Lu Xun Complete Works/de/Mingtian

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Morgen

明天 (Lu Xun (鲁迅), übersetzt ins Deutsche)

Aus der Sammlung Aufruf zu den Waffen (呐喊, 1922)


Morgen

»Kein Laut zu hören — was ist mit dem Kleinen?«

Der Rotnasige Laogong hielt eine Schale gelben Reiswein in der Hand und nickte dabei mit dem Kinn zur Nachbarwand hinüber. Der Blauhäutige Ah Wu stellte seine Weinschale ab und schlug ihm mit aller Kraft auf den Rücken, wobei er undeutlich schrie:

»Du … du du denkst schon wieder an solche Sachen …«

Luzhen war nämlich ein abgelegener Ort, in dem noch ein Stück alter Sitte fortlebte: Noch vor der ersten Nachtwache schloss jedermann die Tür und ging schlafen. Nur zwei Häuser wachten tief in der Nacht: das eine war die Xianheng-Schenke, wo ein paar Zechbrüder um den Ladentisch herum vergnügt aßen und tranken; das andere gehörte der Nachbarin, der Vierten Schwägerin Shan, die, seit sie vor zwei Jahren Witwe geworden war, allein von der Arbeit ihrer eigenen Hände leben musste, Baumwollgarn spinnend, um sich und ihren dreijährigen Sohn zu ernähren, und darum auch spät schlafen ging.

In den letzten Tagen war tatsächlich kein Spinngeräusch mehr zu hören gewesen. Da aber in der Tiefe der Nacht nur diese zwei Häuser wachten, hörten natürlich nur die Laogongs, ob bei der Vierten Schwägerin Shan ein Laut war — und ebenso, ob keiner war.

Laogong rieb sich den Schlag, als sei ihm wohl davon, trank einen tiefen Schluck Wein und brummte ein Liedchen vor sich hin.

Zu dieser Stunde hielt die Vierte Schwägerin Shan ihren Bao'er im Arm und saß auf der Bettkante; das Spinnrad stand still auf dem Boden. Das trübe Lampenlicht fiel auf Bao'ers Gesicht, das in seinem Rot einen bläulichen Schimmer trug. Die Vierte Schwägerin Shan überlegte bei sich: Um ein Orakel hatte sie schon gebeten, ein Gelübde schon abgelegt, ein Hausmittel schon ausprobiert — wenn auch das keine Wirkung zeigte, was dann? Dann blieb nur noch der Gang zum Meister He. Aber vielleicht wurde Bao'ers Zustand tagsüber leichter und nachts nur schwerer; wenn erst morgen die Sonne aufginge, würde das Fieber sinken und das Keuchen sich legen — so etwas kam bei Kranken ja häufig vor.

Die Vierte Schwägerin Shan war eine schlichte Frau und verstand nicht, wie furchtbar dieses Wörtchen »aber« sein konnte: Manch Schlimmes wurde durch ein »Aber« zwar zum Guten gewendet, doch manch Gutes auch durch ein »Aber« zunichtegemacht. Die Sommernacht war kurz; kaum hatten die Laogongs ihr Lied zu Ende gebrummt, da wurde es im Osten schon hell, und bald darauf sickerte silberweißes Morgenlicht durch die Fensterritzen.

Die Vierte Schwägerin Shan wartete auf den Tag, doch anders als andere fand sie das Warten unerträglich langsam — jeder Atemzug Bao'ers schien länger als ein Jahr zu dauern. Nun endlich war es hell geworden; das Tageslicht überwältigte den Lampenschein — und sie sah, dass Bao'ers Nasenflügel sich bereits auf und zu bewegten.

Die Vierte Schwägerin Shan wusste, dass das nichts Gutes verhieß, und rief leise »O weh!« Sie überlegte: Was tun? Es blieb nur der eine Weg — zum Meister He. Obwohl sie eine schlichte Frau war, besaß sie doch Entschlusskraft. Sie stand auf, holte aus der Holztruhe die dreizehn kleinen Silbermünzen und hundertachtzig Kupferstücke, die sie sich Tag für Tag vom Munde abgespart hatte, steckte alles in die Jackentasche, schloss die Tür ab und lief mit Bao'er im Arm schnurstracks zum Haus der Hes.

Es war noch früh, doch bei den Hes saßen bereits vier Patienten. Sie zog vier Silberjiao hervor, kaufte eine Nummernmarke, und als fünfte kam Bao'er an die Reihe. Meister He spreizte zwei Finger, um den Puls zu fühlen; seine Fingernägel waren gut vier Zoll lang. Die Vierte Schwägerin Shan staunte insgeheim und dachte bei sich: So sollte Bao'er doch noch zu retten sein. Aber die Angst ließ sie nicht los, und sie konnte sich nicht beherrschen zu fragen; stockend sagte sie:

»Herr Doktor — was für eine Krankheit hat mein Bao'er?«

»Sein mittlerer Wärmeherd ist blockiert.«

»Ist es schlimm? Er …«

»Erst einmal zwei Dosen einnehmen.«

»Er bekommt keine Luft mehr, die Nasenflügel flattern schon.«

»Das ist Feuer, das Metall unterdrückt …«

Meister He sprach den Satz nur halb zu Ende und schloss dann die Augen. Die Vierte Schwägerin Shan wagte nicht weiter zu fragen. Ein etwa dreißigjähriger Mann, der Meister He gegenübersaß, hatte unterdessen ein Rezept fertig geschrieben und deutete auf einige Zeichen in der Ecke des Blatts:

»Die erste Zutat, die ›Wunderpille zum Schutz des Säuglings‹, gibt es nur im altehrwürdigen Laden Jishi der Familie Jia!«

Die Vierte Schwägerin Shan nahm das Rezept entgegen, und während sie ging, überlegte sie. Obwohl sie eine schlichte Frau war, wusste sie doch, dass das Haus der Hes, der Laden Jishi und ihr eigenes Heim ein Dreieck bildeten; es wäre am günstigsten, erst die Arznei zu kaufen und dann nach Hause zu gehen. Also lief sie geradewegs zum Laden Jishi. Auch der Ladengehilfe betrachtete mit hochgebogenen langen Fingernägeln bedächtig das Rezept und packte bedächtig die Arznei zusammen. Die Vierte Schwägerin Shan wartete mit Bao'er im Arm; da hob Bao'er plötzlich sein Händchen und zerrte mit aller Kraft an einer losen Strähne ihres Haares — etwas, das er noch nie getan hatte. Die Vierte Schwägerin Shan erstarrte vor Angst.

Die Sonne war längst aufgegangen. Die Vierte Schwägerin Shan trug das Kind im Arm und das Arzneipäckchen bei sich; je weiter sie ging, desto schwerer schien ihr alles zu werden. Das Kind wand sich unaufhörlich, und der Weg kam ihr immer länger vor. Schließlich konnte sie nicht anders und setzte sich auf die Schwelle eines vornehmen Hauses am Wegesrand, um ein wenig auszuruhen. Ihre Kleider begannen kühl an der Haut zu kleben, und da erst merkte sie, dass sie am ganzen Leib in Schweiß gebadet war; Bao'er jedoch schien eingeschlafen zu sein. Als sie sich wieder erhob und langsam weiterging, konnte sie sich dennoch kaum aufrecht halten, da hörte sie plötzlich jemanden sagen:

»Vierte Schwägerin Shan, ich trage dir den Kleinen!« Es klang wie die Stimme des Blauhäutigen Ah Wu.

Sie blickte auf — und es war tatsächlich der Blauhäutige Ah Wu, der ihr mit verschlafenen Augen folgte.

Die Vierte Schwägerin Shan hätte sich zu diesem Zeitpunkt zwar gewünscht, ein Himmelskrieger möge ihr beistehen, doch Ah Wu wollte sie nicht. Aber Ah Wu hatte etwas Ritterliches an sich und bestand unbedingt auf seiner Hilfe, und so gab sie nach kurzem Sträuben nach. Er streckte seinen Arm aus, schob ihn zwischen der Brust der Vierten Schwägerin Shan und dem Kind hindurch und nahm ihr das Kind ab. Die Vierte Schwägerin Shan spürte sogleich eine heiße Spur auf ihrer Brust, und im Nu breitete sich die Hitze bis ins Gesicht und hinter die Ohren aus.

Die beiden gingen in einem Abstand von gut zweieinhalb Fuß nebeneinander her. Ah Wu redete allerlei, aber die Vierte Schwägerin Shan antwortete größtenteils nicht. Bald darauf gab Ah Wu das Kind zurück, weil die Stunde herangekommen sei, zu der er gestern mit Freunden zum Essen verabredet war; die Vierte Schwägerin Shan nahm das Kind entgegen. Zum Glück war es nicht mehr weit bis nach Hause, und sie sah schon von weitem die Alte Wang, die Neunte, am Straßenrand gegenüber sitzen und ihr zurufen:

»Vierte Schwägerin Shan, was ist mit dem Kind? — Warst du beim Doktor?«

»Ja, ich war beim Doktor. — Alte Wang, du bist schon bei Jahren und hast viel gesehen; wärst du so gut, mit deinem kundigen Auge einen Blick darauf zu werfen, ob …«

»Hm …«

»Was meinst du …?«

»Hm …« Die Alte Wang musterte das Kind eine Weile, nickte zweimal und schüttelte zweimal den Kopf.

Als Bao'er die Arznei eingenommen hatte, war es schon Nachmittag. Die Vierte Schwägerin Shan beobachtete ihn aufmerksam — er schien sich ein wenig beruhigt zu haben. Doch am späteren Nachmittag schlug er plötzlich die Augen auf, rief »Mama!« und schloss die Augen wieder, als wäre er eingeschlafen. Er schlief eine Weile; dann traten auf seiner Stirn und der Nasenspitze Schweißperlen hervor. Die Vierte Schwägerin Shan berührte sie sacht — sie klebten wie Leim an den Fingern. Hastig griff sie nach seiner Brust und konnte ein Schluchzen nicht mehr unterdrücken.

Bao'ers Atem wurde ruhiger und ruhiger, bis er erlosch; die Stimme der Vierten Schwägerin Shan stieg vom Schluchzen zum lauten Wehklagen. Da sammelten sich Grüppchen von Menschen: drinnen die Alte Wang, die Neunte, der Blauhäutige Ah Wu und ihresgleichen; draußen der Wirt der Xianheng-Schenke und der Rotnasige Laogong mit seinesgleichen. Die Alte Wang übernahm das Kommando und ließ eine Schnur Papiergeld verbrennen. Dann setzte sie zwei Holzbänke und fünf Kleidungsstücke als Pfand und borgte für die Vierte Schwägerin Shan zwei Silberdollar, um den Helfern eine Mahlzeit zuzubereiten.

Die erste Frage war der Sarg. Die Vierte Schwägerin Shan besaß noch ein Paar silberne Ohrringe und eine vergoldete Silbernadel; beides übergab sie dem Wirt der Xianheng-Schenke und bat ihn, als Bürge aufzutreten, um einen Sarg halb bar und halb auf Kredit zu kaufen. Der Blauhäutige Ah Wu streckte ebenfalls die Hand aus und bot sich eifrig an; die Alte Wang ließ es jedoch nicht zu und wies ihm lediglich den Dienst zu, am nächsten Tag den Sarg zu tragen. Ah Wu fluchte »altes Vieh«, schob die Lippen vor und stand misslaunig herum. Der Wirt ging also selbst; abends kam er zurück und berichtete, der Sarg müsse eigens angefertigt werden und werde erst in der zweiten Nachthälfte fertig.

Als der Wirt zurückkam, hatten die Helfer längst gegessen; da in Luzhen noch ein Stück alter Sitte fortlebte, gingen sie vor der ersten Nachtwache alle nach Hause schlafen. Nur Ah Wu lehnte noch an der Theke der Xianheng-Schenke und trank Wein, und Laogong brummte sein Lied.

Zu dieser Stunde saß die Vierte Schwägerin Shan weinend auf der Bettkante; Bao'er lag auf dem Bett, und das Spinnrad stand still auf dem Boden. Lange Zeit flossen ihre Tränen, bis sie erschöpft waren. Sie riss die Augen weit auf, sah sich nach allen Seiten um und fand alles seltsam: Nichts von dem, was geschehen war, hätte geschehen dürfen. Sie rechnete bei sich: Das war sicher nur ein Traum gewesen, all das nichts als ein Traum. Morgen würde sie aufwachen und friedlich in ihrem Bett liegen, Bao'er neben ihr, auch er friedlich schlafend. Und er würde auch aufwachen, »Mama!« rufen und wie ein junger Drache davonspringen und spielen.

Laogongs Gesang war längst verstummt, und auch in der Xianheng-Schenke war das Licht erloschen. Die Vierte Schwägerin Shan starrte mit weit offenen Augen und weigerte sich zu glauben, was geschehen war. — Dann krähte der Hahn; der Osten wurde allmählich blass, und durch die Fensterritzen drang silberweißes Morgenlicht.

Das silberweiße Morgenrot wurde allmählich rosig, und das Sonnenlicht fiel auf den Dachfirst. Die Vierte Schwägerin Shan starrte mit offenen Augen und saß wie betäubt; erst als ein Klopfen an der Tür ertönte, fuhr sie zusammen und lief hinaus, um zu öffnen. Draußen stand ein Fremder mit einem Gegenstand auf dem Rücken; dahinter die Alte Wang.

Ach — sie hatten den Sarg gebracht.

Am Nachmittag erst konnte der Sargdeckel geschlossen werden: Denn die Vierte Schwägerin Shan weinte eine Runde, schaute eine Runde und wollte sich schlechterdings nicht damit abfinden, dass der Deckel geschlossen wurde; glücklicherweise verlor die Alte Wang die Geduld, stürmte wütend herbei, zerrte sie beiseite, und mit vereinten Kräften wurde der Deckel endlich aufgesetzt.

Doch die Vierte Schwägerin Shan hatte ihrem Bao'er wahrhaftig alles getan, was in ihrer Macht stand, und nichts war versäumt. Gestern hatte sie eine Schnur Papiergeld verbrannt, heute Morgen neunundvierzig Rollen des »Großen Mitleids-Dharani«; beim Einsargen zog sie ihm die allerneusten Kleider an, und sein liebstes Spielzeug — eine Tonfigur, zwei kleine Holzschälchen und zwei Glasfläschchen — legte sie ihm neben das Kopfkissen. Hinterher rechnete die Alte Wang an den Fingern nach und nach, konnte aber auch nicht das Geringste finden, was noch fehlte.

Den ganzen Tag über ließ sich der Blauhäutige Ah Wu nicht blicken. Der Wirt der Xianheng-Schenke besorgte deshalb für die Vierte Schwägerin Shan zwei Träger, jeder für zweihundertzehn große Kupfermünzen, die den Sarg zum Armenfriedhof trugen. Die Alte Wang half ihr noch Reis kochen; jeder, der mit Hand oder Wort geholfen hatte, bekam sein Essen. Die Sonne nahm allmählich die Farbe des Untergangs an; die Gesättigten zeigten unmerklich ebenfalls eine Stimmung des Aufbruchs — und so gingen sie schließlich alle nach Hause.

Die Vierte Schwägerin Shan fühlte sich schwindlig; sie ruhte sich ein Weilchen aus und kam ein wenig zur Ruhe. Doch sogleich befiel sie ein Gefühl der Fremdheit: Etwas war geschehen, das in ihrem ganzen Leben nie hätte geschehen dürfen, das es gar nicht geben konnte — und doch war es geschehen. Je mehr sie darüber nachdachte, desto unbegreiflicher wurde es, und dann empfand sie noch etwas anderes, das seltsam war — das Haus war auf einmal viel zu still.

Sie stand auf und zündete die Lampe an; das Haus schien nur noch stiller. Benommen ging sie hin und schloss die Tür, setzte sich wieder auf die Bettkante; das Spinnrad stand still auf dem Boden. Sie versuchte sich zu sammeln, blickte nach allen Seiten und fühlte sich noch unbehaglicher: Das Haus war nicht nur zu still, sondern auch zu groß, und die Dinge darin zu leer. Das zu große Haus umschloss sie von allen Seiten, die zu leeren Dinge drückten von allen Seiten auf sie, so dass sie kaum atmen konnte.

Nun wusste sie, dass ihr Bao'er wirklich gestorben war. Sie wollte dieses Haus nicht mehr sehen, blies die Lampe aus und legte sich hin. Weinend dachte sie zurück: wie sie am Spinnrad gesessen und Bao'er neben ihr Fenchelkerne gegessen hatte; wie er mit seinen kleinen schwarzen Augen einen Augenblick lang nachgedacht und dann gesagt hatte: »Mama! Papa hat Wantan verkauft — wenn ich groß bin, verkaufe ich auch Wantan, ganz viel Geld verdiene ich — und gebe dir alles.« Damals, ja damals hatte selbst das gesponnene Garn, Zoll für Zoll, Sinn und Leben gehabt. Aber jetzt? Was jetzt sein sollte, davon hatte die Vierte Schwägerin Shan keine Vorstellung. — Ich habe es ja schon gesagt: Sie war eine schlichte Frau. Was hätte sie auch denken können? Sie empfand nur, dass das Haus zu still war, zu groß und zu leer.

Doch obwohl die Vierte Schwägerin Shan schlicht war, wusste sie doch, dass die Toten nicht wiederkehren, und dass sie ihren Bao'er wahrhaftig nie mehr sehen würde. Sie seufzte und murmelte vor sich hin: »Bao'er, du solltest doch noch hier sein; erscheine mir wenigstens im Traum.« Dann schloss sie die Augen und wollte rasch einschlafen, um Bao'er wiederzusehen; doch ihr mühsames Atmen hallte durch die Stille, die Weite und die Leere, und sie hörte es nur allzu deutlich.

Endlich glitt die Vierte Schwägerin Shan in einen dämmrigen Schlummer, und es wurde ganz still im Haus. Der Rotnasige Laogong hatte sein Liedchen längst zu Ende gesungen; torkelnd kam er aus der Xianheng-Schenke und hob seine Stimme zu einem schrillen Gesang:

»Ach mein Herzblatt! — Du Ärmste — so einsam und allein …«

Der Blauhäutige Ah Wu packte Laogong an der Schulter, und die beiden wankten lachend und sich aneinander drängend davon.

Die Vierte Schwägerin Shan schlief längst; die Laogongs waren gegangen, die Xianheng hatte ihre Türen geschlossen. Luzhen lag nun ganz in Stille. Nur die dunkle Nacht mühte sich ab, morgen zu werden, und rannte doch immerfort durch diese Stille hin; und einige Hunde, in der Finsternis verborgen, heulten dumpf vor sich hin.


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