Lu Xun Complete Works/zh-de/Kong Yiji

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中文 (Original) Deutsch (Übersetzung)
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|+ style="background-color: #4a7c59; color: white; padding: 5px;" | Work Information
|-
! style="background: #e8f0e8; width: 100px;" | Chinese Title
| 孔乙己
|-
! style="background: #e8f0e8;" | English Title
| Kong Yiji
|-
! style="background: #e8f0e8;" | German Title
| Kong Yiji
|-
! style="background: #e8f0e8;" | Genre
| Short Story
|-
! style="background: #e8f0e8;" | Sections
| 1
|-
! style="background: #e8f0e8;" | Status
| style="background: #ffe0e0;" | Translation pending
|-
! style="background: #e8f0e8;" | Database ID
| kong_yiji
|}
= Kong Yiji (孔乙己) =
Part of the Lu Xun's Complete Works translation project. 鲁迅 (Lǔ Xùn, 1881–1936)
== Chinese Original Text (中文原文) == Übersetzung aus dem Chinesischen ins Deutsche.
Total: 2,684 characters in 1 section(s). Andere Sprachen / Other languages: English | Français
【孔乙己】 ----
Kong Yiji
鲁镇的酒店的格局,是和别处不同的:都是当街一个曲尺形的大柜台,柜里面预备着热水,可以随时温酒。做工的人,傍午傍晚散了工,每每花四文铜钱,买一碗酒,——这是二十多年前的事,现在每碗要涨到十文,——靠柜外站着,热热的喝了休息;倘肯多花一文,便可以买一碟盐煮笋,或者茴香豆,做下酒物了,如果出到十几文,那就能买一样荤菜,但这些顾客,多是短衣帮,大抵没有这样阔绰。只有穿长衫的,才踱进店面隔壁的房子里,要酒要菜,慢慢地坐喝。 Die Schankstube in Lu-Zhen (魯鎮) war anders eingerichtet als anderswo: Zur Straße hin stand ein großer L-förmiger Tresen, hinter dem heißes Wasser bereitgehalten wurde, so dass man jederzeit den Wein wärmen konnte. Arbeiter kamen gegen Mittag oder am Abend nach Feierabend und gaben häufig vier Kupfermünzen für eine Schale Wein aus — das war vor über zwanzig Jahren; inzwischen ist der Preis auf zehn Münzen pro Schale gestiegen —, lehnten sich von außen an den Tresen und tranken ihn heiß, um sich auszuruhen. Wer eine Münze mehr auszugeben bereit war, konnte sich ein Schälchen in Salz gekochte Bambussprossen oder eine Portion Fenchelbohnen dazu kaufen; bei dreizehn oder vierzehn Münzen war sogar ein Fleischgericht drin. Aber diese Gäste gehörten zumeist zum „Kurzjacken-Volk" und leisteten sich solche Üppigkeit in der Regel nicht. Nur die Langgewandeten schlenderten in das Nebenzimmer des Schankraums, bestellten Wein und Speisen und ließen sich gemächlich zum Trinken nieder.
我从十二岁起,便在镇口的咸亨酒店里当伙计,掌柜说,样子太傻,怕侍候不了长衫主顾,就在外面做点事罢。外面的短衣主顾,虽然容易说话,但唠唠叨叨缠夹不清的也很不少。他们往往要亲眼看着黄酒从坛子里舀出,看过壶子底里有水没有,又亲看将壶子放在热水里,然后放心:在这严重监督之下,羼水也很为难。所以过了几天,掌柜又说我干不了这事。幸亏荐头的情面大,辞退不得,便改为专管温酒的一种无聊职务了。 Seit meinem zwölften Lebensjahr arbeitete ich als Gehilfe in der Xianheng-Schenke (咸亨酒店) am Ortseingang. Der Wirt sagte, ich sähe zu dumm aus und könne den feinen Langgewand-Gästen unmöglich aufwarten; also wurde ich nach draußen geschickt, wo es einfachere Arbeit gab. Obwohl die Kurzjacken-Gäste draußen leichter zu bedienen waren, gab es unter ihnen doch nicht wenige Nörgler und Quertreiber. Sie bestanden regelmäßig darauf, mit eigenen Augen zuzusehen, wie der gelbe Wein aus dem Krug geschöpft wurde, zu prüfen, ob am Boden des Kännchens noch Wasser war, und dann persönlich dabei zu sein, wenn das Kännchen ins heiße Wasser gestellt wurde — erst dann waren sie beruhigt. Unter einer so strengen Kontrolle war es äußerst schwierig, den Wein zu panschen. Nach einigen Tagen befand der Wirt, auch diese Arbeit sei mir nicht zuzutrauen. Glücklicherweise war der Vermittler ein zu einflussreicher Mann, als dass man mich hätte entlassen können, und so wurde ich auf den eintönigen Posten des Weinwärmers abkommandiert.
我从此便整天的站在柜台里,专管我的职务。虽然没有什么失职,但总觉有些单调,有些无聊。掌柜是一副凶脸孔,主顾也没有好声气,教人活泼不得;只有孔乙己到店,才可以笑几声,所以至今还记得。 Von da an stand ich den ganzen Tag hinter dem Tresen und widmete mich ausschließlich meinem Dienst. Obwohl mir kein eigentlicher Fehler unterlief, empfand ich die Arbeit doch als recht eintönig und langweilig. Der Wirt machte stets ein finsteres Gesicht, und auch die Gäste waren nicht eben freundlich gestimmt — da konnte man nicht aufblühen. Nur wenn Kong Yiji (孔乙己) in die Schenke kam, durfte man ein paar Mal lachen; deshalb erinnere ich mich noch heute an ihn.
孔乙己是站着喝酒而穿长衫的唯一的人。他身材很高大;青白脸色,皱纹间时常夹些伤痕;一部乱蓬蓬的花白的胡子。穿的虽然是长衫,可是又脏又破,似乎十多年没有补,也没有洗。他对人说话,总是满口之乎者也,教人半懂不懂的。因为他姓孔,别人便从描红纸上的“上大人孔乙己”这半懂不懂的话里,替他取下一个绰号,叫作孔乙己。孔乙己一到店,所有喝酒的人便都看着他笑,有的叫道:“孔乙己,你脸上又添上新伤疤了!”他不回答,对柜里说:“温两碗酒,要一碟茴香豆。”便排出九文大钱。他们又故意的高声嚷道:“你一定又偷了人家的东西了!”孔乙己睁大眼睛说:“你怎么这样凭空污人清白……”“什么清白?我前天亲眼见你偷了何家的书,吊着打。”孔乙己便涨红了脸,额上的青筋条条绽出,争辩道:“窃书不能算偷……窃书!……读书人的事,能算偷么?”接连便是难懂的话,什么“君子固穷”,什么“者乎”之类,引得众人都哄笑起来;店内外充满了快活的空气。 Kong Yiji war der einzige Mensch, der stehend trank und dennoch einen langen Gelehrtenrock trug. Er war von hohem Wuchs, hatte eine bleich-fahle Gesichtsfarbe, und zwischen seinen Falten waren immer wieder Narben zu sehen. Er trug einen struppigen, graumelierten Bart. Sein langer Rock, obgleich es einer war, war so schmutzig und zerschlissen, als sei er seit mehr als zehn Jahren weder geflickt noch gewaschen worden. Wenn er mit den Leuten sprach, hatte er stets den Mund voll altertümlicher Redewendungen, die man nur halb verstand. Weil er den Familiennamen Kong (孔) trug, hatten die anderen Leute ihm aus der halbbewussten Formel auf den kalligraphischen Übungsblättern — „Shang da ren Kong Yi Ji" — einen Spitznamen verpasst und nannten ihn Kong Yiji. Sobald Kong Yiji die Schenke betrat, blickten alle Trinkenden zu ihm hin und lachten. Manch einer rief: „Kong Yiji, du hast ja wieder neue Schrammen im Gesicht!" Er antwortete nicht, sondern wandte sich an den Tresen: „Zwei Schalen Wein aufwärmen und eine Portion Fenchelbohnen." Dann legte er neun Kupfermünzen, eine nach der anderen, auf den Tisch. Die anderen riefen absichtlich mit lauter Stimme: „Du hast bestimmt wieder jemandem etwas gestohlen!" Kong Yiji riss die Augen auf und sagte: „Wie könnt ihr einem Menschen derart aus heiterem Himmel seine Ehre beflecken …" — „Welche Ehre? Ich habe doch neulich mit eigenen Augen gesehen, wie du bei Familie He Bücher gestohlen hast und dafür aufgehängt und geschlagen wurdest." Da lief Kong Yijis Gesicht dunkelrot an, die Adern an seiner Stirn traten hervor, und er verteidigte sich: „Bücher entwenden ist kein Stehlen … Bücher entwenden! … Angelegenheiten eines Gelehrten — kann man das Stehlen nennen?" Dann folgten unverständliche Worte — etwas von „Ein Edler wahrt Standhaftigkeit in der Armut" und dergleichen „zhe hu"-Wendungen —, bis die ganze Gesellschaft in Gelächter ausbrach und die Schankstube drinnen wie draußen von einer fröhlichen Atmosphäre erfüllt war.
听人家背地里谈论,孔乙己原来也读过书,但终于没有进学,又不会营生;于是愈过愈穷,弄到将要讨饭了。幸而写得一笔好字,便替人家钞钞书,换一碗饭吃。可惜他又有一样坏脾气,便是好喝懒做。坐不到几天,便连人和书籍纸张笔砚,一齐失踪。如是几次,叫他钞书的人也没有了。孔乙己没有法,便免不了偶然做些偷窃的事。但他在我们店里,品行却比别人都好,就是从不拖欠;虽然间或没有现钱,暂时记在粉板上,但不出一月,定然还清,从粉板上拭去了孔乙己的名字。 Hinter vorgehaltener Hand erzählte man sich, Kong Yiji habe eigentlich einmal studiert, doch habe er es nie bis zur Prüfung geschafft, und er verstand auch nichts vom Geschäftemachen; so wurde er immer ärmer, bis er beinahe betteln musste. Zum Glück schrieb er eine schöne Hand und konnte für andere Leute Abschriften anfertigen, wofür er eine Mahlzeit bekam. Leider hatte er aber eine üble Angewohnheit: Er war dem Trinken ergeben und arbeitsscheu. Nach wenigen Tagen verschwand er mitsamt Büchern, Papier, Pinsel und Tuschstein. Nachdem das ein paar Mal vorgekommen war, wollte ihm niemand mehr Abschreibarbeit geben. Da blieb Kong Yiji nichts anderes übrig, als hin und wieder kleine Diebstähle zu begehen. Aber in unserer Schenke war sein Benehmen besser als das aller anderen — er ließ nämlich niemals anschreiben. Wenn er manchmal kein Bargeld hatte und seine Schuld vorübergehend auf der Kreide-Tafel notiert wurde, so war sie doch binnen eines Monats beglichen, und Kong Yijis Name wurde von der Tafel gewischt.
孔乙己喝过半碗酒,涨红的脸色渐渐复了原,旁人便又问道,“孔乙己,你当真认识字么?”孔乙己看着问他的人,显出不屑置辩的神气。他们便接着说道:“你怎的连半个秀才也捞不到呢?”孔乙己立刻显出颓唐不安模样,脸上笼上了一层灰色,嘴里说些话;这回可是全是之乎者也之类,一些不懂了。在这时候,众人也都哄笑起来:店内外充满了快活的空气。 Als Kong Yiji die Hälfte seiner Schale ausgetrunken hatte und die Röte langsam aus seinem Gesicht wich, fragten ihn die Leute: „Kong Yiji, kannst du wirklich Schriftzeichen lesen?" Kong Yiji schaute den Fragesteller an und setzte eine Miene auf, als sei die Frage unter seiner Würde. Da sagten sie weiter: „Wie kommt es, dass du nicht einmal den halben Weg zum Xiucai-Titel geschafft hast?" Sofort nahm Kong Yijis Gesicht einen niedergeschlagenen, bedrückten Ausdruck an, es legte sich ein grauer Schleier darüber, und er murmelte etwas — diesmal aber lauter „zhe hu zhe ye"-Wendungen als zuvor und völlig Unverständliches. Alle brachen wieder in Gelächter aus: Drinnen und draußen war die Schenke von fröhlicher Stimmung erfüllt.
在这些时候,我可以附和着笑,掌柜是决不责备的。而且掌柜见了孔乙己,也每每这样问他,引人发笑。孔乙己自己知道不能和他们谈天,便只好向孩子说话。有一回对我说道,“你读过书么?”我略略点一点头。他说,“读过书,……我便考你一考。茴香豆的茴字,怎样写的?”我想,讨饭一样的人,也配考我么?便回过脸去,不再理会。孔乙己等了许久,很恳切的说道:“不能写罢?……我教给你,记着!这些字应该记着。将来做掌柜的时候,写账要用。”我暗想我和掌柜的等级还很远呢,而且我们掌柜也从不将茴香豆上账;又好笑,又不耐烦,懒懒的答他道:“谁要你教,不是草头底下一个来回的回字么?”孔乙己显出极高兴的样子,将两个指头的长指甲敲着柜台,点头说:“对呀对呀!……回字有四样写法,你知道么?”我愈不耐烦了,努着嘴走远。孔乙己刚用指甲蘸了酒,想在柜上写字,见我毫不热心,便又叹一口气,显出极惋惜的样子。 Bei solchen Gelegenheiten konnte ich in das Gelächter einstimmen, ohne dass der Wirt es mir verwies. Ja, auch der Wirt selbst pflegte Kong Yiji so auszufragen und die anderen zum Lachen zu bringen, sooft er ihn sah. Kong Yiji wusste, dass er sich mit diesen Leuten nicht unterhalten konnte, und wandte sich notgedrungen an die Kinder. Einmal sagte er zu mir: „Hast du Bücher gelesen?" Ich nickte flüchtig. Er fragte: „Da du gelesen hast … will ich dich einmal prüfen. Das Zeichen ‚hui' in ‚Fenchelbohne' — wie schreibt man das?" Ich dachte: Soll mich so ein Bettelmann etwa prüfen? Ich wandte das Gesicht ab und kümmerte mich nicht mehr um ihn. Kong Yiji wartete lange und sagte dann in einem sehr ernsten, bittenden Ton: „Du kannst es nicht schreiben, nicht wahr? … Ich bringe es dir bei, merk es dir! Diese Zeichen muss man sich merken. Wenn du später einmal Wirt wirst, brauchst du sie für die Buchhaltung." Ich dachte bei mir, dass zwischen mir und der Stellung eines Wirts noch ein weiter Weg lag — und überdies trug unser Wirt Fenchelbohnen nie in die Rechnungsbücher ein. Halb belustigt und halb genervt antwortete ich träge: „Wer will das von dir lernen? Ist es nicht einfach das Zeichen ‚hui' mit dem Graskopfradikal über dem Zeichen ‚hui' für ‚zurückkehren'?" Kong Yiji machte eine überaus erfreute Miene, klopfte mit den langen Nägeln seiner beiden Zeigefinger auf den Tresen und nickte: „Richtig, richtig! … Das Zeichen ‚hui' hat vier verschiedene Schreibweisen, weißt du das?" Ich wurde ungeduldig und ging mit gespitzten Lippen davon. Kong Yiji hatte gerade seine Nägel in den Wein getaucht und wollte ein Zeichen auf den Tresen schreiben; als er sah, wie gleichgültig ich war, seufzte er und machte ein äußerst bedauerndes Gesicht.
有几回,邻舍孩子听得笑声,也赶热闹,围住了孔乙己,他便给他们茴香豆吃,一人一颗。孩子吃完豆,仍然不散,眼睛都望着碟子。孔乙己着了慌,伸开五指将碟子罩住,弯腰下去说道:“不多了,我已经不多了。”直起身又看一看豆,自己摇头说:“不多不多!多乎哉?不多也。”于是这一群孩子都在笑声里走散了。 Manchmal, wenn Kinder aus der Nachbarschaft das Gelächter hörten, kamen sie herbeigelaufen und scharten sich um Kong Yiji. Dann gab er ihnen Fenchelbohnen, jedem Kind eine. Wenn die Kinder die Bohnen aufgegessen hatten und nicht weggingen, sondern alle mit den Augen am Schälchen hingen, geriet Kong Yiji in Verlegenheit, spreizte alle fünf Finger über dem Schälchen, beugte sich hinunter und sagte: „Es ist nicht mehr viel da — ich habe selbst nicht mehr viel." Dann richtete er sich auf, blickte noch einmal auf die Bohnen, schüttelte den Kopf und sagte: „Wenig, wenig! Ist es denn viel? Keineswegs!" Daraufhin zerstreute sich die Kinderschar lachend.
孔乙己是这样的使人快活,可是没有他,别人也便这么过。 So bereitete Kong Yiji den Menschen Heiterkeit; doch wenn er nicht da war, kamen die anderen auch so zurecht.
有一天,大约是中秋前的两三天,掌柜正在慢慢的结账,取下粉板,忽然说:“孔乙己长久没有来了。还欠十九个钱呢!”我才也觉得他的确长久没有来了。一个喝酒的人说道,“他怎么会来?……他打折了腿了。”掌柜说:“哦!”“他总仍旧是偷。这一回,是自己发昏,竟偷到丁举人家里去了。他家的东西,偷得的么?”“后来怎么样?”“怎么样?先写服辩,后来是打,打了大半夜,再打折了腿。”“后来呢?”“后来打折了腿了。”“打折了怎样呢?”“怎样?……谁晓得?许是死了。”掌柜也不再问,仍然慢慢的算他的账。 Eines Tages — es war wohl zwei oder drei Tage vor dem Mondfest — war der Wirt gerade dabei, gemächlich die Rechnungen abzuschließen. Er nahm die Kreidetafel herunter und sagte plötzlich: „Kong Yiji ist schon lange nicht mehr hier gewesen. Er schuldet noch neunzehn Münzen!" Erst da fiel auch mir auf, dass er tatsächlich lange nicht mehr gekommen war. Ein Gast am Tresen sagte: „Wie soll er auch kommen? … Man hat ihm die Beine gebrochen." Der Wirt sagte: „Oh!" — „Er hat natürlich wieder gestohlen. Diesmal war er so unbesonnen, beim Herrn Juren (丁舉人) einzubrechen. Was man dem stiehlt!" — „Und was ist dann passiert?" — „Was passiert? Erst musste er ein Geständnis schreiben, dann wurde er geschlagen — die halbe Nacht lang geschlagen, bis man ihm beide Beine brach." — „Und dann?" — „Dann waren die Beine gebrochen." — „Und was war, als sie gebrochen waren?" — „Was? … Wer weiß? Vielleicht ist er gestorben." Der Wirt fragte nicht weiter und rechnete in Ruhe weiter.
中秋过后,秋风是一天凉比一天,看看将近初冬;我整天的靠着火,也须穿上棉袄了。一天的下半天,没有一个顾客,我正合了眼坐着。忽然间听得一个声音,“温一碗酒。”这声音虽然极低,却很耳熟。看时又全没有人。站起来向外一望,那孔乙己便在柜台下对了门槛坐着。他脸上黑而且瘦,已经不成样子;穿一件破夹袄,盘着两腿,下面垫一个蒲包,用草绳在肩上挂住;见了我,又说道,“温一碗酒。”掌柜也伸出头去,一面说:“孔乙己么?你还欠十九个钱呢!”孔乙己很颓唐的仰面答道,“这……下回还清罢。这一回是现钱,酒要好。”掌柜仍然同平常一样,笑着对他说,“孔乙己,你又偷了东西了!”但他这回却不十分分辩,单说了一句“不要取笑!”“取笑?要是不偷,怎么会打断腿?”孔乙己低声说道,“跌断,跌,跌……”他的眼色,很像恳求掌柜,不要再提。此时已经聚集了几个人,便和掌柜都笑了。我温了酒,端出去,放在门槛上。他从破衣袋里摸出四文大钱,放在我手里,见他满手是泥,原来他便用这手走来的。不一会,他喝完酒,便又在旁人的说笑声中,坐着用这手慢慢走去了。 Nach dem Mondfest wurde es von Tag zu Tag kälter, und als es beinahe Winter war, musste auch ich den ganzen Tag am Feuer sitzen und meinen Wattejacke anziehen. Eines Nachmittags war kein einziger Gast da; ich saß mit geschlossenen Augen da. Plötzlich hörte ich eine Stimme: „Eine Schale Wein wärmen." Die Stimme war zwar sehr leise, klang mir aber vertraut. Als ich hinschaute, war niemand zu sehen. Ich stand auf und blickte hinaus — da saß Kong Yiji unter dem Tresen, auf der Türschwelle. Sein Gesicht war schwarz und abgemagert, kaum wiederzuerkennen. Er trug eine zerrissene Wattejacke und saß mit untergeschlagenen Beinen da; unter sich hatte er ein Strohkissen, das mit einem Seil an seinen Schultern befestigt war. Als er mich sah, sagte er wieder: „Eine Schale Wein wärmen." Auch der Wirt streckte den Kopf heraus und sagte: „Kong Yiji? Du schuldest noch neunzehn Münzen!" Kong Yiji antwortete niedergeschlagen, den Blick nach oben gerichtet: „Das … das bezahle ich beim nächsten Mal. Diesmal ist es Bargeld, und der Wein soll gut sein." Der Wirt sagte wie gewöhnlich und lachte: „Kong Yiji, du hast wieder gestohlen!" Doch diesmal verteidigte sich Kong Yiji kaum und sagte nur: „Spottet nicht!" — „Spotten? Wenn du nicht gestohlen hättest, wie hätte man dir dann die Beine brechen sollen?" Kong Yiji sagte leise: „Gefallen, ge-ge-gefallen …" Sein Blick schien den Wirt anzuflehen, die Sache nicht weiter zu erwähnen. Inzwischen hatten sich einige Leute versammelt und lachten zusammen mit dem Wirt. Ich wärmte den Wein, trug ihn hinaus und stellte ihn auf die Türschwelle. Er holte vier Kupfermünzen aus seiner zerrissenen Jackentasche und legte sie mir in die Hand; ich sah, dass seine Hände ganz mit Lehm bedeckt waren — offenbar war er auf den Händen hergekommen. Nach einer Weile hatte er seinen Wein ausgetrunken und machte sich wieder davon — inmitten des Gelächters der anderen, auf seinen Händen langsam kriechend.
自此以后,又长久没有看见孔乙己。到了年关,掌柜取下粉板说:“孔乙己还欠十九个钱呢!”到第二年的端午,又说:“孔乙己还欠十九个钱呢!”到中秋可是没有说,再到年关也没有看见他。 Seitdem habe ich Kong Yiji lange nicht mehr gesehen. Am Jahresende nahm der Wirt die Kreidetafel herunter und sagte: „Kong Yiji schuldet noch neunzehn Münzen!" Am Drachenbootfest des folgenden Jahres sagte er wieder: „Kong Yiji schuldet noch neunzehn Münzen!" Zum Mondfest sagte er nichts mehr davon, und auch am Jahresende war Kong Yiji nicht zu sehen.
我到现在终于没有见——大约孔乙己的确死了。 Ich habe ihn bis zum heutigen Tag nicht gesehen — Kong Yiji ist vermutlich wirklich gestorben.
(一九一九年三月。) (März 1919.)
== German Translation (Deutsche Ubersetzung) ==
Translation not yet begun. See Call for Translators.
== English Translation ==
Translation not yet begun. See Call for Translators.
== Notes ==