Martin Woesler

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Martin Woesler (* 29. September 1969 in Münster) ist ein deutscher Sinologe, Übersetzer und Kulturwissenschaftler. Er ist Distinguished Professor (特聘教授) und Doktorvater (博导) an der Hunan Normal University (湖南师范大学) in Changsha, China, wo er das International Chinese Studies Centre und das EU Jean Monnet Research Centre of Excellence leitet. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg, Präsident der World Association for Chinese Studies und Präsident der Deutschen China-Gesellschaft. Woesler ist Übersetzer aus dem Chinesischen — unter anderem Mit-Übersetzer der ersten vollständigen deutschen Übersetzung des Romans Der Traum der Roten Kammer — und gibt mit Zhang Renli ein bidirektionales Chinesisch-Wörterbuch heraus.

Werdegang

Woesler studierte Sinologie an der Ruhr-Universität Bochum und an der Peking-Universität (1990–1992) sowie Germanistik, Vergleichende Literaturwissenschaft und Ostasiatische Politik in Bochum. Er promovierte 1998 an der Ruhr-Universität Bochum mit der Arbeit Geschichte des chinesischen Essays in Moderne und Gegenwart (3 Bände, Peter Lang). Als Postdoktorand war er 1998/99 und 2010/11 als Gastwissenschaftler (Research Associate) am Department of East Asian Languages and Civilizations der Harvard University tätig.

Woeslers akademische Karriere umfasst Professuren in mehreren Ländern:[1]

  • 10.2007–9.2014: Professor und Leiter der Abteilung Chinesisch an der Hochschule für Angewandte Sprachen (SDI München)
  • 8.2011–7.2013: Associate Professor und Leiter des Studiengang-Nebenfachs Chinese Studies an der Utah Valley University (USA)
  • 10.2014–9.2015: Lehrstuhlinhaber Sinologie und Kulturvergleich am International Humanities PhD Programme der Università degli Studi Roma Tre (Italien)
  • 9.2014–8.2018: „Overseas Dean" (海外院长) an der Südwest-Jiaotong-Universität, Chengdu
  • 10.2015–9.2020: Professor für Literatur und Kommunikation in China an der Universität Witten/Herdecke (seit 10.2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter ebendort)
  • 9.2015-8.2018 Gastprofessur (客座教授) an der Beijing Normal University
  • 9.2015-8.2018 Professur (讲座教授) an der Nanjing Normal University (Lehre begann 9/2014; 8/2015-8/2016 parallel Gastwissenschaftler an der Nanjing University)
  • 2019–2020: Senior Fellow des DFG-Forscherkollegs „Medienkulturen der Computersimulation" an der Leuphana Universität Lüneburg[2]
  • 5.2023-9.2024: Assistant Professor, Adam Mickiewicz University Poznan, Poland

Seit 2019 ist Woesler Distinguished Professor (特聘教授) und Xiaoxiang-Gelehrter (潇湘学者) an der Hunan Normal University, wo er auch als Doktorvater (博导) und Direktor des International Chinese Studies Centre fungiert.[3] Seit 2020 hat er dort einen Jean Monnet-Lehrstuhl der EU-Kommission inne[4][5], und seit Oktober 2023 leitet er das Jean Monnet Centre of Excellence „EU-Studies Centre: Digitalization in Europe and China" (Erasmus+ Grant 101126782, 2023–2026).[6] In Europa ist er zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Witten/Herdecke und an der Mediadesign Hochschule Berlin.

Tätigkeiten und Ehrungen

Am 1. Juni 2017 wurde Woesler zum Präsidenten der Deutschen China-Gesellschaft gewählt.[7] Seit 2016 ist er Präsident der World Association for Chinese Studies (WACS), die er von Macao (2016) über Bochum (2017) zu einer Organisation mit jährlich über 100 internationalen Teilnehmern ausgebaut hat.[8]

Im November 2019 wurde Woesler in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste, Salzburg, gewählt.[9]

Auszeichnungen:

  • 2020: Chinesischer Staatspreis (中国政府友谊奖)[10]
  • 2023: „Freund der chinesischen Literatur" (中国文学之友), verliehen vom Chinesischen Schriftstellerverband
  • 2024: „Hervorragender ausländischer Übersetzer" (翻译中国外籍翻译家), verliehen vom Chinesischen Übersetzerverband

Woesler organisiert jährlich internationale chinawissenschaftliche Konferenzen im Rahmen der WACS, darunter:

  • 2024: 8. WACS in Poznań und Prag (110+ Teilnehmer aus 15 Ländern, 52 Panels)
  • 2025: 9. WACS in Berlin und Kopenhagen (mit Mediadesign Hochschule Berlin)
  • 2026: 10. WACS an der University of Hong Kong (geplant, 12.–14. August)

Er ist Herausgeber mehrerer Fachzeitschriften, darunter der chinesischsprachigen Sinology (汉学), der englischsprachigen European Journal of Sinology, European Journal of Chinese Studies und des deutschsprachigen Mitteilungsblattes der Deutschen China-Gesellschaft. Er gibt auch die Buchreihen Sinica, Scripta Sinica und Bibliotheca Sinica (Lit Verlag) heraus.

Sinologe und Übersetzer aus dem Chinesischen

Woesler übersetzte unter anderem Werke von Cáo Xuěqín 曹雪芹, Lǔ Xùn 鲁迅, Zhōu Zuòrén 周作人, Xǔ Dìshān 许地山, Yù Dáfū 郁达夫, Zhū Zìqīng 朱自清, Bīng Xīn 冰心, Bā Jīn 巴金, Qián Zhōngshū 钱锺书, Wáng Měng 王蒙, Zhāng Jié 张洁, Liú Zàifù 刘再复, Jiǎ Píngwā 贾平凹, Hán Hán 韩寒,[11] Zhāng Wěi 张炜, Hán Shàogōng 韩少功, Shèng Kěyǐ 盛可以, Yú Qiūyǔ 余秋雨 und Xú Zéchén 徐则臣. Viele der von ihm übersetzten Texte wurden damit erstmals in einer westlichen Sprache zugänglich. Mit Rainer Schwarz übersetzte er den Qing-zeitlichen chinesischen Roman Der Traum der Roten Kammer oder Die Geschichte vom Stein erstmals vollständig ins Deutsche.

2026 schloss Woesler die erste vollständige trilinguale Übersetzung (Englisch, Deutsch, Französisch) des Gesamtwerks von Lu Xun ab — 1.518 Sektionen, verfügbar auf der China Studies Collaboration Wiki.[12]

Woesler dokumentierte eine Kritikkampagne gegen den liberalen chinesischen Kulturminister Wáng Měng und wies nach, dass sie nur vorgeblich literarisch, tatsächlich aber politisch motiviert war (Politische Literatur in China 1991–1992, Brockmeyer, 1994). Er stellte Wang Mengs essayistisches Werk erstmals in voller Breite der deutschen Öffentlichkeit vor.[13] Er rückte die bis dahin vernachlässigte Gattung des chinesischen Essays als modernes Ausdrucksmittel für den aufkommenden Individualismus in China in das Blickfeld der europäischen und amerikanischen Sinologie. Er machte auf das essayistische Werk des in China aufgrund seiner Unabhängigkeit und Japan-Freundlichkeit verfemten Zhōu Zuòrén aufmerksam. Dies führte in der amerikanischen Sinologie zu einer Neubewertung Zhous.

Zusammen mit chinesischen Wissenschaftlern dokumentierte er in seinen Büchern (China's Digital Dream, 2002 u. a.),[14] dass das Internet in China eine größere liberalisierende Wirkung hat als in liberaleren Ländern.[15]

In der Übersetzungstheorie fordert Woesler eine integrative Theorie und sieht das Chinesische aufgrund der kulturellen Distanz als besondere Herausforderung.[16]

Zu seinen neueren Forschungsprojekten gehört die chinawissenschaftliche Fachaufsicht über ein BMBF-gefördertes Verbundforschungsprojekt zum Sozialkredit-System.[17][18]

2026 veröffentlichte er Rethinking Higher Education in the Digital Age: AI, Sustainability, and Digital Innovation in China and Europe (ISBN 978-3-86515-439-2), das zentrale Forschungsergebnis des Jean Monnet Centre of Excellence.

Vergleichender Kulturwissenschaftler

Im Bereich des Kulturvergleichs hat Woesler durch kontrastive Beispiele aus der deutschen und der chinesischen Kultur einen Beitrag zur Weiterentwicklung bestehender Modelle geleistet. Dabei hat er die Theorie des Kulturschocks um die Bezeichnung Eigen-Kulturschock erweitert, der den Schockzustand bezeichnet, den der Kulturgänger nach der Rückkehr aus der Fremdkultur in die eigene Kultur erleiden kann.[19][20] Er hat 2006 das Modell der Kulturlandkarten (culturemaps) entwickelt, bei dem alle kulturellen Phänomene in einem Koordinatensystem verortet und mit Phänomenen anderer Kulturen in Relation gesetzt werden können.

Im Bereich der Wirtschaftswissenschaften untersuchte Woesler anhand von Feldstudien, warum China seit den 1980er-Jahren zur Fabrik der Welt wurde. Als Charakteristika der chinesischen Produktions- und Managementkultur identifizierte er: informelle Netzwerke, breit abgestimmte Entscheidungsfindung, Experimentierfreude, Flexibilität, Adaptionsfähigkeit und extremer Wettbewerb.[21]

Schriften (Auswahl)

Übersetzungen aus dem Chinesischen

  • Rainer Schwarz, Martin Woesler (Übers.): Cao Xueqin, Gao E: Der Traum der Roten Kammer oder Die Geschichte vom Stein. Europäischer Universitätsverlag / Fremdsprachen-Literaturverlag Peking, 3. Aufl. 2014, ISBN 978-3-89966-500-0, XXV + 2176 S.
  • Lu Xun: Gesamtausgabe, 2026
  • Licia D. Kim, Martin Woesler (Übers.): Wang Meng: China – Deciphered. I Want to Talk with You about Politics. Academic Press of the USA, 2017, ISBN 978-1-68202-888-9
  • Ausgewählte chinesische Essays des 20. Jahrhunderts in Übersetzung [Chinesisch-Deutsch]. Europäischer Universitätsverlag, 2. Aufl. 2003, ISBN 978-3-932329-05-0
  • Mian Mian: Panda Sex: Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, ISBN 978-3-462-04147-7
  • Han Shaogong: Der verblassende Mond über dem verlassenen Innenhof. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-217-6
  • Han Shaoging: Der zornige Blick von Buddhas Wächter. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-216-9
  • Sheng Keyi: Die Qualle. Bochum 2015, ISBN 978-3-86515-213-8
  • Zhang Wei: Fuchs und Wein. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-201-5; Baummoos pflücken. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-203-9; Auf ins Maisfeld. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-204-6; Meerwind. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-205-3; Herbstzorn. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-206-0; Rette bitte den Künstler. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-207-7; Weintrauben im Herbstregen. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-220-6; Das Ende der Taube. Bochum 2018, ISBN 978-3-86515-221-3
  • Xue Mo: Tochter der Wüste, 2026

Monographien

  • Geschichte des chinesischen Essays in Moderne und Gegenwart [3 Bände, 900 S.]. MultiLingua/Europäischer Universitätsverlag, 2. Aufl. 2003, ISBN 978-3-932329-04-3
  • "Der Essay ist die Sehnsucht nach Freiheit" – Wang Meng als Essayist 1948–1992. Peter Lang, Frankfurt/M. 1998, ISBN 978-3-631-32898-9
  • A New Model of Cross-Cultural Communication. Europäischer Universitätsverlag, 2. Aufl. 2009, ISBN 978-3-89966-341-9
  • Vorbereitung der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Europäischer Universitätsverlag, 2024, ISBN 978-3-86515-510-8, 1858 S.
  • Early Western Reception of the Red Chamber Dreams, ISBN 9783915863, Lit Verlag 2024 (Hardcover, Bibliotheca Sinica 2)
  • Rethinking Higher Education in the Digital Age: AI, Sustainability, and Digital Innovation in China and Europe. European University Press, 2026, ISBN 978-3-86515-439-2 (mit 2 Gastbeiträgen von Lü Fang und Ole Döring)
  • Chinesische Kultliteratur 2008/2009 - Autoren, Werke, Trends, München 2009, 127 S., Reihe Sinica Bd. 25
  • Chinesische Gegenwartsliteratur - Autoren, Werke, Trends - Eine Momentaufnahme 2007/2008, München 2008, 267 S., Reihe Sinica Bd. 23
  • Zeitlose chinesische Lyrik von den Anfängen bis zur "China-Avantgarde" , Bochum 4. Aufl. 2007, 72 S., Reihe Scripta Sinica Bd. 8
  • Konfuzianismus als Hauptströmung der chinesischen Geistesgeschichte, Bochum 2010, 313 S., Hard- und Softcover-Ausgabe
  • Die chinesische Produktionskultur - Originalität, Wandel und Kompatibilität zur modernen internationalen Produktionskultur, Munich 2011, 150 S. ISBN 9783899663853, Series Sinica vol. 26
  • Moderne Kunst in Peking in Zeiten der Urbanisierung, Bochum 2006, ISBN 9783899662214
  • “New Music” in Peking: Indie und Improvisationsmusik in der Post-Rock Subkultur / Gegensätzliche Utopien in Peking: Im Bauboom begrabene nostalgische Rückblicke eines 1989ers, Bochum 2006, ISBN 978-3-89966-211-5, Reihe Lehrmaterial chinesisch-deutsch
  • Politische Literatur 1991-92 – Wang Mengs Groteske „Zäher Breie“ , Bochum: Brockemeyer University Press, 1994, ISBN 9783819601699.
  • Harvard Lecture on the 20th Century Chinese Essay, Bochum: European University Press 2003, 3rd ed. 2006:71 pp.,ISBN 978389966098
  • Yale Lecture on the 20th Century Chinese Essay, Bochum: European University Press 2nd ed. 2005: 58 pp., ISBN 9783899661026
  • Meine Essays sind meine “Sehnsucht nach Freiheit” – der ehemalige Kulturminister Wang Meng als Essayist 1948-1992, Peter Lang 1995

(Mit-)Herausgeberschaften

  • Martin Woesler (Hrsg.): Recht und Gerechtigkeit in China, ISBN 978-3-89966-280-1
  • Martin Woesler (Hrsg.): Ethik der Informationsgesellschaft. Privatheit und Datenschutz, Nachhaltigkeit, Human-, Sozial- und Naturverträglichkeit, Interessen- und Wertekonflikte, Urheber- und Menschenrechte Beitr. v. Peter Brödner, Ralf Isenmann, Michael Nagenborg, Raymund Werle, Martin Woesler. Bochum: Europäischer Univ.-Verl. 2019, ISBN 978-3-86515-263-3, 5. Auflage 2019, Reihe Denk-Schriften Bd. 2
  • Riccardo Moratto, Martin Woesler (Hrsg.): Diverse Voices in Chinese Translation and Interpreting. Springer, Singapore 2021
  • Woesler, Martin and Sass, Hans-Martin (Hrsg.): Medizin und Ethik in Zeiten von Corona Münster: LIT 2020, 216 S., ISBN 978-3-643-14768-4; abweichende englischsprachige Anthologie: Medicine and Ethics in Times of Corona. Münster: LIT 2020, 448 S., ISBN 978-3-643-91320-3

Buch-Kapitel

  • "The Red Chamber Dreams as an Intra- and Interculturally Integrative Masterpiece of World Literature with Unique Characteristics. Proposing the Red Chamber Dreams to the World Documentary Heritage List". Riccardo Moratto, Kanglong Liu, Di-kai Chao (Hrsg.): Dream of the Red Chamber. Literary and Translation Perspectives. Routledge, 2022
  • "Modern Interpreting with Digital and Technical Aids: Challenges for Interpreting in the Twenty-First Century". Riccardo Moratto (Hrsg.): Diverse Voices in Chinese Translation and Interpreting. Theory and Practice. Singapore: Springer 2021, 191-218

Ausgewählte Aufsätze

  • „Han Han Roughs Up the Literary Scene", in: David Wang (Hrsg.): A New Literary History of Modern China, Harvard University Press, 2017, S. 879–883
  • „Das Internet und die Menschenrechte in China", in: Brunkhorst/Kettner (Hrsg.): Globalisierung und Demokratie, Suhrkamp, 2000, S. 310–329
  • „Die Rolle des Internets für soziokulturelle und politische Veränderungen in China", in: Heiner Roetz (Hrsg.): Kritik im alten und modernen China, Harrassowitz, 2006, S. 283–300
  • „Digitalisierung und Kybernetik in China: Das Sozialkredit-System", in: Klenk et al. (Hrsg.): Handbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung, Springer, 2022

Chinesischsprachige Aufsätze in Impact-indizierten Journals

  • 一“石”激起千層浪——从《紅樓夢》傳播看西方早期以工具化与邊緣化為核心的中國文學接受 [The Waves of the ‚Stone’ – Early Reception of Chinese Literature in the West, with the core of Instrumentalization and Exotization of the disseminated Red Chamber Dreams],《曹雪芹研究》Studies of Caoxueqin, 2016年01期 ,第118-127頁[北京师范大学] (Chinese, first author), 2016 期刊影響因子CSSCI複合0.379綜合0.356
  • “紀念曹雪芹誕辰300週年:歐洲第三屆《紅樓夢》國際學術研討會”綜述 [Celebrating the 300th Anniversary of Cao Xueqin: The 3rd international conference on the Red Chamber Dreams],《曹雪芹研究》Studies of Caoxueqin, 2016 (1): 163-175 (2nd author) [Peking Normal University] , CSSCI: 複合0.379綜合0.356
  • 被遺漏的“猶抱琵琶半遮面”——閔福德和他對《紅樓夢》後四十回的翻譯,集中討論刺激性聯想的場景;《紅樓夢學刊》 ISSN 1001-7917;6(2011 )274-289;吳漠汀(Martin Woesler)CSSCI期刊影響因子復合0.436綜合0.324. Elaborated version in: The International Conference of Hongloumeng Medio-translatology – Proceedings, Institute of Hongloumeng Studies, Academy of Chinese Arts/Institute of Foreign Languages, Southwest Jiaotong University (2011) pp. 166-181 (Chinese, PEER REVIEWED), “Being Explicit About the Implicit – John Minford and his Translation of the last Forty Chapters of the Red Chamber Dreams with a Focus on the Sexually Arousing Scenes”, in : Journal of Sino-Western Communications, ISSN Online 1946-6188, Print 2153-0114, vol. 3 (2011.12) issue 2, US journal. (English)
  • “曹雪芹和《紅樓夢》在歐洲的影響” [The impact of Cao Xueqin and the Red Chamber Dreams in Europe];《紅樓夢學刊》 ISSN 1001-7917;5(2015)229-246;吳漠汀(Martin Woesler) CSSCI期刊影響因子復合0.436綜合0.324. [University Rome Three ] (first author)
  • 《紅樓夢》在德國 [The Red Chamber Dreams in Germany];《紅樓夢學刊》 ISSN 1001-7917;5(2006)241-252;吳漠汀(Martin Woesler)複合0.436綜合0.324
  • “歐洲學者視野中的中國文學史” [Histories of Chinese Literature from the perspective of European Scholars];《長江學術》ISSN 1673-9221;(2013)3:13-17;吳漠汀(Martin Woesler) CSSCI期刊影響因子1.25. 第一作者; 第一次發表於:《武大∙哈佛“ 現當代中國文學史書寫的反思與重構” 國際高端學術論壇文集》2013,ISBN: 9787516149911,中國社會科學出版社,第400‐404 頁(第一作者)
  • 中、德學者紅學對話實錄——以《紅樓夢》翻譯為題 [Transcript of a dialogue between a Chinese and a German Redologist – About the translations of the Red Chamber Dreams];《中國礦業大學學報(社會科學版)》ISSN 1009-105X;(2015)3:89-93;高淮生, 胡文彬,吳漠汀(Martin Woesler)CSSCI期刊影響因子復合1.073綜合0.537
  • 中國文學經典的原動力:歷史的流變和海內外接受的差異——以域外中國文學經典觀為中心 [Dynamics of the canon of Chinese literature - Foreign, domestic and historical differences and their transition, with a focus on the foreign canon of Chinese literature];《中正漢學研究》ISSN 1996-269X;(2012)6:309-330;吳漠汀( Martin Woesler)THCI期刊影響因子

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Uni Witten/Herdecke, Informationsdienst Wissenschaft: „Uni Witten/Herdecke schafft Professur für Literatur und Kommunikation in China", 5. November 2015. Archive.org
  2. Leuphana Universität Lüneburg: „Prof. Dr. Martin Woesler". [1]
  3. Hunan Normal University, Foreign Studies College: „Prof. Dr. Martin Woesler". [2]
  4. Hunan Normal University: „Martin Woesler教授获欧盟'让•莫内讲席教授'称号". [3]
  5. EU Commission: Jean Monnet-Lehrstühle 2020. [4]
  6. Jean Monnet Centre of Excellence: [5]
  7. Uni Witten/Herdecke: „Prof. Dr. Martin Woesler wird Präsident der Deutschen China-Gesellschaft", 16. Oktober 2018. [6]
  8. World Association for Chinese Studies: [7]
  9. Uni Witten/Herdecke: „Martin Woesler zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt", 7. November 2019. [8]
  10. State Administration of Foreign Experts Affairs, China: Chinese Government Friendship Award 2020.
  11. Martin Woesler: „Han Han Roughs Up the Literary Scene", in: David Wang et al. (Hrsg.): A New Literary History of Modern China, Harvard University Press, April 2017, ISBN 978-0-674-96791-5, S. 879–883.
  12. Lu Xun Complete Works: [9]
  13. Martin Woesler: „Der Essay ist die Sehnsucht nach Freiheit": Wang Meng, ehemaliger Kulturminister Chinas, als Essayist im Zeitraum 1948 bis 1992, Peter Lang, Bern 1998.
  14. Martin Woesler: „Das Internet und die Menschenrechte in China", in: Brunkhorst/Kettner (Hrsg.): Globalisierung und Demokratie. Wirtschaft, Recht, Medien, Suhrkamp, Frankfurt/M. 2000, S. 310–329.
  15. Martin Woesler: „Die Rolle des Internets für soziokulturelle und politische Veränderungen in China", in: Heiner Roetz (Hrsg.): Kritik im alten und modernen China, Harrassowitz, Wiesbaden 2006, S. 283–300.
  16. Martin Woesler: „Preface [Appropriateness as the Least Common Denominator of Translation and Interpreting]", in: Moratto/Woesler (Hrsg.): Diverse Voices in Chinese Translation and Interpreting, Springer, Singapore 2021, S. xi–xvi.
  17. Martin Woesler: „Digitalisierung und Kybernetik in China: Das Sozialkredit-System", in: Klenk et al. (Hrsg.): Handbuch Digitalisierung in Staat und Verwaltung, Springer 2022, ISBN 978-3-658-23669-4.
  18. Woesler/Warnke: Sozialkybernetik in statu nascendi. Die Entstehungsgeschichte des chinesischen Sozialkreditsystems – Quellentexte zum chinesischen SCS, Matthes & Seitz, Berlin 2023.
  19. Martin Woesler: A New Model of Cross-Cultural Communication, Berlin 2009, S. 31.
  20. Judith Antkowiak: „Der Eigen-Kulturschock nach Martin Woesler", in: Unique 11 (2011) 55:8–9, Jena. [10]
  21. Martin Woesler: Die chinesische Produktionskultur – Genuität, Änderungen und Kompatibilität zur modernen internationalen Produktionskultur, München 2010, ISBN 978-3-89966-357-0.