Difference between revisions of "Finals Trans 2"
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| − | + | Forschung zu Untertitelübersetzungsstrategien aus der Perspektive feministischer Übersetzung Theorie -- Eine Fallstudie von Thelma und Louise < c e n t e r > 李馨, 202030097013 < / c e n t e r > | |
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Revision as of 14:21, 27 December 2022
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Group 2
贺扬凡 He Yangfan Jannick 男 Special:Contributions/He_Yangfan
黄静 Huang Jing Sirena 女 Special:Contributions/Huang_Jing
李德泽 Li deze Teddy 男 Special:Contributions/Li_deze
=Topic=
A brief introduction to Newmark's communicative translation theory 纽马克交际翻译理论简介
= Abstract =
The study of communicative translation theory is of great significance for guiding translation practice and promoting the development of contemporary translation theories. Newmark is a famous theorist in the field of communicative translation. This paper mainly expounds the background of Newmark's communicative translation theory, the dialectical relationship between translation and communicative translation, the dialectical relationship between communicative translation and semantic translation, and the translation strategies and limitations of communicative translation. It probes into the roots of Newmark's communicative translation theory and seeks its reference significance and guiding role for contemporary translation theories in order to extract the essence of Newmark's communicative translation theory Better serve the translation practice.研究交际翻译理论对于指导翻译实践,促进当代翻译理论的发展具有重要意义。研究交际翻译理论,纽马克是翻译界难以避开的著名理论家。本文主要就纽马克交际翻译理论提出的背景、翻译和交际翻译、交际翻译和语义翻译的辩证关系以及交际翻译的翻译策略和局限性等方面进行阐述,推究纽马克交际翻译理论根源,寻求其给予当代翻译理论的借鉴意义和指导作用,以期撷取纽马克交际翻译理论的精髓,使其更好服务于翻译实践。
李思 Li Si Lisa 女 Special:Contributions/Li_Si_2
= =Thema= =
Vergleich der Texttypentheorie von Peter Newmark und Katharina Reiss纽马克和莱斯文本类型理论的比较
= = Zusammenfassung = =
Beide Wissenschaftler, der britische Wissenschaftler Peter Newmark und die deutsche Wissenschaftlerin Katharina Reiss, haben die Theorie der Textsortenübersetzung vorgelegt, und ihre vorgeschlagenen Übersetzungstheorien haben eine wichtige Position in der Forschung. Die vorliegende Arbeit vergleicht die Textsorten beider und interpretiert die beiden Theorien, um das Verständnis ihrer Übersetzungstheorien zu vertiefen, und hofft gleichzeitig, durch den Vergleich neue Perspektiven auf die übersetzungstheoretische Forschung und Übersetzungsstrategien zu gewinnen. 英国学者彼得·纽马克和德国学者凯瑟琳娜·莱斯这两位学者都提出了文本类型翻译理论,而且他们所提出的翻译理论在研究领域有着重要地位。本文将两者的文本类型进行比较、对两个理论进行解读,目的是为了加深对两者翻译理论的理解,同时希望通过比较来获得对翻译理论研究和翻译策略的新视角。
= = Schlüsselwort = =
Textsorten, Übersetzungstheorie, Vergleich
= = Vorwort = =
Katharina Rreiss und Peter Newmark sind zwei einflussreiche Übersetzungstheoretiker im Westen. Sie haben die Übersetzungstheorie der Textsorten entwickelt, und ihre Übersetzungstheorien weisen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede auf. Der Zweck dieses Aufsatzes ist es, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Texttypen-Übersetzungstheorien zu analysieren und ist in drei Teile gegliedert: Der erste Teil ist eine Analyse von Reiss' Texttypentheorie, der zweite Teil ist eine Analyse von Newmarks Texttype. Im dritten Teil werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Übersetzungstheorien analysiert. Man hofft, durch den Vergleich der beiden Texttypentheorien das Verständnis der Textübersetzungstheorie zu vertiefen und sinnvolle Schlussfolgerungen und Perspektiven für die Übersetzungspraxis zu erhalten.
= = Haupttext = =
I. Rice' Theorie der Übersetzung nach Textsorten Katharina Rice, Rice war eine der Begründerinnen der deutschen Funktionsschule in den 1970er Jahren. In ihrem Buch Übersetzungskritik - ihre Möglichkeiten und Grenzen führte sie die Textfunktion in die Übersetzungskritik ein. Die Theorie der Textart, die auf dem 1934 von dem deutschen Psychologen Karl Bühler vorgeschlagenen "instrumentalistischen Modell" der sprachlichen Funktion basiert, kann Übersetzern helfen, das angemessene Maß an Reziprozität zu bestimmen, das für eine bestimmte Sie führte die Funktion des Textes in die Übersetzungskritik ein. Les und einige andere Germanisten haben zwischen zwei Formen der Klassifizierung von Texten unterschieden. Die beiden Taxonomien unterscheiden sich in ihrem Abstraktionsgrad: Einerseits werden die Textsorten nach der kommunikativen Funktion des Subjekts klassifiziert, andererseits werden die Diskursgenres oder -varianten nach sprachlichen Merkmalen oder Konventionen eingeteilt. Es war Rice (Gentzler 1993: 71), der die Frage der Textsorte erstmals explizit aufgeworfen hat. In Anlehnung an Kalblers Trichotomie der sprachlichen Funktionen schlägt Reiss drei Texttypen vor, nämlich informativ, expressiv und appositionell, und erklärt, dass die Bewertung einer Übersetzung nicht nur in Bezug auf einen bestimmten Aspekt oder Teil erfolgen kann, sondern mit der Identifizierung des Texttyps beginnen sollte; sobald der Texttyp und die Übersetzungsmethode bestimmt sind, kann bewertet werden, inwieweit der Übersetzer die entsprechenden Kriterien erfüllt hat (Reiss 2004: 47). Aktuelle Studien zur Textgattung wurden aus zwei Hauptperspektiven durchgeführt: Gattung und Funktion. Eine vierte Textart, der audiovisuelle Text, wurde von Reiss zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt. Inhaltliche Texte sind in der Regel einfach geschrieben und enthalten Fakten, Informationen, Meinungen und andere Informationen. Die sprachliche Dimension, die zur Übermittlung von Informationen verwendet wird, ist logisch oder referentiell, und der Schwerpunkt der Interaktion liegt auf dem Inhalt oder dem Gegenstand, einschließlich Geschäftsbriefen, Warenverzeichnissen, Handbüchern, offiziellen Dokumenten, Sachbüchern aller Art, Lehrbüchern, Aufsätzen, Berichten und jeglicher Literatur in verschiedenen technischen Bereichen. Bei Übersetzungen, bei denen sowohl der Originaltext als auch der übersetzte Text Inhaltstexte sind, sollte der Übersetzer versuchen, den Inhalt des Originaltextes genau und vollständig wiederzugeben, wobei er sich von den vorherrschenden Normen der Zielsprache und -kultur in Bezug auf den Text leiten lassen sollte. In seiner späteren Beschreibung des Genres stellt Leith fest, dass zu den Inhaltstexten auch rein höfliche Mitteilungen gehören, die keinen wirklichen Informationswert haben und einen kommunikativen Prozess zum Ausdruck bringen sollen. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Nachrichten und Kommentare, Geschäftsbriefe, Warenverzeichnisse, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Patentschriften, amtliche Dokumente, Verträge, Kurztexte, Monographien, Berichte, Dissertationen, geisteswissenschaftliche, naturwissenschaftliche und andere technische Werke. Formale Texte sind "kreative Werke", bei denen der ästhetische Teil des Textes den informativen Teil ergänzt oder sogar überwiegt. Der vom Autor gewählte Stil ist der Sinn des Textes und kann eine gewisse ästhetische Wirkung auf den Leser haben, die bei der Übersetzung nicht außer Acht gelassen werden darf, und wenn der Übersetzer die Gattung des Ausgangstextes nicht verändern will, muss er versuchen, bei der Übersetzung von ausdrucksstarken Texten eine ähnliche stilistische Wirkung zu erzielen. Der Stil des Originaltextes beeinflusst in der Regel die Wahl des Stils des übersetzten Textes. Bei der Übersetzung solcher Texte kommt es vor allem auf den Status des Autors an. Zu den formalen Texten gehören literarische Prosa (kurze Essays, Biografien, reine Literatur), phantasievolle Prosa (Anekdoten, Kurzgeschichten, Romane, Liebesromane) und alle Formen der Poesie. Alle diese Formen vermitteln zwar einen bestimmten Inhalt, aber wenn die äußere oder innere Form, die der Originalautor verwendet hat, in der Übersetzung nicht beibehalten wird, verlieren die Texte ihren individuellen Charakter, sei es in Bezug auf die poetischen Standards, den Text oder seine künstlerische Struktur. Die genaue Bestimmung des Inhalts und der Merkmale eines inhaltlichen Textes wird relativ zweitrangig gegenüber dem Erfordernis der formalen Ähnlichkeit und ästhetischen Gleichwertigkeit. Der Zweck eines ansprechenden Textes besteht darin, "eine Verhaltensreaktion hervorzurufen" und den Leser oder Empfänger zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen, wobei der Schwerpunkt auf dem Appell oder der Ansteckung liegt. Dazu gehören alle Texte, deren Hauptzweck darin besteht, "anzustecken": Werbung, Bulletins, Propaganda usw., einschließlich literarischer Populärliteratur und didaktischer Texte. Ansprechende Texte vermitteln nicht nur eine bestimmte Botschaft in einer bestimmten sprachlichen Form, sondern zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie die Botschaft immer mit einer bestimmten Perspektive, einem klaren Ziel und einem bestimmten nonverbalen Ergebnis vermitteln. Es ist wichtig, dass der Leser des Textes eindeutig dazu aufgefordert wird, dem betreffenden Text zuzustimmen. Die sprachliche Form eines bekannten Informationsgehalts in einem ansprechenden Text ist eindeutig weniger wichtig als der nichtsprachliche Zweck der Informationsbeschaffung in diesem Text. Alle ansprechenden Texte, in denen das ansprechende Element überwiegt, bedienen sich der Werbung, der Propaganda, der Predigten, der Debatten, der Agitation oder der satirischen Texte mit einem expressiven Zweck oder sprachlichen Ausdruck. Zusätzlich zu diesen drei grundlegenden Textarten schlägt Rice eine vierte Textart vor: den audiovisuellen Text Es handelt sich nicht um eine einfache Aufzeichnung der mündlichen Kommunikation. Sie ist ein wichtiger Teil einer größeren Synthese, die sich dadurch auszeichnet, dass sie sowohl auf nonverbale (technische) Medien als auch auf grafische, audiovisuelle und andere Ausdrucksformen zurückgreift. Erst durch ihre Kombination kann der gesamte Komplex der literarischen Formen seine potenziellen Funktionen voll entfalten. Im Allgemeinen ist jeder Text (ob in der Ausgangs- oder Zielsprache), der ein gewisses Maß an nonverbaler Kommunikation mit dem Publikum erfordert, ein audiovisueller Text. Die wichtigsten Beispiele sind Drehbücher für Radio und Fernsehen, wie z. B. Radionachrichten und -berichte, Übersichten über aktuelle Themen und Theaterproduktionen. In diesen Texten spielen nicht nur Grammatik und Erzähltechniken, sondern auch Soundeffekte (wie im Theater) und visuelle Mittel (im Fernsehen und Film) eine wichtige Rolle. Es gibt auch Texte, die Text und Musik kombinieren. Bei der Übersetzung informativer Texte sollte der indikative oder konzeptionelle Inhalt der Ausgangssprache vermittelt werden, und die Sprache sollte einfach und nicht redundant sein, wobei bei Bedarf explizite Verfeinerungstechniken eingesetzt werden. Die Übersetzung von ausdrucksstarken Texten sollte die ästhetische und künstlerische Form der Originalsprache wiedergeben. Der Übersetzer sollte dieselbe Strategie anwenden und die Ansichten des Autors der Originalsprache übernehmen. Die Übersetzung eines ansprechenden Textes sollte darauf abzielen, die gewünschte Reaktion beim Empfänger hervorzurufen, und der Übersetzer sollte eine Strategie der Konformität anwenden, um die gleiche Wirkung beim Leser der Übersetzung zu erzielen. Ein audiovisueller Text erfordert den Einsatz von Hilfsmitteln, um den Text mit Bildern und Musik zu untermalen. Die Textübersetzungstheorie von Rice geht davon aus, dass ein Text mehrere Funktionen hat, die jedoch nach Prioritäten geordnet werden müssen, und dass die wichtigsten Textsorten im Originaltext als Referenz für den Übersetzungsprozess herangezogen werden sollten, bevor entschieden wird, welche Übersetzungsstrategie angewendet werden soll. Obwohl wir sagen können, dass die Textsorte die Übersetzungsstrategie bis zu einem gewissen Grad bestimmen kann, muss die endgültige Übersetzungsstrategie viele Faktoren berücksichtigen, und Rice hat in seinen Übersetzungsanforderungen vorgeschlagen, dass ein Text auf der Sprachfunktion basieren sollte, und basierend auf unterschiedlichen Übersetzungsanforderungen können der Originaltext und der übersetzte Text unterschiedliche Sprachfunktionen widerspiegeln. II. Newmarks Theorie der Textsorten Peter Newmark ist ein berühmter britischer Übersetzungstheoretiker und Übersetzungspädagoge. Er war der Ansicht, dass für unterschiedliche Texte unterschiedliche Übersetzungsmethoden und -standards angewandt werden sollten, und legte daher in seinem Buch Explorations in Translation seine zentrale Übersetzungstheorie vor, die semantische Übersetzung und die kommunikative Übersetzung (Newmark, 1981:12-13), die auch den wichtigsten und charakteristischsten Teil seiner Übersetzungstheorie darstellt. Er argumentiert, dass die Tätigkeit des Übersetzens die Übersetzung eines Textes ist, und dass das Studium der Übersetzung den Text nicht verlassen kann. Aus textueller Sicht werden ausdrucksstarke Texte in der Regel semantisch übersetzt, während Informations- und Aufforderungstexte hauptsächlich kommunikativ übersetzt werden. Neben Bühlers Einfluss hatte auch Jacobsons funktionales Modell der Sprachtheorie einen Einfluss auf Newmarks Theorie. Jacobson entwickelte Bühlers Modell der sprachlichen Mittel weiter und schlug ein funktionales Modell der Sprache vor. Dieses Modell besteht aus sechs Elementen: Information, Kontext, Informationssender, Informationsempfänger, Kontaktkanal, Code und Diskursfunktion. Er teilt die Diskursfunktionen in fünf Kategorien ein, je nach der Beziehung zwischen den konstituierenden Elementen: informatorische, expressive, ansteckende, cholerische und poetische Funktionen. Auf dieser Grundlage schlägt Newmark auch eine Reihe von Textfunktionen und Klassifizierungen nach verschiedenen Inhalten und Gattungen vor. Er teilt die Funktionen der Sprache in die folgenden sechs Kategorien ein. (i) die Ausdrucksfunktion, deren Kern der Sprecher, der Autor ist, und der Sprecher oder Autor verwendet diese Wörter, um seine Bedeutung auszudrücken, und die einzigartige sprachliche Form und der Inhalt des Autors sind gleichermaßen wichtig. Newmark ist der Ansicht, dass unter dem Gesichtspunkt des Übersetzungszwecks folgende Texte typisch sind: 1) ernsthafte literarische Werke, darunter Lyrik, Kurzgeschichten, lange Romane, Theaterstücke usw.; 2) maßgebliche Reden, vor allem politische Reden und Dokumente von Politikern, juristische und behördliche Dokumente, wissenschaftliche, philosophische und akademische Werke, die von anerkannten Autoritäten verfasst wurden; 3) Autobiografien, Essays und persönliche Briefe. Daher sollte bei der Übersetzung von aussagekräftigen Texten die Autorität des Autors hervorgehoben und der Grundsatz "Autor zuerst" beachtet werden. Mit dem Originalautor als Kern sollten wir dem vom Originalautor ausgedrückten ideologischen Inhalt und dem Sprachstil des Originalautors treu bleiben, ohne die Reaktion der Leser in der Zielsprache zu berücksichtigen. Bei der Übersetzung solcher Texte darf der Übersetzer nicht nur keine Änderungen und Korrekturen am Originaltext vornehmen, sondern muss auch so weit wie möglich Wörter, Sätze und Klauseln als Grundeinheit der Übersetzung verwenden. In erster Linie sollte die semantische Übersetzungsmethode angewandt werden, und da der Autor eine zentrale Stellung einnimmt, sollte der Übersetzer bestrebt sein, sich in Bezug auf Stil, Satzstruktur und durchgängige Kollokation eng an den Originaltext zu halten. (b) Informationsfunktion, der Kern eines informativen Textes ist die Authentizität des Inhalts, die Sprache des Autors ist zweitrangig, der typische informative Text beinhaltet enzyklopädisches Wissen, seine Form ist oft sehr standardisiert, wie z.B. Lehrbücher, technische Berichte, Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel, akademische Papiere, Memos oder Konferenzberichte, etc. Aufgrund ihrer Betonung der "Authentizität" sind Informationstexte oft in einer unpersönlichen, modernen Sprache verfasst. Daher sollte bei der Übersetzung von informativen Texten der Grundsatz "Authentizität zuerst" beachtet werden. Der Übersetzer darf die Sprache nicht als Maßstab für das Original verwenden, sondern als Maßstab für das Sprachniveau des Lesers, wobei er sich um Sprachgewandtheit und Verständlichkeit bemüht und gegebenenfalls Korrekturen am Original vornimmt, aber den Inhalt des Originals genau wiedergibt. Im Vergleich zu ausdrucksstarken Texten hat der Übersetzer einen größeren Spielraum. Wenn beispielsweise der Originaltext zweideutig, verwirrend oder ungenau ist, muss der Übersetzer Änderungen vornehmen, um den Lesern der Zielsprache gegenüber verantwortlich zu sein. (iii) Die Appellfunktion, bei der sich der Appelltext an den Leser richtet und ihn dazu auffordern soll, im Sinne des Autors zu handeln, zu denken, zu fühlen oder zu reagieren. Es ist wichtig zu beachten, dass die Zielgruppe des Aufrufs keine Einzelperson ist, sondern eine Leserschaft. Zu den Call-to-Action-Texten gehören Bedienungsanleitungen, Werbematerialien, Anwendungen, Fallbeispiele, populäre Bücher (Edutainment-Texte) usw. Vor dem Übersetzen muss der Übersetzer den sprachlichen und kulturellen Hintergrund der Ausgangssprache und die pragmatischen Auswirkungen der Zielsprache berücksichtigen. Der Übersetzer sollte dem Prinzip "Leser zuerst" folgen und das Ziel und die Leser an die erste Stelle setzen. Der Übersetzer kann die Vorteile der Zielsprache voll ausschöpfen und die Sprache verwenden, an die die Leser der Übersetzung gewöhnt sind und die sie akzeptieren können, ohne an den Ausdruck der Originalsprache gebunden zu sein, so dass die übersetzte Sprache so weit wie möglich die gleiche Wirkung wie die Originalsprache erzielen kann. (d) Ästhetische Funktion: Die ästhetische Funktion ist die Sprache, die den Menschen einen Sinn für Schönheit vermittelt. Die ästhetische Funktion ist in den meisten Texten vorhanden und ist für Gedichte, Kinderreime und bestimmte Werbekampagnen unverzichtbar. (v) Die soziale Funktion, bei der die Sprache eher zur Aufrechterhaltung eines freundschaftlichen Kontakts mit dem Sprecher als zur Übermittlung von Informationen verwendet wird. Einige der Wörter, die für soziale Interaktion verwendet werden, unterscheiden sich von Kultur zu Kultur und sollten mit ihren Standard-Entsprechungen übersetzt werden. (vi) Die metasprachliche Funktion, d. h. die Verwendung einer Sprache zur Erklärung, Kennzeichnung und Kritik ihrer eigenen Merkmale. Von diesen sechs textlichen Kategorien sind die ersten drei die wichtigsten. Newmark argumentiert, dass die Einteilung von Texten nicht absolut ist und dass diese Textarten, die sich nicht vollständig voneinander trennen lassen, meist mehrere Funktionen gleichzeitig haben. Nur wenige Texte sind rein expressiv, informativ oder evokativ, sondern haben meist alle drei Funktionen gleichzeitig, nur mit einer gewissen Betonung. Es wird auch argumentiert, dass Übersetzer je nach Art des Textes unterschiedliche Übersetzungsmethoden anwenden sollten. III. die Unterschiede und die Gemeinsamen zwischen den Übersetzungstheorien von Rice und Newmark In Bezug auf die Übersetzungskriterien führt Rice eine Reihe von Kriterien auf, die für die Beurteilung der Angemessenheit einer Übersetzung herangezogen werden können, und zwar sowohl wörtliche als auch nicht-wörtliche Kriterien. Intraverbale Kriterien umfassen semantische, lexikalische, grammatikalische und stilistische Merkmale. Zu den außersprachlichen Kriterien gehören Kontext, Gegenstand, Zeit, Ort, Adressat und emotionale Anhaltspunkte. Newmark hingegen schlägt allgemeinere Kriterien für die Übersetzung vor, vor allem Genauigkeit (inhaltliche Richtigkeit, sachliche Richtigkeit und Stil) und Prägnanz. In Bezug auf die Übersetzungskritik argumentiert Rice, dass eine Übersetzung, die textorientiert ist, nach den entsprechenden Kriterien, die ihrer Textfunktion entsprechen, kritisiert werden sollte, und wenn die Übersetzung zweckorientiert ist, dann sollte seine Kritik auch nach den Kriterien erfolgen, die sich aus den funktionalen Kategorien ergeben, und der Ansatz sollte an die jeweilige Leserschaft und die jeweilige Funktion, die die Übersetzung erfüllt, angepasst werden. subjektive Faktoren, die den subjektiven Bedingungen des Produktionsprozesses und der Persönlichkeit des Übersetzers unterliegen, und meinen, dass die Übersetzungskritik ebenfalls frei von solchen subjektiven Einflüssen ist, so dass die Übersetzungskritik nur dann objektiv ist, wenn diese subjektiven Faktoren berücksichtigt werden. Sie vertritt die Auffassung, dass die Übersetzungskritik drei Bereiche umfassen sollte: den textlichen, den sprachlichen und den nicht-sprachlichen Bereich, und Rice versucht, ein Modell der Übersetzungskritik zu entwerfen, das auf der funktionalen Beziehung zwischen dem Ausgangs- und dem Zielsprachentext basiert. Sie argumentiert, dass das Ziel der Übersetzung darin besteht, eine Äquivalenz zwischen dem zielsprachlichen Text und dem ausgangssprachlichen Text in Bezug auf den ideologischen Inhalt, die sprachliche Form und die kommunikative Funktion zu erreichen, und dass eine solche Übersetzung als "vollständiger kommunikativer Akt" bezeichnet werden kann. Im Gegensatz dazu vertritt Newmark eine fünffache Auffassung: erstens eine kurze Analyse des Originaltextes mit Betonung auf dem Ort und der Funktion des Originaltextes; zweitens eine Bewertung der Interpretation des Übersetzers in Bezug auf den Zweck des Originaltextes; und drittens ein selektiver, gleichzeitiger und repräsentativer Vergleich der Übersetzung mit dem Originaltext durch den Leser des Textes. Viertens soll die Übersetzung aus der Sicht des Übersetzers und des Kritikers bewertet werden, und fünftens soll, wenn möglich, eine wahrscheinliche Einschätzung des Status der Übersetzung in der Kultur der Zielsprache vorgenommen werden. Der Informationstext von Rice enthält kommunikative Sprache, da Newmark von Jakobson beeinflusst wurde, der das Kommunikative als eine separate sprachliche Funktion betrachtet. Darüber hinaus unterscheiden sich die beiden in ihrer Einschätzung, zu welcher Textsorte die Bedienungsanleitung gehört, wobei Rice sie als Informationstext und Newmark sie als Appell an die funktionale Textsorte einordnet. Newmark vertritt die Auffassung, dass Tagebücher ausdrucksstarke Texte sind, während Rice argumentiert, dass Tagebücher ursprünglich nicht informativ sind, sondern dass die informative Funktion des Textes bei der Übersetzung zum Tragen kommt. Mit anderen Worten: Die Übersetzung selbst verändert manchmal die Funktion des Textes. Newmark versteht unter ausdrucksstarken Texten ernsthafte literarische Werke, Reden berühmter Persönlichkeiten, Briefe, Essays usw., während Rice' Einteilung ausdrucksstarker Texte im Vergleich zu Newmark relativ eng gefasst ist, wobei Rice die Einteilung ausdrucksstarker Texte auf Poesie und literarische Werke mit ästhetischen Bedeutungen beschränkt. Newmark schlägt in seinem 1981 erschienenen Buch Exploring Translation Issues sechs Übersetzungsmethoden vor: die direkte Übersetzung, die getreue Übersetzung, die semantische Übersetzung, die kommunikative Übersetzung, die authentische Übersetzung und die sinngemäße Übersetzung. In seinem 1988 erschienenen Course in Translation fügt er die Wort-für-Wort-Übersetzung und die eingebürgerte Übersetzung hinzu, und zwar in der Reihenfolge: Wort-für-Wort-Übersetzung, direkte Übersetzung, getreue Übersetzung, semantische Übersetzung, kommunikative Übersetzung, authentische Übersetzung, sinngemäße Übersetzung und eingebürgerte Übersetzung, wobei der Schwerpunkt auf der Ausgangssprache liegt und der Schwerpunkt auf der Zielsprache. Übersetzung, semantische Übersetzung, kommunikative Übersetzung, authentische Übersetzung, sinnvolle Übersetzung und naturalisierte Übersetzung. Der Grad der Treue zur Originalsprache nimmt in absteigender Reihenfolge ab, während der Grad der Flexibilität der Übersetzung in absteigender Reihenfolge zunimmt. Bei der "Wort-für-Wort-Übersetzung" wird die Grundbedeutung aller Wörter des Originaltextes übersetzt, aber die Übersetzung berücksichtigt weder die Kontextfaktoren der in der Originalsprache verwendeten Wörter, noch entspricht die syntaktische Struktur den Anforderungen der übersetzten Sprache, selbst die Wortreihenfolge wird entsprechend dem Originaltext angeordnet, um den sprachlichen Mechanismus des Originaltextes zu verstehen und die Übersetzung komplexer Texte vorzubereiten. Bei einer "direkten Übersetzung" wird die Grundbedeutung der Originalwörter übersetzt, und die Übersetzung entspricht der syntaktischen Struktur der übersetzten Sprache, aber die Bedeutung ist isoliert und berücksichtigt nicht die Kontextfaktoren der im Original verwendeten Wörter. Bei der "getreuen Übersetzung" gibt die Übersetzung die kontextuelle Bedeutung der Originalsprache so genau wie möglich wieder, wobei die grammatikalische Struktur der Übersetzung beibehalten wird, und "übersetzt" den kulturellen Text in die übersetzte Sprache. Bei der "semantischen Übersetzung" sollte der Übersetzer die kontextuelle Bedeutung des Originalwerks so genau wiedergeben, wie es die semantische und syntaktische Struktur der übersetzten Sprache erlaubt. Bei der "kommunikativen Übersetzung" sollte die durch die Übersetzung erzeugte Wirkung dem Original so nahe wie möglich kommen, wobei versucht wird, die genaue kontextuelle Bedeutung des Originals zu übersetzen, so dass die Übersetzung für den Leser sowohl inhaltlich als auch sprachlich akzeptabel ist". Die "authentische Übersetzung" gibt die "Botschaft" des Originaltextes wieder, aber sie neigt dazu, die Bedeutungsnuancen des Originaltextes zu verfälschen, indem sie Kollokationen und Redewendungen verwendet, die im Originaltext nicht vorhanden sind. Es handelt sich nicht um eine Übersetzung im eigentlichen Sinne des Wortes". Die "naturalisierte Übersetzung" ist die liberalste Übersetzungsmethode und wird vor allem bei der Übersetzung von Dramen und Gedichten verwendet. Newmark ist der Ansicht, dass nur semantische und kommunikative Übersetzungen die beiden Ziele der Übersetzung erreichen können: Genauigkeit und Einfachheit. Die semantische Übersetzung wird für aussagekräftige Texte verwendet, während die kommunikative Übersetzung für informative und evokative Texte verwendet wird. Rice' Ansatz für die Übersetzung konzentriert sich auf die folgenden Elemente. 1.Übersetzung von Inhaltstexten Inhaltliche Texte werden nach ihren semantischen, grammatikalischen und stilistischen Merkmalen beurteilt. Dies spiegelt sich auch in seiner Übersetzung wider. Sobald der gegebene Text als Inhaltstext identifiziert wurde, wird auch ein wichtiges Element der zu verwendenden Übersetzungsmethode festgelegt. Dies erfordert, dass die sprachliche Form der Übersetzung vollständig an die Merkmale der Zielsprache angepasst wird. Mit anderen Worten: Die Form der Übersetzung sollte sich im Wesentlichen am Sprachgebrauch der Zielsprache orientieren. Die Zielsprache muss vorherrschend sein, da der Inhalt der Informationen in dieser Art von Texten am wichtigsten ist und der Leser der Übersetzung sie in einer vertrauten sprachlichen Form vorfinden muss. 2. die Übersetzung der formalen Texte In formalen Texten verwendet der Autor absichtlich oder unabsichtlich formale Komponenten, um eine bestimmte ästhetische Wirkung zu erzielen. Diese formalen Elemente beeinflussen nicht nur das Thema, sondern erzeugen auch einen künstlerischen Ausdruck. Der Ausdruck hat einen eindeutigen kontextuellen Charakter und wird in der Zielsprache in einer ähnlichen Ausdrucksform wiedergegeben. Der "Rhythmus" dieser Textsorte, die Form und der rhythmische Aufbau des Textes, die Kontraste und Metaphern der Sprache, Sprichwörter und Metaphern sollten bei der Übersetzung sorgfältig berücksichtigt werden. Bei der Übersetzung formaler Texte sollte der Übersetzer die Form der Ausgangssprache nicht einfach nachahmen, sondern sie schätzen und sich von ihr inspirieren lassen, indem er in der Zielsprache ähnliche sprachliche Formen findet, die beim Leser eine ähnliche Reaktion hervorrufen. 3. die Übersetzung von ansprechenden Texten Bei der Übersetzung ansprechender Texte kommt es vor allem darauf an, in der Zielsprache die gleiche Wirkung wie im Ausgangstext zu erzielen, was bedeutet, dass der Übersetzer mehr vom Inhalt und der Form des Originaltextes abweichen muss als bei der Übersetzung anderer Textarten. Derartige Änderungen sollten natürlich nicht als Verstoß gegen den Grundsatz der Übersetzungstreue angesehen werden. Ein inhaltlicher Text ist eine detailgetreue Wiedergabe des Inhalts des Originaltextes; ein formaler Text erfordert die Ähnlichkeit der Formregeln und die Wahrung der ästhetischen Wirkung des Originaltextes; und bei einem ansprechenden Text bedeutet Treue zum Originaltext, dass das vom Autor beabsichtigte Ergebnis erzielt wird, d. h. dass das dem Text innewohnende ansprechende Element erhalten bleibt. 4. die Übersetzung von audiovisuellen Texten In audiovisuellen Texten kann der Sprachteil nicht isoliert betrachtet werden. Der Rhythmus der verschiedenen Sprachen ist sehr unterschiedlich. Die musikalischen Elemente des Originaltextes müssen natürlich mit den rhythmischen Regeln der Ausgangssprache übereinstimmen. Wenn der Übersetzer darauf besteht, der Form und dem Inhalt des Originaltextes in der Zielsprache treu zu bleiben, ohne Rücksicht auf die Wahrnehmung von Reim, Rhythmus und der damit einhergehenden Flüssigkeit der Partitur, wird eine Übersetzung des Stücks seltsam, ja sogar absurd komisch klingen. Kurz gesagt, eine für einen audiovisuellen Text geeignete Übersetzung muss die Publikumswirkung des Originaltextes in der Ausgangssprache erhalten.. Kurz gesagt, die Übersetzung eines inhaltlichen Textes erfordert inhaltliche Treue; die Übersetzung eines formalen Textes erfordert Ähnlichkeit in Form und ästhetischer Wirkung; die Übersetzung eines audiovisuellen Textes erfordert die gleiche Reaktion. Dementsprechend werden Übersetzungen audiovisueller Texte danach beurteilt, inwieweit sie hinsichtlich der Rolle des nonverbalen Mediums und der Kombination anderer Komponenten des literarischen Formkomplexes dem Originaltext entsprechen. Eine Übersetzung eines inhaltlichen Textes sollte den gesamten denotativen Inhalt oder die Konzepte des Originaltextes ohne Unsinn wiedergeben und die Bedeutung des Originaltextes, wo nötig, explizit machen. Eine Übersetzung eines formalen Textes sollte die ästhetische und künstlerische Form des übersetzten Textes wiedergeben, und die Übersetzung sollte die Methode der "Identifikation" anwenden, d. h. der Übersetzer nimmt die Perspektive des Autors des Originaltextes ein. Die Übersetzung eines ansprechenden Textes sollte beim Empfänger der Übersetzung die gewünschte Reaktion hervorrufen, und die Übersetzung sollte die Methode der "Einbürgerung" anwenden, damit die Übersetzung beim Leser die gleiche Wirkung hervorrufen kann. Audiovisuelle Texte erfordern die Anwendung der "komplementären" Methode, d. h. die Verwendung von visuellen Bildern und Musik zur Ergänzung der geschriebenen Sprache. Generell vertritt Rice also die Ansicht, dass die Bedeutung der Zielsprache hervorgehoben wird und dass die Zielsprache versuchen sollte, sich im Gegensatz zum Original auszudrücken, dass diese Prozesse jedoch die Verwendung einer gewissen Ausdrucksform in der Zielsprache erfordern. Es ist wichtig, dem Leser eine vertraute sprachliche Ausdrucksumgebung zu bieten, während Newmark hauptsächlich die semantische Übersetzung und die kommunikative Übersetzung befürwortet. Beide Übersetzungsmethoden betonen die Originalsprache als Ausgangspunkt und eine Übersetzung mit dem Ausdruck der Originalsprache als Hauptaugenmerk, der Übersetzer sollte so nah wie möglich an der Originalsprache übersetzen, während die kommunikative Übersetzung es dem Leser hauptsächlich ermöglicht, die Situation zu erleben, in der sich der Originalautor beim Lesen befindet. Was die Übersetzungsschritte angeht, so ist Newmark der Ansicht, dass zunächst der Originaltext analysiert werden sollte. Die Übersetzung sollte dann die geeignete Übersetzungsmethode wählen und sich auf verschiedene Aspekte konzentrieren, wie z. B. das Niveau des Ausgangstextes: Die Übersetzung kann nicht vom Niveau des Ausgangstextes getrennt werden und sollte immer berücksichtigen, wie die sprachlichen Aspekte des Ausgangstextes, wie z. B. Wortschatz und Syntax, auf ein für den Leser der übersetzten Sprache akzeptables Niveau gebracht werden können. Die Bezugsebene: Der Übersetzer muss verstehen, worauf im Ausgangstext Bezug genommen wird, und dies dem Leser der übersetzten Sprache deutlich machen. Die Artikulationsebene: Die Übersetzung muss an die Struktur des Originaltextes und die emotionale Haltung des Autors anknüpfen. Die natürliche Dimension: Die Sprache der Übersetzung sollte natürlich fließen und gut lesbar sein. Im Gegensatz zu Newmark unterteilt Rice den Übersetzungsprozess in eine Analyse- und eine Repräsentationsphase. Die Analysephase konzentriert sich auf die Bestimmung der funktionalen Kategorie, des Textgegenstands und des sprachlichen Stils des Ausgangstextes, während die Phase der Neudarstellung auf der Analysephase aufbaut, wobei das Vokabular verwendet und die Kapitelstruktur des Zieltextes nach Sätzen, Absätzen usw. gegliedert wird (die Hauptüberlegung ist, ob die vom Übersetzer angestrebte reziproke Funktion erreicht werden kann). (谭载喜, 2004: 257-258) Wenn Newmark auf Bühlers Trichotomie der Sprachfunktionen zurückgreift, bezieht er sich auch auf Jacobsons Theorie und erkennt, dass es noch weitere Funktionen von Texten gibt, indem er die Funktionen von Texten vertieft und ästhetische Funktionen und Funktionen der Ausgangssprache vorschlägt. Dies ist eine detailliertere Untersuchung der Funktionen von Texten und ein objektiveres und umfassenderes Verständnis der Funktionen von Texten als das von Rice. Was die Übersetzungsstrategien für die verschiedenen Textsorten betrifft, so steht bei Newmarks Übersetzungsansatz der Ausgangstext im Mittelpunkt, während bei Rice die Übersetzung im Mittelpunkt steht. Newmark schlägt vor, dass sowohl bei der kommunikativen Übersetzung als auch bei der semantischen Übersetzung der Übersetzer die Ausgangssprache in den Mittelpunkt stellen sollte. Beide von Neda beeinflussten Übersetzungsansätze beruhen auf der funktionalen Äquivalenz, beide betrachten die Textanalyse als Grundlage der Übersetzung und schlagen vor, dass für Texte mit unterschiedlichen Funktionen unterschiedliche Übersetzungsansätze gewählt werden sollten. Beide betonen die Notwendigkeit, die ästhetischen Merkmale des Originaltextes zu erhalten. Bei der Übersetzung von informativen Texten sind sich beide einig, dass sie wahrheitsgetreu übersetzen und den Ausdruck des Originaltextes respektieren sollten. Beide betonen, dass bei der Übersetzung von ansteckenden Texten die Reflexion des Lesers im Vordergrund stehen muss. Beide sind sich der Beziehung zwischen Übersetzung und Kultur bewusst und erkennen an, dass Übersetzungen dazu neigen können, an Bedeutung zu verlieren. Beide sind sich darin einig, dass die Übersetzung sowohl eine Wissenschaft als auch eine Kunst ist. Beide konzentrieren sich nicht nur auf die Funktion des Textes, sondern legen auch großen Wert auf die Reaktion des Lesers. Sowohl die Textsorten von Newmark als auch die von Rice basieren auf der linguistischen Funktion von Bühler. Sowohl Rice als auch Neumark stimmen darin überein, dass die meisten Texte mehrere Textfunktionen gleichzeitig erfüllen, und jede hat ihren eigenen Schwerpunkt. Bei ansprechenden Texten plädieren sowohl Rice als auch Newmark dafür, dass die Übersetzungen auf dem Sprachniveau, den sprachlichen Merkmalen und den sprachlichen Konventionen des Lesers basieren sollten, wobei sie dem Status des Lesers große Bedeutung beimessen.
= = Schlussfolgerung = =
Die Texttypologie von Rice hat einen größeren Einfluss auf die Übersetzungskritik und -bewertung gehabt. Mandy (Munday 2001: 74) lobt Rice in den höchsten Tönen: "Rices Theorie geht über die rein linguistische Ebene hinaus, über Wörter und Bedeutungen, und erweitert den Horizont auf den kommunikativen Zweck der Übersetzung". Nach 朱志瑜(2004) versucht Reiss, eine Reihe objektiver Kriterien für die Übersetzungskritik vorzuschlagen, indem er einen allgemeinen Rahmen konstruiert, der einen automatisch anpassbaren Spielraum und Bereich bildet. Dieser Rahmen ist breit anwendbar und gut bewertbar. Die Texttypologie hat jedoch auch ihre eigenen Grenzen. Erstens sind die Faktoren, die die Übersetzungsstrategie beeinflussen, vielfältig und nicht auf die Textgattung beschränkt, z. B. der Einfluss externer Faktoren wie die Intention des Übersetzers, die Zwänge der Sprachfunktion und die Kultur. Die Theorie schenkt dem wichtigen Einfluss kultureller Faktoren auf die Übersetzung nicht genügend Beachtung und ist daher nicht sehr aussagekräftig. Zweitens schlägt die Theorie zwar Kriterien für die Übersetzungskritik auf der Makroebene der Textsorte und der Diskursfunktion vor, geht aber nicht näher darauf ein, wie Übersetzung und Übersetzungskritik konkret angegangen werden können, so dass es ihr an Praktikabilität mangelt (司显柱2004). Sprache ist ein einzigartiges symbolisches System, und Newmarks Übersetzungstheorie der Textsorten hat uns ein neues Verständnis von Fragen wie den Kriterien für die Sprachübersetzung vermittelt. Newmarks Abgrenzung der Textfunktionen ist ein sehr direkter praktischer Leitfaden. Es ist jedoch zu beachten, dass selbst ein und dieselbe Textart in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Funktionen haben kann. Die Übersetzungskriterien sind nicht absolut, sondern relativ, nicht einfach, sondern mehrfach. Newmarks Übersetzungstheorie der Textsorten sowie die semantische und interlinguale Übersetzungstheorie bieten eine neue Perspektive auf die Frage der Übersetzungsstandards. Da die meisten Texte jedoch hauptsächlich einer Gattung angehören und andere Gattungsmerkmale aufweisen, müssen in der Praxis unterschiedliche Übersetzungsmethoden und -standards verwendet werden. Wie man übersetzt, hängt natürlich nicht nur von der Funktion des Genres ab, sondern ist auch eng mit dem Ziel des Übersetzers verbunden. Aber im Allgemeinen ist Newmarks Übersetzungstheorie immer noch sehr inspirierend und lehrreich für die Übersetzungspraxis. Seine Theorie der Textsorte, der semantischen Übersetzung und der kommunikativen Übersetzung eröffnet uns eine neue Perspektive für die Praxis. Er argumentiert, dass es sich bei der Übersetzungstheorie nicht um eine Theorie, sondern um einen Wissensbestand über die Übersetzung handelt, der Kriterien für die Übersetzung und einen Bezugsrahmen enthält, der im Zusammenhang mit der Bestimmung des Zwecks des Textes und des Zwecks des Übersetzers steht (Newmark, 2001:9). Newmarks Ansatz für die Übersetzung hängt von der Gattung des Textes ab, so dass seine Theorie vom Ausgangstext ausgeht. Damit stellt er aber auch eine Theorie vor, die den Leser, den sozialen Kontext und die Kultur der Zielsprache nicht beachtet.
= = References = =
Edwin Gentzler Contemporary Translation Theories,1993 Reiss Katharina Übersetzungskritik - ihre Möglichkeiten und Grenzen ,2004 Newmark Peter Approaches to Translation,1981:12-13 《浅析纽马克的翻译理论》许鸥 曹传伟 于灏 郑慧《中国校外教育·理论》2011年第01期 谭载喜《西方翻译简史》,2004 朱志瑜 《类型与策略:功能主义的翻译类型学》,2004 司显柱《翻译研究:理论 方法 评估》,2004 Newmark Peter A Text Book of Translation, 2001
李馨 Li Xin Chanyeol 女 Special:Contributions/Li_Xin
= Topic =
Forschung zu Untertitelübersetzungsstrategien aus der Perspektive feministischer Übersetzung Theorie -- Eine Fallstudie von Thelma und Louise < c e n t e r > 李馨, 202030097013 < / c e n t e r >
= = Abstract = =
In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand in der Übersetzungsindustrie eine neue dekonstruktivistische Übersetzungstheorie, die die Wahrnehmung der traditionellen Übersetzungswissenschaft brach und den Geist der Menschen befreite. Gepaart mit der Entwicklung und dem Wachstum der westlichen feministischen Bewegung zu dieser Zeit entstand natürlich die feministische Übersetzungstheorie, die frisches Blut in das Studium der Übersetzungswissenschaft injizierte. "Thelma & Louise" ist ein Roadmovie über Feminismus und analysiert hier die Untertitelübersetzung von Zeilen im Film Thelma & Louise aus der Perspektive feministischer Übersetzung.
= = Key Words = =
Feministische Übersetzungstheorie, Thelma & Louise, Übersetzungstheorie, Übersetzungspraxis
= = 题目 = =
女性主义翻译理论视角下字幕翻译策略研究——以电影《末路狂花》为例
= = 摘要 = =
在女性主义翻译理论的视角下,探讨译者如何通过操纵语言来彰显影视作品的女性意识,反映作品的女性主义思想。