Crosscultural Comparison of Literary Works

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Intertextualität bezeichnet allgemein das Phänomen, dass kein Text ohne seine Bezüge zur Gesamtheit der Kultur und ihrer anderen Texte denkbar ist. Im Seminar beschäftigen sich die Teilnehmer(innen) spezieller mit konkreten und bewussten Bezügen zwischen Texten, indem sie Texte vergleichen. Sie beschreiben und analysieren Bezüge eines Literaturwerks zu einem (oder mehreren) anderen (auch aus anderen Zeiten und Kulturen). Die Teilnehmer(innen) können selbst völlig frei Werke auswählen und diese mit anderen vergleichen. Außer reinen Literaturwerken können Studierende auch Genregrenzen überspringen und Verfilmungen oder andere Realisierungen (z.B. Computerspiele) von Literaturwerken vergleichen.

Dabei analysieren sie z.B. unabhängig entstandene Ähnlichkeiten zwischen Literaturwerken verschiedener Kulturen wie auch vergleichen Werke, die scheinbar keine Gemeinsamkeiten haben. Aus diesen Vergleichen ziehen sie Rückschlüsse und gewinnen Erkenntnisse über allgemeinmenschliche Denkweisen und Sinnsuche, kulturelle Prägungen, Konzepte sozialer Organisation, Ethik und Wertesystem, Glauben und Lebensgestaltung. Der Leseaufwand für dieses Seminar ist sehr hoch, die Abschlussprüfung ist eine Hausarbeit.