Difference between revisions of "Trans Fin Exam 2024"
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Newmarks semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung am Beispiel im Buch The Comfort of Strangers | Newmarks semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung am Beispiel im Buch The Comfort of Strangers | ||
| + | Übersetzung, geleitet von der Übersetzungstheorie, ist eine Verschmelzung von Intuition und Vernunft. Übersetzung ohne Unterstützung der Übersetzungstheorie ist eine Art der intuitiven Übersetzung. Peter Newmark ist ein bekannter britischer Übersetzer und Übersetzungstheoretiker. Er schlug die Konzepte der "semantischen Übersetzung" und der "Kommunikationsübersetzung" vor: Die kommunikative Übersetzung versucht, den Leser dazu zu bringen, den übersetzten Text so nah wie möglich am Originaltext zu lesen. Die semantische Übersetzung versucht, die genaue kontextuelle Bedeutung des Originaltextes so genau wie möglich innerhalb der semantischen und syntaktischen Struktur der Zweitsprache zu übersetzen. Newmark ist der Ansicht, dass nur semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung sicherstellen können, dass die Übersetzung genau und prägnant ist, was die idealste Art der Übersetzung ist. Denn "wenn der Diskurs einmal von Raum und Zeit der Zielsprache getrennt ist, kann er keine vollständige Äquivalenz erreichen". | ||
| + | Literarische Übersetzungen unterscheiden sich von allgemeinen Textübersetzungen dadurch, dass sie dem Leser ein Gefühl von "Schönheit" vermitteln müssen. Nach Newmarks Texttheorie sind literarische Werke ausdrucksstarke Texte. Um den Inhalt und die künstlerische Konzeption des Originaltextes in der Übersetzung getreu auszudrücken und wiederherzustellen, sollte der Übersetzer die semantische Übersetzung unter der Prämisse verwenden, dass die Wörter und die Syntax dies zulassen. Literarische Werke enthalten jedoch kommunikative Zwecke und müssen die Gefühle des ursprünglichen Autors ausdrücken. Wenn die Bildsprache im Originaltext in der Übersetzung nicht wiedergegeben werden kann, ist es nicht möglich, am Originaltext zu starren. Die kommunikative Übersetzung kann die eigentliche Bedeutung eines Textes geschickt übersetzen, und der Ausdruck ist natürlich. Die Kombination von semantischer Übersetzung und kommunikativer Übersetzung bei der Übersetzung literarischer Werke kann die Übersetzungsqualität literarischer Werke erheblich verbessern. | ||
| + | Zum Beispiel: "Als Khawagga oder weißer Westler wurde ich in der Öffentlichkeit oft von anderen Frauen auf Distanz gehalten."(作为一个老外(khawagga)或者说来自西方的白人,在公共场合和其他女人通常都离我有一臂左右的距离。) Die semantische Übersetzung konzentriert sich darauf, die ursprüngliche Form so weit wie möglich zu reproduzieren. “khawagga” als lokales Dialektwort spielt eine Rolle, wenn es darum geht, die Entfremdung und Ablehnung der einheimischen Frauen vom Autor auszudrücken. Daher hat der Übersetzer es in Klammern angegeben, damit sich interessierte Leser nach der Bedeutung des Wortes erkundigen können. | ||
| + | Es gibt noch ein anderes Beispiel: “The first car, off limits to males above the age of 12 or so, is self-policing: should a man wander on, a quiet word is usually enough to send him out the door again.” (在第一节车厢, 12岁以上的男性是禁止入内的,这是个可以使那里的治安自己保持良好的法子:假如有个男人漫不经心走进这节车厢,通常轻轻一句话就能把他赶出门外。) Die semantische Übersetzung bringt die Form des übersetzten Textes näher an den Originaltext heran und versucht, die Satzstruktur des Originaltextes beizubehalten, ohne die Wortstellung anzupassen. Bei der semantischen Übersetzung werden im Allgemeinen Wörter als Grundseinheit der Übersetzung verwendet, und die Satzstruktur kann nach der Übersetzung der Wortbedeutung nicht leicht geändert werden. Wenn die kommunikative Übersetzungsmethode verwendet wird, ist es unmöglich, die Eigenschaften der Originalsprache hervorzuheben, die flexibel und lebendig ist, und die Verwendung kurzer Sätze ist mehr, so dass der Übersetzer die Methode der semantischen Übersetzung anwendet. | ||
| + | Das dritte Beispiel: “For a few station stops I carried no baggage-no problematic nationality, no suspect political agenda.” (在那几站的距离中,我没有包袱——没有带来问题的国籍,也没有可疑的政治议程。) Rhetorische Mittel können die Wirkung des Ausdrucks verstärken und die künstlerische Attraktivität und Überzeugungskraft literarischer Werke steigern. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese rhetorischen Mittel im Prozess der semantischen Übersetzung beibehalten werden. In diesem Satz verwendet der Autor die Metapher des "Gepäcks"(“baggage”), die problematische Nationalität und fragwürdige politische Agenda mit " baggage " (包袱)vergleicht, was subtil den Hintergrund der U-Bahn-Fahrt des Autors widerspiegelt. Und das Wort "baggage "(包袱)selbst hat im Chinesischen die Bedeutung von psychischer Belastung. Diese Art der Übersetzung bewahrt den Charme des Originaltextes, der lebendig und ausdrucksstark ist. | ||
| + | The Comfort of Strangers ist die eigene Erfahrung des Autors und drückt die Gedanken und Gefühle des Autors sowie die impliziten kulturellen und sozialen Probleme dahinter aus. Der Autor, ein zum Islam konvertierter Amerikaner, verwendet eine Reihe kulturell aufgeladener Wörter und Wortspiele. Bei der Übersetzung dieser Wörter muss der Übersetzer die Gefühle des Lesers berücksichtigen und sie angemessen erklären. Bei der Bearbeitung einiger Sätze ist es auch notwendig, dass der Übersetzer die Fesseln der logischen Form des Originaltextes sprengt und entsprechende Anpassungen gemäß den chinesischen Gewohnheiten vornimmt, um die logische Essenz hinter dem Originaltext zu enthüllen. | ||
| + | Zum Beispiel: “The transition between life in red-state America and life in the Arab capital was at times overwhelming because of the traditional segregation of men and women in many public and private settings.”(从美国的红色之州(支持共和党的州)到阿拉伯国家的首都,我时常感到难以接受生活的转变,因为在开罗的许多公共场合和私人场合,男女之间还保持着传统的隔离状态。)In diesem Satz bezieht sich der Begriff "red-state America" auf den Bundesstaat Colorado, in dem der Autor ursprünglich lebte. Da Colorado ein pro-republikanischer Staat ist, werden pro-republikanische Staaten in den Vereinigten Staaten als “rote Staaten”(“红州”) bezeichnet. Im folgenden Artikel gibt es keine politisch verwandten Themen, daher wird der Autor sie hier nur kurz erläutern. Colorado mit seinen roten Sandsteinformationen und ockerroten Landschaften auf beiden Seiten bedeutet sowohl “Roter Staat” (“红色之州”)als auch seinen politischen und kulturellen Wert. Und “overwhelming” bedeutet “überwältigend”, was ein Adjektiv ist, aber in der Übersetzung wird die Wortart in ein Verb umgewandelt, wodurch die Übersetzung flüssiger und näher an den Ausdrucksgewohnheiten der Zielsprache wird. | ||
| + | Literarische Übersetzungen waren schon immer ein schwieriger und wichtiger Punkt der Übersetzung. Daher ist es von großer praktischer Bedeutung, die wissenschaftliche Übersetzungstheorie als Richtschnur für die literarische Übersetzung zu verwenden. Wie aus den obigen Beispielen ersichtlich ist, hat die Anwendung von Newmarks Übersetzungstheorie auf die Praxis des literarischen Übersetzens eine starke richtungsweisende Bedeutung. Daher sollten wir im Prozess der Übersetzungspraxis mehr auf die Verwendung der Übersetzungstheorie achten, damit wir beim Übersetzen Intuition und Rationalität kombinieren können und dem Wesen der Übersetzung näher kommen können als das unbewusste Übersetzungsverhalten. | ||
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Revision as of 17:25, 17 June 2024
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Auf dieser Webseite können Sie bis 20. Juni Ihre Abschlussarbeit im Umfang von mindestens 800 Wörtern schreiben.
Tragen Sie dazu hinter Ihrem Namen ein Thema ein. Das Thema muss eine Theorie/ein Prinzip/ein Ideal enthalten und praktische Beispiele dafür. Der Dozent schaut die Themenliste durch und spricht die Studierenden an, die sich ein neues Thema suchen müssen.
Theorien
- Theorien: Skopos (Vermeer); Funktionale Äquivalenz-Theorie (Nida); Angemessenheits-Theorie (Woesler); Harte Übersetzung (Lu Xun)
- Prinzipien: So wörtlich wie nötig, so frei wie möglich; Einbürgerung vs. Verfremdung;
- Ideale: ein funktionales Äquivalent finden; Gao, da, ya; Loyalität
...am Beispiel von...
- Vergleich eines einzelnen Aspekts (Gedichte, Kapiteltitel, Personennamen, Ortsnamen) der Hongloumeng-Übersetzungen von Kuhn <-> Schwarz/Woesler <-> Hawkes/Minford
- ...
Beginnen Sie jetzt mit dem Schreiben, wobei bis zum 15. Juni unbegrenzte Überarbeitungen möglich sind.
Bitte geben Sie auch Referenzen an. Die Referenzen sollten auch Papierbücher oder Abhandlungen und mindestens eine westliche Quelle enthalten.
Wenn Sie möchten, können Sie zusätzlich zum deutschen Text der Abschlussarbeit auch eine chinesische Variante darunter einfügen.
Namensliste
Olivia
Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Uebersetzung von Liu Cixin: Santi durch Martina Hasse OK
Dora
Newmarks semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung am Beispiel im Buch The Comfort of Strangers Übersetzung, geleitet von der Übersetzungstheorie, ist eine Verschmelzung von Intuition und Vernunft. Übersetzung ohne Unterstützung der Übersetzungstheorie ist eine Art der intuitiven Übersetzung. Peter Newmark ist ein bekannter britischer Übersetzer und Übersetzungstheoretiker. Er schlug die Konzepte der "semantischen Übersetzung" und der "Kommunikationsübersetzung" vor: Die kommunikative Übersetzung versucht, den Leser dazu zu bringen, den übersetzten Text so nah wie möglich am Originaltext zu lesen. Die semantische Übersetzung versucht, die genaue kontextuelle Bedeutung des Originaltextes so genau wie möglich innerhalb der semantischen und syntaktischen Struktur der Zweitsprache zu übersetzen. Newmark ist der Ansicht, dass nur semantische Übersetzung und kommunikative Übersetzung sicherstellen können, dass die Übersetzung genau und prägnant ist, was die idealste Art der Übersetzung ist. Denn "wenn der Diskurs einmal von Raum und Zeit der Zielsprache getrennt ist, kann er keine vollständige Äquivalenz erreichen". Literarische Übersetzungen unterscheiden sich von allgemeinen Textübersetzungen dadurch, dass sie dem Leser ein Gefühl von "Schönheit" vermitteln müssen. Nach Newmarks Texttheorie sind literarische Werke ausdrucksstarke Texte. Um den Inhalt und die künstlerische Konzeption des Originaltextes in der Übersetzung getreu auszudrücken und wiederherzustellen, sollte der Übersetzer die semantische Übersetzung unter der Prämisse verwenden, dass die Wörter und die Syntax dies zulassen. Literarische Werke enthalten jedoch kommunikative Zwecke und müssen die Gefühle des ursprünglichen Autors ausdrücken. Wenn die Bildsprache im Originaltext in der Übersetzung nicht wiedergegeben werden kann, ist es nicht möglich, am Originaltext zu starren. Die kommunikative Übersetzung kann die eigentliche Bedeutung eines Textes geschickt übersetzen, und der Ausdruck ist natürlich. Die Kombination von semantischer Übersetzung und kommunikativer Übersetzung bei der Übersetzung literarischer Werke kann die Übersetzungsqualität literarischer Werke erheblich verbessern. Zum Beispiel: "Als Khawagga oder weißer Westler wurde ich in der Öffentlichkeit oft von anderen Frauen auf Distanz gehalten."(作为一个老外(khawagga)或者说来自西方的白人,在公共场合和其他女人通常都离我有一臂左右的距离。) Die semantische Übersetzung konzentriert sich darauf, die ursprüngliche Form so weit wie möglich zu reproduzieren. “khawagga” als lokales Dialektwort spielt eine Rolle, wenn es darum geht, die Entfremdung und Ablehnung der einheimischen Frauen vom Autor auszudrücken. Daher hat der Übersetzer es in Klammern angegeben, damit sich interessierte Leser nach der Bedeutung des Wortes erkundigen können. Es gibt noch ein anderes Beispiel: “The first car, off limits to males above the age of 12 or so, is self-policing: should a man wander on, a quiet word is usually enough to send him out the door again.” (在第一节车厢, 12岁以上的男性是禁止入内的,这是个可以使那里的治安自己保持良好的法子:假如有个男人漫不经心走进这节车厢,通常轻轻一句话就能把他赶出门外。) Die semantische Übersetzung bringt die Form des übersetzten Textes näher an den Originaltext heran und versucht, die Satzstruktur des Originaltextes beizubehalten, ohne die Wortstellung anzupassen. Bei der semantischen Übersetzung werden im Allgemeinen Wörter als Grundseinheit der Übersetzung verwendet, und die Satzstruktur kann nach der Übersetzung der Wortbedeutung nicht leicht geändert werden. Wenn die kommunikative Übersetzungsmethode verwendet wird, ist es unmöglich, die Eigenschaften der Originalsprache hervorzuheben, die flexibel und lebendig ist, und die Verwendung kurzer Sätze ist mehr, so dass der Übersetzer die Methode der semantischen Übersetzung anwendet. Das dritte Beispiel: “For a few station stops I carried no baggage-no problematic nationality, no suspect political agenda.” (在那几站的距离中,我没有包袱——没有带来问题的国籍,也没有可疑的政治议程。) Rhetorische Mittel können die Wirkung des Ausdrucks verstärken und die künstlerische Attraktivität und Überzeugungskraft literarischer Werke steigern. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese rhetorischen Mittel im Prozess der semantischen Übersetzung beibehalten werden. In diesem Satz verwendet der Autor die Metapher des "Gepäcks"(“baggage”), die problematische Nationalität und fragwürdige politische Agenda mit " baggage " (包袱)vergleicht, was subtil den Hintergrund der U-Bahn-Fahrt des Autors widerspiegelt. Und das Wort "baggage "(包袱)selbst hat im Chinesischen die Bedeutung von psychischer Belastung. Diese Art der Übersetzung bewahrt den Charme des Originaltextes, der lebendig und ausdrucksstark ist. The Comfort of Strangers ist die eigene Erfahrung des Autors und drückt die Gedanken und Gefühle des Autors sowie die impliziten kulturellen und sozialen Probleme dahinter aus. Der Autor, ein zum Islam konvertierter Amerikaner, verwendet eine Reihe kulturell aufgeladener Wörter und Wortspiele. Bei der Übersetzung dieser Wörter muss der Übersetzer die Gefühle des Lesers berücksichtigen und sie angemessen erklären. Bei der Bearbeitung einiger Sätze ist es auch notwendig, dass der Übersetzer die Fesseln der logischen Form des Originaltextes sprengt und entsprechende Anpassungen gemäß den chinesischen Gewohnheiten vornimmt, um die logische Essenz hinter dem Originaltext zu enthüllen. Zum Beispiel: “The transition between life in red-state America and life in the Arab capital was at times overwhelming because of the traditional segregation of men and women in many public and private settings.”(从美国的红色之州(支持共和党的州)到阿拉伯国家的首都,我时常感到难以接受生活的转变,因为在开罗的许多公共场合和私人场合,男女之间还保持着传统的隔离状态。)In diesem Satz bezieht sich der Begriff "red-state America" auf den Bundesstaat Colorado, in dem der Autor ursprünglich lebte. Da Colorado ein pro-republikanischer Staat ist, werden pro-republikanische Staaten in den Vereinigten Staaten als “rote Staaten”(“红州”) bezeichnet. Im folgenden Artikel gibt es keine politisch verwandten Themen, daher wird der Autor sie hier nur kurz erläutern. Colorado mit seinen roten Sandsteinformationen und ockerroten Landschaften auf beiden Seiten bedeutet sowohl “Roter Staat” (“红色之州”)als auch seinen politischen und kulturellen Wert. Und “overwhelming” bedeutet “überwältigend”, was ein Adjektiv ist, aber in der Übersetzung wird die Wortart in ein Verb umgewandelt, wodurch die Übersetzung flüssiger und näher an den Ausdrucksgewohnheiten der Zielsprache wird. Literarische Übersetzungen waren schon immer ein schwieriger und wichtiger Punkt der Übersetzung. Daher ist es von großer praktischer Bedeutung, die wissenschaftliche Übersetzungstheorie als Richtschnur für die literarische Übersetzung zu verwenden. Wie aus den obigen Beispielen ersichtlich ist, hat die Anwendung von Newmarks Übersetzungstheorie auf die Praxis des literarischen Übersetzens eine starke richtungsweisende Bedeutung. Daher sollten wir im Prozess der Übersetzungspraxis mehr auf die Verwendung der Übersetzungstheorie achten, damit wir beim Übersetzen Intuition und Rationalität kombinieren können und dem Wesen der Übersetzung näher kommen können als das unbewusste Übersetzungsverhalten.
Jebing
Kulturübersetzungstheorie von Susan Bassnett am Beispiel der Übersetzung von Mo Yan: Das rote Kornfeld durch Peter Weber-Schäfer
Susan Bassnett ist Professorin für vergleichende Literaturtheorie und Übersetzungsstudien an der University of Warwick, Übersetzerin, Dichterin und Schriftstellerin. Als eine der führenden Vertreterinnen der Translation Studies hat ihre "kulturelle Übersetzungstheorie" einen erheblichen Einfluss auf die zeitgenössische Übersetzungsforschung ausgeübt.[1]
In der Einleitung zur von Bassnett und Lefevere gemeinsam herausgegebenen Buchreihe „Translation Studies“ heißt es: „Übersetzung ist natürlich eine Neuschreibung des Originals; jede Neuschreibung, unabhängig von ihren Motiven, reflektiert eine bestimmte Ideologie und Poetik und manipuliert somit Literatur in einer bestimmten Gesellschaft auf eine bestimmte Weise. Neuschreibung ist eine Form der Manipulation, sie dient der Macht. Positiv gesehen trägt sie zum Fortschritt von Literatur und Gesellschaft bei. Neuschreibung bringt neue Konzepte, neue literarische Stile und neue Methoden ein. Tatsächlich ist die Geschichte der Übersetzung auch eine Geschichte literarischer Reformen, eine Geschichte, in der eine Kultur eine andere beeinflusst. Aber Neuschreibung kann auch Reformen unterdrücken, verzerren oder kontrollieren. Heute leben wir in einer Zeit zunehmender Manipulationsformen, und die Untersuchung des durch Übersetzung offenbarten literarischen Manipulationsprozesses hilft uns zweifellos, unsere heutige Welt besser zu verstehen“ (Bassnett und Lefevere 1990: ix).
Dieser Text fasst das interaktive Verhältnis zwischen Übersetzung und Kultur hochgradig zusammen: Einerseits wird die Übersetzung durch die in der Zielkultur vorherrschenden Ideologien und Poetiken eingeschränkt; andererseits spielt die Übersetzung eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der Zielkultur. Ersteres wird vereinfacht als „Manipulationstheorie“ bezeichnet, letzteres als „Kulturkonstruktionstheorie“.
Diese beiden Theorien haben die internationale Übersetzungsforschung tiefgreifend beeinflusst, und Bassnett und Lefevere sind zu herausragenden Figuren der kulturwissenschaftlichen Übersetzungsforschung geworden, die in den beiden kulturellen Zentren der angelsächsischen Welt, England und Amerika, leuchten. Diese beiden Theorien bilden auch den Kern von Bassnetts „kultureller Übersetzungstheorie“.[2]
Der vorliegende Artikel zielt darauf ab, ausgehend von einer der Kernthesen von Susan Bassnetts kultureller Übersetzungstheorie – der Manipulationstheorie – die manipulativen Handlungen bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ durch Peter Weber-Schäfer zu analysieren. Die manipulativen Handlungen von Peter Weber-Schäfer im Übersetzungsprozess lassen sich hauptsächlich in drei Punkten zusammenfassen: Hinzufügungen, Kürzungen und Änderungen des Originalinhalts und -Ausdruckes.
Hinzufügungen zum Original (Manipulation zur Ergänzung von Informationen für das Zielpublikum)
Zum Beispiel übersetzt Peter Weber-Schäfer „敌人的队伍“ als „die japanische Armee“. Während das Zielpublikum im kulturellen Kontext des Originals natürlich weiß, dass die Geschichte in einer Zeit spielt, in der die Protagonisten wahrscheinlich den Japanern gegenüberstehen, ist dies für das Zielpublikum möglicherweise nicht klar.
Im Original gibt es auch Sätze wie „你简直是鲁班门前抡大斧,关爷面前耍大刀,孔夫子门前背《三字经》,李时珍耳边念《药性赋》“, in denen mehrere Anspielungen vorkommen. Der Übersetzer fügt hier eine kurze Erklärung hinzu, damit das Zielpublikum den Zusammenhang besser versteht.
Diese Ergänzungen des Übersetzers tragen dazu bei, dass der Inhalt des Originals und der Übersetzung weitestgehend gleichwertig vermittelt wird.
Kürzungen im Original (ideologische Manipulation)
In Peter Weber-Schäfers Übersetzung wurden Inhalte, die sich auf den Marxismus, die Kommunistische Partei Chinas und die Gedanken von Mao Zedong beziehen, nahezu vollständig gestrichen. Susan Bassnetts kulturelle Übersetzungstheorie besagt, dass Übersetzung nicht nur ein einfacher Dekodierungs- und Rekodierungsprozess ist, sondern vor allem ein Akt des Kulturaustauschs.[3]
Hier sei angemerkt, dass die gestrichenen Teile zwar nicht zahlreich sind und das Verständnis der Gesamthandlung des Originals nicht beeinträchtigen, aber im Hinblick auf den Kulturaustausch handelt es sich um eine Handlung, die den Kulturaustausch beeinträchtigt. Das Zielpublikum hätte die Möglichkeit gehabt, aus den Werken chinesischer Autoren etwas über die Gedanken und Einstellungen der Chinesen zu spezifischen chinesischen Ideologien zu erfahren. Die gestrichenen Teile enthalten eine beträchtliche Menge interessanter und subtiler Informationen über die politische Situation in China.
Änderungen des Originals (künstlerische Manipulation)
Erstens wurden einige der vulgären Ausdrücke im Original in der Übersetzung zu normalen Ausdrücken geändert, wodurch die vulgäre Ausdrucksweise entfernt wurde. Zum Beispiel wurde der Satz „爷爷说:你们是中国鸡巴戳出来的就放开我们;是日本鸡巴戳出来的就打死我们!“ übersetzt als „Wenn eure Väter Chinesen waren, bindet uns los. Wenn ihr japanische Teufel seid, bringt uns um!“
Der Originalkontext spielt im Volk, und vulgäre Ausdrücke passen zur Charakterisierung der Figuren, auch wenn sie unangenehme Reaktionen bei den Lesern hervorrufen könnten (dieses Merkmal von Mo Yans Werken ist auch in der chinesischen Literatur umstritten). Peter hat diese Ausdrücke geändert, um die Akzeptanz beim Zielpublikum zu erhöhen, wodurch jedoch die einzigartige Atmosphäre und das lokale Kolorit des Originals verloren gingen.
Ein weiteres typisches Beispiel ist dieser Absatz: „八月深秋,无边无际的高粱红成洸洋的血海,高粱高密辉煌,高粱凄婉可人,高粱爱情激荡。“ Peter Weber-Schäfers Übersetzung lautet: „Im Spätherbst im achten Monat nach dem alten Kalender schimmerten die üppigen roten Hirsefelder wie ein Meer von Blut. Die rote Hirse war der Glanz von Gaomi; kühl und lieblich war sie und mächtig; süß und leidenschaftlich waren ihre Wellen.“ Im Original verwendet Mo Yan das Adjektiv „红“ als Verb, was eine typische Ausdrucksweise in der chinesischen Literatur ist (ähnlich wie „春风又绿江南岸“ von „绿“, wo das Adjektiv als Verb fungiert), um den Prozess des Rotwerdens der Hirse schön und lebendig auszudrücken und die statische und dynamische Schönheit elegant zu verbinden. Peter hat hier nur eine sinngemäße Übersetzung vorgenommen, die die grobe Bedeutung des Originals wiedergibt, jedoch die einzigartige ästhetische Qualität des Originals fast vollständig verliert. Die drei folgenden parallelen Sätze sind ebenfalls so: Im Original haben sie eine kraftvolle und rhythmische Schönheit, aber in der Übersetzung vermitteln sie nur die ursprüngliche Bedeutung und verlieren den größten Teil des einzigartigen Geschmacks des Originals. Dieser kleine Abschnitt ist ein Spiegelbild von Peters Übersetzung dieses Werks und spiegelt vielleicht auch die Probleme der Übersetzung chinesischer Werke wider. „Das rote Kornfeld“ (sowie viele chinesische literarische Werke) verwendet häufig opernhafte Schreibstile, die zahlreiche Parallelismen und Reime enthalten und den Lesern beim Lesen ein einzigartiges Gefühl von Schwung und klanglicher Schönheit vermitteln. Vielleicht aufgrund der Übersetzungsschwierigkeiten und der Überlegungen zur Akzeptanz und Verständlichkeit beim Zielpublikum hat Peter bei der Übersetzung, abgesehen von den offensichtlich in Gedichtform geschriebenen Teilen, nicht darauf geachtet, die parallelen Strukturen und Reime des Originals beizubehalten.
Dies ist auch ein Punkt, auf den Susan Bassnett in ihrer kulturellen Übersetzungstheorie hinweist: Übersetzung sollte sich nicht auf die Beschreibung des Originaltextes beschränken, sondern auf die funktionale Äquivalenz dieses Textes in der Zielkultur abzielen. [3] Obwohl Peters Übersetzung den Inhalt des Originals vermittelt, gibt es in dieser Hinsicht noch Raum für Verbesserungen in Bezug auf die funktionale Äquivalenz.
Insgesamt hat Peter Weber-Schäfer bei der Übersetzung von Mo Yans „Das rote Kornfeld“ nicht wortwörtlich übersetzt, sondern genoss ein hohes Maß an Freiheit und führte eine gewisse Manipulation (Umschreibung) durch. Einige Manipulationen fördern den Kulturaustausch zwischen den beiden Kulturen, während andere den Kulturaustausch teilweise behindern. Diese Handlungen spiegeln jedoch auch eine andere Form des kulturellen Austauschs und der kulturellen Kollision wider.
[1]彭小波.浅谈苏珊·巴斯奈特的文化翻译观[J].传奇.传记文学选刊(理论研究),2011,(01):156-157. [2]罗承丽. 操纵与构建:苏珊·巴斯奈特“文化翻译”思想研究[D].北京语言大学,2011. [3]廖七一.当代英国翻译理论[M].武汉:湖北教育出版社,2004:362,365,383
Emilia
Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Xiang Furen, uebers. von Chen Mingxiang und Peter Herrmann
Lena
Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel Li Sao durch Chen Mingxiang und Peter Herrmann
Kimberly
Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel des Buches "China Kennenlernen mit Schlüsselwörten"
Als Kulturmacht mit einer langen Geschichte verfügt China über Kulturschätze mit einer langen Geschichte. In der neuen Ära ist es eine wichtige Aufgabe, Chinas internationale Kommunikationskapazitäten zu stärken, um Chinas Geschichte zu erzählen, Chinas Stimme zu verbreiten und ein echtes, dreidimensionales und umfassendes China zu zeigen. Die Bedeutung der Übersetzung für die Verbreitung der herausragenden chinesischen Kultur im Ausland liegt daher auf der Hand. Um die chinesische Geschichte und die ihr zugrunde liegende ideologische und geistige Kraft umfassender und deutlicher darzustellen, sollten wir der Übersetzung kulturell geprägter Wörter mehr Aufmerksamkeit schenken. Wir sollten chinesische Theorien verwenden, um chinesische Praktiken zu erklären, und neue Konzepte, Kategorien und Ausdrücke schaffen, die China und das Ausland integrieren.
Der amerikanische Linguist Eugene Nida ist der Ansicht, dass der Schwerpunkt der Übersetzung auf der Bedeutung und der ideologischen Konnotation des Originaltextes liegen sollte, anstatt sich an die ursprüngliche Form der wortwörtlichen Übereinstimmung zu halten. Die Übersetzung sollte die „funktionale Äquivalenz“ verwirklichen, so dass die Reaktion der Leser des übersetzten Textes auf den übersetzten Text im Grunde dieselbe ist wie die Reaktion der Leser des Originaltextes auf den Originaltext. Die Leser der Ausgangssprache und der Zielsprache gehören verschiedenen Kulturen an und haben unterschiedliche Auffassungen von ein und derselben Sache, was besonders bei kulturell aufgeladenen Wörtern mit Metaphern deutlich wird. Wie können die impliziten Informationen metaphorischer Bedeutungen in der Ausgangssprache in der Zielsprache so wiedergegeben werden, dass sie für die Leser der Zielsprache akzeptabler sind und gleichzeitig die kulturellen Merkmale der Ausgangssprache erhalten bleiben, ist eine Frage, die die Aufmerksamkeit des Übersetzers verdient. Die Theorie der funktionalen Übersetzung, die in der Übersetzung von kulturell aufgeladenen Wörtern zum Ausdruck kommt, kann aus den Perspektiven der direkten Übersetzung und der Paraphrase entwickelt werden.
Die direkte Übersetzung orientiert sich an der Textstruktur der Ausgangssprache, so dass die kulturellen Elemente und nationalen Besonderheiten der Ausgangssprache so weit wie möglich erhalten bleiben. Das in der chinesischen Kultur weit verbreitete Sprichwort“打铁必须自身硬”ist eine Metapher für die Notwendigkeit hervorragender Fähigkeiten und eines guten Stils bei der Ausführung von Dingen und wurde auf dem 19. nationalen Kongress zu einer neuen Ausdrucksform für die „Verbesserung der Regierungsfähigkeit und des Führungsniveaus der Partei“, was eine typischere Metapher ist. Das Wort „Eisen“ hat die Eigenschaften von Festigkeit und Härte, und „Eisen schlagen“ ist auch ein gängiger Ausdruck in Sprichwörtern für deutschsprachige Leser und ist den Lesern im Zweifelsfall vertrauter, wie z. B. “趁热打铁”. Die deutsche Entsprechung ist „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist“. Wenn die Übersetzung eines formalen Gegenstücks eine funktionale Äquivalenz in Bezug auf denotative und assoziative Bedeutungen erreicht, besteht nach Nida keine Notwendigkeit, die Form zu ändern. Die Übersetzung verwendet daher die direkte Übersetzung, um die Metapher „Eisen pumpen“ beizubehalten, was der Wahrnehmung der Leser in der Zielsprache entspricht und den Lesern in der Zielsprache den festen Glauben der KPCh an die Stärkung des Selbstaufbaus intuitiv näher bringt, wodurch die Konnotation des Sprichworts maximal wiederhergestellt und ein hohes Maß an funktionaler Äquivalenz erreicht werden kann.
Wenn es nicht möglich ist, gleichzeitig eine sinngemäße und eine stilistische Äquivalenz zu erreichen, muss man auf eines von beiden verzichten, und die inhaltliche Äquivalenz sollte Vorrang vor der stilistischen Äquivalenz haben, weshalb die italienische Übersetzungsstrategie gewählt werden sollte. Im Chinesischen wird “帽” oft als Metapher für etwas mit einem bestimmten Symbol verwendet, wie “贫困县全部摘帽”, wobei “帽”als Metapher für das Symbol der Armut verwendet wird. “摘帽” bedeutet, den armen Bezirken zu helfen, den Zustand der Armut und Rückständigkeit zu verbessern. In der Zielkultur wird der Begriff „Hut“ auch häufig als Metapher für „Position“, „Job“ verwendet, wie in dem Sprichwort „seinen Hut nehmen“, das „einen Job verlassen“ bedeutet, aber nicht so sehr mit der Bedeutung von etwas mit einem bestimmten Zeichen verbunden ist. Aber es hat nicht so viel mit der Bedeutung von etwas mit einem bestimmten Zeichen zu tun. In der deutschen Kultur wird der Begriff „Etikett“ eher als Metapher für etwas mit einem bestimmten Zeichen oder Merkmal verwendet, und hier übersetzt der Übersetzer die Metapher „den Hut abnehmen“, die einen ausgeprägten chinesischen Kulturcharakter hat, als von diesem Etikett befreien, d. h. „dieses Etikett loswerden“, was den metaphorischen rhetorischen Kunstgriff des Originaltextes beibehält und gleichzeitig den Lesern in der Zielsprache die Tatsache vermittelt, dass „alle armen Bezirke in China aus dem Hut gezaubert wurden“.
Unter der Voraussetzung, dass der spezifische Kontext berücksichtigt wird, kann die Beibehaltung von Form und Inhalt des Originals im übersetzten Text dazu führen, dass die Leser des übersetzten Textes einen tieferen Eindruck von den kulturellen Konnotationen der Ausgangssprache erhalten; und wenn die Äquivalenz von Inhalt und Form nicht gleichzeitig realisiert werden kann, können die Mittel der Übersetzung flexibel angepasst und der inhaltlichen Äquivalenz der Vorrang gegeben werden, um ein höheres Maß an funktionaler Äquivalenz zu erreichen. Nur wenn sowohl die formale als auch die inhaltliche Äquivalenz berücksichtigt wird, kann die Konnotation chinesischer kultureller Begriffe genau wiedergegeben und von den Lesern der Zielsprache leicht akzeptiert werden, so dass die chinesische Geschichte besser erzählt und die chinesische Kultur in der Welt bekannt gemacht werden kann. [1]奈达. 翻译理论与实践[M]. 上海: 上海外语教育出版社, 2004. [2]张竹生. 微分半动力系统的不变集[D]: [博士学位论文]. 北京: 北京大学, 1983. [3]郭建中. 当代美国翻译理论[M]. 武汉: 湖北教育出版社, 2000: 66.
Leonie
Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung von Speisekarten Die Skopos-Theorie, entwickelt von Hans J. Vermeer in den 1970er Jahren, stellt eine bedeutende Entwicklung in der Übersetzungswissenschaft dar. Diese Theorie betont die Bedeutung des Zwecks (Skopos) des Übersetzungsprozesses und lenkt den Fokus weg von einer reinen sprachlichen Äquivalenz hin zu einer funktionalen Anpassung des Zieltextes an die Bedürfnisse des Zielpublikums. Die Übersetzung von Speisekarten ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die spezifische Kenntnisse und Sensibilität erfordert. Im Kontext dieser Herausforderung bietet die Skopos-Theorie wertvolle Einblicke und Richtlinien. Sie legt den Fokus auf den Zweck und die Funktion der Übersetzung, was besonders nützlich ist, um die kulturellen und sozialen Nuancen der Zielsprache zu erfassen und zu berücksichtigen. Dies ermöglicht die Schaffung von Übersetzungen, die nicht nur sprachlich korrekt, sondern auch kulturell angemessen und zielgruppenorientiert sind, wodurch die Erwartungen der Gäste erfüllt werden. Die Skopos-Theorie basiert auf dem Grundsatz, dass jede Übersetzungsaktion ein bestimmtes Ziel verfolgt, das den gesamten Übersetzungsprozess lenkt. Vermeer argumentiert, dass die traditionelle Äquivalenztheorie, die auf der exakten Wiedergabe des Quelltexts basiert, die komplexen Anforderungen vieler Übersetzungssituationen nicht erfüllt. Stattdessen betont die Skopos-Theorie, dass die Übersetzung als zielgerichtete Handlung verstanden werden sollte, bei der der Zweck des Zieltexts im Vordergrund steht. Bei der Übersetzung von Speisekarten ist es entscheidend, das Ziel und das Publikum zu identifizieren. Eine Speisekarte dient nicht nur der Information, sondern auch der Werbung und dem kulturellen Austausch. Eine erfolgreiche Übersetzung muss daher nicht nur die Gerichte korrekt wiedergeben, sondern auch die kulinarischen und kulturellen Erwartungen des Zielpublikums berücksichtigen. Zum Beispiel könnte eine Speisekarte in einem französischen Restaurant in Deutschland andere Akzente setzen als dieselbe Karte in einem französischen Restaurant in China, um den unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und Geschmacksvorlieben gerecht zu werden. Ein wesentlicher Aspekt der Skopos-Theorie ist die Anpassung an die kulturellen Kontexte des Zielpublikums. Dies bedeutet, dass kulturelle Referenzen und spezifische Begriffe so übersetzt werden müssen, dass sie für das Zielpublikum verständlich und ansprechend sind. In der Praxis könnte dies bedeuten, dass exotische oder schwer übersetzbare Begriffe durch lokale Entsprechungen oder Beschreibungen ersetzt werden. Zum Beispiel könnte das französische Gericht "Foie Gras" für ein amerikanisches Publikum als "Entenleberpastete" beschrieben werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Attraktivität des Gerichts zu erhöhen. Die Funktionalität der Speisekarte muss auch bei der Übersetzung berücksichtigt werden. Eine Speisekarte soll nicht nur informativ sein, sondern auch leicht lesbar und ansprechend gestaltet werden. Dies umfasst die Struktur der Übersetzung, die Auswahl der Schriftarten, die Farbgestaltung und die visuelle Präsentation. Gemäß der Skopos-Theorie sollte die Übersetzung nicht nur den Text, sondern auch das Layout und die grafische Gestaltung optimieren, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Diese Theorie legt den Fokus auf sprachliche Korrektheit, kulturelle Angemessenheit und Zielgruppenorientierung, was bedeutet, dass eine gelungene Übersetzung auch die visuellen Aspekte berücksichtigt, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu erfüllen und ihre Erwartungen zu übertreffen. Ein häufiges Problem bei der Übersetzung von Speisekarten sind sprachliche und kulturelle Unterschiede, die zu Missverständnissen oder kulturellen Fauxpas führen können. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, sollten Übersetzer eng mit Muttersprachlern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Übersetzungen nicht nur korrekt, sondern auch kulturell angemessen sind. Dies erfordert oft eine gründliche Recherche und das Verständnis beider Kulturen, um die besten Entsprechungen für spezifische Gerichte und Zutaten zu finden. Neben den kulturellen Aspekten gibt es auch technische und praktische Herausforderungen bei der Übersetzung von Speisekarten. Dies umfasst die Anpassung von Maßeinheiten, Kochtechniken und spezifischen Zutaten, die möglicherweise in der Zielkultur nicht bekannt sind. Eine effektive Lösung besteht darin, Anmerkungen oder Erläuterungen in die Übersetzung aufzunehmen, um dem Leser zusätzliche Informationen zu bieten, ohne die Lesbarkeit und Ästhetik der Speisekarte zu beeinträchtigen. Eine italienische Speisekarte, die Gerichte wie "Spaghetti alla Carbonara" und "Tiramisu" anbietet, könnte ins Deutsche übersetzt werden, indem nicht nur die Namen der Gerichte, sondern auch kurze Beschreibungen und kulturelle Hinweise hinzugefügt werden. "Spaghetti alla Carbonara" könnte beispielsweise als "Spaghetti mit einer Sauce aus Ei, Käse, Speck und Pfeffer" beschrieben werden, um den deutschen Gästen eine bessere Vorstellung vom Gericht zu geben. "Tiramisu" könnte als "Italienisches Dessert mit Schichten aus Löffelbiskuits, Kaffee, Mascarpone und Kakao" erläutert werden. Bei der Übersetzung einer chinesischen Speisekarte ins Englische könnte die Herausforderung darin bestehen, exotische Zutaten und Zubereitungsmethoden zu erklären. Ein Gericht wie "麻婆豆腐" (Mapo Tofu) könnte als "Scharfes Tofu-Gericht mit Hackfleisch und Sichuan-Pfeffer" beschrieben werden. Zusätzlich könnten Erläuterungen zu den spezifischen Gewürzen und deren Geschmackseigenschaften gegeben werden, um das Gericht für englischsprachige Gäste attraktiver zu machen. Die Anwendung der Skopos-Theorie bei der Übersetzung von Speisekarten bietet eine strukturierte und zielgerichtete Herangehensweise, die über die reine sprachliche Äquivalenz hinausgeht. Durch die Berücksichtigung des Zwecks, des Publikums und der kulturellen Kontexte kann eine Übersetzung geschaffen werden, die nicht nur informativ, sondern auch ansprechend und kulturell angemessen ist. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Übersetzern, Kulturmittlern und den Betreibern der Restaurants, um sicherzustellen, dass die Speisekarten die kulinarische Vielfalt und den kulturellen Reichtum der angebotenen Gerichte vollständig widerspiegeln.
Susannah
Lawrence Vewnutis Pole "Einbürgerung" und "Verfremdung" am Beispiel Der Traum der roten Kammer und Hundert Jahre Einsamkeit "Einbürgerung" und "Verfremdung" sind zwei Übersetzungsbegriffe, die der berühmte amerikanische Übersetzungstheoretiker Lawrence Venuti 1995 in The Translator's Invisibility vorgeschlagen hat. Die Einbürgerung besteht darin, die Ausgangssprache zu lokalisieren, die Zielsprache oder den Leser der Zielsprache als Ziel zu nehmen und die Ausdrucksmethode zu übernehmen, an die der Leser der Zielsprache gewöhnt ist, um den Inhalt des Originaltextes zu vermitteln. Die Einbürgerung erfordert, dass der Übersetzer dem Leser in der Zielsprache nahe ist. Der Übersetzer muss wie der muttersprachliche Autor sprechen, und wenn der ursprüngliche Autor direkt mit dem Leser sprechen möchte, muss die Übersetzung die chinesische Muttersprache werden. Die Einbürgerung hilft den Lesern, die Übersetzung besser zu verstehen und ihre Lesbarkeit und Wertschätzung zu verbessern. Die Verfremdung bezieht sich auf die Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten fremder Kulturen, die Aufnahme fremdsprachlicher Ausdrücke und die Aufforderung an die Übersetzer, näher an den Autor heranzukommen. Die Verfremdung übernimmt den Ausdruck, der der Ausgangssprache entspricht, die der Autor verwendet, um den Inhalt des Originaltextes zu vermitteln, und der Zweck der Verfremdungsstrategie besteht darin, die Unterschiede der nationalen Kultur zu berücksichtigen, die Merkmale fremder ethnischer Gruppen und Sprachstile zu bewahren und widerzuspiegeln und die Exotik für die Leser des übersetzten Textes zu bewahren. Historisch gesehen können "Einbürgerung" und "Verfremdung" als begriffliche Erweiterungen von wörtlich und paraphrasiert angesehen werden, aber nicht genau dasselbe wie wörtlich und paraphrasiert. Das Kernanliegen der wörtlichen Übersetzung und Paraphrasierung ist der Umgang mit Form und Bedeutung auf sprachlicher Ebene, während "Einbürgerung" und "Verfremdung" die Grenzen sprachlicher Faktoren durchbrechen und den Horizont auf sprachliche, kulturelle und ästhetische Faktoren erweitern. Als zwei Übersetzungsstrategien sind "Einbürgerung" und "Verfremdung" Gegensätze und ergänzen sich, und absolute Einbürgerung und absolute Verfremdung existieren nicht. "Einbürgerung" und "Verfremdung" sind zwei gängige Strategien in der Übersetzung, die zwei verschiedene Konzepte der Übersetzung repräsentieren. Hier sind einige Beispiele für diese beiden Übersetzungsstrategien. Ein typisches Beispiel für die Einbürgerung ist Der Traum der roten Kammer. Dieser klassische chinesische Roman hat ein tiefes kulturelles Erbe und einen einzigartigen Sprachstil. Wenn es direkt aus dem Originaltext übersetzt wird, ist es für westliche Leser schwer zu verstehen. Daher konzentriert sich die Einbürgerung mehr darauf, die kulturellen Elemente des Romans in die entsprechenden Konzepte und Bilder der westlichen Kultur zu übersetzen, um sie für den Zielleser leichter verständlich zu machen. Zum Beispiel haben die Namen der Figuren im Roman oft besondere Bedeutungen und Hintergründe, und wenn sie direkt ins Englische übersetzt werden, können sie ihre ursprüngliche kulturelle Konnotation verlieren. Daher werden diese Charakternamen bei der Übersetzung der Einbürgerung oft durch Namen von Charakteren ersetzt, die eher der westlichen Kultur entsprechen, wie z. B. "Jia Baoyu" wird als "Jia Baoyu" übersetzt und "Lin Daiyu" wird als "Lin Daiyu" übersetzt. Ein weiteres Beispiel ist die Übersetzung von Stolz und Vorurteil. Dieser englische Roman hat einen ausgeprägten historischen Hintergrund und einen einzigartigen Sprachstil, der für moderne Leser schwer zu verstehen ist, wenn er direkt aus dem Originaltext übersetzt wird. Daher wird bei der Übersetzung der Einbürgerungsmethode mehr darauf geachtet, den Sprachstil und den historischen Hintergrund des Romans in den Sprachstil und den historischen Hintergrund moderner Leser zu übersetzen, um den Ziellesern das Verständnis zu erleichtern. Ein typisches Beispiel für die Verfremdung ist die Übersetzung von Hundert Jahre Einsamkeit. Dieser lateinamerikanische Roman hat einen starken magischen Realismus und einen einzigartigen Sprachstil, und wenn er durch Einbürgerung übersetzt wird, kann er seinen ursprünglichen Charakter und Charme verlieren. Daher konzentriert sich die Verfremdung darauf, die sprachlichen Eigenschaften und kulturellen Elemente des Originaltextes zu erhalten, um die Exotik des Originaltextes zu erhalten. Zum Beispiel verwendet der Roman viele Metaphern und Symboliken, die für den Leser schwer zu verstehen sein können, wenn sie direkt aus dem Originaltext übersetzt werden. Bei der Übersetzung der Verfremdung werden diese bildlichen und symbolischen Mittel jedoch oft beibehalten, um den literarischen Wert und die kulturelle Konnotation des Originaltextes zu erhalten. Zum Beispiel wird“The river was like a sleeping serpent”übersetzt als "Der Fluss war wie eine schlafende Schlange". "Einbürgerung" und "Verfremdung" können in Kombination in bestimmten Übersetzungspraktiken eingesetzt werden, und sie können von den Stärken des anderen lernen. In einigen Fällen, insbesondere bei der Übersetzung von Fachliteratur in einem bestimmten Bereich, kann die Einbürgerung verwendet werden, um Fachbegriffe und Konzepte in der Ausgangssprache in entsprechende Namen oder Konzepte in der Zielsprache zu übersetzen, wodurch die Übersetzung leichter verständlich und akzeptiert wird. Bei der Übersetzung einiger kultureller Werke, wie z. B. literarischer Werke und Gedichte, kann die Verfremdung verwendet werden, um die einzigartigen kulturellen Merkmale des Originaltextes zu erhalten, so dass die Leser die Konnotation des Originaltextes tiefer spüren und verstehen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Einbürgerung und Verfremdung zwei verschiedene Strategien im Übersetzungsprozess sind. Die Einbürgerung bringt die Übersetzung näher an den Ausdruck und den kulturellen Kontext der Zielsprache heran, was es den Lesern erleichtert, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Bei der Verfremdung wird mehr Wert darauf gelegt, den sprachlichen Stil und die kulturellen Merkmale des Originaltextes zu erhalten, damit die Leser den Charme und die Einzigartigkeit des Originaltextes besser spüren können. Im Allgemeinen haben sowohl die Einbürgerung als auch die Verfremdung ihre eigenen Vor- und Nachteile. Bei der eigentlichen Übersetzung sollen wir die geeignete Übersetzungsstrategie entsprechend der spezifischen Situation auswählen.
Anna
Funktionale Aequivalenztheorie von Eugene Nida am Beispiel der Übersetzung von kulturübergreifender Werbung Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein anspruchsvolles Gebiet, bei dem verschiedene Faktoren wie Sprache, Kultur und sozialer Hintergrund berücksichtigt werden müssen. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern helfen kann, die Bedeutung und Funktion des Originaltextes mit den sprachlichen und kulturellen Anforderungen der Zielsprache während des Übersetzungsprozesses besser in Einklang zu bringen. Durch die Analyse konkreter Fälle werden wir die spezifische Anwendung von Nidas funktionaler Äquivalenztheorie in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung und ihre Auswirkungen auf die Übersetzungspraxis untersuchen. Die Übersetzung kulturübergreifender Werbung ist ein komplexer und wichtiger Bereich, dessen Erfolg sich direkt auf die Wirksamkeit von Werbung und die Umsetzung von Marketingstrategien auswirkt. Dabei müssen die Übersetzer die sprachlichen Unterschiede zwischen der Ausgangs- und der Zielsprache, die kulturellen Unterschiede sowie die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund bietet die funktionale Äquivalenztheorie von Nida einen theoretischen Rahmen, der Übersetzern dabei helfen kann, diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielen kann. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida ist eine Übersetzungstheorie, die betont, dass das Ziel der Übersetzung darin besteht, die Bedeutung und Funktion des Ausgangstextes zu vermitteln und nicht einfach die wörtliche Bedeutung des Ausgangstextes zu übersetzen. Die Theorie besagt, dass sich der Übersetzungsprozess auf den sprachlichen und kulturellen Kontext der Zielsprache konzentrieren sollte, um sicherzustellen, dass die Übersetzung in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss hat. Nida unterteilt die Übersetzung in zwei Arten: formale Äquivalenz und dynamische Äquivalenz. Die formale Äquivalenz bezieht sich auf die Beibehaltung der Ähnlichkeit mit dem Originaltext in Bezug auf Vokabular, Grammatik und Struktur, während die dynamische Äquivalenz den Schwerpunkt auf die Vermittlung der Bedeutung und Funktion des Originaltextes legt, ohne sich auf die formale Entsprechung zu beschränken. Die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Erstens gibt es sprachliche und kulturelle Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen, und die Übersetzer müssen überlegen, wie sie die Bedeutung und die Emotionen des Originaltextes in der Zielkultur vermitteln können. Zweitens sind Werbungen oft sehr kreativ und kulturspezifisch, und die Übersetzer müssen geeignete Ausdrucksweisen finden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die kreative und emotionale Wirkung des Originaltextes beibehalten kann. Außerdem müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Gewohnheiten des Publikums in vollem Umfang berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums wecken kann. Die funktionale Äquivalenztheorie von Nida bietet wichtige theoretische Anhaltspunkte für die Übersetzung von kulturübergreifender Werbung. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung können Übersetzer die Prinzipien der formalen Äquivalenz und der dynamischen Äquivalenz gemäß der funktionalen Äquivalenztheorie von Nida flexibel anwenden, um sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Einfluss entfalten kann. Im Einzelnen können Übersetzer die funktionale Äquivalenztheorie von Nida auf folgende Weise anwenden. Erstens: Beibehaltung der kreativen und emotionalen Wirkung der Werbung. Bei der Übersetzung von Werbetexten müssen Übersetzer darauf achten, dass die Kreativität und die emotionale Wirkung des Originaltextes erhalten bleiben, um die Aufmerksamkeit und Resonanz des Zielpublikums zu gewinnen. Dies kann durch den flexiblen Einsatz von Sprache und rhetorischen Techniken sowie durch die Auswahl geeigneter kultureller Symbole und Bilder erreicht werden, um sicherzustellen, dass die Übersetzung die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes vermitteln kann. Zweitens: Anpassung an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums. Bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung müssen der kulturelle Hintergrund und die Werte des Zielpublikums berücksichtigt werden, damit der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung entfalten kann. Übersetzer können sich an den kulturellen Hintergrund und die Werte des Zielpublikums anpassen, indem sie eine geeignete Sprache und Ausdrucksweise wählen und den Inhalt und die Form der Werbung anpassen. Schließlich müssen die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung vermittelt werden. Der Zweck einer Werbung besteht darin, die wichtigsten Werte und Vorteile eines Produkts oder einer Dienstleistung zu vermitteln, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu wecken und sie zum Handeln zu bewegen. Bei der Übersetzung von Werbespots müssen die Übersetzer darauf achten, dass die Übersetzung die wichtigsten Werte und Vorteile des Produkts oder der Dienstleistung klar und deutlich vermittelt, um die Wirksamkeit und Wirkung des Spots zu gewährleisten. Im Folgenden werden wir die Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida bei der Übersetzung kulturübergreifender Werbung anhand eines konkreten Falles analysieren. Ich habe eine Werbung einer international bekannten Automarke ausgewählt, die in verschiedene Länder und Regionen übersetzt und dort beworben wurde. Der Slogan der Originalwerbung lautet "Drive your dreams" und soll die Träume und Hoffnungen des Publikums anregen, um es zum Kauf der Autos der Marke zu bewegen. Bei der Übersetzung des Werbespots musste sich der Übersetzer überlegen, wie er diese Emotionen von Träumen und Hoffnungen vermitteln und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen konnte. In der englischen Originalwerbung verwendet "Drive your dreams" eine direkte und kraftvolle Sprache, um die emotionale Resonanz beim Publikum zu wecken. In verschiedenen kulturellen Umgebungen muss dieser Slogan jedoch möglicherweise in unterschiedlichem Maße angepasst und umgestaltet werden, um dem sprachlichen und kulturellen Hintergrund der Zielgruppe gerecht zu werden. In der chinesischen Übersetzung der Anzeige können zum Beispiel ähnliche Ausdrücke wie "Fahren Sie Ihren Traum" oder "Verwirklichen Sie Ihren Autotraum" gewählt werden. Eine solche Übersetzung behält nicht nur die Emotionen und die Bedeutung des Originaltextes bei, sondern passt sich auch an den sprachlichen und kulturellen Hintergrund des chinesischen Publikums an, was die Resonanz und den gleichen Effekt und Einfluss erleichtert. Durch die Analyse der Anwendung der Funktionalen Äquivalenztheorie von Nida in der kulturübergreifenden Werbeübersetzung werden in dieser Arbeit die Bedeutung und die Offenbarung der Theorie in der Übersetzungspraxis erörtert. Die Übersetzung kulturübergreifender Werbetexte ist ein anspruchsvolles Gebiet, das von den Übersetzern verlangt, dass sie die vielfältigen Faktoren von Sprache, Kultur und Publikum in vollem Umfang berücksichtigen. Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz bietet einen theoretischen Rahmen für Übersetzer, um diese Herausforderungen besser zu bewältigen und sicherzustellen, dass der übersetzte Text in der Zielkultur die gleiche Wirkung und den gleichen Effekt erzielt. Die Analyse konkreter Fälle zeigt, dass Nidas Theorie der funktionalen Äquivalenz für die kulturübergreifende Übersetzung von Werbetexten von großer Bedeutung ist. Sie kann Werbefirmen und Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte oder Dienstleistungen besser zu bewerben und die kulturübergreifende Kommunikation und Verständigung zu erleichtern.
Svea
Skopos von Vermeer am Beispiel der Übersetzung der Untertitel des Films Flipped
Als Kunstform ist die Verbreitung von Film ein wichtiges Mittel der interkulturellen Kommunikation. Die Übersetzung von Untertiteln bringt dem Publikum, insbesondere chinesischen Zuschauern, die keine Fremdsprachen verstehen, Komfort, damit sie den Film besser genießen können. Die Untertitelung ausländischer Filme ist eine besondere Form der Übersetzungstätigkeit, die eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Handlungsinformationen spielt. Skopos von Vermeer bietet theoretische Unterstützung für die Untertitelung fremdsprachiger Filme. Genaue Untertitel haben die Entwicklung der internationalen Filmindustrie und den Austausch chinesischer und westlicher Kulturen gefördert.
Die Untertitelübersetzung unterscheidet sich von anderen Übersetzungen, sie hat ihre eigenen Eigenschaften. Zunächst einmal sind Untertitel vorübergehend und synchron. Die Übersetzung von Untertiteln ist zeitlich begrenzt. Untertitel sollten mit Bild und Ton synchronisiert werden. Zweitens sind die Untertitel populär. Das Zielpublikum des Films hat unterschiedliche Bildungshintergründe oder kommt aus verschiedenen sozialen Schichten, daher sollte die Untertitelsprache das kulturelle Niveau der Öffentlichkeit berücksichtigen. Die Übersetzung sollte natürlich und flüssig sein und den Ausdrucksgewohnheiten des Zielpublikums entsprechen, damit es den Dialog effektiv verstehen kann.
„Skopos ist eine Übersetzungstheorie, die von dem deutschen Wissenschaftler Vermmer in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts vorgeschlagen wurde. Das Prinzip des Zwecks, das Prinzip der Kohärenz und das Prinzip der Treue bilden die drei Grundprinzipien des Skoposes.“ [1] Als nächstes werde ich analysieren, wie die Untertitelübersetzung des englischen Films Flipped diese drei Prinzipien verkörpert. Das Prinzip des Zwecks ist das erste Prinzip, das die Übersetzung bestimmt, d.h. der Akt der Übersetzung wird durch den Zweck der Übersetzung bestimmt. Die Übersetzungstätigkeit sollte nämlich dem Zielkontext und der Zielkultur entsprechen. Hier ist eine Übersetzung aus dem Film, und ich denke, das ist ein gutes Beispiel dafür.
Now, Juli Baker did not wind up in The Mayfield Times for being an eighth-grade Einstein. (朱莉·贝克登上梅菲尔德时报可不是因为她天赋异禀。)
Hier ist „ an eighth-grade Einstein “ Bryces Verspottung von Juli, weil sie Bauarbeiten behindert und ihr Baumkletterverhalten in der Lokalzeitung erscheinen lässt. Wenn die wörtliche Übersetzung von „ an eighth-grade Einstein “ „八年级的爱因斯坦“ ist, obwohl sie dem Prinzip der Treue entspricht, ist die Bedeutung unklar. Die Vergänglichkeit der Untertitelübersetzung kann dazu führen, dass das chinesische Publikum weniger Zeit hat, darüber nachzudenken und die tiefere Bedeutung nicht zu verstehen. Um Ironie zu vermitteln, kann die Übersetzung als „天赋异禀“ dem chinesischen Publikum helfen, den Zweck des Originaltextes besser zu verstehen, was dem Prinzip des Zwecks entspricht.
Das Kohärenzprinzip bezieht sich auf die Wahrnehmung des zielsprachlichen Lesers als kohärent in der Übersetzung. Das heißt, die Übersetzung sollte den kulturellen Gewohnheiten und Ausdrucksformen des Zielpublikums entsprechen. Zum Beispiel:
I found myself staring at the painting my father had given me and became furious all over again. (我一直盯着爸爸以前给我的那幅画不禁一肚子气。)
Obwohl die Übersetzung von „ became furious all over again “ als „ 又变得愤怒起来 “ eher dem Prinzip der Treue entspricht, kann „不禁一肚子气“ sowohl das Prinzip der Kohärenz als auch das Prinzip der Treue erreichen und gleichzeitig mehr den Anforderungen des Prinzips der Kohärenz entsprechen. Die Verwendung von umgangssprachlichen Ausdrücken wie „不禁一肚子气 “ kann hier Emotionen genauer vermitteln, was mit den Ausdrucksgewohnheiten des chinesischen Publikums übereinstimmt, so dass sich auch das chinesische Publikum einfühlen kann. Hier verwirklicht das Prinzip der Kohärenz.
Skopos verlangt, dass die Übersetzung mit der Absicht des ursprünglichen Autors übereinstimmt, und zwar nach dem Prinzip der Treue. Daher sollte die Übersetzung bei der Untertitelübersetzung nach dem Prinzip der Treue die ursprüngliche Absicht, die Emotion und den Ton des Sprechers vollständig an das Zielpublikum weitergeben und die Konsistenz der Sprachmerkmale wahren. Zum Beispiel:
All hair and no substance. (头发长见识短。)
Juli sieht Sherry als Rivalin in der Liebe und war schon immer feindselig und eifersüchtig auf sie. Wörtlich bedeutet dieser Satz, dass Sherry nur schöne Haare und kein Wissen hat. Diese Übersetzung ist zu fade und passt nicht zum Sprachstil des Originaltextes. Die Übersetzung von „头发长见识短“ drückt den langen Satz als Redewendung aus, die nicht nur die Bedeutungsäquivalenz perfekt erreicht, sondern auch zur Stimmung und zum Ton des Sprechers im Kontext der Zeit passt. Diese Art des Ausdrucks ist auch für das Publikum akzeptabler.
Untertitel spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, ausländisches Fernsehen und Filme zu genießen. Die Untertitelübersetzung unter Anleitung des Skoposes entspricht den Eigenschaften und Anforderungen von Untertiteln. Als besondere Kulturform ist die Übersetzung von Untertiteln von Film- und Fernsehwerken nicht nur die Konvertierung zweier Sprachen, sondern auch die Kommunikation zwischen zwei Kulturen.
[1]俞晶晶.目的论指导下《怦然心动》的字幕翻译策略[J].大众文艺,2020,(13):154-156.
Julia
Gleichgewicht zwischen Übersetzbarkeit und Unübersetzbarkeit am Beispiel der Übersetzung von Shijing: Book of Poetry durch Xu Yuanchong
Laura
Skopos-Theorie von Hans Josef Vermeer am Beispiel der Übersetzung von Yang Jiang: Wir Drei durch Monika Motsch
Alessia
TR-Prinzipien von Dolet (1540): Die chinesische Übersetzung von Paul Celans Zähle die Mandeln als Beispiel
Philipp
Übersetzung von Rollen aus der Perspektive der Skopostheorie von Hans Vermeer am Beispiel des MOBA-Spieles League of Legends
Luis
Übersetzungsfehler in der englischen Teekultur und Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie. I. Übersetzungsfehler in der Texten zur englischen Teekultur 1. unzureichende Übersetzungsmethoden Bei der englischen Übersetzung der Teekultur wird in vielen Fällen die Methode der phonetischen Übersetzung verwendet, um Eigennamen direkt zu übersetzen. Zum Beispiel bezeichnet „Lu An Gua Pian“, das aus der Stadt Lu'an stammt, den Herkunftsort der Teeblätter, während „Gua Pian“ sich auf die Form der Teeblätter bezieht, die der Form von Melonenkernen ähnelt, aber wenn es direkt durch phonetische Übersetzung übersetzt wird, wird es als „Lu An Gua Pian“(六安瓜片) übersetzt. Die hier beschriebene Übersetzungsmethode ist sehr einfach und ermöglicht die Übersetzung des Namens des Tees. Allerdings kann sie nicht alle Konnotationen des chinesischen Teesamenamens durch den Namen ausdrücken. Die Übersetzung ist nicht an Ort und Stelle, was das Fehlen der ursprünglichen Informationen vermittelt. Dadurch kann das Verständnis der Konnotation der Teekultur beim Leser nicht gewährleistet werden. 2.die Herausforderungen der Übersetzung Bei der Übersetzung von Texten zur traditionellen Teekultur werden oft die englischen Übersetzungen verwendet, ohne dabei auf den vollständigen Ausdruck der Bedeutung zu achten. Die kulturellen Aspekte der Verbreitung und Optimierung werden dabei oft vernachlässigt, was dazu führt, dass die Teekultur nicht die gewünschte Verbreitung erfährt. Der Hauptzweck der Teekultur-Übersetzungsarbeit besteht in der Verbreitung Chinas hervorragender traditioneller Kultur. Die Verbreitung stellt eine der wichtigsten Funktionen der Übersetzung dar, wobei der Übersetzer sich dieser Tatsache während des Übersetzungsprozesses stets bewusst sein muss. Denn nur wenn der Übersetzungsprozess die Umwandlung von Sprachsymbolen beinhaltet, kann er einen echten Wert schaffen. Kultureller Aspekt: Bei der Übersetzung ist die kulturelle Information auf der Ebene der materiellen Form zwar leicht zu erkennen, aber es ist niemals einfach, sie in eine andere Sprache zu übertragen. Die größte Schwierigkeit bei der Übersetzung materieller kultureller Informationen liegt nicht darin, dass bestimmte kulturelle Gegenstände in einer anderen Kultur fehlen, sondern darin, dass dieselben kulturellen Gegenstände in verschiedenen kulturellen Systemen mit unterschiedlichen kulturellen Bedeutungen ausgestattet sind. Sapir, ein amerikanischer Linguist, sagte einmal: „Hinter der Sprache steht etwas.“ Und: „Sprache kann nicht ohne Kultur existieren.“ Palmer sagte auch: „Die Geschichte der Sprache und die Geschichte der Kultur gehen Hand in Hand; sie können sich gegenseitig unterstützen und inspirieren.“ Wenn man einen Text über Teekultur verfasst, ist es notwendig, die charakteristischen Teekulturen rund um den ganzen Globus zu analysieren, mit dem Ziel, die Unterschiede und Diskrepanzen in der englischen Übersetzung der Teekultur von der Quelle zu trennen und die Gründe für die Unterschiede in der Teekultur in der englischen Übersetzung wirklich zu finden. Diese Gründe gehören jedoch zu den unüberwindbaren Klüften, und die englische Übersetzung sollte sich nur an der allgemeinen Richtung orientieren, damit sie ein Höchstmaß an Integration und Entwicklung erreichen kann. II. Maßnahmen aus der Sicht der funktionalistischen Übersetzungstheorie Die „schriftliche Übersetzungsmethode“ übersetzt direkt nach der wörtlichen Bedeutung des Originaltextes, und die „freie Übersetzungsmethode“ erfasst die tiefe Konnotation des Originaltextes, die bei der Übersetzung der Teekultur organisch kombiniert werden sollte. Die meisten Teenamen und -utensilien können direkt übersetzt werden, und einige Teenamen sollten im Kontext des tatsächlichen kulturellen Umfelds betrachtet werden, wie z. B. „Black Tee“, der je nach Situation mit „Black Tee“ oder „Red Tee“ übersetzt werden sollte. Nehmen wir „Black Tee“ als Beispiel: Von der Form her kann man es mit „Red Tee“ übersetzen, aber in der Tiefe nennen die Chinesen ihn „Red Tee“, weil sie sehen, dass die Teesuppe eine solche Farbe hat, während die Westler sich mehr um die Farbe der Teeblätter kümmern, und der „Black Tee“ wurde vor Hunderten von Jahren festgelegt und ist in den westlichen Ländern populärer geworden. „Black Tee“ ist seit Jahrhunderten bekannt und hat im Westen an Popularität gewonnen, daher ist es angemessener, ihn „Black Tee“ zu nennen. Beim Übersetzen der chinesischen und westlichen "Tee"-Kultur sollte der Übersetzer die wichtigsten Punkte vollständig verstehen und die spezifischen Methoden beherrschen. Beim Übersetzen sollte er sich voll bewusst sein über den Text und die Interpretation, um die Bedeutung in verschiedenen Kontexten zu erfassen und die Genauigkeit zu gewährleisten, treu zu sein und sicherzustellen, dass die Wörter und Sätze fließend und grammatikalisch korrekt sind. Das heißt, dass eine Vielzahl von Tee-Terminologien häufiger in der direkten Übersetzung verwendet wird und eine große Anzahl von Aussagen mit traditionellem kulturellen Inhalt beinhaltet. Venuti meint, dass die Rolle und die Bedeutung von Einbürgerung und Verfremdung in der Übersetzung, deren Ausmaß über die sprachliche Ebene hinausgeht, das Studium der Übersetzung in die kulturelle Dimension eindringen sollte. Der Stil der eingebürgerten Übersetzung ist transparent und glatt, während die verfremdete Übersetzung die ursprünglichen Bestandteile beibehält, um die Normen der Zielkultur zu brechen. Nimmt man die Übersetzung von „Dark Dragon Tea“ als Beispiel, so ist die verfremdete Übersetzung unangemessen. In der Tat ist Oolong-Tee eine Art halb fermentierter Tee in China, der hauptsächlich in Guangdong, Süd-Fujian, Taiwan und anderen Regionen verbreitet ist. Oolong-Tee hat nichts mit „Dark“ oder „Dragon“ zu tun, und die Übersetzung von „Dragon“ verfälscht auch die chinesische kulturelle Konnotation. Die Tatsache, dass „Oolong-Tee“ seine Aussprache und Konnotation beibehält, ohne die Elemente zu zerstören, beweist, dass die Unterschiede in der Kultur und im Ausdruck zwischen dem Westen und dem Osten zu kulturellen Missverständnissen führen können.
Clemence
Synchronisation des Films "Lebe wohl, meine Konkubine”-- aus der Sicht der Skopostheorie
Ruegel
Analyse der Entwicklung der Idee der "harten Übersetzung" von Lu Xun
Callie
Die Verkörperung des xin da ya in der chinesisch-deutschen Übersetzung - am Beispiel der deutschen Übersetzung der Kapiteltitel in Der Traum der Roten Kammer
Wen
André Lefevere: Übersetzung ist Manipulation (Der Text wurde noch nicht ausgewählt)
Sophie
Die drei Übersetzungsprinzipien, die vom Aufklärungsphilosophen Yan Fu in "Die Theorie der himmlischen Leistung" vorgeschlagen wurden: Genauigkeit, Fließend und Eleganz