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Kulturübersetzungstheorie von Susan Bassnett am Beispiel der Übersetzung von Mo Yan: Das rote Kornfeld durch Peter Weber-Schäfer
 
Kulturübersetzungstheorie von Susan Bassnett am Beispiel der Übersetzung von Mo Yan: Das rote Kornfeld durch Peter Weber-Schäfer
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Susan Bassnett ist Professorin für vergleichende Literaturtheorie und Übersetzungsstudien an der University of Warwick, Übersetzerin, Dichterin und Schriftstellerin. Als eine der führenden Vertreterinnen der Translation Studies hat ihre "kulturelle Übersetzungstheorie" einen erheblichen Einfluss auf die zeitgenössische Übersetzungsforschung ausgeübt​​.[1]
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In der Einleitung zur von Bassnett und Lefevere gemeinsam herausgegebenen Buchreihe „Translation Studies“ heißt es: „Übersetzung ist natürlich eine Neuschreibung des Originals; jede Neuschreibung, unabhängig von ihren Motiven, reflektiert eine bestimmte Ideologie und Poetik und manipuliert somit Literatur in einer bestimmten Gesellschaft auf eine bestimmte Weise. Neuschreibung ist eine Form der Manipulation, sie dient der Macht. Positiv gesehen trägt sie zum Fortschritt von Literatur und Gesellschaft bei. Neuschreibung bringt neue Konzepte, neue literarische Stile und neue Methoden ein. Tatsächlich ist die Geschichte der Übersetzung auch eine Geschichte literarischer Reformen, eine Geschichte, in der eine Kultur eine andere beeinflusst. Aber Neuschreibung kann auch Reformen unterdrücken, verzerren oder kontrollieren. Heute leben wir in einer Zeit zunehmender Manipulationsformen, und die Untersuchung des durch Übersetzung offenbarten literarischen Manipulationsprozesses hilft uns zweifellos, unsere heutige Welt besser zu verstehen“ (Bassnett und Lefevere 1990: ix).
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Dieser Text fasst das interaktive Verhältnis zwischen Übersetzung und Kultur hochgradig zusammen: Einerseits wird die Übersetzung durch die in der Zielkultur vorherrschenden Ideologien und Poetiken eingeschränkt; andererseits spielt die Übersetzung eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Zielkultur. Ersteres wird vereinfacht als „Manipulationstheorie“ bezeichnet, letzteres als „Kulturkonstruktionstheorie“.
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Diese beiden Theorien haben die internationale Übersetzungsforschung tiefgreifend beeinflusst, und Bassnett und Lefevere sind zu herausragenden Figuren der kulturwissenschaftlichen Übersetzungsforschung geworden, die in den beiden kulturellen Zentren der angelsächsischen Welt, England und Amerika, leuchten. Diese beiden Theorien bilden auch den Kern von Bassnetts „kultureller Übersetzungstheorie“​​.[2]
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Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, ausgehend von einer der Kernthesen von Susan Bassnetts kultureller Übersetzungstheorie – der Manipulationstheorie – die manipulativen Handlungen bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ durch Peter Weber-Schäfer zu analysieren. Die manipulativen Handlungen von Peter Weber-Schäfer im Übersetzungsprozess lassen sich hauptsächlich in drei Punkten zusammenfassen: Hinzufügungen, Kürzungen und Änderungen des Originalinhalts und -Ausdruckes.
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Hinzufügungen zum Original (Manipulation zur Ergänzung von Informationen für das Zielpublikum)
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Zum Beispiel übersetzt Peter Weber-Schäfer „敌人的队伍“ als „die japanische Armee“. Während das Zielpublikum im kulturellen Kontext des Originals natürlich weiß, dass die Geschichte in einer Zeit spielt, in der die Protagonisten wahrscheinlich den Japanern gegenüberstehen, ist dies für das Zielpublikum möglicherweise nicht klar.
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Im Original gibt es auch Sätze wie „你简直是鲁班门前抡大斧,关爷面前耍大刀,孔夫子门前背《三字经》,李时珍耳边念《药性赋》“, in denen mehrere Anspielungen vorkommen. Der Übersetzer fügt hier eine kurze Erklärung hinzu, damit das Zielpublikum den Zusammenhang besser versteht.
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Diese Ergänzungen des Übersetzers tragen dazu bei, dass der Inhalt des Originals und der Übersetzung weitestgehend gleichwertig vermittelt wird.
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Kürzungen im Original (ideologische Manipulation)
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In Peter Weber-Schäfers Übersetzung wurden Inhalte, die sich auf den Marxismus, die Kommunistische Partei Chinas und die Gedanken von Mao Zedong beziehen, nahezu vollständig gestrichen. Susan Bassnetts kulturelle Übersetzungstheorie besagt, dass Übersetzung nicht nur ein einfacher Dekodierungs- und Rekodierungsprozess ist, sondern vor allem ein Akt des Kulturaustauschs​​.[3]
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Hier sei angemerkt, dass die gestrichenen Teile zwar nicht zahlreich sind und das Verständnis der Gesamthandlung des Originals nicht beeinträchtigen, aber im Hinblick auf den Kulturaustausch handelt es sich um eine Handlung, die den Kulturaustausch beeinträchtigt. Das Zielpublikum hätte die Möglichkeit gehabt, aus den Werken chinesischer Autoren etwas über die Gedanken und Einstellungen der Chinesen zu spezifischen chinesischen Ideologien zu erfahren. Die gestrichenen Teile enthalten eine beträchtliche Menge interessanter und subtiler Informationen über die politische Situation in China.
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Änderungen des Originals (künstlerische Manipulation)
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Erstens wurden einige der vulgären Ausdrücke im Original in der Übersetzung zu normalen Ausdrücken geändert, wodurch die vulgäre Ausdrucksweise entfernt wurde. Zum Beispiel wurde der Satz „爷爷说:你们是中国鸡巴戳出来的就放开我们;是日本鸡巴戳出来的就打死我们!“ übersetzt als „Wenn eure Väter Chinesen waren, bindet uns los. Wenn ihr japanische Teufel seid, bringt uns um!“
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Der Originalkontext spielt im Volk, und vulgäre Ausdrücke passen zur Charakterisierung der Figuren, auch wenn sie unangenehme Reaktionen bei den Lesern hervorrufen könnten (dieses Merkmal von Mo Yans Werken ist auch in der chinesischen Literatur umstritten). Peter hat diese Ausdrücke geändert, um die Akzeptanz beim Zielpublikum zu erhöhen, wodurch jedoch die einzigartige Atmosphäre und das lokale Kolorit des Originals verloren gingen.
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Ein weiteres typisches Beispiel ist dieser Absatz: „八月深秋,无边无际的高粱红成洸洋的血海,高粱高密辉煌,高粱凄婉可人,高粱爱情激荡。“ Peter Weber-Schäfers Übersetzung lautet: „Im Spätherbst im achten Monat nach dem alten Kalender schimmerten die üppigen roten Hirsefelder wie ein Meer von Blut. Die rote Hirse war der Glanz von Gaomi; kühl und lieblich war sie und mächtig; süß und leidenschaftlich waren ihre Wellen.“ Im Original verwendet Mo Yan das Adjektiv „红“ als Verb, was eine typische Ausdrucksweise in der chinesischen Literatur ist (ähnlich wie „春风又绿江南岸“ von „绿“, wo das Adjektiv als Verb fungiert), um den Prozess des Rotwerdens der Hirse schön und lebendig auszudrücken und die statische und dynamische Schönheit elegant zu verbinden. Peter hat hier nur eine sinngemäße Übersetzung vorgenommen, die die grobe Bedeutung des Originals wiedergibt, jedoch die einzigartige ästhetische Qualität des Originals fast vollständig verliert. Die drei folgenden parallelen Sätze sind ebenfalls so: Im Original haben sie eine kraftvolle und rhythmische Schönheit, aber in der Übersetzung vermitteln sie nur die ursprüngliche Bedeutung und verlieren den größten Teil des einzigartigen Geschmacks des Originals. Dieser kleine Abschnitt ist ein Spiegelbild von Peters Übersetzung dieses Werks und spiegelt vielleicht auch die Probleme der Übersetzung chinesischer Werke wider. „Das rote Kornfeld“ (sowie viele chinesische literarische Werke) verwendet häufig opernhafte Schreibstile, die zahlreiche Parallelismen und Reime enthalten und den Lesern beim Lesen ein einzigartiges Gefühl von Schwung und klanglicher Schönheit vermitteln. Vielleicht aufgrund der Übersetzungsschwierigkeiten und der Überlegungen zur Akzeptanz und Verständlichkeit beim Zielpublikum hat Peter bei der Übersetzung, abgesehen von den offensichtlich in Gedichtform geschriebenen Teilen, nicht darauf geachtet, die parallelen Strukturen und Reime des Originals beizubehalten.
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Dies ist auch ein Punkt, auf den Susan Bassnett in ihrer kulturellen Übersetzungstheorie hinweist: Übersetzung sollte sich nicht auf die Beschreibung des Originaltextes beschränken, sondern auf die funktionale Äquivalenz dieses Textes in der Zielkultur abzielen​​. [3] Obwohl Peters Übersetzung den Inhalt des Originals vermittelt, gibt es in dieser Hinsicht noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf die funktionale Äquivalenz.
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Insgesamt hat Peter Weber-Schäfer bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ nicht wortwörtlich übersetzt, sondern genoss ein hohes Maß an Freiheit und führte eine gewisse Manipulation (Umschreibung) durch. Einige Manipulationen fördern den Kulturaustausch zwischen den beiden Kulturen, während andere den Kulturaustausch teilweise behindern. Diese Handlungen spiegeln jedoch auch eine andere Form des kulturellen Austauschs und der kulturellen Kollision wider.
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[1]彭小波.浅谈苏珊·巴斯奈特的文化翻译观[J].传奇.传记文学选刊(理论研究),2011,(01):156-157.
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[2]罗承丽. 操纵与构建:苏珊·巴斯奈特“文化翻译”思想研究[D].北京语言大学,2011.
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[3]廖七一.当代英国翻译理论[M].武汉:湖北教育出版社,2004:362,365,383
  
 
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Revision as of 09:46, 14 June 2024

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Auf dieser Webseite können Sie bis 20. Juni Ihre Abschlussarbeit im Umfang von mindestens 800 Wörtern schreiben.

Tragen Sie dazu hinter Ihrem Namen ein Thema ein. Das Thema muss eine Theorie/ein Prinzip/ein Ideal enthalten und praktische Beispiele dafür. Der Dozent schaut die Themenliste durch und spricht die Studierenden an, die sich ein neues Thema suchen müssen.

Theorien

  • Theorien: Skopos (Vermeer); Funktionale Äquivalenz-Theorie (Nida); Angemessenheits-Theorie (Woesler); Harte Übersetzung (Lu Xun)
  • Prinzipien: So wörtlich wie nötig, so frei wie möglich; Einbürgerung vs. Verfremdung;
  • Ideale: ein funktionales Äquivalent finden; Gao, da, ya; Loyalität

...am Beispiel von...

  • Vergleich eines einzelnen Aspekts (Gedichte, Kapiteltitel, Personennamen, Ortsnamen) der Hongloumeng-Übersetzungen von Kuhn <-> Schwarz/Woesler <-> Hawkes/Minford
  • ...

Beginnen Sie jetzt mit dem Schreiben, wobei bis zum 15. Juni unbegrenzte Überarbeitungen möglich sind.

Bitte geben Sie auch Referenzen an. Die Referenzen sollten auch Papierbücher oder Abhandlungen und mindestens eine westliche Quelle enthalten.

Wenn Sie möchten, können Sie zusätzlich zum deutschen Text der Abschlussarbeit auch eine chinesische Variante darunter einfügen.

Namensliste

Olivia

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Uebersetzung von Liu Cixin: Santi durch Martina Hasse OK

Dora

Newmarks semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung am Beispiel im Buch The Comfort of Strangers

Jebing

Kulturübersetzungstheorie von Susan Bassnett am Beispiel der Übersetzung von Mo Yan: Das rote Kornfeld durch Peter Weber-Schäfer

Susan Bassnett ist Professorin für vergleichende Literaturtheorie und Übersetzungsstudien an der University of Warwick, Übersetzerin, Dichterin und Schriftstellerin. Als eine der führenden Vertreterinnen der Translation Studies hat ihre "kulturelle Übersetzungstheorie" einen erheblichen Einfluss auf die zeitgenössische Übersetzungsforschung ausgeübt​​.[1]

In der Einleitung zur von Bassnett und Lefevere gemeinsam herausgegebenen Buchreihe „Translation Studies“ heißt es: „Übersetzung ist natürlich eine Neuschreibung des Originals; jede Neuschreibung, unabhängig von ihren Motiven, reflektiert eine bestimmte Ideologie und Poetik und manipuliert somit Literatur in einer bestimmten Gesellschaft auf eine bestimmte Weise. Neuschreibung ist eine Form der Manipulation, sie dient der Macht. Positiv gesehen trägt sie zum Fortschritt von Literatur und Gesellschaft bei. Neuschreibung bringt neue Konzepte, neue literarische Stile und neue Methoden ein. Tatsächlich ist die Geschichte der Übersetzung auch eine Geschichte literarischer Reformen, eine Geschichte, in der eine Kultur eine andere beeinflusst. Aber Neuschreibung kann auch Reformen unterdrücken, verzerren oder kontrollieren. Heute leben wir in einer Zeit zunehmender Manipulationsformen, und die Untersuchung des durch Übersetzung offenbarten literarischen Manipulationsprozesses hilft uns zweifellos, unsere heutige Welt besser zu verstehen“ (Bassnett und Lefevere 1990: ix).

Dieser Text fasst das interaktive Verhältnis zwischen Übersetzung und Kultur hochgradig zusammen: Einerseits wird die Übersetzung durch die in der Zielkultur vorherrschenden Ideologien und Poetiken eingeschränkt; andererseits spielt die Übersetzung eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Zielkultur. Ersteres wird vereinfacht als „Manipulationstheorie“ bezeichnet, letzteres als „Kulturkonstruktionstheorie“.

Diese beiden Theorien haben die internationale Übersetzungsforschung tiefgreifend beeinflusst, und Bassnett und Lefevere sind zu herausragenden Figuren der kulturwissenschaftlichen Übersetzungsforschung geworden, die in den beiden kulturellen Zentren der angelsächsischen Welt, England und Amerika, leuchten. Diese beiden Theorien bilden auch den Kern von Bassnetts „kultureller Übersetzungstheorie“​​.[2]

Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, ausgehend von einer der Kernthesen von Susan Bassnetts kultureller Übersetzungstheorie – der Manipulationstheorie – die manipulativen Handlungen bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ durch Peter Weber-Schäfer zu analysieren. Die manipulativen Handlungen von Peter Weber-Schäfer im Übersetzungsprozess lassen sich hauptsächlich in drei Punkten zusammenfassen: Hinzufügungen, Kürzungen und Änderungen des Originalinhalts und -Ausdruckes.

Hinzufügungen zum Original (Manipulation zur Ergänzung von Informationen für das Zielpublikum)

Zum Beispiel übersetzt Peter Weber-Schäfer „敌人的队伍“ als „die japanische Armee“. Während das Zielpublikum im kulturellen Kontext des Originals natürlich weiß, dass die Geschichte in einer Zeit spielt, in der die Protagonisten wahrscheinlich den Japanern gegenüberstehen, ist dies für das Zielpublikum möglicherweise nicht klar.

Im Original gibt es auch Sätze wie „你简直是鲁班门前抡大斧,关爷面前耍大刀,孔夫子门前背《三字经》,李时珍耳边念《药性赋》“, in denen mehrere Anspielungen vorkommen. Der Übersetzer fügt hier eine kurze Erklärung hinzu, damit das Zielpublikum den Zusammenhang besser versteht.

Diese Ergänzungen des Übersetzers tragen dazu bei, dass der Inhalt des Originals und der Übersetzung weitestgehend gleichwertig vermittelt wird.

Kürzungen im Original (ideologische Manipulation)

In Peter Weber-Schäfers Übersetzung wurden Inhalte, die sich auf den Marxismus, die Kommunistische Partei Chinas und die Gedanken von Mao Zedong beziehen, nahezu vollständig gestrichen. Susan Bassnetts kulturelle Übersetzungstheorie besagt, dass Übersetzung nicht nur ein einfacher Dekodierungs- und Rekodierungsprozess ist, sondern vor allem ein Akt des Kulturaustauschs​​.[3]

Hier sei angemerkt, dass die gestrichenen Teile zwar nicht zahlreich sind und das Verständnis der Gesamthandlung des Originals nicht beeinträchtigen, aber im Hinblick auf den Kulturaustausch handelt es sich um eine Handlung, die den Kulturaustausch beeinträchtigt. Das Zielpublikum hätte die Möglichkeit gehabt, aus den Werken chinesischer Autoren etwas über die Gedanken und Einstellungen der Chinesen zu spezifischen chinesischen Ideologien zu erfahren. Die gestrichenen Teile enthalten eine beträchtliche Menge interessanter und subtiler Informationen über die politische Situation in China.

Änderungen des Originals (künstlerische Manipulation)

Erstens wurden einige der vulgären Ausdrücke im Original in der Übersetzung zu normalen Ausdrücken geändert, wodurch die vulgäre Ausdrucksweise entfernt wurde. Zum Beispiel wurde der Satz „爷爷说:你们是中国鸡巴戳出来的就放开我们;是日本鸡巴戳出来的就打死我们!“ übersetzt als „Wenn eure Väter Chinesen waren, bindet uns los. Wenn ihr japanische Teufel seid, bringt uns um!“

Der Originalkontext spielt im Volk, und vulgäre Ausdrücke passen zur Charakterisierung der Figuren, auch wenn sie unangenehme Reaktionen bei den Lesern hervorrufen könnten (dieses Merkmal von Mo Yans Werken ist auch in der chinesischen Literatur umstritten). Peter hat diese Ausdrücke geändert, um die Akzeptanz beim Zielpublikum zu erhöhen, wodurch jedoch die einzigartige Atmosphäre und das lokale Kolorit des Originals verloren gingen.

Ein weiteres typisches Beispiel ist dieser Absatz: „八月深秋,无边无际的高粱红成洸洋的血海,高粱高密辉煌,高粱凄婉可人,高粱爱情激荡。“ Peter Weber-Schäfers Übersetzung lautet: „Im Spätherbst im achten Monat nach dem alten Kalender schimmerten die üppigen roten Hirsefelder wie ein Meer von Blut. Die rote Hirse war der Glanz von Gaomi; kühl und lieblich war sie und mächtig; süß und leidenschaftlich waren ihre Wellen.“ Im Original verwendet Mo Yan das Adjektiv „红“ als Verb, was eine typische Ausdrucksweise in der chinesischen Literatur ist (ähnlich wie „春风又绿江南岸“ von „绿“, wo das Adjektiv als Verb fungiert), um den Prozess des Rotwerdens der Hirse schön und lebendig auszudrücken und die statische und dynamische Schönheit elegant zu verbinden. Peter hat hier nur eine sinngemäße Übersetzung vorgenommen, die die grobe Bedeutung des Originals wiedergibt, jedoch die einzigartige ästhetische Qualität des Originals fast vollständig verliert. Die drei folgenden parallelen Sätze sind ebenfalls so: Im Original haben sie eine kraftvolle und rhythmische Schönheit, aber in der Übersetzung vermitteln sie nur die ursprüngliche Bedeutung und verlieren den größten Teil des einzigartigen Geschmacks des Originals. Dieser kleine Abschnitt ist ein Spiegelbild von Peters Übersetzung dieses Werks und spiegelt vielleicht auch die Probleme der Übersetzung chinesischer Werke wider. „Das rote Kornfeld“ (sowie viele chinesische literarische Werke) verwendet häufig opernhafte Schreibstile, die zahlreiche Parallelismen und Reime enthalten und den Lesern beim Lesen ein einzigartiges Gefühl von Schwung und klanglicher Schönheit vermitteln. Vielleicht aufgrund der Übersetzungsschwierigkeiten und der Überlegungen zur Akzeptanz und Verständlichkeit beim Zielpublikum hat Peter bei der Übersetzung, abgesehen von den offensichtlich in Gedichtform geschriebenen Teilen, nicht darauf geachtet, die parallelen Strukturen und Reime des Originals beizubehalten.

Dies ist auch ein Punkt, auf den Susan Bassnett in ihrer kulturellen Übersetzungstheorie hinweist: Übersetzung sollte sich nicht auf die Beschreibung des Originaltextes beschränken, sondern auf die funktionale Äquivalenz dieses Textes in der Zielkultur abzielen​​. [3] Obwohl Peters Übersetzung den Inhalt des Originals vermittelt, gibt es in dieser Hinsicht noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf die funktionale Äquivalenz.

Insgesamt hat Peter Weber-Schäfer bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ nicht wortwörtlich übersetzt, sondern genoss ein hohes Maß an Freiheit und führte eine gewisse Manipulation (Umschreibung) durch. Einige Manipulationen fördern den Kulturaustausch zwischen den beiden Kulturen, während andere den Kulturaustausch teilweise behindern. Diese Handlungen spiegeln jedoch auch eine andere Form des kulturellen Austauschs und der kulturellen Kollision wider.

[1]彭小波.浅谈苏珊·巴斯奈特的文化翻译观[J].传奇.传记文学选刊(理论研究),2011,(01):156-157. [2]罗承丽. 操纵与构建:苏珊·巴斯奈特“文化翻译”思想研究[D].北京语言大学,2011. [3]廖七一.当代英国翻译理论[M].武汉:湖北教育出版社,2004:362,365,383

Emilia

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Xiang Furen, uebers. von Chen Mingxiang und Peter Herrmann

Lena

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Li Sao durch Chen Mingxiang und Peter Herrmann

Kimberly

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel des Buches "China Kennenlernen mit Schlüsselwörten"

Leonie

Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung von Speisekarten

Susannah

Lawrence Vewnutis Pole "Einbürgerung" und "Verfremdung" am Beispiel Der Traum der roten Kammer und Hundert Jahre Einsamkeit

Anna

Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Übersetzung von kulturübergreifender Werbung Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein anspruchsvolles Gebiet, bei dem verschiedene Faktoren wie Sprache, Kultur und sozialer Hintergrund berücksichtigt werden müssen. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern helfen kann, die Bedeutung und Funktion des Originaltextes mit den sprachlichen und kulturellen Anforderungen der Zielsprache während des Übersetzungsprozesses besser in Einklang zu bringen. Durch die Analyse konkreter Fälle werden wir die spezifische Anwendung von Nidas funktionaler Äquivalenztheorie in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung und ihre Auswirkungen auf die Übersetzungspraxis untersuchen. Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein komplexer und wichtiger Bereich, dessen Erfolg sich direkt auf die Wirksamkeit von Werbung und die Umsetzung von Marketingstrategien auswirkt. Dabei müssen die Übersetzer die sprachlichen Unterschiede zwischen der Ausgangs- und der Zielsprache, die kulturellen Unterschiede sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund bietet die funktionale Äquivalenztheorie von Nida einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern dabei helfen kann, diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielen kann. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida ist eine Übersetzungstheorie, die betont, dass das Ziel der Übersetzung darin besteht, die Bedeutung und Funktion des Ausgangstextes zu vermitteln und nicht einfach die wörtliche Bedeutung des Ausgangstextes zu übersetzen. Die Theorie besagt, dass sich der Übersetzungsprozess auf den sprachlichen und kulturellen Kontext der Zielsprache konzentrieren sollte, um sicherzustellen, dass die Übersetzung in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss hat. Nida unterteilt die Übersetzung in zwei Arten: formale Äquivalenz und dynamische Äquivalenz. Die formale Äquivalenz bezieht sich auf die Beibehaltung der Ähnlichkeit mit dem Originaltext in Bezug auf Vokabular, Grammatik und Struktur, während die dynamische Äquivalenz den Schwerpunkt auf die Vermittlung der Bedeutung und Funktion des Originaltextes legt, ohne sich auf die formale Entsprechung zu beschränken. Die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Erstens gibt es sprachliche und kulturelle Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen, und die Übersetzer müssen überlegen, wie sie die Bedeutung und die Emotionen des Originaltextes in der Zielkultur vermitteln können. Zweitens sind Werbungen oft sehr kreativ und kulturspezifisch, und die Übersetzer müssen geeignete Ausdrucksweisen finden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die kreative und emotionale Wirkung des Originaltextes beibehalten kann. Außerdem müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums in vollem Umfang berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums wecken kann. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet wichtige theoretische Anhaltspunkte für die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung können Übersetzer die Prinzipien der formalen Äquivalenz und der dynamischen Äquivalenz gemäß der funktionalen Äquivalenztheorie von Nida flexibel anwenden, um sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss entfalten kann. Im Einzelnen können Übersetzer die funktionale Äquivalenztheorie von Nida auf folgende Weise anwenden. Erstens: Beibehaltung der kreativen und emotionalen Wirkung der Werbung. Bei der Übersetzung von Werbetexten müssen Übersetzer darauf achten, dass die Kreativität und die emotionale Wirkung des Originaltextes erhalten bleiben, um die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums zu gewinnen. Dies kann durch den flexiblen Einsatz von Sprache und rhetorischen Techniken sowie durch die Auswahl geeigneter kultureller Symbole und Bilder erreicht werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes vermitteln kann. Zweitens: Anpassung an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung müssen der kulturelle Hintergrund und die Werte des Zielpublikums berücksichtigt werden, damit der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung entfalten kann. Übersetzer können sich an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums anpassen, indem sie eine geeignete Sprache und Ausdrucksweise wählen und den Inhalt und die Form der Werbung anpassen. Schließlich müssen die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung vermittelt werden. Der Zweck einer Werbung besteht darin, die wichtigsten Werte und Vorteile eines Produkts oder einer Dienstleistung zu vermitteln, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken und sie zum Handeln zu bewegen. Bei der Übersetzung von Werbespots müssen die Übersetzer darauf achten, dass die Übersetzung die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung klar und deutlich vermittelt, um die Wirksamkeit und Wirkung des Spots zu gewährleisten. Im Folgenden werden wir die Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung anhand eines konkreten Falles analysieren. Ich habe eine Werbung einer international bekannten Automarke ausgewählt, die in verschiedene Länder und Regionen übersetzt und dort beworben wurde. Der Slogan der Originalwerbung lautet "Drive your dreams" und soll die Träume und Hoffnungen des Publikums anregen, um es zum Kauf der Autos der Marke zu bewegen. Bei der Übersetzung des Werbespots musste sich der Übersetzer überlegen, wie er diese Emotionen von Träumen und Hoffnungen vermitteln und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen konnte. In der englischen Originalwerbung verwendet "Drive your dreams" eine direkte und kraftvolle Sprache, um die emotionale Resonanz beim Publikum zu wecken. In verschiedenen kulturellen Umgebungen muss dieser Slogan jedoch möglicherweise in unterschiedlichem Maße angepasst und umgestaltet werden, um dem sprachlichen und kulturellen Hintergrund der Zielgruppe gerecht zu werden. In der chinesischen Übersetzung der Anzeige können zum Beispiel ähnliche Ausdrücke wie "Fahren Sie Ihren Traum" oder "Verwirklichen Sie Ihren Autotraum" gewählt werden. Eine solche Übersetzung behält nicht nur die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes bei, sondern passt sich auch an den sprachlichen und kulturellen Hintergrund des chinesischen Publikums an, was die Resonanz und den gleichen Effekt und Einfluss erleichtert. Durch die Analyse der Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung werden in dieser Arbeit die Bedeutung und die Offenbarung der Theorie in der Übersetzungspraxis erörtert. Die Übersetzung kulturübergreifender Werbetexte ist ein anspruchsvolles Gebiet, das von den Übersetzern verlangt, dass sie die vielfältigen Faktoren von Sprache, Kultur und Publikum in vollem Umfang berücksichtigen. Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz bietet einen theoretischen Rahmen für Übersetzer, um diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielt. Die Analyse konkreter Fälle zeigt, dass Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz für die kulturübergreifende Übersetzung von Werbetexten von großer Bedeutung ist. Sie kann Werbefirmen und Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte oder Dienstleistungen besser zu bewerben und die kulturübergreifende Kommunikation und Verständigung zu erleichtern.

Svea

Skopos von Vermeer am Beispiel der Übersetzung der Untertitel des Films Flipped

Julia

Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit am Beispiel der Übersetzung von Shijing: Book of Poetry durch Xu Yuanchong

Laura

Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer am Beispiel der Übersetzung von Yang Jiang: Wir Drei durch Monika Motsch

Alessia

TR-Prinzipien von Dolet (1540): Die chinesische Übersetzung von Paul Celans Zähle die Mandeln als Beispiel

Philipp

Übersetzung von Rollen aus der Perspektive der Skopostheorie von Hans Vermeer am Beispiel des MOBA-Spieles League of Legends

Luis

Übersetzungsfehler in der englischen Teekultur und Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie. I. Übersetzungsfehler in der Texten zur englischen Teekultur 1. unzureichende Übersetzungsmethoden Bei der englischen Übersetzung der Teekultur wird in vielen Fällen die Methode der phonetischen Übersetzung verwendet, um Eigennamen direkt zu übersetzen. Zum Beispiel bezeichnet „Lu An Gua Pian“, das aus der Stadt Lu'an stammt, den Herkunftsort der Teeblätter, während „Gua Pian“ sich auf die Form der Teeblätter bezieht, die der Form von Melonenkernen ähnelt, aber wenn es direkt durch phonetische Übersetzung übersetzt wird, wird es als „Lu An Gua Pian“(六安瓜片) übersetzt. Die hier beschriebene Übersetzungsmethode ist sehr einfach und ermöglicht die Übersetzung des Namens des Tees. Allerdings kann sie nicht alle Konnotationen des chinesischen Teesamenamens durch den Namen ausdrücken. Die Übersetzung ist nicht an Ort und Stelle, was das Fehlen der ursprünglichen Informationen vermittelt. Dadurch kann das Verständnis der Konnotation der Teekultur beim Leser nicht gewährleistet werden. 2.die Herausforderungen der Übersetzung Bei der Übersetzung von Texten zur traditionellen Teekultur werden oft die englischen Übersetzungen verwendet, ohne dabei auf den vollständigen Ausdruck der Bedeutung zu achten. Die kulturellen Aspekte der Verbreitung und Optimierung werden dabei oft vernachlässigt, was dazu führt, dass die Teekultur nicht die gewünschte Verbreitung erfährt. Der Hauptzweck der Teekultur-Übersetzungsarbeit besteht in der Verbreitung Chinas hervorragender traditioneller Kultur. Die Verbreitung stellt eine der wichtigsten Funktionen der Übersetzung dar, wobei der Übersetzer sich dieser Tatsache während des Übersetzungsprozesses stets bewusst sein muss. Denn nur wenn der Übersetzungsprozess die Umwandlung von Sprachsymbolen beinhaltet, kann er einen echten Wert schaffen. Kultureller Aspekt: Bei der Übersetzung ist die kulturelle Information auf der Ebene der materiellen Form zwar leicht zu erkennen, aber es ist niemals einfach, sie in eine andere Sprache zu übertragen. Die größte Schwierigkeit bei der Übersetzung materieller kultureller Informationen liegt nicht darin, dass bestimmte kulturelle Gegenstände in einer anderen Kultur fehlen, sondern darin, dass dieselben kulturellen Gegenstände in verschiedenen kulturellen Systemen mit unterschiedlichen kulturellen Bedeutungen ausgestattet sind. Sapir, ein amerikanischer Linguist, sagte einmal: „Hinter der Sprache steht etwas.“ Und: „Sprache kann nicht ohne Kultur existieren.“ Palmer sagte auch: „Die Geschichte der Sprache und die Geschichte der Kultur gehen Hand in Hand; sie können sich gegenseitig unterstützen und inspirieren.“ Wenn man einen Text über Teekultur verfasst, ist es notwendig, die charakteristischen Teekulturen rund um den ganzen Globus zu analysieren, mit dem Ziel, die Unterschiede und Diskrepanzen in der englischen Übersetzung der Teekultur von der Quelle zu trennen und die Gründe für die Unterschiede in der Teekultur in der englischen Übersetzung wirklich zu finden. Diese Gründe gehören jedoch zu den unüberwindbaren Klüften, und die englische Übersetzung sollte sich nur an der allgemeinen Richtung orientieren, damit sie ein Höchstmaß an Integration und Entwicklung erreichen kann. II. Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie Die „schriftliche Übersetzungsmethode“ übersetzt direkt nach der wörtlichen Bedeutung des Originaltextes, und die „freie Übersetzungsmethode“ erfasst die tiefe Konnotation des Originaltextes, die bei der Übersetzung der Teekultur organisch kombiniert werden sollte. Die meisten Teenamen und -utensilien können direkt übersetzt werden, und einige Teenamen sollten im Kontext des tatsächlichen kulturellen Umfelds betrachtet werden, wie z. B. „Black Tee“, der je nach Situation mit „Black Tee“ oder „Red Tee“ übersetzt werden sollte. Nehmen wir „Black Tee“ als Beispiel: Von der Form her kann man es mit „Red Tee“ übersetzen, aber in der Tiefe nennen die Chinesen ihn „Red Tee“, weil sie sehen, dass die Teesuppe eine solche Farbe hat, während die Westler sich mehr um die Farbe der Teeblätter kümmern, und der „Black Tee“ wurde vor Hunderten von Jahren festgelegt und ist in den westlichen Ländern populärer geworden. „Black Tee“ ist seit Jahrhunderten bekannt und hat im Westen an Popularität gewonnen, daher ist es angemessener, ihn „Black Tee“ zu nennen. Beim Übersetzen der chinesischen und westlichen "Tee"-Kultur sollte der Übersetzer die wichtigsten Punkte vollständig verstehen und die spezifischen Methoden beherrschen. Beim Übersetzen sollte er sich voll bewusst sein über den Text und die Interpretation, um die Bedeutung in verschiedenen Kontexten zu erfassen und die Genauigkeit zu gewährleisten, treu zu sein und sicherzustellen, dass die Wörter und Sätze fließend und grammatikalisch korrekt sind. Das heißt, dass eine Vielzahl von Tee-Terminologien häufiger in der direkten Übersetzung verwendet wird und eine große Anzahl von Aussagen mit traditionellem kulturellen Inhalt beinhaltet. Venuti meint, dass die Rolle und die Bedeutung von Einbürgerung und Verfremdung in der Übersetzung, deren Ausmaß über die sprachliche Ebene hinausgeht, das Studium der Übersetzung in die kulturelle Dimension eindringen sollte. Der Stil der eingebürgerten Übersetzung ist transparent und glatt, während die verfremdete Übersetzung die ursprünglichen Bestandteile beibehält, um die Normen der Zielkultur zu brechen. Nimmt man die Übersetzung von „Dark Dragon Tea“ als Beispiel, so ist die verfremdete Übersetzung unangemessen. In der Tat ist Oolong-Tee eine Art halb fermentierter Tee in China, der hauptsächlich in Guangdong, Süd-Fujian, Taiwan und anderen Regionen verbreitet ist. Oolong-Tee hat nichts mit „Dark“ oder „Dragon“ zu tun, und die Übersetzung von „Dragon“ verfälscht auch die chinesische kulturelle Konnotation. Die Tatsache, dass „Oolong-Tee“ seine Aussprache und Konnotation beibehält, ohne die Elemente zu zerstören, beweist, dass die Unterschiede in der Kultur und im Ausdruck zwischen dem Westen und dem Osten zu kulturellen Missverständnissen führen können.

Clemence

Synchronisation des Films "Lebe wohl, meine Konkubine”-- aus der Sicht der Skopostheorie

Ruegel

Analyse der Entwicklung der Idee der "harten Übersetzung" von Lu Xun

Callie

Die Verkörperung des xin da ya in der chinesisch-deutschen Übersetzung - am Beispiel der deutschen Übersetzung der Kapiteltitel in Der Traum der Roten Kammer

Wen

André Lefevere: Übersetzung ist Manipulation (Der Text wurde noch nicht ausgewählt)

Sophie

Die drei Übersetzungsprinzipien, die vom Aufklärungsphilosophen Yan Fu in "Die Theorie der himmlischen Leistung" vorgeschlagen wurden: Genauigkeit, Fließend und Eleganz