken, kann der Übersetzer die Übersetzungstechnik der "Neuerschaffung" anwenden, um die kulturellen Unterschiede zu beseitigen und so die Ausgangssprache und die Zielsprache in ihrer Bedeutung anzugleichen.

Li Sao, ein Gedicht des chinesischen Dichters Qu Yuan aus der Zeit der Streitenden Staaten, ist das längste lyrische Gedicht im alten China. Um die Einzigartigkeit des Sprachstils zu bewahren, ist es schwierig, eine vollständige Äquivalenz in der Übersetzung von Li Sao zu erreichen, die reich an Bildern und prächtiger Rhetorik ist. Möglicherweise gibt es in der Zielsprache keine entsprechenden Worte, um die charakteristischen chinesischen Kulturelemente und die alten Dialekte des Südens zu beschreiben, was die Übersetzung zusätzlich erschwert. In diesem Beitrag wird die deutsche Übersetzung von Li Sao aus der Perspektive der funktionalen Äquivalenztheorie von Eugene Naida analysiert.

帝高阳之苗裔兮,朕皇考曰伯庸。

摄提贞于孟陬兮,惟庚寅吾以降。

Als Nachfahre Zhuanxus, des Königs aus alten Zeiten,

und Sohn des Boyong mit diesem Beinamen

kam ich am ersten Frühjahresmonat

des Jahres Yin am Tage Gengyin zur Welt.

Der Name "Gao Yang", der in dieser Strophe auftaucht, ist ein Spitzname für Zhuan Xu (颛顼), einen der Vorfahren des chinesischen Volkes. Um dem Leser die Identität des Autors zu verdeutlichen, übersetzte der Übersetzer "Gao Yang" mit dem bekannteren Namen "Zhuan Xu". Dies hebt nicht nur die chinesischen kulturellen Eigenheiten hervor, sondern ermöglicht es dem Leser auch, die Bedeutung des Originaltextes besser zu verstehen und zu vermitteln. Das Wort "兮", das in dieser Strophe vorkommt, ist im alten Chinesisch ein Tonfallwort, das ein fester Bestandteil der chinesischen Literatursprache ist, ähnlich wie das moderne chinesische Wort "啊", und normalerweise keine wirkliche Bedeutung hat. Da dieses Wort keine wirkliche Bedeutung hat und sehr charakteristisch für das alte Chinesisch ist, hat sich der Übersetzer bei der Übersetzung nicht mit der Eins-zu-eins-Entsprechung der einzelnen Wörter befasst, sondern mehr Wert darauf gelegt, die Bedeutung des Gedichts zu vermitteln, indem er die Endung "兮" weggelassen hat.

忽反顾以流涕兮,哀高丘之无女。

Obwohl mein Blick in jede Richtung schweift,

ist keine Fee yu sehen, was mich traurig stimmt.

Das Wort "女" bedeutet in diesem Gedicht "schöne Frau", aber der Autor übersetzt es nicht mit "schöne Frau", sondern mit "Fee". Das Vorhandensein dieses Wortes gibt dem Gedicht einen mythologischen Anstrich und vermittelt zusammen mit den Worten "Himmelskönigs" und "Phönix-Schar" oben eine bessere Vorstellung von der Stimmung des Gedichts.

既莫足与为美政兮,吾将从彭咸之所居。

Will niemand an der guten Regierung mit mir teilnehmen,

dann ist es an der Zeit, Peng Xian yu folgen als sein Parter.

"美政" ist Qu Yuans politisches Ideal und bezieht sich auf die Politik eines weisen Herrschers und eines tugendhaften Ministers. Sein Ideal einer "guten Regierung" beinhaltet einen weisen Herrscher und tugendhafte Minister, die zusammenarbeiten, um den Staat Chu zum Wohlstand zu führen; der Herrscher soll einen hohen moralischen Charakter haben, tugendhafte Minister auswählen, fähige Leute ernennen, die Verräter und Kriecher entlassen. Der Übersetzer übersetzte hier das Wort "gute Regierung" im Wissen um seine wahre Bedeutung und übersetzte es daher mit "gute Regierung" statt mit "schön" oder "hünsch". Hier hat der Übersetzer die formale Äquivalenz zugunsten der tatsächlichen Bedeutung verworfen, um dem Leser zu vermitteln, was der Autor wirklich gemeint hat.

亦余心之所善兮,虽九死其犹未悔。

Ich möchte vollkommen und ehrlich sein,

Selbst wenn ich dafür neunmal sterben müsste, würde ich es nicht bereuen.

Ich habe einige andere Vorstellungen von der Übersetzung dieses Verses. Die Zahl "neun" bedeutet in der alten chinesischen Literatur nicht neunmal, sondern unzählige oder viele Male. Der Autor versucht hier, sein Beharren auf einem guten Ideal zu betonen, egal wie oft er stirbt, er ist bereit, es zu tun. Die Übersetzung ins Neunmalige bringt die Emotionen des Autors nicht gut zum Ausdruck und zeigt auch nicht die wahre Bedeutung von "neun" im alten Chinesisch.

Die obigen Analysen zeigen, dass sich Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz in der deutschen Übersetzungspraxis von Li Sao widerspiegelt, in der der Übersetzer mehr auf die Vermittlung von Inhalt und Emotion achtet.

[1]Hermann,Peter, Chen Mingxiang u.a.:Chu Ci,Beijing: Verlag für fremdsprachige Literatur,2015

[2]曾若源,刘颖:功能对等理论视角下的《离骚》德译本分析,发表于《文学教育》2020年第21期

Kimberly

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel des Buches "China Kennenlernen mit Schlüsselwörten"

Als Kulturmacht mit einer langen Geschichte verfügt China über Kulturschätze mit einer langen Geschichte. In der neuen Ära ist es eine wichtige Aufgabe, Chinas internationale Kommunikationskapazitäten zu stärken, um Chinas Geschichte zu erzählen, Chinas Stimme zu verbreiten und ein echtes, dreidimensionales und umfassendes China zu zeigen. Die Bedeutung der Übersetzung für die Verbreitung der herausragenden chinesischen Kultur im Ausland liegt daher auf der Hand. Um die chinesische Geschichte und die ihr zugrunde liegende ideologische und geistige Kraft umfassender und deutlicher darzustellen, sollten wir der Übersetzung kulturell geprägter Wörter mehr Aufmerksamkeit schenken. Wir sollten chinesische Theorien verwenden, um chinesische Praktiken zu erklären, und neue Konzepte, Kategorien und Ausdrücke schaffen, die China und das Ausland integrieren.

Der amerikanische Linguist Eugene Nida ist der Ansicht, dass der Schwerpunkt der Übersetzung auf der Bedeutung und der ideologischen Konnotation des Originaltextes liegen sollte, anstatt sich an die ursprüngliche Form der wortwörtlichen Übereinstimmung zu halten. Die Übersetzung sollte die „funktionale Äquivalenz“ verwirklichen, so dass die Reaktion der Leser des übersetzten Textes auf den übersetzten Text im Grunde dieselbe ist wie die Reaktion der Leser des Originaltextes auf den Originaltext. Die Leser der Ausgangssprache und der Zielsprache gehören verschiedenen Kulturen an und haben unterschiedliche Auffassungen von ein und derselben Sache, was besonders bei kulturell aufgeladenen Wörtern mit Metaphern deutlich wird. Wie können die impliziten Informationen metaphorischer Bedeutungen in der Ausgangssprache in der Zielsprache so wiedergegeben werden, dass sie für die Leser der Zielsprache akzeptabler sind und gleichzeitig die kulturellen Merkmale der Ausgangssprache erhalten bleiben, ist eine Frage, die die Aufmerksamkeit des Übersetzers verdient. Die Theorie der funktionalen Übersetzung, die in der Übersetzung von kulturell aufgeladenen Wörtern zum Ausdruck kommt, kann aus den Perspektiven der direkten Übersetzung und der Paraphrase entwickelt werden.

Die direkte Übersetzung orientiert sich an der Textstruktur der Ausgangssprache, so dass die kulturellen Elemente und nationalen Besonderheiten der Ausgangssprache so weit wie möglich erhalten bleiben. Das in der chinesischen Kultur weit verbreitete Sprichwort“打铁必须自身硬”ist eine Metapher für die Notwendigkeit hervorragender Fähigkeiten und eines guten Stils bei der Ausführung von Dingen und wurde auf dem 19. nationalen Kongress zu einer neuen Ausdrucksform für die „Verbesserung der Regierungsfähigkeit und des Führungsniveaus der Partei“, was eine typischere Metapher ist. Das Wort „Eisen“ hat die Eigenschaften von Festigkeit und Härte, und „Eisen schlagen“ ist auch ein gängiger Ausdruck in Sprichwörtern für deutschsprachige Leser und ist den Lesern im Zweifelsfall vertrauter, wie z. B. “趁热打铁”. Die deutsche Entsprechung ist „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist“. Wenn die Übersetzung eines formalen Gegenstücks eine funktionale Äquivalenz in Bezug auf denotative und assoziative Bedeutungen erreicht, besteht nach Nida keine Notwendigkeit, die Form zu ändern. Die Übersetzung verwendet daher die direkte Übersetzung, um die Metapher „Eisen pumpen“ beizubehalten, was der Wahrnehmung der Leser in der Zielsprache entspricht und den Lesern in der Zielsprache den festen Glauben der KPCh an die Stärkung des Selbstaufbaus intuitiv näher bringt, wodurch die Konnotation des Sprichworts maximal wiederhergestellt und ein hohes Maß an funktionaler Äquivalenz erreicht werden kann.

Wenn es nicht möglich ist, gleichzeitig eine sinngemäße und eine stilistische Äquivalenz zu erreichen, muss man auf eines von beiden verzichten, und die inhaltliche Äquivalenz sollte Vorrang vor der stilistischen Äquivalenz haben, weshalb die italienische Übersetzungsstrategie gewählt werden sollte. Im Chinesischen wird “帽” oft als Metapher für etwas mit einem bestimmten Symbol verwendet, wie “贫困县全部摘帽”, wobei “帽”als Metapher für das Symbol der Armut verwendet wird. “摘帽” bedeutet, den armen Bezirken zu helfen, den Zustand der Armut und Rückständigkeit zu verbessern. In der Zielkultur wird der Begriff „Hut“ auch häufig als Metapher für „Position“, „Job“ verwendet, wie in dem Sprichwort „seinen Hut nehmen“, das „einen Job verlassen“ bedeutet, aber nicht so sehr mit der Bedeutung von etwas mit einem bestimmten Zeichen verbunden ist. Aber es hat nicht so viel mit der Bedeutung von etwas mit einem bestimmten Zeichen zu tun. In der deutschen Kultur wird der Begriff „Etikett“ eher als Metapher für etwas mit einem bestimmten Zeichen oder Merkmal verwendet, und hier übersetzt der Übersetzer die Metapher „den Hut abnehmen“, die einen ausgeprägten chinesischen Kulturcharakter hat, als von diesem Etikett befreien, d. h. „dieses Etikett loswerden“, was den metaphorischen rhetorischen Kunstgriff des Originaltextes beibehält und gleichzeitig den Lesern in der Zielsprache die Tatsache vermittelt, dass „alle armen Bezirke in China aus dem Hut gezaubert wurden“.

Unter der Voraussetzung, dass der spezifische Kontext berücksichtigt wird, kann die Beibehaltung von Form und Inhalt des Originals im übersetzten Text dazu führen, dass die Leser des übersetzten Textes einen tieferen Eindruck von den kulturellen Konnotationen der Ausgangssprache erhalten; und wenn die Äquivalenz von Inhalt und Form nicht gleichzeitig realisiert werden kann, können die Mittel der Übersetzung flexibel angepasst und der inhaltlichen Äquivalenz der Vorrang gegeben werden, um ein höheres Maß an funktionaler Äquivalenz zu erreichen. Nur wenn sowohl die formale als auch die inhaltliche Äquivalenz berücksichtigt wird, kann die Konnotation chinesischer kultureller Begriffe genau wiedergegeben und von den Lesern der Zielsprache leicht akzeptiert werden, so dass die chinesische Geschichte besser erzählt und die chinesische Kultur in der Welt bekannt gemacht werden kann. [1]奈达. 翻译理论与实践[M]. 上海: 上海外语教育出版社, 2004. [2]张竹生. 微分半动力系统的不变集[D]: [博士学位论文]. 北京: 北京大学, 1983. [3]郭建中. 当代美国翻译理论[M]. 武汉: 湖北教育出版社, 2000: 66.

Leonie

Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung von Speisekarten

Die Skopos-Theorie, entwickelt von Hans J. Vermeer in den 1970er Jahren, stellt eine bedeutende Entwicklung in der Übersetzungswissenschaft dar. Diese Theorie betont die Bedeutung des Zwecks (Skopos) des Übersetzungsprozesses und lenkt den Fokus weg von einer reinen sprachlichen Äquivalenz hin zu einer funktionalen Anpassung des Zieltextes an die Bedürfnisse des Zielpublikums. Die Übersetzung von Speisekarten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die spezifische Kenntnisse und Sensibilität erfordert. Im Kontext dieser Herausforderung bietet die Skopos-Theorie wertvolle Einblicke und Richtlinien. Sie legt den Fokus auf den Zweck und die Funktion der Übersetzung, was besonders nützlich ist, um die kulturellen und sozialen Nuancen der Zielsprache zu erfassen und zu berücksichtigen. Dies ermöglicht die Schaffung von Übersetzungen, die nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch kulturell angemessen und zielgruppenorientiert sind, wodurch die Erwartungen der Gäste erfüllt werden.

Die Skopos-Theorie basiert auf dem Grundsatz, dass jede Übersetzungsaktion ein bestimmtes Ziel verfolgt, das den gesamten Übersetzungsprozess lenkt. Vermeer argumentiert, dass die traditionelle Äquivalenztheorie, die auf der exakten Wiedergabe des Quelltexts basiert, die komplexen Anforderungen vieler Übersetzungssituationen nicht erfüllt. Stattdessen betont die Skopos-Theorie, dass die Übersetzung als zielgerichtete Handlung verstanden werden sollte, bei der der Zweck des Zieltexts im Vordergrund steht.

Bei der Übersetzung von Speisekarten ist es entscheidend, das Ziel und das Publikum zu identifizieren. Eine Speisekarte dient nicht nur der Information, sondern auch der Werbung und dem kulturellen Austausch. Eine erfolgreiche Übersetzung muss daher nicht nur die Gerichte korrekt wiedergeben, sondern auch die kulinarischen und kulturellen Erwartungen des Zielpublikums berücksichtigen. Zum Beispiel könnte eine Speisekarte in einem französischen Restaurant in Deutschland andere Akzente setzen als dieselbe Karte in einem französischen Restaurant in China, um den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Geschmacksvorlieben gerecht zu werden.

Ein wesentlicher Aspekt der Skopos-Theorie ist die Anpassung an die kulturellen Kontexte des Zielpublikums. Dies bedeutet, dass kulturelle Referenzen und spezifische Begriffe so übersetzt werden müssen, dass sie für das Zielpublikum verständlich und ansprechend sind. In der Praxis könnte dies bedeuten, dass exotische oder schwer übersetzbare Begriffe durch lokale Entsprechungen oder Beschreibungen ersetzt werden. Zum Beispiel könnte das französische Gericht "Foie Gras" für ein amerikanisches Publikum als "Entenleberpastete" beschrieben werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Attraktivität des Gerichts zu erhöhen.

Die Funktionalität der Speisekarte muss auch bei der Übersetzung berücksichtigt werden. Eine Speisekarte soll nicht nur informativ sein, sondern auch leicht lesbar und ansprechend gestaltet werden. Dies umfasst die Struktur der Übersetzung, die Auswahl der Schriftarten, die Farbgestaltung und die visuelle Präsentation. Gemäß der Skopos-Theorie sollte die Übersetzung nicht nur den Text, sondern auch das Layout und die grafische Gestaltung optimieren, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Diese Theorie legt den Fokus auf sprachliche Korrektheit, kulturelle Angemessenheit und Zielgruppenorientierung, was bedeutet, dass eine gelungene Übersetzung auch die visuellen Aspekte berücksichtigt, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfüllen und ihre Erwartungen zu übertreffen.

Ein häufiges Problem bei der Übersetzung von Speisekarten sind sprachliche und kulturelle Unterschiede, die zu Missverständnissen oder kulturellen Fauxpas führen können. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sollten Übersetzer eng mit Muttersprachlern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Übersetzungen nicht nur korrekt, sondern auch kulturell angemessen sind. Dies erfordert oft eine gründliche Recherche und das Verständnis beider Kulturen, um die besten Entsprechungen für spezifische Gerichte und Zutaten zu finden.

Neben den kulturellen Aspekten gibt es auch technische und praktische Herausforderungen bei der Übersetzung von Speisekarten. Dies umfasst die Anpassung von Maßeinheiten, Kochtechniken und spezifischen Zutaten, die möglicherweise in der Zielkultur nicht bekannt sind. Eine effektive Lösung besteht darin, Anmerkungen oder Erläuterungen in die Übersetzung aufzunehmen, um dem Leser zusätzliche Informationen zu bieten, ohne die Lesbarkeit und Ästhetik der Speisekarte zu beeinträchtigen.

Eine italienische Speisekarte, die Gerichte wie "Spaghetti alla Carbonara" und "Tiramisu" anbietet, könnte ins Deutsche übersetzt werden, indem nicht nur die Namen der Gerichte, sondern auch kurze Beschreibungen und kulturelle Hinweise hinzugefügt werden. "Spaghetti alla Carbonara" könnte beispielsweise als "Spaghetti mit einer Sauce aus Ei, Käse, Speck und Pfeffer" beschrieben werden, um den deutschen Gästen eine bessere Vorstellung vom Gericht zu geben. "Tiramisu" könnte als "Italienisches Dessert mit Schichten aus Löffelbiskuits, Kaffee, Mascarpone und Kakao" erläutert werden.

Bei der Übersetzung einer chinesischen Speisekarte ins Englische könnte die Herausforderung darin bestehen, exotische Zutaten und Zubereitungsmethoden zu erklären. Ein Gericht wie "麻婆豆腐" (Mapo Tofu) könnte als "Scharfes Tofu-Gericht mit Hackfleisch und Sichuan-Pfeffer" beschrieben werden. Zusätzlich könnten Erläuterungen zu den spezifischen Gewürzen und deren Geschmackseigenschaften gegeben werden, um das Gericht für englischsprachige Gäste attraktiver zu machen.

Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung von Speisekarten bietet eine strukturierte und zielgerichtete Herangehensweise, die über die reine sprachliche Äquivalenz hinausgeht. Durch die Berücksichtigung des Zwecks, des Publikums und der kulturellen Kontexte kann eine Übersetzung geschaffen werden, die nicht nur informativ, sondern auch ansprechend und kulturell angemessen ist. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Übersetzern, Kulturmittlern und den Betreibern der Restaurants, um sicherzustellen, dass die Speisekarten die kulinarische Vielfalt und den kulturellen Reichtum der angebotenen Gerichte vollständig widerspiegeln.

Susannah

Lawrence Vewnutis Pole "Einbürgerung" und "Verfremdung" am Beispiel Der Traum der roten Kammer und Hundert Jahre Einsamkeit

"Einbürgerung" und "Verfremdung" sind zwei Übersetzungsbegriffe, die der berühmte amerikanische Übersetzungstheoretiker Lawrence Venuti 1995 in The Translator's Invisibility vorgeschlagen hat.

Die Einbürgerung besteht darin, die Ausgangssprache zu lokalisieren, die Zielsprache oder den Leser der Zielsprache als Ziel zu nehmen und die Ausdrucksmethode zu übernehmen, an die der Leser der Zielsprache gewöhnt ist, um den Inhalt des Originaltextes zu vermitteln. Die Einbürgerung erfordert, dass der Übersetzer dem Leser in der Zielsprache nahe ist. Der Übersetzer muss wie der muttersprachliche Autor sprechen, und wenn der ursprüngliche Autor direkt mit dem Leser sprechen möchte, muss die Übersetzung die chinesische Muttersprache werden. Die Einbürgerung hilft den Lesern, die Übersetzung besser zu verstehen und ihre Lesbarkeit und Wertschätzung zu verbessern.

Die Verfremdung bezieht sich auf die Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten fremder Kulturen, die Aufnahme fremdsprachlicher Ausdrücke und die Aufforderung an die Übersetzer, näher an den Autor heranzukommen.

Die Verfremdung übernimmt den Ausdruck, der der Ausgangssprache entspricht, die der Autor verwendet, um den Inhalt des Originaltextes zu vermitteln, und der Zweck der Verfremdungsstrategie besteht darin, die Unterschiede der nationalen Kultur zu berücksichtigen, die Merkmale fremder ethnischer Gruppen und Sprachstile zu bewahren und widerzuspiegeln und die Exotik für die Leser des übersetzten Textes zu bewahren.

Historisch gesehen können "Einbürgerung" und "Verfremdung" als begriffliche Erweiterungen von wörtlich und paraphrasiert angesehen werden, aber nicht genau dasselbe wie wörtlich und paraphrasiert. Das Kernanliegen der wörtlichen Übersetzung und Paraphrasierung ist der Umgang mit Form und Bedeutung auf sprachlicher Ebene, während "Einbürgerung" und "Verfremdung" die Grenzen sprachlicher Faktoren durchbrechen und den Horizont auf sprachliche, kulturelle und ästhetische Faktoren erweitern.

Als zwei Übersetzungsstrategien sind "Einbürgerung" und "Verfremdung" Gegensätze und ergänzen sich, und absolute Einbürgerung und absolute Verfremdung existieren nicht.

"Einbürgerung" und "Verfremdung" sind zwei gängige Strategien in der Übersetzung, die zwei verschiedene Konzepte der Übersetzung repräsentieren. Hier sind einige Beispiele für diese beiden Übersetzungsstrategien.

Ein typisches Beispiel für die Einbürgerung ist Der Traum der roten Kammer. Dieser klassische chinesische Roman hat ein tiefes kulturelles Erbe und einen einzigartigen Sprachstil. Wenn es direkt aus dem Originaltext übersetzt wird, ist es für westliche Leser schwer zu verstehen. Daher konzentriert sich die Einbürgerung mehr darauf, die kulturellen Elemente des Romans in die entsprechenden Konzepte und Bilder der westlichen Kultur zu übersetzen, um sie für den Zielleser leichter verständlich zu machen. Zum Beispiel haben die Namen der Figuren im Roman oft besondere Bedeutungen und Hintergründe, und wenn sie direkt ins Englische übersetzt werden, können sie ihre ursprüngliche kulturelle Konnotation verlieren. Daher werden diese Charakternamen bei der Übersetzung der Einbürgerung oft durch Namen von Charakteren ersetzt, die eher der westlichen Kultur entsprechen, wie z. B. "Jia Baoyu" wird als "Jia Baoyu" übersetzt und "Lin Daiyu" wird als "Lin Daiyu" übersetzt.

Ein weiteres Beispiel ist die Übersetzung von Stolz und Vorurteil. Dieser englische Roman hat einen ausgeprägten historischen Hintergrund und einen einzigartigen Sprachstil, der für moderne Leser schwer zu verstehen ist, wenn er direkt aus dem Originaltext übersetzt wird. Daher wird bei der Übersetzung der Einbürgerungsmethode mehr darauf geachtet, den Sprachstil und den historischen Hintergrund des Romans in den Sprachstil und den historischen Hintergrund moderner Leser zu übersetzen, um den Ziellesern das Verständnis zu erleichtern.

Ein typisches Beispiel für die Verfremdung ist die Übersetzung von Hundert Jahre Einsamkeit. Dieser lateinamerikanische Roman hat einen starken magischen Realismus und einen einzigartigen Sprachstil, und wenn er durch Einbürgerung übersetzt wird, kann er seinen ursprünglichen Charakter und Charme verlieren. Daher konzentriert sich die Verfremdung darauf, die sprachlichen Eigenschaften und kulturellen Elemente des Originaltextes zu erhalten, um die Exotik des Originaltextes zu erhalten. Zum Beispiel verwendet der Roman viele Metaphern und Symboliken, die für den Leser schwer zu verstehen sein können, wenn sie direkt aus dem Originaltext übersetzt werden. Bei der Übersetzung der Verfremdung werden diese bildlichen und symbolischen Mittel jedoch oft beibehalten, um den literarischen Wert und die kulturelle Konnotation des Originaltextes zu erhalten. Zum Beispiel wird “The river was like a sleeping serpent” übersetzt als "Der Fluss war wie eine schlafende Schlange".

"Einbürgerung" und "Verfremdung" können in Kombination in bestimmten Übersetzungspraktiken eingesetzt werden, und sie können von den Stärken des anderen lernen. In einigen Fällen, insbesondere bei der Übersetzung von Fachliteratur in einem bestimmten Bereich, kann die Einbürgerung verwendet werden, um Fachbegriffe und Konzepte in der Ausgangssprache in entsprechende Namen oder Konzepte in der Zielsprache zu übersetzen, wodurch die Übersetzung leichter verständlich und akzeptiert wird.

Bei der Übersetzung einiger kultureller Werke, wie z. B. literarischer Werke und Gedichte, kann die Verfremdung verwendet werden, um die einzigartigen kulturellen Merkmale des Originaltextes zu erhalten, so dass die Leser die Konnotation des Originaltextes tiefer spüren und verstehen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Einbürgerung und Verfremdung zwei verschiedene Strategien im Übersetzungsprozess sind. Die Einbürgerung bringt die Übersetzung näher an den Ausdruck und den kulturellen Kontext der Zielsprache heran, was es den Lesern erleichtert, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Bei der Verfremdung wird mehr Wert darauf gelegt, den sprachlichen Stil und die kulturellen Merkmale des Originaltextes zu erhalten, damit die Leser den Charme und die Einzigartigkeit des Originaltextes besser spüren können.

Im Allgemeinen haben sowohl die Einbürgerung als auch die Verfremdung ihre eigenen Vor- und Nachteile. Bei der eigentlichen Übersetzung sollen wir die geeignete Übersetzungsstrategie entsprechend der spezifischen Situation auswählen.

Anna

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Übersetzung von kulturübergreifender Werbung

Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein anspruchsvolles Gebiet, bei dem verschiedene Faktoren wie Sprache, Kultur und sozialer Hintergrund berücksichtigt werden müssen. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern helfen kann, die Bedeutung und Funktion des Originaltextes mit den sprachlichen und kulturellen Anforderungen der Zielsprache während des Übersetzungsprozesses besser in Einklang zu bringen. Durch die Analyse konkreter Fälle werden wir die spezifische Anwendung von Nidas funktionaler Äquivalenztheorie in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung und ihre Auswirkungen auf die Übersetzungspraxis untersuchen.

Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein komplexer und wichtiger Bereich, dessen Erfolg sich direkt auf die Wirksamkeit von Werbung und die Umsetzung von Marketingstrategien auswirkt. Dabei müssen die Übersetzer die sprachlichen Unterschiede zwischen der Ausgangs- und der Zielsprache, die kulturellen Unterschiede sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund bietet die funktionale Äquivalenztheorie von Nida einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern dabei helfen kann, diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielen kann.

Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida ist eine Übersetzungstheorie, die betont, dass das Ziel der Übersetzung darin besteht, die Bedeutung und Funktion des Ausgangstextes zu vermitteln und nicht einfach die wörtliche Bedeutung des Ausgangstextes zu übersetzen. Die Theorie besagt, dass sich der Übersetzungsprozess auf den sprachlichen und kulturellen Kontext der Zielsprache konzentrieren sollte, um sicherzustellen, dass die Übersetzung in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss hat. Nida unterteilt die Übersetzung in zwei Arten: formale Äquivalenz und dynamische Äquivalenz. Die formale Äquivalenz bezieht sich auf die Beibehaltung der Ähnlichkeit mit dem Originaltext in Bezug auf Vokabular, Grammatik und Struktur, während die dynamische Äquivalenz den Schwerpunkt auf die Vermittlung der Bedeutung und Funktion des Originaltextes legt, ohne sich auf die formale Entsprechung zu beschränken.

Die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Erstens gibt es sprachliche und kulturelle Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen, und die Übersetzer müssen überlegen, wie sie die Bedeutung und die Emotionen des Originaltextes in der Zielkultur vermitteln können. Zweitens sind Werbungen oft sehr kreativ und kulturspezifisch, und die Übersetzer müssen geeignete Ausdrucksweisen finden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die kreative und emotionale Wirkung des Originaltextes beibehalten kann. Außerdem müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums in vollem Umfang berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums wecken kann.

Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet wichtige theoretische Anhaltspunkte für die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung können Übersetzer die Prinzipien der formalen Äquivalenz und der dynamischen Äquivalenz gemäß der funktionalen Äquivalenztheorie von Nida flexibel anwenden, um sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss entfalten kann. Im Einzelnen können Übersetzer die funktionale Äquivalenztheorie von Nida auf folgende Weise anwenden.

Erstens: Beibehaltung der kreativen und emotionalen Wirkung der Werbung. Bei der Übersetzung von Werbetexten müssen Übersetzer darauf achten, dass die Kreativität und die emotionale Wirkung des Originaltextes erhalten bleiben, um die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums zu gewinnen. Dies kann durch den flexiblen Einsatz von Sprache und rhetorischen Techniken sowie durch die Auswahl geeigneter kultureller Symbole und Bilder erreicht werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes vermitteln kann.

Zweitens: Anpassung an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung müssen der kulturelle Hintergrund und die Werte des Zielpublikums berücksichtigt werden, damit der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung entfalten kann. Übersetzer können sich an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums anpassen, indem sie eine geeignete Sprache und Ausdrucksweise wählen und den Inhalt und die Form der Werbung anpassen.

Schließlich müssen die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung vermittelt werden. Der Zweck einer Werbung besteht darin, die wichtigsten Werte und Vorteile eines Produkts oder einer Dienstleistung zu vermitteln, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken und sie zum Handeln zu bewegen. Bei der Übersetzung von Werbespots müssen die Übersetzer darauf achten, dass die Übersetzung die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung klar und deutlich vermittelt, um die Wirksamkeit und Wirkung des Spots zu gewährleisten.

Im Folgenden werden wir die Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung anhand eines konkreten Falles analysieren. Ich habe eine Werbung einer international bekannten Automarke ausgewählt, die in verschiedene Länder und Regionen übersetzt und dort beworben wurde. Der Slogan der Originalwerbung lautet "Drive your dreams" und soll die Träume und Hoffnungen des Publikums anregen, um es zum Kauf der Autos der Marke zu bewegen. Bei der Übersetzung des Werbespots musste sich der Übersetzer überlegen, wie er diese Emotionen von Träumen und Hoffnungen vermitteln und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen konnte.

In der englischen Originalwerbung verwendet "Drive your dreams" eine direkte und kraftvolle Sprache, um die emotionale Resonanz beim Publikum zu wecken. In verschiedenen kulturellen Umgebungen muss dieser Slogan jedoch möglicherweise in unterschiedlichem Maße angepasst und umgestaltet werden, um dem sprachlichen und kulturellen Hintergrund der Zielgruppe gerecht zu werden. In der chinesischen Übersetzung der Anzeige können zum Beispiel ähnliche Ausdrücke wie "Fahren Sie Ihren Traum" oder "Verwirklichen Sie Ihren Autotraum" gewählt werden. Eine solche Übersetzung behält nicht nur die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes bei, sondern passt sich auch an den sprachlichen und kulturellen Hintergrund des chinesischen Publikums an, was die Resonanz und den gleichen Effekt und Einfluss erleichtert.

Durch die Analyse der Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung werden in dieser Arbeit die Bedeutung und die Offenbarung der Theorie in der Übersetzungspraxis erörtert. Die Übersetzung kulturübergreifender Werbetexte ist ein anspruchsvolles Gebiet, das von den Übersetzern verlangt, dass sie die vielfältigen Faktoren von Sprache, Kultur und Publikum in vollem Umfang berücksichtigen. Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz bietet einen theoretischen Rahmen für Übersetzer, um diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielt. Die Analyse konkreter Fälle zeigt, dass Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz für die kulturübergreifende Übersetzung von Werbetexten von großer Bedeutung ist. Sie kann Werbefirmen und Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte oder Dienstleistungen besser zu bewerben und die kulturübergreifende Kommunikation und Verständigung zu erleichtern.

Svea

Skopos von Vermeer am Beispiel der Übersetzung der Untertitel des Films Flipped

Als Kunstform ist die Verbreitung von Film ein wichtiges Mittel der interkulturellen Kommunikation. Die Übersetzung von Untertiteln bringt dem Publikum, insbesondere chinesischen Zuschauern, die keine Fremdsprachen verstehen, Komfort, damit sie den Film besser genießen können. Die Untertitelung ausländischer Filme ist eine besondere Form der Übersetzungstätigkeit, die eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Handlungsinformationen spielt. Skopos von Vermeer bietet theoretische Unterstützung für die Untertitelung fremdsprachiger Filme. Genaue Untertitel haben die Entwicklung der internationalen Filmindustrie und den Austausch chinesischer und westlicher Kulturen gefördert.

Die Untertitelübersetzung unterscheidet sich von anderen Übersetzungen, sie hat ihre eigenen Eigenschaften. Zunächst einmal sind Untertitel vorübergehend und synchron. Die Übersetzung von Untertiteln ist zeitlich begrenzt. Untertitel sollten mit Bild und Ton synchronisiert werden. Zweitens sind die Untertitel populär. Das Zielpublikum des Films hat unterschiedliche Bildungshintergründe oder kommt aus verschiedenen sozialen Schichten, daher sollte die Untertitelsprache das kulturelle Niveau der Öffentlichkeit berücksichtigen. Die Übersetzung sollte natürlich und flüssig sein und den Ausdrucksgewohnheiten des Zielpublikums entsprechen, damit es den Dialog effektiv verstehen kann.

„Skopos ist eine Übersetzungstheorie, die von dem deutschen Wissenschaftler Vermeer in den 1970er Jahren vorgeschlagen wurde. Das Prinzip des Zwecks, das Prinzip der Kohärenz und das Prinzip der Treue bilden die drei Grundprinzipien des Skoposes.“ [1] Als nächstes werde ich analysieren, wie die Untertitelübersetzung des englischen Films Flipped diese drei Prinzipien verkörpert. Das Prinzip des Zwecks ist das erste Prinzip, das die Übersetzung bestimmt, d.h. der Akt der Übersetzung wird durch den Zweck der Übersetzung bestimmt. Die Übersetzungstätigkeit sollte nämlich dem Zielkontext und der Zielkultur entsprechen. Hier ist eine Übersetzung aus dem Film, und ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür.

Now, Juli Baker did not wind up in The Mayfield Times for being an eighth-grade Einstein. (朱莉·贝克登上梅菲尔德时报可不是因为她天赋异禀。)

Hier ist „ an eighth-grade Einstein “ Bryces Verspottung von Juli, weil sie Bauarbeiten behindert und ihr Baumkletterverhalten in der Lokalzeitung erscheinen lässt. Wenn die wörtliche Übersetzung von „ an eighth-grade Einstein “ „八年级的爱因斯坦“ ist, obwohl sie dem Prinzip der Treue entspricht, ist die Bedeutung unklar. Die Vergänglichkeit der Untertitelübersetzung kann dazu führen, dass das chinesische Publikum weniger Zeit hat, darüber nachzudenken und die tiefere Bedeutung nicht zu verstehen. Um Ironie zu vermitteln, kann die Übersetzung als „天赋异禀“ (child genius) dem chinesischen Publikum helfen, den Zweck des Originaltextes besser zu verstehen, was dem Prinzip des Zwecks entspricht.

Das Kohärenzprinzip bezieht sich auf die Wahrnehmung des zielsprachlichen Lesers als kohärent in der Übersetzung. Das heißt, die Übersetzung sollte den kulturellen Gewohnheiten und Ausdrucksformen des Zielpublikums entsprechen. Zum Beispiel:

I found myself staring at the painting my father had given me and became furious all over again. (我一直盯着爸爸以前给我的那幅画不禁一肚子气。)

Obwohl die Übersetzung von „ became furious all over again “ als „ 又变得愤怒起来 “ eher dem Prinzip der Treue entspricht, kann „不禁一肚子气“ sowohl das Prinzip der Kohärenz als auch das Prinzip der Treue erreichen und gleichzeitig mehr den Anforderungen des Prinzips der Kohärenz entsprechen. Die Verwendung von umgangssprachlichen Ausdrücken wie „不禁一肚子气 “ kann hier Emotionen genauer vermitteln, was mit den Ausdrucksgewohnheiten des chinesischen Publikums übereinstimmt, so dass sich auch das chinesische Publikum einfühlen kann. Hier verwirklicht das Prinzip der Kohärenz.

Skopos verlangt, dass die Übersetzung mit der Absicht des ursprünglichen Autors übereinstimmt, und zwar nach dem Prinzip der Treue. Daher sollte die Übersetzung bei der Untertitelübersetzung nach dem Prinzip der Treue die ursprüngliche Absicht, die Emotion und den Ton des Sprechers vollständig an das Zielpublikum weitergeben und die Konsistenz der Sprachmerkmale wahren. Zum Beispiel:

All hair and no substance. (头发长见识短。)

Juli sieht Sherry als Rivalin in der Liebe und war schon immer feindselig und eifersüchtig auf sie. Wörtlich bedeutet dieser Satz, dass Sherry nur schöne Haare und kein Wissen hat. Diese Übersetzung ist zu fade und passt nicht zum Sprachstil des Originaltextes. Die Übersetzung von „头发长见识短“ drückt den langen Satz als Redewendung aus, die nicht nur die Bedeutungsäquivalenz perfekt erreicht, sondern auch zur Stimmung und zum Ton des Sprechers im Kontext der Zeit passt. Diese Art des Ausdrucks ist auch für das Publikum akzeptabler.

Untertitel spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, ausländisches Fernsehen und Filme zu genießen. Die Untertitelübersetzung unter Anleitung des Skoposes entspricht den Eigenschaften und Anforderungen von Untertiteln. Als besondere Kulturform ist die Übersetzung von Untertiteln von Film- und Fernsehwerken nicht nur die Konvertierung zweier Sprachen, sondern auch die Kommunikation zwischen zwei Kulturen.


[1]俞晶晶.目的论指导下《怦然心动》的字幕翻译策略[J].大众文艺,2020,(13):154-156.

Julia

Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit am Beispiel der Übersetzung des Buches der Lieder: Book of Poetry durch Xu Yuanchong

In der Welt der Übersetzung ist die Übersetzbarkeit bzw. Unübersetzbarkeit von Sprache ein Thema, das von Übersetzungstheoretikern heftig diskutiert wird. Im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert herrschte beispielsweise in Deutschland die weit verbreitete Ansicht, dass sprachliche Symbole vollkommen austauschbar seien, und vor allem im achtzehnten Jahrhundert glaubten die Menschen, sie sähen Wörter in verschiedenen Sprachen, die sich zwar in der Form, nicht aber in der Bedeutung unterschieden, und dass alles vollkommen übersetzbar sei. Wilhelm von Humboldt hingegen vertrat die Ansicht, dass die Sprache das Denken bestimmt, und schlug vor, dass mit jeder Sprache eine Weltanschauung verbunden ist, und dass es, weil die Weltanschauungen der Völker so unterschiedlich sind, diesen wesentlichen Unterschied zwischen den Sprachen gibt, der die Frage der Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit in der Übersetzung bestimmt. Er hat in einem Brief geschrieben: „ jede Übersetzung ist ein Versuch, eine unmögliche Aufgabe zu bewältigen. Jeder Übersetzer ist dazu verdammt, über einen von zwei Stolpersteinen zu stolpern: Entweder hält er sich auf Kosten seines eigenen Stils und seiner eigenen Sprache zu sehr an das Original, oder er hält sich auf Kosten des Originals zu sehr an seine eigenen Eigenheiten. Der Mittelweg zwischen beiden ist nicht schwer zu finden, sondern unmöglich.“

Meiner Meinung nach sind diese beiden Ansichten zu absolut: Einerseits kann aufgrund der natürlichen und sozialen Faktoren, die sich auf die Unterschiede zwischen den Sprachen auswirken, nicht alles gleichwertig übersetzt werden; andererseits gibt es keinen Grund, der Übersetzung gegenüber zu negativ eingestellt zu sein: Obwohl es Unterschiede zwischen den Sprachen gibt, können sie dennoch übersetzt werden, und es besteht ein Gleichgewicht zwischen der so genannten Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit. Es gibt ein Gleichgewicht zwischen der so genannten Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit, und Übersetzer sollten das Gleichgewicht zwischen den beiden halten, damit die Leser der Zielsprache die Übersetzungen gut verstehen und lesen können, während sie gleichzeitig die Schönheit der Ausgangssprache vermitteln. Xu Yuanchong, ein großer chinesischer Übersetzer, hat eine große Anzahl alter chinesischer Kulturwerke ins Englische übersetzt, und in seinen Übersetzungen können wir sein Gespür für das Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit erkennen, das im Folgenden am Beispiel seiner Übersetzung des Buches der Lieder analysiert werden soll.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Chinesischen und dem Englischen. Im Chinesischen ist die Bedeutung eines Wortes sehr reichhaltig, vor allem in dem klassischen Chinesisch. Aufgrund dieser Eigenschaft benötigt die alte chinesische Poesie in jeder Zeile des Gedichts die gleiche Anzahl von Wörtern, und dabei müssen die vollständige Bedeutungen auszudrücken werden, während das Englische diese Eigenschaft nicht hat. Bei der Übersetzung dieser alten chinesischen Poesie ins Englische ist es unmöglich, eine vollständige Einheitlichkeit der Form zu erreichen. Xu Yuanchong hat diesen Punkt in seiner Übersetzung des Buches der Lieder nicht forciert, zum Beispiel übersetzte er Guan Ju's „关关雎鸠,在河之洲。窈窕淑女,君子好逑。“ in „By riverside a pair of turtleoves are cooing; There is a maiden fair,whom a young man is wooing“. Es gibt eine Art formale Unübersetzbarkeit, so dass er nicht versuchte, diese Zeile mit der gleichen Anzahl von Wörtern zu übersetzen, sondern auf der Grundlage der Beibehaltung der Einfachheit der Sprache, verfolgte er die Schönheit der Bedeutung und des Klangs, das Gedicht ist ins Englische mit Endreimen übersetzt, und es ist ebenso reich an Bedeutung, und es spiegelt auch eine der klassischsten Schreibtechniken des Buches der Lieder, nämlich „比“, die ähnlich wie eine Metapher ist, und hier werden das Tier und sein Gesang mit der Liebe eines Herrn zu einer Dame verglichen. Ein weiteres Beispiel ist seine Übersetzung von Tao Yao. Die Struktur dieser Übersetzung ist dieselbe wie die des Originals, mit insgesamt drei Strophen, und die Syntax ist sehr sauber; was die Schreibtechnik betrifft, so beginnt jede Strophe von Taoyao mit dem Satz „桃之夭夭“ (eine weitere Schreibtechnik des Buches der Lieder), was bedeutet, dass das Gedicht mit diesem Satz beginnt und ihn immer wieder wiederholt, eine Schreibtechnik(兴), die auch in der Übersetzung zu finden ist.

Das Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit zu finden, ist nicht nur eine Frage der Übersetzungstheorie und -methode, sondern auch eine Frage der Einstellung und des Gefühls beim Übersetzen. Herr Xu schrieb in seiner Autobiografie "The Passing Years": „ wenn die in einem Land geschaffene Schönheit in die Schönheit der ganzen Welt verwandelt werden kann, ist das nicht das höchste Gut und die höchste Freude? Und übersetzte Literatur ist die Kunst, Schönheit für die ganze Welt zu schaffen.“ Aus dieser bescheidenen und zuversichtlichen Haltung heraus ist er tief in zwei verschiedenen Sprachen und Kulturen verwurzelt, vergleicht die Unterschiede, trifft Abwägungen und erreicht ein hohes Niveau der Übersetzung.

Das Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit ist ein Ideal, das Übersetzer anstreben.Bei der Verfolgung dieses Ideals bemühen sich die Übersetzer nach Kräften, die Kultur der Ausgangssprache für die Leser der Zielsprache interessant zu machen, indem sie die Merkmale der Zielsprache berücksichtigen. Und sie bemühen sich nach Kräften die Merkmale der Ausgangssprache so gut wie möglich zum Ausdruck zu bringen, was einerseits die durch die Sprache des Ausgangstextes repräsentierte Kultur verbreitet und andererseits die Kultur der Zielsprache bereichert und aufwertet.

[1]:谭载喜.《西方翻译简史》[M].增订版.北京,商务印书馆,2016. [2]:许渊冲.《许渊冲译诗经》[M].北京,中译出版社,2021.

Laura

Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer am Beispiel der Übersetzung von Yang Jiang: Wir Drei durch Monika Motsch „Wir Drei“ ist eine Familienautobiografie, die von Herrn Yang Jiang im Alter von 92 Jahren fertiggestellt wurde, erstmals 2003 veröffentlicht wurde, in Form von Prosa geschrieben wurde, die den Weggang ihres Mannes und ihrer Tochter in einem Traum schildert und dann ihre Erinnerungen erzählt. Das Werk wurde von Monika Motsch ins Deutsche übersetzt und 2009 in Deutschland veröffentlicht.

In der Übersetzung von Yang Jiangs „Wir Drei“ ins Deutsche durch Monika Motsch wird die Skopos-Theorie anschaulich. Yang Jiangs Werk, eine tiefgründige Reflexion über die chinesische Kulturrevolution und die persönlichen Tragödien, die sie verursacht hat, stellt eine Herausforderung für die Übersetzung dar, da es stark in der chinesischen Kultur und Geschichte verwurzelt ist.

Die Skopos-Theorie, entwickelt von Hans Josef Vermeer, ist ein zentraler Ansatz in der Translationswissenschaft, der die Zielgerichtetheit des Übersetzungsprozesses in den Vordergrund stellt. Vermeers Theorie betont, dass jede Übersetzungshandlung einem bestimmten Zweck, dem Skopos, unterliegt, der die Art und Weise bestimmt, wie der Zieltext aussehen soll. Dieser Ansatz ist besonders relevant für die Analyse der Übersetzung von Yang Jiangs Werk „Wir Drei“ durch Monika Motsch.

Die drei grundlegenden Regeln der Skopos-Theorie sind: Skopos, Kohärenz und Kultur. Der Skopos bezieht sich auf den Zweck oder die Intention der Übersetzung, die Kohärenz auf die innere Logik und Stringenz des Textes, und Kultur umfasst die kulturellen und sozialen Kontexte, in denen der Text entsteht und rezipiert wird.

Motschs Übersetzung muss den Skopos berücksichtigen, der in diesem Fall darin besteht, dem deutschen Publikum, das möglicherweise wenig über die chinesische Kulturrevolution weiß, das Werk in einer Weise zu präsentieren, die sowohl informativ als auch emotional berührend ist. Die Übersetzung muss also nicht nur die Worte, sondern auch die kulturellen und historischen Kontexte vermitteln, um den intendierten Effekt beim Zielpublikum zu erzielen.

Skopos betont den Zweck der Übersetzung. Aus dem Vorwort von Monika Motsch zu „Wir Drei“ können wir diesen Akt der Übersetzung und den Zweck der Übersetzung erkennen. Als enge Freundin von Yang Jiang und Qian Zhongshu sprach sie in diesem Buch über ihre Freundschaft mit der Familie von Yang Jiang, ihre Eindrücke von den drei Familienmitgliedern und einige von Yangs Schreibtechniken. Beim Übersetzen sollte sie nicht nur den Gemütszustand von Yang Jiang beim Schreiben berücksichtigen, den Lesern die Persönlichkeit und die familiäre Zuneigung der Familie ihres Freundes wiedergeben, sondern den Lesern auch die chinesische Gesellschaft und Kultur vorstellen, damit sie ein authentischeres Verständnis von China haben.

Yangs Prosastil ist dafür bekannt, natürlich und einfach zu sein. Für chinesische Leser ist ihre Prosa leicht zu verstehen. Sowohl umgangssprachliche Ausdrücke als auch Redewendungen lassen sich jedoch nur schwer ins Deutsche übersetzen. Zum Beispiel ist „饭桶“ in dem Satz „我现在出门,路都不认识了,车也不会乘了,十足的饭桶了“ ein chinesisches Slang. Er wird hauptsächlich verwendet, um Menschen zu beschreiben, die inkompetent sind, die nichts tun können, außer zu essen, und die extrem inkompetent sind. Und Monika Motsch übersetzt ihm als „unnützer Vielfraß“. Vielfraß bezieht sich auf eine Person, die sehr viel isst. Seine Kombination mit „unnützer“ drückt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes anschaulich und angemessen aus und erreicht den Zweck der Übersetzung. Als Sinologin und Übersetzerin vermittelt Monika Motsch nicht nur die sprachliche Botschaft des Originaltextes, sondern ist auch bestrebt, bei der Übersetzung den einzigartigen kulturellen Hintergrund und das soziale Umfeld Chinas zu vermitteln.

Die Skopos-Theorie ermöglicht es Übersetzern, flexibel und kreativ zu sein, indem sie die Freiheit haben, den Text so zu adaptieren, dass er am besten in die Zielkultur passt. Dies ist besonders wichtig bei literarischen Werken, die oftmals eine tiefe kulturelle Bedeutung transportieren, die nicht immer direkt übersetzt werden kann. In der deutschen Übersetzung von Wir Drei verfolgt Monika Motsch eine Strategie des sprachlichen und kulturellen Wandels, indem sie charakteristische chinesische Wörter und Ausdrücke in Formen verwandelt, die deutsche Leser verstehen und akzeptieren können. Die Anwendung dieser Strategie stellt sicher, dass das übersetzte Werk von den Lesern in der Zielsprache akzeptiert und geschätzt werden kann, wobei der Geist des Originalwerks erhalten bleibt. Das Wort „三反运动“ wurde beispielweise übersetzt als „Drei Anti“-Kampagne. „三反运动“ ist die Abkürzung für eine besondere historische Bewegung nach der Gründung Chinas. Die deutsche Interpretation des Wortes „Kampagne“ lautet „größere, zeitlich begrenzte, propagandistische Aktion gegen oder auch für jmdn., etw.". Es stellt die Bedeutung des ursprünglichen Satzes genauer wieder her. Aber der Begriff „Drei Anti“ -Kampagne ist für deutschsprachige Leser, die nichts über die chinesischen Geschichte wissen, immer noch schwer zu verstehen, so dass er durch Hinzufügen von Anmerkungen unterstützt werden müssen. Das Wort „许配“ hat ein starkes chinesisches kulturelles Erbe. In der Antike war es Sache der Eltern junger Männer und Frauen, zu entscheiden, wer ihre Partner sein sollten. Eltern haben in diesem System viel Macht. Auch wenn die Wahl gegen den Willen des Kindes erfolgt, darf das Kind keinen Widerstand leisten, sonst wird es nicht pietätvoll und gehorsam. Die sogenannte Ehe bezieht sich darauf, dass die Eltern der Frau ihre Tochter mit dem Schwiegersohn verheiraten. In westlichen Ländern wie Deutschland gibt es jedoch keinen Heiratsvermittler für Eltern, und die Institution der Ehe ist relativ frei, daher wird dieser Satz mit „mit einem seiner Schüler eine Ehe arrangiert“ übersetzt. Dies wird von deutschsprachigen Lesern besser verstanden und akzeptiert und widerspricht nicht der Bedeutung des Originaltextes, im Einklang mit der Skopos-Theorie.

Es ist zu sehen, dass Monikas Übersetzung der Skopos-Theorie folgt. Die Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer bietet einen mächtigen Rahmen für die Analyse und Praxis der Übersetzung, wie die Untersuchung der Übersetzung von Yang Jiangs „Wir Drei“ durch Monika Motsch zeigt. Indem der Skopos der Übersetzung klar definiert wird, kann der Übersetzer effektiver arbeiten und ein Produkt schaffen, das sowohl den Anforderungen des Ausgangstextes als auch den Bedürfnissen des Zielpublikums gerecht wird.

[1]杨绛.我们仨:汉德双语[M].莫宜佳,译.北京:外语教学与研究出版社,2016.

[2]毕墨.顺应论视角下《我们仨》德译本中汉语文化元素德译分析[J].亚太跨学科翻译研究,2020,(01). [3]同园.《我们仨》德译本中文特色词汇翻译实证研究[J].海外英语,2021,(13).

Alessia

Sechs Thesen zur Poesieübersetzung von Xu Yuanchong: Die chinesische Übersetzung von Paul Celans Zähle die Mandeln als Beispiel

Xu Yuanchong beschäftigt sich seit mehr als 80 Jahren mit literarischen Übersetzungen aus dem Chinesischen, Englischen, Französischen und anderen Sprachen und hat die Methode und Theorie der Übersetzung von Gedichten in Reimform entwickelt. In seiner Übersetzungstheorie vertrat er vor allem die Theorie der "drei Schönheiten der übersetzten Poesie" und die "Theorie der vollen Ausnutzung der Vorteile der übersetzten Sprache". Er verfasste eine einzigartige Zusammenfassung der Theorie der chinesischen Schule zur literarischen Übersetzung.

Xu zufolge ist die literarische Übersetzung eine fortgeschrittene Form der Kunst. Malerei, Musik und Theater sind verschiedene Künste. Die Malerei sollte eine ansprechende Form haben, die Musik einen ansprechenden Klang und das Theater eine berührende Bedeutung. Bei der literarischen Übersetzung, insbesondere bei der Übersetzung von Gedichten, kommt es auf die Schönheit der Bedeutung, des Klangs und der Form an, es handelt sich also um eine umfassende Kunst. Literaturübersetzer sollten wie Maler sein, um den Menschen das Gefühl zu geben, die Szene zu erleben, wie Musiker, um den Menschen das Gefühl zu geben, ihre Stimmen zu hören, und wie Schauspieler, um dem Publikum das Gefühl zu geben, sie zu sehen, so dass die literarische Übersetzung eine Schöpfung des ursprünglichen Autors in der übersetzten Sprache sein sollte.

Xu Yuanchongs Übersetzungstheorie hat etwas mit Dolet, einem Linguisten aus Lyon, Frankreich, gemeinsam, der nicht die direkte Übersetzung oder die wortwörtliche tote Übersetzung, sondern die italienische Übersetzung und die lebendige Übersetzung befürwortet.

Ich habe die chinesische Übersetzung von Paul Celans Gedicht Zähle die Mandeln als Beispiel gewählt und werde Xu Yuanchongs sechs Theorien zur Übersetzung von Gedichten untersuchen, indem ich die Übersetzungen von Bei Dao, Meng Ming, Wang Jiaxin, Huang Canran, Qian Chunqi usw. vergleiche.

Da Übersetzen bedeutet, zwei Sprachen zu vereinen und die Einheit in der Vielfalt zu suchen, glaubt Xu Yuanchong, dass "der Übersetzer ist Eins". Danach werde ich die Übersetzungsmethode des Gedichts aus der Perspektive von "Der Übersetzer ist Eins" analysieren:

Es gibt verschiedene Grade der Einheitlichkeit: Auf der Ebene des Wortschatzes und der Sätze ist es leichter zu einheitlichen Texten zu kommen, auf der Ebene der Sätze ist es schwieriger und auf der Ebene der Absätze, ganzer Texte oder ganzer Gedichte ist es noch schwieriger.

Zunächst ein Blick auf die Unterschiede im Wortschatz. Paul Ceylans Gedicht Zähle die Mandeln (auch Ohne Titel) wurde von fünf bekannten Übersetzern übersetzt: Bei Dao, Meng Ming, Wang Jiaxin, Huang Canran und Qian Chunqi. Außer Qians Übersetzung, die数数扁桃 lautet, übersetzen die anderen vier es mit 数杏仁 (oder 数数杏仁). Es ist zu erkennen, dass „zählen“ und „数“ vollständig einheitlich sind, während „die Mandeln“ und „杏仁“ nicht in gleichem Maße einheitlich sind. und "Mandeln" sind nicht in gleichem Maße einheitlich wie „数“. Dies zeigt, dass es auch auf der lexikalischen Ebene einen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Grad der Einheitlichkeit gibt.

Für die Einheitlichkeit auf Satzebene vergleichen Sie die fünf Übersetzungen des letzten Satzes von Zähle die Mandeln: Mache mich bitter. Zähle mich zu den Mandeln. 1.让我变苦。把我数进杏仁中。北岛译 2.让我变苦。把我数进杏仁。孟明译 3.让我变苦。把我数进杏仁。王家新译 4.把我变苦。把我当杏仁来数。黄灿然译 5.让我感到苦。把我数进扁桃里去。钱春绮译 Alle fünf Übersetzungen verwenden das Wort „苦“ „把...数“ für das eigentliche Wort, was zeigt, dass diese Wörter den höchsten Grad an Übereinstimmung mit dem Originaltext aufweisen. Vier der Übersetzungen verwenden das Verb „变“, das auch die Handlung „mein Zustand ändert sich“ hervorhebt, mit einem hohen Grad an Konsistenz. Auf der Ebene des Satzes sind alle fünf Übersetzungen mit dem Original harmonisiert. Welche Übersetzung den höchsten Grad an Einheitlichkeit aufweist, hängt jedoch nicht von der Anzahl der für die Einheit verwendeten Wörter ab. Die Übersetzung von Huang zum Beispiel übersetzt „zu“ nicht wie die anderen Übersetzungen mit „gehen“ oder „eintreten“, sondern übersetzt mich „als“ Mandeln, was lexikalisch nicht einheitlich ist. In der gesamten Zeile reimen sich jedoch die Wörter „苦“ und „数“ aufeinander, und auch die Reime im Originalgedicht sind stimmiger.

Auf der kultureller Ebene möchte ich die kulturelle Bedeutung des Begriffs „Mandel“ näher erläutern. Einerseits enthält die Amygdala - oder Mandel (kern) - im menschlichen Gehirn eine Vielzahl von neurochemischen Transmittern, die mit Emotionen, Verhalten, viszeralen Aktivitäten und autonomen Funktionen zusammenhängen. So können wir uns beim Lesen vielleicht vorstellen, wie der Autor in seiner Meditation die Mandeln zählt und sich vorstellt, dass sie die Augen der Opfer sind, die niemals in Frieden ruhen, oder die Amygdala, die im Gehirn aktiv war, als sie starben. Zweitens sind süße Mandeln Dessertnüsse, während Bittermandeln bittere Früchte und Gifte sind, die bei übermäßigem Verzehr tödlich sein können - wie die Grabrede selbst hat die Bittermandel also zwei grundlegende Symboliken: die emotionale Natur der Liebe zum Beispiel und die Größe des Todes; Drittens hat die Mandel eine besondere Form, ein Piktogramm - das menschliche Auge. In China sagt man oft, dass Menschen mit „Weidenaugenbrauen und Aprikosenaugen“ (柳眉杏眼) schön sind, und im Deutschen wird die Mandel auch als Metapher für das menschliche Auge verwendet. In diesem Gedicht ist die Handlung des Mandelzählens auch mit der Suche nach Augen verbunden.

Bei der Übersetzung von Paul Celans „Zähle die Mandeln“ müssen wir auf eine Reihe von Aspekten achten, wie z. B. die Auswahl des Wortschatzes, die grammatikalische Struktur, die kulturelle Allegorie und den Gesamtkontext. Aus der vergleichenden Analyse der Übersetzung des Gedichts können wir schließen, dass es für eine gute Übersetzung des Gedichts notwendig ist, nicht nur auf der Ebene des Wortschatzes und der Sätze, sondern auch auf der Ebene der Kultur eine Einheit zu schaffen.

[1]许渊冲.译诗六论[J].中国翻译,1991(05):2-10. [2]保罗·策兰.保罗·策兰诗精选[M].北京联合出版公司,2021.1.

Philipp

Übersetzung von Rollen aus der Perspektive der Skopostheorie von Hans Vermeer am Beispiel des MOBA-Spieles League of Legends Das erste aufgezeichnete Computerspiel wurde 1952 als Tic-Tac-Toe-Spiel entwickelt, das auf einem Vakuumröhrencomputer lief. Computerspiele wurden in den 1970er Jahren als kommerzielles Unterhaltungsmedium eingeführt, und wurden in den späten 1970er Jahren zur Grundlage der wichtigen Unterhaltungsindustrien in Japan, den USA und Europa. Zwei Jahre nach der Rezession von Spieleindustrie USAs im Jahre 1983 sind die Computerspielindustrie seit mehr als zwei Jahrzehnten zu einer 10-Milliarden-Dollar-Industrie gewachsen. Schließlich wurde sie an der Konkurrenz mit der Filmindustrie die profitabelste Unterhaltungsindustrie der Welt. 1. Die Lage der Übersetzungen der Lokalisierung der Computerspiele in China Chinas Spieleindustrie begann relativ später, aber in den letzten drei Jahrzehnten ist die Computerspielindustrie schnell gewachsen und die Marktnachfrage ist stetig gestiegen. Laut dem „Bericht über die Spieleindustrie Chinas im Jahre 2021“ hat das Einkommen des chinesischen Spielemarktes im Jahre 2021 296, 513 Milliarden Yuan betragen, was einem Anstieg von 17,826 Milliarden Yuan, nämlich 6,4%, gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Zahl der inländischen Spielenutzer betrug 666 Millionen, was einem Anstieg von 0,22 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.【1】 Mit der kontinuierlichen Erweiterung des gesellschaftlichen Einflusses der chinesischen E-Sport-Industrie hat auch die gesellschaftliche Aufmerksamkeit im Vergleich zur Vergangenheit deutlich zugenommen. Bei der Einführung ausländischer Spiele entscheiden sich viele Betreibe jedoch für unbekannte Übersetzungsunternehmen oder sogar maschinelle Übersetzungen, um Kosten zu sparen, was zu einem sehr schlechten Spielerlebnis für die Spieler führt. Es gibt unzählige ausgezeichnete Spieleentwicklungsunternehmen auf der ganzen Welt, während China als der größte Spielemarkt der Welt glit. Es ist uns immer wichtiger, richtige Methoden der Lokalisierung der Computerspiele zu finden. 2. Der Trend vom MOBA-Spiel League of Legends(LOL) Am 22. September 2011 begann der China-Server von LOL offiziell zu laufen, und das Spiel wurde geschwind beliebt in China. Am 12. Oktober 2012 hat die S2-Weltmeisterschaft mit einem Preisgeld von 1 Million Dollar in den USA stattgefunden, das der höchste Preis war, der jemals von der E-Sport-Welt vergeben wurde. Im Jahr 2013 hat die Zahl der monatlich aktiven Spieler weltweit 32 Millionen erreicht, was es zum weltweit größten und beliebtesten kompetitiven MOBA-Spiel macht. Am 3. Oktober 2013 hat das S3-Finale im Stamp Center in den USA stattgefunden, in dem es 32 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt betragen hat, was den Rekord für alle Esports-Zuschauer brach. Im Jahr 2018 gewann das Team Invictus Gaming(IG), für den chinesischen Bolzplatz(LPL), zum ersten Mal die Meisterschaft in der Weltmeisterschaft von LOL, und der Zuschauerrekord davon wurde mit fast 100 Millionen Zuschauern laut offizieller Statistik erneut gebrochen. Nach der Statistik von der chinesischen Streaming-Plattform Bilibili hat der Gipfel der Popularität der Live-Übertragung bei dem Final der S11-Meisterschaft fast 500 Millionen erreicht. Bei dem S12 Final überstieg die Zahl der Live-Zuschauer sogar laut einem Bericht von „Esports Charts“ im gleichen Zeitraum 5,1 Millionen.【2】 3. Beispiele für Übersetzungen unter der Skopostheorie Als Kern der deutschen funktionalistischen Übersetzungstheorie vertritt die Skopostheorie die Ansicht, dass der Übersetzer, um den übersetzten Text an die neue kommunikative Umgebung anzupassen, von der Perspektive des zielsprachlichen Lesers ausgeht und seine eigenen Übersetzungsstrategien und -methoden entsprechend der gewünschten Funktionen des übersetzten Textes. Skopostheorie besteht aus drei Regeln, und wir werden die Übersetzungsstrategien von LOL aus dieser Perspektiven von drei verschiedenen Prinzipien veranschaulichen: 3.1. Skopos Rule Als die letzte Rolle im Jahre 2023 ist „彗“(Hwei) ein Malermeister. Er und ein anderer Künstler „烬“(Jhin), der seit einigen Jahren im Spiel auftrat, sind vor dem Hintergrund des Spieles Erzfeinde, deshalb gibt es Hintergrundinformation, dass der Sieger von ihnen verstärkt und gepriesen wird, wenn Einer den anderen tötet. Diese Hintergrundinformation wird wörtlich als Gold-Künstler(Golden Artist) übersetzt, was ihre Identitäten zeigt, dass sie als konkurrierende Künstler sind. Aber die Übersetzer Chinas haben sie als „金辉尽绘“ übersetzt, das nicht nur ihre Identitäten der Künstler ausdrücken, sondern auch mit vier aufeinanderfolgenden Homofonen ihre untrennbare Beziehungen als Erzfeinde betonen kann. 3.2. Coherence Rule Außer obigen Erzfeinden gibt es im Spiel ein Liebpaar—„洛与霞“(Rakan und Xayah). Der Spitzname von Rakan wird wörtlich als Zauberer(Charmer) übersetzt, und der von Xayah ist Empörer(Rebel). Die Übersetzer Chinas haben dafür zwei Wörter gewählt—„幻翎“, das den Zauber verkörpert, und „逆羽“, das die Rebellion verkörpert. Außerdem symbolisieren „翎“ und „羽“ auf Chinesisch die Vögel, was ihre Indentitäten als Birdman andeutet. Besser noch, ihre Namen „洛霞“ klingen entsprechend mit einem wunderschönen Gedicht Chinas aus „滕王阁序“—„落霞与孤鹜齐飞,秋水与长天一色“, was ihre Gestaltungen des Liebpaars perfekt veranschaulicht. Es gibt noch eine Rolle namens Aphelios, ein Anhänger des Kults des hellen Mondes, er hat fünf verschiedene Waffen verbunden mit dem Mond. Hier ist ein Vergleich ihrer Übersetzungen: Englisch: Calibrum, Severum, Gravitum, Infernum, Crescendum Chinesisch: 通碧, 断魄,坠明,荧焰,折镜 Der englische Originaltext beschreibt im allgemeinen verschiedene Eigenschaften des Angriffs der Waffen wie Gewehr, Sichel, Schwerkraftkanone, Flammenwerfer, und Ringklinge(Chakram). Aber die Übersetzungen nicht nur beschreiben die Eigenschaften der Waffen, sondern auch benutzen fünf verschiedene Bilder aus chinesischen Gedichten, die den Mond symbolisieren kann, die Glaube an den Mond von Aphelios zu betonen. Während das Image des Mondes aus diesen Bildern entsteht, besteht diese fünf Bilder nicht auf Chinesisch aus dem Wort „Mond“, was sehr subtil ist und bei den Spielern kulturell Anklang findet. 3.3. Fidelity Rule Kled ist auch eine kennzeichnende Rolle in LOL. Kleds Bild vor dem Hintergrund wird als „Bergvolk“, „Vorlauter Mann“, und „Hinterwälder“ definiert. Er lebt wie die Menschen in den Appalachen leben, die von Natur aus rücksichtslos handeln und unhöflich sprechen, und er ist auch die erste Rolle im Spiel, die flucht. Wegen des Überprüfungssystems des Spieles musste das Übersetzungsteam es als große Herausforderung betrachten. Schließlich wurde ein Großteil der Schimpfwörter von der erfahrenen Übersetzer beschönigt, um weniger vulgär zu sein. Im Spiel flucht Kled jedoch manchmal zusammenhanglos aus Wut und spricht es unregelmäßig aus, d.h. die eigene Schimpfwörter des Charakters. Angesichts solches Problems entschied sich das Übersetzungsteam, mit dem Verständnis für seinen Kontext ihre eigenen Rollen zu erfinden, z. B. „炒芝麻个大西瓜“(Sesam anbraten und eine große Wassermelone) in den Übersetzungen der Lokalisierung. Diese Rollen enthält keine Schimpfwörter, aber nach dem Verständnis der Spieler kann ihre humorvolle und euphemistische „Schimpfwortkultur“ entdeckt werden.

【1】《2021年中国游戏产业报告》 【2】Viewership statistics for Worlds 2022,by Esports Charts

Luis

Übersetzungsfehler in der englischen Teekultur und Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie. I. Übersetzungsfehler in der Texten zur englischen Teekultur 1. unzureichende Übersetzungsmethoden Bei der englischen Übersetzung der Teekultur wird in vielen Fällen die Methode der phonetischen Übersetzung verwendet, um Eigennamen direkt zu übersetzen. Zum Beispiel bezeichnet „Lu An Gua Pian“, das aus der Stadt Lu'an stammt, den Herkunftsort der Teeblätter, während „Gua Pian“ sich auf die Form der Teeblätter bezieht, die der Form von Melonenkernen ähnelt, aber wenn es direkt durch phonetische Übersetzung übersetzt wird, wird es als „Lu An Gua Pian“(六安瓜片) übersetzt. Die hier beschriebene Übersetzungsmethode ist sehr einfach und ermöglicht die Übersetzung des Namens des Tees. Allerdings kann sie nicht alle Konnotationen des chinesischen Teesamenamens durch den Namen ausdrücken. Die Übersetzung ist nicht an Ort und Stelle, was das Fehlen der ursprünglichen Informationen vermittelt. Dadurch kann das Verständnis der Konnotation der Teekultur beim Leser nicht gewährleistet werden. 2.die Herausforderungen der Übersetzung Bei der Übersetzung von Texten zur traditionellen Teekultur werden oft die englischen Übersetzungen verwendet, ohne dabei auf den vollständigen Ausdruck der Bedeutung zu achten. Die kulturellen Aspekte der Verbreitung und Optimierung werden dabei oft vernachlässigt, was dazu führt, dass die Teekultur nicht die gewünschte Verbreitung erfährt. Der Hauptzweck der Teekultur-Übersetzungsarbeit besteht in der Verbreitung Chinas hervorragender traditioneller Kultur. Die Verbreitung stellt eine der wichtigsten Funktionen der Übersetzung dar, wobei der Übersetzer sich dieser Tatsache während des Übersetzungsprozesses stets bewusst sein muss. Denn nur wenn der Übersetzungsprozess die Umwandlung von Sprachsymbolen beinhaltet, kann er einen echten Wert schaffen. Kultureller Aspekt: Bei der Übersetzung ist die kulturelle Information auf der Ebene der materiellen Form zwar leicht zu erkennen, aber es ist niemals einfach, sie in eine andere Sprache zu übertragen. Die größte Schwierigkeit bei der Übersetzung materieller kultureller Informationen liegt nicht darin, dass bestimmte kulturelle Gegenstände in einer anderen Kultur fehlen, sondern darin, dass dieselben kulturellen Gegenstände in verschiedenen kulturellen Systemen mit unterschiedlichen kulturellen Bedeutungen ausgestattet sind. Sapir, ein amerikanischer Linguist, sagte einmal: „Hinter der Sprache steht etwas.“ Und: „Sprache kann nicht ohne Kultur existieren.“ Palmer sagte auch: „Die Geschichte der Sprache und die Geschichte der Kultur gehen Hand in Hand; sie können sich gegenseitig unterstützen und inspirieren.“ Wenn man einen Text über Teekultur verfasst, ist es notwendig, die charakteristischen Teekulturen rund um den ganzen Globus zu analysieren, mit dem Ziel, die Unterschiede und Diskrepanzen in der englischen Übersetzung der Teekultur von der Quelle zu trennen und die Gründe für die Unterschiede in der Teekultur in der englischen Übersetzung wirklich zu finden. Diese Gründe gehören jedoch zu den unüberwindbaren Klüften, und die englische Übersetzung sollte sich nur an der allgemeinen Richtung orientieren, damit sie ein Höchstmaß an Integration und Entwicklung erreichen kann. II. Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie Die „schriftliche Übersetzungsmethode“ übersetzt direkt nach der wörtlichen Bedeutung des Originaltextes, und die „freie Übersetzungsmethode“ erfasst die tiefe Konnotation des Originaltextes, die bei der Übersetzung der Teekultur organisch kombiniert werden sollte. Die meisten Teenamen und -utensilien können direkt übersetzt werden, und einige Teenamen sollten im Kontext des tatsächlichen kulturellen Umfelds betrachtet werden, wie z. B. „Black Tee“, der je nach Situation mit „Black Tee“ oder „Red Tee“ übersetzt werden sollte. Nehmen wir „Black Tee“ als Beispiel: Von der Form her kann man es mit „Red Tee“ übersetzen, aber in der Tiefe nennen die Chinesen ihn „Red Tee“, weil sie sehen, dass die Teesuppe eine solche Farbe hat, während die Westler sich mehr um die Farbe der Teeblätter kümmern, und der „Black Tee“ wurde vor Hunderten von Jahren festgelegt und ist in den westlichen Ländern populärer geworden. „Black Tee“ ist seit Jahrhunderten bekannt und hat im Westen an Popularität gewonnen, daher ist es angemessener, ihn „Black Tee“ zu nennen. Beim Übersetzen der chinesischen und westlichen "Tee"-Kultur sollte der Übersetzer die wichtigsten Punkte vollständig verstehen und die spezifischen Methoden beherrschen. Beim Übersetzen sollte er sich voll bewusst sein über den Text und die Interpretation, um die Bedeutung in verschiedenen Kontexten zu erfassen und die Genauigkeit zu gewährleisten, treu zu sein und sicherzustellen, dass die Wörter und Sätze fließend und grammatikalisch korrekt sind. Das heißt, dass eine Vielzahl von Tee-Terminologien häufiger in der direkten Übersetzung verwendet wird und eine große Anzahl von Aussagen mit traditionellem kulturellen Inhalt beinhaltet. Venuti meint, dass die Rolle und die Bedeutung von Einbürgerung und Verfremdung in der Übersetzung, deren Ausmaß über die sprachliche Ebene hinausgeht, das Studium der Übersetzung in die kulturelle Dimension eindringen sollte. Der Stil der eingebürgerten Übersetzung ist transparent und glatt, während die verfremdete Übersetzung die ursprünglichen Bestandteile beibehält, um die Normen der Zielkultur zu brechen. Nimmt man die Übersetzung von „Dark Dragon Tea“ als Beispiel, so ist die verfremdete Übersetzung unangemessen. In der Tat ist Oolong-Tee eine Art halb fermentierter Tee in China, der hauptsächlich in Guangdong, Süd-Fujian, Taiwan und anderen Regionen verbreitet ist. Oolong-Tee hat nichts mit „Dark“ oder „Dragon“ zu tun, und die Übersetzung von „Dragon“ verfälscht auch die chinesische kulturelle Konnotation. Die Tatsache, dass „Oolong-Tee“ seine Aussprache und Konnotation beibehält, ohne die Elemente zu zerstören, beweist, dass die Unterschiede in der Kultur und im Ausdruck zwischen dem Westen und dem Osten zu kulturellen Missverständnissen führen können.

Clemence

Synchronisation des Films "Lebe wohl, meine Konkubine”-- aus der Sicht der Skopostheorie

Kapitel 1 Einleitung

1.1Motivation für die Untersuchung

Mit dem Fortschritt der Technik und der Entwicklung des Kinos haben sich chinesische Kinofilme nach und nach im Ausland verbreitet, und viele der besten und klassischen Filme wurden ins Deutsche übersetzt und nach Deutschland übertragen. Aufgrund der geografischen Lage und anderer Faktoren gibt es große Unterschiede in der Kultur und den Bräuchen zwischen China und Deutschland. Die Übersetzung und der Vertrieb von Filmen ist nicht nur eine einfache Sprachumwandlung, sondern hat auch die Funktion, die chinesische Kultur zu popularisieren und zu fördern. Das Publikum kann durch eine hervorragende Übersetzung und Synchronisation die Kultur und die Bräuche eines fremden Landes kennen lernen. In der akademischen Welt herrscht immer noch die Auffassung, dass jeder, der eine Fremdsprache beherrscht, auch die Übersetzung und den Vertrieb von Filmen übernehmen kann. Allerdings gibt es für die meisten Übersetzungs- und Synchronisationsarbeiten heutzutage keine systematische theoretische Anleitung, und die Übersetzung der Zeilen ist sehr uneinheitlich. In diesem Beitrag soll die Filmübersetzung und -synchronisation mit der Methode der Fallstudie auf der Grundlage der funktionalen Übersetzungtheorie analysiert werden.Der Autor versucht in dieser Arbeit, die Übersetzungtheorie in diesem Bereich zu validieren. Der Film Lebe wohl, meine Konkubine nutzt die Pekingoper als Anhaltspunkt für das tragische Leben der drei Hauptfiguren. Der Film ist emotional und voll von dramatischen Konflikten. Mit berühmten Schauspielern wie Leslie Cheung, Gong Li und Zhang Fengyi in den Hauptrollen hat dieser Film einen hohen kommerziellen Wert. Lebe wohl, meine Konkubine befasst sich mit der chinesischen Geschichte, der chinesischen Kultur und der menschlichen Natur und wurde auf mehreren Filmfestivals mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Die Anhäufung der chinesischen Kultur und der Peking-Oper selbst ist in dem Film präsent und regt zum Nachdenken über die menschliche Natur an.

1.2Datenquellen

Im Jahr 2003 wurde Lebe wohl, meine Konkubine auf Deutsch synchronisiert und auf die deutsche Leinwand gebracht. Da dies schon lange her ist und die Deutschen nicht die Angewohnheit haben, ihre Filme mit Untertiteln zu versehen, habe der Autor nur die deutsche Version von Lebewohl, meine Kokubine ohne Untertitel auf deutschen Streaming-Diensten gefunden, und der Übersetzer und das Synchronisationspersonal des Films sind unbekannt.Aufgrund beruflicher Zwänge kann es sein, dass dem Autor beim blinden Hören einige Fehler unterlaufen sind. Bitte entschuldigen Sie dies.

1.3Aufbau des Papiers

Die vorliegende Arbeit ist in vier Kapitel unterteilt. Im ersten einleitenden Teil wird der Forschungshintergrund dieser Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich hauptsächlich mit der Anwendung der Skopostheorie auf die audiovisuelle Übersetzung, und das dritte Kapitel ist eine Fallstudie; der Autor stellt zunächst kurz Chen Kaiges Film Lebe wohl, meine Konkubine vor und analysiert die Filmsynchronisation, wobei er einige Beispiele anführt, um die Gewinne und Verluste bei der Übersetzung und Synchronisation zu analysieren. Kapitel 4 ist die Schlussfolgerung dieser Arbeit.

Kapitel 2 Untersuchung der Skopostheorie

2.1 Die Entstehung und Entwicklung der funktionalen Übersetzungstheorie

Nord schlug 1997 vor, dass die funktionale Übersetzungstheorie zwei Anforderungen beinhaltet, nämlich die getreue Wiedergabe der Form des Originaltextes und die Anpassung des Originaltextes an die Bedürfnisse der kulturellen Leser der übersetzten Sprache.Hans Vermeer schlug 1978 die Haupttheorie der funktionalen Übersetzungstheorie, die Skopostheorie, vor, die die Übersetzung als einen kulturübergreifenden kommunikativen Akt mit dem Ziel der Überschneidung von Übersetzungen betrachtet. Die funktionale Übersetzungstheorie wurde in den 1970er Jahren in Deutschland entwickelt. Sie hat sich in vier Phasen weiterentwickelt. In der ersten Phase führte Katharina Reiss die funktionale Übersetzungstheorie zum ersten Mal in die Übersetzungskritik ein und stellte die erste Form der funktionalen Übersetzungstheorie vor. In der zweiten Phase schlug Hans Vermeer ausdrücklich die Skopostheorie vor, die die Übersetzung von Originaltexten von den Zwängen des Textzentrismus befreite; in der dritten Phase schlug Justa Holz-Mättäri die Theorie des Übersetzungsverhaltens vor, die die funktionale Übersetzungstheorie weiterentwickelte. In der vierten Phase fasste Christiane Nord die Theorie der funktionalen Übersetzung umfassend zusammen und verbesserte sie, indem sie die internen und externen Faktoren, die bei der Übersetzung eines Textes berücksichtigt werden müssen, systematisch auf Englisch erläuterte und die Übersetzungsstrategie der Skopostheorie weiterentwickelte. Dieser Beitrag wird sich auf Hans Vermeers Skopostheorie konzentrieren.

2.2 Die drei Prinzipien der Skopostheorie

Die Skopostheorie hat drei Prinzipien, nämlich die Skopos-Regel, die Kohärenzregel und die Treue-Regel. Die Skopos-Regel besagt, dass die Übersetzungshandlung dem Zweck der Übersetzung entsprechen muss. Die Kohärenzregel bedeutet, dass die Übersetzung lesbar und sinnvoll sein muss. Die Treue-Regel bedeutet, dass die Übersetzung und das Original semantisch kohärent sein müssen. Die Skopos-Regel ist die erste Regel, die beiden anderen Regeln müssen der Skopos-Regel untergeordnet sein.

2.3 Anwendung der Skopostheorie in Übersetzung und Synchronisation

In der Skopostheorie wird der Zweck der Übersetzung als höchster Maßstab für die Übersetzungsarbeit angesehen. Auch die Wahl der Übersetzungsmethode sollte sich nach dem Zweck der Übersetzung richten. Bei Bei der Übersetzung kulturell geprägter Wörter mit chinesischen kulturellen Konnotationen müssen die Übersetzer flexibel verschiedene Übersetzungsmethoden anwenden, um Übersetzungseffekte zu erzielen. Die Studie zeigt, dass die Übersetzer den Lesern die ursprüngliche Bedeutung hauptsächlich durch verschiedene Übersetzungsmethoden vermitteln, z. B. durch Verstärkung, Paraphrasierung, Modifizierung, Substitution, Auslassung, Rekonstruktion, Kommentierung und Umschreibung usw., um die Lesbarkeit des übersetzten Textes zu verbessern und dem deutschen Publikum die chinesischen kulturellen Informationen besser zu vermitteln.

Kapitel 3 Fallestudie

3.1 Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung und Synchronisation von Lebe wohl, meine Konkubine

Bei der Skopos-Theorie geht es darum, den Zweck der Übersetzung von Filmzeilen zu klären und nach Klärung des Übersetzungszwecks die richtigen Übersetzungsstrategien und -methoden zu wählen.Der Übersetzer muss seine eigene Sprache und Kultur mit der deutschen Sprache und Kultur verbinden, damit das deutsche Publikum die chinesische Kultur und den Film selbst versteht. Bei der Übersetzung und Verbreitung des Films wählt der Übersetzer daher eine Kombination aus direkter und paraphrasierter Übersetzung.

3.1.1 Direkte Übersetzung

Die Methode der direkten Übersetzung bewahrt sowohl den Inhalt als auch die Form des Originaltextes, und die Methode der direkten Übersetzung spiegelt die Treue-Regel der Skopostheorie wider. 1.工作人员:“可不,都是‘四人帮’闹的,明白。”

  Mitarbeiter: “Ja, ja, ich verstehe schon. Diese verdanken die Viererbande.” 

"Si ren bang" ist ein chinesischer Begriff, der sich auf den Namen einer politischen Gruppe bezieht, die während der Kulturrevolution (1966-1976) gegründet wurde. Ihre Mitglieder waren Wang Hongwen, Zhang Chunqiao, Jiang Qing und Yao Wenyuan. Während der Kulturrevolution konspirierte die Viererbande miteinander, widersetzte sich dem Lauf der Geschichte und verfolgte auf grausame Weise Künstler, was für das Volk und die Wirtschaft des Landes großes Unheil bedeutete. Die Methode der direkten Übersetzung besteht hier darin, "Si ren bang" in "Viererbande" zu übersetzen, so dass das Publikum die Bedeutung der Wörter direkt verstehen kann, was dem Merkmal der "Kohärenzregel" der Untertitelübersetzung entspricht. Außerdem ist diese Art der Übersetzung dem Originaltext treu, was dem Prinzip der "Treue" der Skopostheorie entspricht. Allerdings kann die Filmübersetzung nicht mit Fußnoten versehen werden. Dies macht es dem Übersetzer unmöglich, die "Si ren bang" zu entziffern, und er kann sie nur einfach als "Viererbande" übersetzen.

3.1.2 Paraphrasierter Übersetzung

Die größte Schwierigkeit bei der Übersetzung klassischer Texte ist der Unterschied zwischen der Kultur des Ziellandes und der chinesischen Kultur, wobei einige Dinge oder Verhaltensweisen in der chinesischen Kultur selbstverständlich sind, für Leser in der anderen Kultur aber unverständlich. 1.程蝶衣:“小尼姑年方二八,正青春被师傅削去了头发,我本是女娇娥,又不是男儿郎。”

  Cheng Dieyi: “Die kleine Nonne ist eben 16 geworden, und ihr langes und sehr hübsches Haar ist von der Meisterin abgeschnitten worden. Und lass mich euch sagen, ich bin eigentlich eine zarte Schönheit, keine Jüling.”

Das Wort "jiao'e" stammt aus dem Altchinesischen und bedeutet "schöne Maid" und geht auf eine alte chinesische Legende zurück. In der Übersetzung des Films verwendete der Übersetzer jedoch den Begriff "Zarte Schönheit" für die "Nü jiao'e", da es ein solches Bild in der deutschen Sprache und Kultur nicht gibt. Dasselbe gilt für das Wort "Nan er lang", das im modernen Chinesisch nur selten verwendet wird, so dass der Übersetzer es einfach mit "Jüling" übersetzte, um es für das deutsche Publikum leichter verständlich zu machen. 2.程蝶衣:“枕头底下有三大子儿,就给你了。”

  Cheng Dieyi: “Trägst du meine 3 Kupfermünzen, unter dem Kopfkissen legen sie.”

"San Da Zi Er" ist ein Wort aus dem Pekinger Dialekt und bedeutet "drei Münzen". Der Übersetzer hat hier eine lokalisierte Übersetzung übernommen und nicht direkt ins Deutsche transliteriert, sondern mit "drei Kupfermünzen" übersetzt. Das macht es dem deutschen Publikum leichter, den Inhalt des Films und den Text zu verstehen. Kapitel 4 Schlusswort Skopostheorie ist von großer Bedeutung für die Übersetzung und Synchronisation von Filmen. Sie gibt den Übersetzern eine völlig neue Richtung vor, die es ihnen ermöglicht, frei zu übersetzen und das Ziel der interkulturellen Kommunikation zu erreichen. Mit der Zeit ist der Trend zur wirtschaftlichen Globalisierung unaufhaltsam geworden, und viele hervorragende chinesische Film- und Fernsehwerke haben sich im Ausland verbreitet. Lebewohl, meine Konkubine besitzt einen hohen kommerziellen und kulturellen Wert und erfüllt in gewissem Maße auch die Funktion der kulturellen Kommunikation. In diesem Aufsatz wird die Skopostheorie als eine Form der Übersetzung diskutiert und auf den Fall von Lebewohl, Meine Concubine angewendet, um den Zweck der Übersetzung in Lebewohl, Meine Concubine zu analysieren. Professor Qian Shaochang sagte einmal, dass sich die Übersetzergemeinschaft mehr auf die Literaturübersetzung als auf die Filmübersetzung konzentriere. Die chinesisch-englische Filmübersetzung ist bereits ausgereift , während die chinesisch-deutsche Filmübersetzung erst am Anfang stehe. In diesem Aufsatz wird Lebewohl, Meine Concubine als Fallstudie verwendet, um die spezifische Verwendung der Skopostheorie in der Übersetzung und im Vertrieb zu analysieren, aber sie kann nicht alle Filmwerke im Kleinen repräsentieren. Da meine Fähigkeiten noch nicht ausgereift genug sind, könnte die Analyse voreingenommen sein, bitte verzeihen Sie mir. Bei der Übersetzung und Synchronisation von chinesischen und deutschen Filmen gibt es noch viel zu tun.

Referenz 1.KATHARINA REIS, HANS J. VERMEER. Grundlegung einer allgemeinen Translationstheorie Auflage[M] Tübingen: Max Niemeyer Verlag,1991 2.NIDA EUGENE.The theory and method of translation,Shanghai: Shanghai Foreign Language Press[M],2011 3.王京平,新德汉翻译教程,[M],上海外语教育出版社,2008:8 4.钱绍昌,翻译园地中越来越重要的领域[J],中国翻译.2000 5.王俊峰,目的论视角下《阿甘正传》德语字幕翻译策略探析,[J],文学教育,2020.3 6.陈定安,翻译精要,[M],北京,中国青年出版社,2004. 7.朱启芸,从功能翻译理论看电影《霸王别姬》的字幕翻译,[D],广东外语外贸大学,2006 8.江帆,电影《霸王别姬》 字幕翻译中的功能对等[D],武汉理工大学,2006 9.仲伟合、钟饪.德国的功能翻译理论[J].中国翻译.1999 10.李靓颖.电影字幕翻译研究[M].四川大学.2003 11.陈莹,Studie über multidimensionale Translation: Theorie und Methodik, am Beispiel von Untertitelung des Films: Se, jie[J],南京大学,2011

Ruegel

Die Entwicklung von Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" Lu Xun (1881-1936) war einer der Begründer der modernen chinesischen Literatur und hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf das literarische Schaffen und die Kulturkritik. Gleichzeitig war er auch ein hervorragender Übersetzer, und er begann seine Karriere als Übersetzer literarischer Werke aus anderen Ländern, wobei die Zahl der von ihm übersetzten Wörter fast der Zahl der von ihm geschriebenen Wörter entsprach. Ein wichtiges Konzept in Lu Xuns Übersetzungstheorie ist die "harte Übersetzung", die nicht nur Lu Xuns einzigartige Einsicht in die Übersetzungsarbeit widerspiegelt, sondern auch sein tiefes Denken über kulturellen Austausch und nationalen Fortschritt. Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" ist das Ergebnis seiner kontinuierlichen Erforschung und Reflexion über Übersetzungspraxis und -theorie und hat den Prozess von der Keimung bis zur Reife durchlaufen. Im Folgenden wird der Entwicklungsprozess von Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" zusammengefasst, um sein Konzept der Übersetzung und des kulturellen Engagements besser zu verstehen.

I. Keimung: Inspiration der Übersetzungsideen durch das Studium in Japan Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" entstand aus seinen frühen Erfahrungen mit Auslandsstudien und Lektüre; 1902 ging Lu Xun zum Studium nach Japan, wo er mit einem großen Teil der westlichen Literatur und Denkweise in Berührung kam. Als eines der fortschrittlichsten Länder Asiens hatte Japan zu dieser Zeit viele westliche Hochkulturen und Technologien übernommen, und die Übersetzung spielte eine entscheidende Rolle bei der Einfuhr dieser Kulturen nach Japan. Während seines Aufenthalts in Japan erlebte Lu Xun mit eigenen Augen die großen Veränderungen, die die Einführung der westlichen Zivilisation durch die Übersetzung für die japanische Gesellschaft mit sich brachte, was ihn zu einem tiefen Verständnis für die Rolle der Übersetzung bei der Verbreitung von Kultur und sozialem Fortschritt führte. Lu Xun erkannte allmählich, dass es besser war, den sprachlichen Stil und die gedankliche Tiefe der Originalwerke beizubehalten, um das Interesse des Lesers an neuen Ideen zu wecken und ihn zum Nachdenken anzuregen, als einfach nur nach der Glätte und Lesbarkeit der Übersetzungen zu streben. Die erste Ausformung dieser Idee kann als Embryonalstadium seiner Idee der "harten Übersetzung" betrachtet werden. Lu Xun zufolge ist die Übersetzung nicht nur die Umwandlung von Sprache, sondern auch die Übertragung von Kultur und die Kollision von Ideen. Wenn man nach der Glätte der Worte strebt, gehen der einzigartige Geschmack und die ideologische Konnotation des Originaltextes wahrscheinlich verloren.

II. Erkundungsphase: Frühe Übersetzungspraxis Nach seiner Rückkehr aus Japan begann Lu Xun mit seiner Übersetzungspraxis. Er übersetzte einige europäische und amerikanische literarische und philosophische Werke, aber zu dieser Zeit legte er noch mehr Wert auf die Flüssigkeit und Lesbarkeit der Übersetzung. Daher waren alle seine frühen Übersetzungen noch mehr auf Glätte und Verständlichkeit ausgerichtet. Im Laufe des Übersetzungsprozesses wurde Lu Xun jedoch allmählich klar, dass er bei seinem Streben nach sprachlicher Glätte oft den einzigartigen Stil und die tiefe Bedeutung des Originaltextes verlor. Dieses Dilemma veranlasste ihn, über das Wesen und den Zweck der Übersetzung nachzudenken. In der Folge entwickelte er seine Gedanken zur Übersetzung weiter.

III.Prägende Zeit: Der Vorschlag und die Praxis der Idee der harten Übersetzung In den 1920er Jahren begann Lu Xun, russische Literatur in großem Umfang zu übersetzen, insbesondere die Werke von Gorki, Tschechow und Gogol. Bei der Übersetzung dieser Werke bestand Lu Xun darauf, der Syntax und den Ausdrücken der Originaltexte so treu wie möglich zu bleiben, auch wenn diese Syntax im Chinesischen als schwierig oder umständlich erschien. Lu Xun glaubte, dass durch diese Art der "harten Übersetzung" der Geist und der Stil des Originalwerks besser vermittelt werden könnten, so dass die Leser den einzigartigen Charme des Originalwerks spüren könnten. Als Lu Xun beispielsweise Gogols Tote Seelen übersetzte, bemühte er sich nach Kräften, die komplexe Syntax und die rhetorischen Techniken des Originaltextes beizubehalten. In seinem Vorwort zur Übersetzung von Tote Seelen schrieb er: "从前译书,多务求通顺,今则不然,虽欲辞达而意显,有时反使原书的意味和精华,失于不觉。" Diese Passage zeigt deutlich den Grund, warum Lu Xun auf einer "harten Übersetzung" bestand: Indem die Bedeutung des Originaltextes mehr oder weniger unverändert bleibt, können die Leser die Kraft des Originalwerks unmittelbarer spüren.

IV, die reife Periode: die Vertiefung der Idee der harten Übersetzung Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" ist nicht nur eine Übersetzungsmethode, sondern spiegelt auch Lu Xuns Auffassung von Literatur und Kultur wider. Was die Literatur betrifft, so ist Lu Xun der Ansicht, dass der Wert eines literarischen Werks nicht nur in seinem Inhalt, sondern auch in seiner Form und seinem Ausdruck liegt. Verschiedene Sprachen haben unterschiedliche Ausdrucksgewohnheiten und -stile, die ebenfalls wichtige Bestandteile literarischer Werke sind. Daher muss eine Übersetzung diese Eigenschaften des Originalwerks so weit wie möglich bewahren. Aus kultureller Sicht vertrat Lu Xun die Ansicht, dass die Übersetzung nicht nur eine Umwandlung der Sprache ist, sondern auch ein Austausch und Zusammenprall von Kulturen. Durch die "harte Übersetzung" können chinesische Leser einen direkteren Kontakt mit der Einzigartigkeit fremder Kulturen haben und so den Austausch und die Integration chinesischer und fremder Kulturen fördern. Lu Xuns Eintreten für die "harte Übersetzung" ist in der Tat ein Ausdruck kulturellen Selbstbewusstseins und kulturellen Selbstvertrauens. Auf diese Weise hoffte er, die chinesische Kultur zu Unabhängigkeit und Eigenständigkeit zu führen, anstatt sie zu imitieren und sich auf fremde Kulturen zu verlassen.

V. Schlussfolgerung Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" ist eine wichtige Innovation in seiner Übersetzungstheorie und eine konzentrierte Manifestation seiner literarischen und kulturellen Ansichten. Wenn wir Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" verstehen, können wir nicht nur Lu Xuns Übersetzungspraxis und seine theoretischen Beiträge besser verstehen, sondern auch nützliche Inspirationen daraus ziehen, um die zeitgenössische Übersetzungsarbeit anzuleiten. Heutzutage, mit der Vertiefung der Globalisierung, ist Lu Xuns Idee der "harten Übersetzung" immer noch von großer praktischer Bedeutung und erinnert uns daran, dass wir bei der Übersetzung und dem kulturellen Austausch immer den Respekt vor den Originalwerken und -kulturen bewahren sollten, um echtes gegenseitiges Verständnis und Integration zu erreichen.

Callie

Die Verkörperung des xin da ya in der chinesisch-deutschen Übersetzung - am Beispiel der deutschen Übersetzung der Kapiteltitel in Der Traum der Roten Kammer Übersetzung als interkulturelle Kommunikation ist der Grundgedanke, auf dem ein Großteil des traditionellen chinesischen Übersetzungsdiskurses beruht, auch wenn dieser Gedanke in den verschiedenen historischen Epochen unterschiedlich ausgedrückt wurde. Einige der Themen, die heutige Wissenschaftler der interkulturellen Kommunikations- und Übersetzungswissenschaft beschäftigen - Assimilation, kulturelle Konvergenz, Anpassung, Trennung - sind Themen, die von Übersetzern in verschiedenen Epochen der Geschichte der Übersetzung in China diskutiert wurden[1].In diesem Beitrag wird am Beispiel der deutschen Übersetzung der Kapitelüberschriften des Traum der Roten Kammer analysiert, wie sie die Barrieren der kulturellen Kommunikation durch die Übersetzungstheorie von xin da ya überwindet. I.Der Prozess der Entwicklung der xin da ya -Theorie 1898 äußerte Yan Fu seine Gedanken zur Übersetzung am Anfang seines "Tian yan Lun" in "Übersetzungsbeispiele". Der Übersetzungsstandard von "xin da ya" wurde hier festgelegt. Im Jahr 1919, während der Bewegung des Vierten Mai für eine neue Kultur, begann eine neue Periode der volkstümlichen Literatur und der volkstümlichen Übersetzungen, und die Sprache wurde von der Literatursprache zur Volkssprache. Zu dieser Zeit begann die Forderung von Yan Fu nach einer "ya" Übersetzung nicht mehr zeitgemäß zu sein. Qu Qiubai wies darauf hin, dass Übersetzungen mit "absoluter Korrektheit und absoluter chinesischer Volkssprache" angefertigt werden sollten. Lin Yutang führte auf der Grundlage der von Yan Fu übernommenen Übersetzungsstandards kühne Neuerungen ein und stellte drei Standards auf, die Übersetzer im Übersetzungsprozess befolgen sollten: erstens den Standard der Treue, zweitens den Standard der Geläufigkeit und drittens den Standard der Schönheit, was die Grundkonnotation von "xin ya" bereicherte[2]. Seitdem gab es Generationen von Übersetzern, die neue Interpretationen und Ergänzungen zu den spezifischen Konnotationen von "xin da ya" vorgenommen und detaillierte Klassifizierungen und Ergänzungen zu verschiedenen Gattungen wie Romanen, Gedichten und Essays sowie zu ideologischen Elementen, sprachlichen Elementen, grammatikalischer Logik und Satzbau vorgenommen haben. Alles in allem sollten wir "xin da ya" immer aus der Perspektive der Entwicklung betrachten, es ständig umgestalten, bereichern und verbessern, den Einfluss der Theorie in der konkreten Übersetzungspraxis zeigen, die Barrieren der inner- und zwischensprachlichen Übersetzung niederreißen und den Inhalt und den Geist des Textes gut vermitteln. II.Eine Studie über die Übersetzung des Titels des Traums der Roten Kammerins xin da ya Lu Keqin beschreibt in "Translation Techniques and Methods of Article Titles" (2012) die Übersetzungsmethoden der direkten Übersetzung, der italienischen Übersetzung und der Kombination von Form und Bedeutung und weist darauf hin, dass es aufgrund der sprachlichen Unterschiede zwischen dem Originaltext und dem übersetzten Text oft notwendig ist, die Übersetzungstechniken des "Hinzufügens, Subtrahierens und Änderns" anzuwenden, um die Titel der Originalwerke angemessen zu behandeln. Chen Xinliang, "Aesthetic Qualities and the Translation of Titles of Literary Works" (2022), vergleicht die Übersetzung von ästhetischen Qualitäten und Titeln literarischer Werke zwischen China und dem Ausland. Darin heißt es, dass die Titel chinesischer literarischer Werke oft durch Wohlklang und Anspielungen gekennzeichnet sind und dass die Gedanken, Gefühle und der geistige Wille des Autors durch eine Vielzahl objektiver Szenen ausgedrückt werden. Die schöne Übersetzung des Titels soll dem Werk eine breite Akzeptanz verschaffen. Die Rolle des Titels wird durch verschiedene Übersetzungsmethoden maximiert[2]. Als eines der vier großen Meisterwerke Chinas wurde das Traum der Roten Kammer in viele Sprachen übersetzt, darunter Auszüge, gekürzte Übersetzungen und vollständige Übersetzungen. Es enthält viele Eigennamen, Zäsuren, traditionelle kulturelle Konnotationen und rhetorische Techniken wie Reim, Intertextualität und Couplets. Nehmen wir die Kapitelüberschriften als Beispiel: Die acht Wortpaare sind sauber und aufgeräumt, die Sätze sind verdichtet und variantenreich, was einen ästhetischen Wert hat und gleichzeitig die Schwierigkeit der Übersetzung erhöht. Nehmen wir als Beispiel die von Martin Woesler übersetzte deutsche Fassung von das Traum der Roten Kammer: 1.薄命女偏逢薄命郎,葫芦僧乱判葫芦案——Ein Unglücksmädchen trifft einen Unglücksjüngling, ein Mönch aus dem Flaschenkürbistempel findet eine Willkürlösung für einen verworrenen Rechtsstreit. Die Paarung von Ein Unglücksmädchen und ein Unglücksjüngling hat den Sinn und die Satzstruktur des Originaltextes gut wiedergegeben, und ein verworrener Rechtsstreit hat die ursprüngliche chinesische Umgangssprache standardisiert und flüssig übersetzt. Sie erfüllt die Kriterien der Übersetzungstheorie von "xin da ya" und vermittelt die Bedeutung und Schönheit des Titels. 2.呆霸王调情遭苦打 冷郎君惧祸走他乡——Auf der Suche nach einem Abenteuer bezieht der Dumme Tyrann bittere Prügel, aus Furcht vor einem Unheil begibt sich ein kaltblütiger Jüngling in weite Ferne. Dieser Satz ist "呆霸王" versus "冷郎君", "调情" versus "惧祸" und "遭苦打" versus "走他乡". Die Formulierungen "der dumpfe König" versus "der kalte Herr", "... flirten" versus "Angst vor Ärger" und "bitterlich geschlagen werden" versus "in ein anderes Land gehen" sind sauber aufeinander abgestimmt, mit relativen Ebenen und Stakkato-Tönen. Die deutsche Übersetzung respektiert die ursprüngliche Syntax mit drei Pausen im Satz und einer entsprechenden Struktur, die das Lesen eingängig macht, und wählt bezieht anstelle des Verbs begibt und bittere Prügel anstelle der lexikalischen Form von weite Ferne, was der Wiederholung der rhetorischen Schönheit des Originals auf der Grundlage von Geläufigkeit gerecht wird. 3.尴尬人难免尴尬事,鸳鸯女誓绝鸳鸯偶—— verdrießliche Leute kommen nicht aus ohne Verdruß, und Yüan-yang gelobt, niemals heiraten zu wollen Der erste Satz, Verdrießliche, erinnert an Verdruß und bringt die Schönheit der ursprünglichen Form zum Ausdruck. Die zweite Hälfte des Satzes wird phonetisch übersetzt, was auf erzählerischer Ebene Genauigkeit und Flüssigkeit ausdrückt, aber nicht die formale Schönheit der sich überschneidenden Wörter widerspiegelt, und die Syntax macht die Paarung der beiden Sätze davor und danach nicht ordentlich genug. Die oben ausgewählten Sätze sind alle in der 3-2-3-Struktur aufgebaut, die übersichtlich und eingängig ist. Aus dem Vergleich zwischen der deutschen Übersetzung und dem chinesischen Original geht hervor, dass es einen großen Unterschied zwischen der Denkweise und der Struktur der Sprachorganisation der beiden Sprachen gibt, was insbesondere die Übersetzungsfähigkeiten des Übersetzers auf die Probe stellt, und es spiegelt auch die wichtige Auswirkung des "xin da ya"-Übersetzungsstandards auf die verschiedenen Ebenen der Übersetzung und auf die kulturübergreifende Kommunikation wider, d.h. den Übersetzungsprozess des Verstehens des Originaltextes - des Ausdrucks der Übersetzung - der Perfektionierung der Übersetzung. --Es spiegelt auch wider, dass der Übersetzungsprozess des "Xindaya"-Standards, der darin besteht, den Originaltext zu verstehen - in der Übersetzung auszudrücken - die Übersetzung zu perfektionieren, auf den verschiedenen Ebenen der Übersetzung erforderlich ist und einen wichtigen Einfluss auf die interkulturelle Kommunikation hat.

Referenzen: [1]Martha P. Y. Cheung Translation as Intercultural Communication: Views from the Chinese Discourse on Translation[M],2014 [2]周慧《中华传统美德修养文库》中标题“信达雅”的维译研究[D],2023

Wen

André Lefevere: Übersetzung ist Manipulation—das Beispiel des Films „Anatomie d'une chute“

Die Manipulationsschule ist ein wichtiger Teil der kulturellen Schule der Übersetzungswissenschaft in den 1980er Jahren, die sehr einflussreich war. Ihrer Ansicht nach beschränkt sich die Übersetzungstätigkeit nicht auf Text zu Text, sondern findet im sozialen und kulturellen Umfeld der Ausgangssprache und der Zielsprache statt. Der kulturelle Faktor im Übersetzungsprozess ist unvermeidlich. Die Manipulationsschule vertritt die Auffassung, dass Übersetzung Manipulation ist. André Lefevere, ein Vertreter der Übersetzungsschule, schrieb in seinem Buch „Translation, Rewriting, and the Manipulation of Literary Fame“: „Translation, of course, is a rewriting of the original. Rewriting is manipulation.“ André Lefevere vertritt in seiner Manipulationstheorie die Auffassung, dass Literatur ein System aus zwei sich gegenseitig bedingenden Faktoren ist. Die Literatur wird aufgrund der Bindungskraft dieses Systems umgeschrieben. Die bindende Kraft dieses Systems stammt aus drei Hauptquellen. Die eine sind die Fachleute des Literatursystems, wie Kritiker und Übersetzer. Sie müssen dafür sorgen, dass die literarischen Werke einer bestimmten Poetik und Ideologie entsprechen. Das zweite ist das Mäzenatentum. Das Mäzenatentum schränkt die Ideologie eines Werkes ein, indem es seine Form und sein Thema begrenzt. In finanzieller Hinsicht muss der Mäzen dafür sorgen, dass der Lebensunterhalt des Schriftstellers gesichert ist. Die Akzeptanz des Mäzenatentums wiederum bedeutet die Integration in eine Unterstützergruppe oder die Akzeptanz einer bestimmten Lebensweise. Drittens: die Poetik. Die Poetik besteht aus zwei Hauptaspekten: den Techniken der Literatur selbst, den Textsorten und symbolischen Mitteln usw. und der Funktion der Literatur. Sie schreibt vor, dass der Inhalt dem jeweiligen sozialen System angemessen sein muss.

Diese Theorie gilt nicht nur für die Literatur, auch Filmwerke werden durch diese drei Kräfte manipuliert. J. Hillis Miller stellt fest: „Regardless of our objections, our culture is no longer a culture of books, but more a culture of movies and popular music.“ Die Übersetzung von „Anatomie d'une chute“, einem französischen Film, der 2024 in China eingeführt wurde, ist ein Beispiel für die Idee, dass die Übersetzung Manipulation ist. Das Fördersystem schränkt die Auswahl der Filmgenres ein und schreibt sie in der Übersetzung entsprechend bestimmter erwarteter kultureller Einschränkungen um. Im Gegensatz zur offenen sexuellen Kultur in Europa und den Vereinigten Staaten ist Sex in der chinesischen Kultur undurchsichtig und darf nicht erwähnt werden. Wenn also ausländische Filme eingeführt werden, muss dieser Teil des Ausdrucks verwischt und abgeschwächt werden.

Ursprünglicher Text: Sex is just a choice. Übersetzung: 亲热只不过是一种选择。 Hier wird Sex in Intimität umgeschrieben, weil Intimität im Vergleich zu Sex kulturell akzeptabler ist.

Und die bisexuellen und homosexuellen Elemente des Films werden von der chinesischen Mainstream-Kultur nicht akzeptiert. Ursprünglicher Text: Vous savez qu'elle était bisexuelle? Übersetzung: 你知道她别有用心吗? „bisexuelle“ wird von Bisexualität auf Hintergedanken umgeschrieben.

Ursprünglicher Text: Parce que vous avez des sentiments àcette femme? Übersetzung: 因为你对那个人产生感情了吗? „Femme“ von Frau zu geschlechtslos umschreiben.

Um den Erfolg des Films zu erreichen, wird die Poetik durch die kulturelle Ästhetik der Nähe zur Zielsprache manipuliert. Ursprünglicher Text: You wake up at 40 needing someone to blame. Übersetzung: 你四十岁大梦初醒,需要找个人来当替罪羊。 Ursprünglicher Text: You’re not sacrificing yourself, as you say. You choose to sit on the sidelines becaues you’re afraid! Übersetzung: 你没有像你说的牺牲什么,反而一直袖手旁观,因为你害怕。 Die Vier-Zeichen-Struktur und die Redewendungen sind ein Hauptmerkmal der chinesischen Sprache und Kultur. Redewendungen mit vier Zeichen wie „大梦初醒“ und „袖手旁观“ sind einfach und prägnant, haben eine phonetische Schönheit und stehen im Einklang mit den strukturellen Merkmalen der chinesischen Sprache, ihren Verwendungsgewohnheiten und der nationalen ästhetischen Psychologie.

Ursprünglicher Text: Sometimes, a couple...is kind of a chaos and everybody is lost. Übersetzung: 有时,一对夫妻...就像是一团乱麻,剪不断,理还乱。 Die Formulierung „剪不断,理还乱“ ist eine typische, kulturell geladene Phrase. Sie stammt aus Li Yus Gedicht „相见欢“ und bedeutet, dass sie nicht abgeschnitten oder sortiert werden kann, was auf die verworrene und komplizierte Natur der Gefühle hinweist. Für das chinesische Publikum ist dies eine äußerst komprimierte und angemessene Art und Weise, die Beziehungen und Gefühle der Figuren zu verstehen.

Und die Fachleute beeinflussen das Gesicht des ausländischen Kinos, indem sie durch die Macht der Sprache übersetzen. Die Übersetzung des Filmtitels spiegelt die Manipulation des Werks durch Fachleute, insbesondere Übersetzer, wider. Der Originaltitel des Films lautete Anatomie d'une chute. „Anatomie“ bedeutet Anatomie, Sezieren, was sich auf das Profilieren ausweiten lässt. „chute“ bedeutet fallen, was auch die Bedeutung von Verderbtheit hat. Die direkte Übersetzung des Filmtitels ist also eine fallende Sezierung. Der Film wird in verschiedene Länder und Regionen übersetzt: Festlandchina: 坠落的审判 Hongkong, China: 坠下的对证 Taiwan, China: 坠恶真相 Japan: 落下の解剖学 Die japanische Übersetzung des Namens ist eine direkte Übersetzung. Die Übersetzer auf dem chinesischen Festland, in Hongkong und Taiwan haben den Originaltitel im Zuge der Übersetzung umgeschrieben. Die Übersetzung der festlandchinesischen Version des Films ist eine Neufassung durch den Übersetzer, die auf der Hauptidee des Films basiert. Bei der Lektüre des Films wird deutlich, dass der Gedanke an einen Prozess den gesamten Film durchzieht. Im Gerichtssaal muss sich Sandra dem Urteil des Gesetzes und der Öffentlichkeit stellen. In der Familie muss sich Sandra als Ehefrau dem Urteil ihres Mannes über ihre Pflichten als Ehefrau stellen; als Mutter muss sie sich dem Urteil ihres Sohnes über ihre Pflichten als Mutter stellen; und als Familienmitglied muss sie sich dem Urteil der ganzen Familie über die familiären Beziehungen stellen, die sie pflegt. In Sandras Kopf richten ihr verwirrter Schmerz und ihre Selbstzweifel auch über sie selbst. Das Urteil, das durch den Fall ausgelöst wird, ist ein Urteil über den Fall selbst, ein Urteil über die Ehe, ein Urteil über die Geschlechterbeziehungen und ein Urteil über die menschliche Natur. Das Ergebnis des Prozesses variiert je nach der subjektiven Perspektive der verschiedenen Personen, und die Schlussfolgerung entspricht ihrem eigenen Werturteil, aber nicht unbedingt der Wahrheit. Ziel des Films ist es nicht, den Fall zu lösen, sondern die Ehe und die menschliche Natur zu hinterfragen. Übersetzung ist Manipulation. Das Umschreiben des Ausgangstextes aus der Perspektive der Manipulationsschule macht uns die Komplexität und Vielschichtigkeit der Übersetzungstätigkeit bewusster. Neben der Konzentration auf die sprachlichen Merkmale des Textes ist es auch notwendig, die Übersetzungstätigkeit in ihrem sozialen und politischen Kontext zu untersuchen, um ein tieferes Verständnis und eine größere Wertschätzung für die Übersetzung zu erlangen.



[1]Lefever Andre.Translation,Rewriting and the Manipulation of Literany[M].Shanghai:Shanghai Foreign Language Education Press,2004. [2] Lefevere Andre.Translation,History and culture:A Source Book[M].Shanghai:Shanghai Foreign Language Education Press,2004. [3]魏家海.操纵学派译论综观[J].广东外语外贸大学学报,2004(3):29-32.

Sophie

Die drei Übersetzungsprinzipien, die vom Aufklärungsphilosophen Yan Fu in "Die Theorie der himmlischen Leistung" vorgeschlagen wurden: Genauigkeit, Fließend und Eleganz

Yan Fu, ein aufstrebender Aufklärungsdenker in der späten Qing-Dynastie Chinas, absorbierte die Essenz alter chinesischer buddhistischer Schriftstellen und kombinierte seine eigene Übersetzungspraxis. In seinem Buch "Tianyan Lun" erwähnte er zuerst die drei Prinzipien der Übersetzung: Xin,Da,Ya,was bedeutet,dass die Übersetzung Genauigkeit, Fließend und Eleganz sein sollte. Diese drei Prinzipien wurden später zu Vorbildern für die Übersetzungsbranche und lieferten aussagekräftige Benchmarks für zukünftige Übersetzungsarbeiten.

Dieses Prinzip hat in der Übersetzungswissenschaft bis heute eine tiefgreifende Wirkung. In diesem Artikel wird untersucht, wie man dieses Übersetzungsprinzip tief verstehen und anwenden kann.

Als Yan Fu diesen Übersetzungsstandard ausarbeitete, stellte er zuerst "Genauigkeit" an die Spitze der "drei Prinzipien" und wies darauf hin, dass "Genauigkeit" bedeutet, dass die Übersetzung der ursprünglichen Bedeutung treu sein sollte, ohne Streichung, Verzerrung oder willkürliche Ergänzung. Wie das Sprichwort sagt, sollte die Übersetzung "die tiefe Bedeutung klären... und die Bedeutung sollte nicht vom Text abweichen." Yan Fu betrachtet die Treue zur ursprünglichen Bedeutung der Übersetzung immer als die erste Essenz von "Genauigkeit". Um "Genauigkeit" zu erreichen, sollte die Übersetzung der ursprünglichen Bedeutung treu sein, ohne blind die ursprüngliche Form Wort für Wort zu kopieren, denn "die Grammatik der Westler unterscheidet sich sehr von der in China, so dass sie ein bisschen umgekehrt werden muss." Wenn die ursprüngliche Form vollständig beibehalten wird, "muss sie unmöglich zu verstehen sein." Wenn der Originaltext glatt ist, aber die Übersetzung nicht glatt, dann erreicht die Übersetzung keine "Genauigkeit". Daher bedeutet "Genauigkeit" nicht einfach das Kopieren der Originalform, sondern entsprechende Anpassungen an die Sprache der Zielsprache, damit die Zielsprache und die ursprüngliche Bedeutung vollständig ausdrückt. [1]

"Fließend" bedeutet, dass die Übersetzung reibungslos und für den Leser leicht verständlich sein soll. Yan Fu betonte, dass die Übersetzung nicht nur dem Originaltext treu sein sollte, sondern auch den Ausdrucksgewohnheiten des Chinesischen entsprechen sollte, damit die Leser sie leicht verstehen und akzeptieren können. Dies erfordert, dass Übersetzer sich von den Zwängen der ursprünglichen Form befreien und chinesische Ausdrücke flexibel im Übersetzungsprozess verwenden, wodurch die Übersetzung flüssiger und natürlicher wird. Um das Prinzip der "Fließend " zu verstehen, müssen wir auf den sprachlichen Ausdruck der Übersetzung achten. Wir müssen analysieren, ob die Satzstruktur der Übersetzung glatt ist und ob die Logik klar ist; Wir müssen auch darauf achten, ob der Wortlaut der Übersetzung korrekt, angemessen und im Einklang mit den Ausdrucksgewohnheiten des Chinesischen ist. Durch diese Analysen können wir ein tieferes Verständnis für die spezifische Anwendung von "Fließend " in der Übersetzungspraxis gewinnen.

"Eleganz" bezieht sich auf die Übersetzung, die eine gewisse literarische und künstlerische Qualität hat, so dass die Leser den Genuss der Schönheit während des Leseprozesses spüren können. Yan Fu glaubt, dass nur durch die Verwendung der chinesischen Zeichenstruktur und Syntax vor Han die "verfeinerte und verfeinerte Sprache" des Originalwerks ausgedrückt werden kann, und die Übersetzung kann "weitsichtig", nicht vulgär sein und "Eleganz" erreichen. [2] Dies betont, dass die Übersetzung die Antike, Prägnanz und Eleganz des Artikels selbst verfolgen sollte, damit die Übersetzung nicht nur die Bedeutung des Originaltextes akkurat vermittelt, sondern auch einen gewissen ästhetischen Wert hat. Um dieses Prinzip zu verstehen, müssen wir den Sprachstil, die rhetorischen Mittel und andere Merkmale der Übersetzung aus einer literarischen Perspektive analysieren. Gleichzeitig müssen wir auch darauf achten, wie Übersetzer traditionelle chinesische Rhetorik und Ausdrücke im Übersetzungsprozess verwenden, um die Übersetzung schöner und bewegender zu machen. Durch die Analyse dieser Aspekte können wir ein tieferes Verständnis für die wichtige Rolle von Eleganz in der Übersetzungspraxis gewinnen.

Der chinesische Pädagoge Cai Yuanpei sagte einmal: "In den letzten fünfzig Jahren kann nur Yan Fu der erste sein, der westliche Philosophie einführt." Yan Fus Übersetzungsprinzipien "Xin,Da,Ya", die in dem Buch "Tianyan Lun" vorgeschlagen werden, sind nicht nur eine hohe Zusammenfassung und Zusammenfassung der Übersetzungspraxis, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Übersetzungstheorie. Dieses Prinzip betont, dass die Übersetzung dem Originaltext treu sein sollte, den Inhalt akkurat vermitteln und in eleganter Sprache ausdrücken sollte, was sie zu einer dauerhaften Leitideologie in der Übersetzungsbranche macht. Yan Fus Beitrag legte eine solide theoretische Grundlage für die Entwicklung der modernen chinesischen Übersetzungsbranche und hatte einen tiefgreifenden Einfluss.


[1]李梦君.浅谈严复“信达雅”翻译标准[J].商,2013(14):363. [2]谷婷婷,韩建萍,田颖慧.严复“信、达、雅”传统翻译标准探析及其所面临的挑战[J].英语广场(学术研究),2013(09):6-8.DOI:10.16723/j.cnki.yygc.2013.09.012.