Difference between revisions of "Hongloumeng/de/Chapter 67"

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(DE4 (Woesler 4. Aufl.): Kapitel 67 mit Navigation und Fussnoten)
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= Kapitel 67 =
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Siebenundsechzigstes Kapitel
== 見土儀顏卿思故里 / 聞秘事鳳姐訊家童 ==
 
=== Beim Anblick heimatlicher Gaben denkt Daiyu sehnsuechtig an ihre Heimat; Als sie von einem Geheimnis hoert, verhoert Xifeng den Diener ===
 
  
'''Dai-yü erblickt Lokalprodukte und gedenkt ihres Heimatortes,Hsi-fëng erfährt ein Geheimnis und verhört einen Sklavenjungen.'''
+
Mitbringsel aus dem Süden wecken Dàiyùs Heimweh — Fèngjiě erfährt von Jiǎ Liǎns Geheimnis und sinnt auf Rache
  
Als sich die dritte Schwester You das Leben genommen hatte, waren die alte Frau You, die zweite Schwester You sowie Djia Dschën und Djia Liän, wie sich von selbst versteht, unbeschreiblich traurig. Rasch ordneten sie an, man solle die Tote einsargen, aus der Stadt schaffen und begraben. Und jetzt, da die dritte Schwester You tot war, wurde Liu Hsiang-liän von einer törichten Liebe zu ihr erfaßt. Doch ein paar ernüchternde Sätze aus dem Mund eines Dauistenpriesters zerstörten den Wahn. Liu Hsiang-liän schnitt sich sein Haar ab wie ein Mönch und verschwand mit dem verrückten Dauisten ins Ungewisse. Doch davon soll einstweilen nicht mehr die Rede sein.
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==列藏本==
Nachdem Tante Hsüä erfahren hatte, Liu Hsiang-liän habe mit der dritten Schwester You ein Verlöbnis geschlossen, war sie innerlich hocherfreut und plante eben voller Begeisterung, ihm ein Haus zu kaufen und einzurichten und einen Glückstag auswählen zu lassen, an dem er die Braut heimführen konnte, um ihm so für die Großherzigkeit zu danken, daß er Hsüä Pan das Leben gerettet hatte. Plötzlich aber lärmten die Sklavenjungen des Hauses: „Die dritte Schwester You hat sich umgebracht!“
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第 六 十 七 回 饋土物顰卿念故里 訊家童Fèngjiě蓄陰謀
Das hörten auch die kleinen Sklavenmädchen und berichteten es Tante Hsüä. Ohne den Grund für die Tat zu kennen, seufzte Tante Hsüä darüber aus tiefstem Herzensgrund. Während sie sich noch in Mutmaßungen erging, kam Bau-tschai aus dem Garten herüber. „Hast du davon gehört, mein Kind?“ fragte Tante Hsüä. „Die jüngste Schwester der Frau deines Vetters Dschën, die mit Liu Hsiang-liän, dem Schwurbruder unseres Pan, verlobt war, hat sich aus irgendeinem Grund die Kehle durchgeschnitten. Und auch Liu Hsiang-liän ist irgendwohin verschwunden. Das ist wirklich eine seltsame Sache, die kein Mensch ahnen konnte.“
 
Bau-tschai hörte sich das an, ohne große Aufmerksamkeit darauf zu wenden, und erwiderte: „Nicht umsonst heißt es im Volksmund ‚Wind und Wolken sind unergründlich, Glück und Unglück wechseln fast stündlich.‘ Auch das war ihnen aus ihrer vorigen Existenz vom Schicksal bestimmt. Neulich spracht Ihr davon, daß Ihr für ihn sorgen wolltet, weil er Bruder Pan das Leben gerettet hat. Jetzt aber ist sie tot, und er ist verschwunden. Meiner Meinung nach solltet Ihr der Sache ihren Lauf lassen, ohne Euch um die beiden zu grämen.
 
Bruder Pan aber ist seit fast zwanzig Tagen aus dem Süden zurück, und die Waren, die er dort eingekauft hat, müssen wohl jetzt schon sämtlich versandt worden sein. Die Gehilfen, die er mitgenommen hatte, mußten sich monatelang abmühen. Darum solltet Ihr mit Bruder Pan darüber reden, daß er sie zum Dank dafür einlädt, damit sie nicht denken, wir wüßten nicht, was sich gehört.“
 
Während Mutter und Tochter so miteinander sprachen, kam Hsüä Pan mit Tränen in den Augen von draußen herein. Kaum daß er im Zimmer war, schlug er vor seiner Mutter die Hände zusammen und fragte: „Wißt Ihr schon, was mit Bruder Liu und der dritten Schwester You geschehen ist, Mutter?“
 
„Gerade habe ich es gehört“, antwortete Tante Hsüä. „Und ich sprach eben mit deiner Schwester über den Fall.“
 
„Habt Ihr auch davon gehört, daß Liu Hsiang-liän mit einem Dauisten fortgegangen sein soll, um Mönch zu werden?“ vergewisserte sich Hsüä Pan.
 
„Das macht die Sache um so eigenartiger“, sagte Tante Hsüä, „wie kann ein gescheiter junger Mann wie der junge Liu auf einmal so dumm sein und mit einem Dauisten auf und davon gehen?! Ich finde, du solltest nach ihm suchen, denn ihr wart doch miteinander befreundet, und er besaß weder Eltern noch Geschwister und hat ganz allein hier gelebt. Bestimmt ist er in einem der Tempel oder Klöster hier in der Nähe.“
 
„Als ob ich mir das nicht auch gesagt hätte!“ erwiderte Hsüä Pan. „Kaum daß ich die Nachricht hörte, habe ich mich mit den Knaben zusammen auf die Suche gemacht, aber nirgends war eine Spur von ihm zu entdecken. Ich habe auch die Leute gefragt, aber alle sagen, sie hätten ihn nicht gesehen.“
 
„Wenn du nach ihm gesucht hast, so ist deine Freundespflicht damit erfüllt, auch wenn du ihn nicht gefunden hast“, entschied Tante Hsüä. „Wer weiß, ob es ihm nicht zum Guten ausschlägt, daß er ein Mönch geworden ist! Du aber mußt dich jetzt um den Handel kümmern, und zum andern muß bald geregelt werden, was für deine eigene Hochzeit zu tun ist. Wir haben keine Leute im Haus, auch sagt das Sprichwort ‚Ein Gimpel braucht länger Zeit.‘ Wir müssen vermeiden, daß wir auf einmal unvorbereitet dastehen, daß dieses und jenes fehlt und daß uns die Leute dann auslachen.
 
Außerdem hat auch deine Schwester gerade gesagt, du bist nun schon mehr als einen halben Monat wieder zu Hause, so daß die Waren versandt sein müßten und es daher an der Zeit wäre, für die Gehilfen, die mit dir waren, eine Weintafel herzurichten, um ihnen für ihre Mühen zu danken. Schließlich haben sie dich ein paar tausend Li weit begleitet, haben sich mehr als vier Monate lang abgeplagt und deinetwegen genug Ängste und Beschwernisse auf sich genommen.“
 
„Ihr habt ganz recht, Mutter, und meine Schwester denkt wirklich an alles“, erwiderte Hsüä Pan darauf. „Ich dachte auch schon daran, aber da ich tagelang zu tun hatte,die Waren überallhin zu verschicken, wußte ich kaum mehr, wo mir der Kopf stand. In den letzten Tagen war ich wegen Bruder Liu in Anspruch genommen, auch wenn das ein Schlag ins Wasser war und ich mich umsonst bemühte. Darüber habe ich meine eigentlichen Aufgaben versäumt. Wenn nicht anders, legen wir uns auf morgen oder übermorgen fest und verschicken die Einladungen!“
 
„Das mußt du schon selbst entscheiden“, erklärte Tante Hsüä.
 
Hsüä Pan schien noch etwas sagen zu wollen, da kam einer der Sklavenjungen von draußen herein und meldete: „Euer Hauptgeschäftsführer, Herr Dschang, hat zwei Truhen herbringen lassen und läßt sagen, das seien Sachen, die Ihr privat gekauft habt und die nicht in den Warenlisten stehen. Er habe sie Euch schon eher bringen lassen wollen, aber sie seien unter den vielen Kisten begraben gewesen, so daß er nicht herangekommen sei. Gestern erst seien die letzten Waren versandt worden, darum habe er die Sachen nicht früher als heute bringen lassen können.“ Während er dies sagte, trugen zwei andere Sklavenjungen zwei große Truhen herein, die mit Palmfasergewebe bezogen und zusätzlich mit Brettern verschalt waren.
 
Kaum daß Hsüä Pan die Truhen erblickte, rief er aus: „O weh! Wie konnte ich nur so dumm sein! Diese Sachen habe ich extra für Euch, Mutter, und für dich, Schwester, gekauft, aber anstatt sie euch bringen zu lassen, habe ich sie vergessen, und die Gehilfen mußten sie schicken!“
 
„Du sagst es!“ bemerkte Bau-tschai. „Nur weil du sie ‚extra‘ mitgebracht hast, mußten sie fast zwanzig Tage herumstehen. Wenn du sie ‚nicht-extra‘ mitgebracht hättest, wären sie wahrscheinlich bis zum Jahresende stehengeblieben und dann erst gebracht worden. Mir scheint, du bist aber auch in allem zu liederlich.“
 
„Es muß wohl daran liegen, daß mir unterwegs vor Schreck die Seele aus dem Leib gefahren ist und noch nicht wieder zurückgefunden hat“, entschuldigte sich Hsüä Pan lächelnd.
 
Alle lachten ein Weilchen darüber, dann erhielt eines der kleinen Sklavenmädchen den Auftrag: „Geh hinaus und laß durch die Knaben bestellen, ich hätte die Sachen bekommen, die Leute könnten jetzt gehen!“
 
„Was sind das für Sachen, daß sie so verpackt und verschnürt sind?“ wollten Tante Hsüä und Bau-tschai nun wissen.
 
Also ließ Hsüä Pan zwei von den Sklavenjungen hereinkommen, und als sie die Stricke aufgeschnürt, die Verschalungen entfernt und das Schloß aufgesperrt hatten, sah man, daß in der ersten Kiste Atlas, Brokat und andere Seidenstoffe, überseeische Waren und weitere Dinge lagen, wie man sie ständig im Haushalt braucht.
 
Dann sagte Hsüä Pan lächelnd: „Die zweite Truhe ist für dich, Schwester.“ Und er öffnete diese Truhe selbst.
 
Hier erblickten Mutter und Tochter Schreibpinsel, Tusche, Papier, Tuschereibsteine, verschiedenartiges Zierpapier, Riechbeutelchen, Perlenschnüre aus Duftholz, Fächer, Fächeranhänger, Blütenpuder, Rouge und so weiter, außerdem Trinkspiele und automatische Puppen, die Hsüä Pan vom Tigerhügel<ref>Berühmte Sehenswürdigkeit nahe der Stadt Su-dschou, Provinz Djiang-su.</ref> mitgebracht hatte, kobolzschießende Knabenfigürchen, die eine Quecksilberfüllung hatten, ‚Sandlampen‘, die außen mit Figuren verziert waren, deren papierne Köpfe und Gliedmaßen zu zucken begannen, wenn man die ‚Lampe‘ bewegte und dadurch den Sand, der darin war, in Bewegung brachte, mit blauer Seide bezogene Schachteln voller Tonfigürchen, die ganze Theatertruppen bildeten, und schließlich eine Tonstatuette, die Hsüä Pan am Tigerhügel von sich hatte anfertigen lassen und die ihm auch aufs Haar glich.
 
Dieser Statuette galt Bau-tschais ganze Aufmerksamkeit, kaum daß sie sie erblickt hatte, während alles andere sie gleichgültig ließ. Sie nahm sie in die Hand und betrachtete sie aufmerksam, danach betrachtete sie ihren Bruder und konnte sich schließlich das Lachen nicht verbeißen.
 
Dann erteilte sie Ying-örl den Auftrag, zusammen mit einigen alten Sklavenfrauen alles hinüber in den Garten zu bringen, einschließlich der Truhe. Sie selbst kehrte erst dorthin zurück, nachdem sie noch ein Weilchen mit Mutter und Bruder geplaudert hatte. Inzwischen nahm Tante Hsüä Stück für Stück aus der Truhe, die sie bekommen hatte, teilte alles sorgfältig ein Portionen ein und ließ diese von Tung-hsi zur Herzoginmutter, zu Dame Wang und zu den anderen tragen. Doch davon braucht hier nicht erzählt zu werden.
 
Als Bau-tschai wieder in ihren Räumen war, ließ sie all die Mitbringsel Revue passieren. Alles, was sie nicht selber gebrauchen wollte, stellte sie portionsweise zusammen: für die eine Schreibpinsel, Tusche, Papier und Tuschereibstein, für eine andere Riechbeutelchen, Fächer und Duftholzanhänger, für eine weitere Rouge, Puder und Haaröl und für manche auch nur etwas von den Spielsachen. Einzig Dai-yü wurde anders bedacht als die übrigen und bekam auch eine doppelte Portion. Nachdem Bau-tschai mit der Einteilung fertig war, ließ sie alles durch Ying-örl und eine alte Sklavin, die ihr folgen mußte, nach den einzelnen Wohnstätten tragen.
 
Jedes der Mädchen nahm seine Geschenke entgegen, belohnte die Botinnen mit einem Trinkgeld und kündigte an, sich beim nächsten Wiedersehen persönlich zu bedanken. Nur Dai-yü wurde durch den Anblick der Mitbringsel aus ihrer Heimat schmerzlich berührt. Sie mußte daran denken, daß ihre Eltern beide tot waren, daß sie keine Geschwister hatte und daß sie nur als Gast bei Verwandten lebte. „Für mich wird nie jemand etwas mitbringen, das aus meiner Heimat stammt!“ sagte sie sich, und unversehens wurde sie wieder einmal vom Kummer überwältigt.
 
Dsï-djüan kannte sich zutiefst in allen Gefühlsregungen von Dai-yü aus, wagte es aber nicht, ihr das zu verraten, und redete ihr nur zu: „Ihr leidet an vielerlei Krankheiten, Fräulein, und müßt früh und spät Medikamente einnehmen, auch wenn es in den letzten Tagen so aussah, als ob es Euch schon ein bißchen besser ginge. Selbst wenn Euer Lebensmut ein wenig gewachsen ist, seid Ihr doch noch nicht wieder ganz gesund. Jetzt hat Euch Fräulein Bau-tschai diese Geschenke bringen lassen, ein Beweis dafür, wie hoch sie Euch schätzt. Eigentlich müßtet Ihr Euch beim Anblick dieser Sachen freuen, statt dessen seid Ihr betrübt. Habt Ihr Euch etwa geärgert, weil Fräulein Bau-tschai Euch beschenkt hat? Es wäre ihr sicher peinlich, wenn sie das erführe.
 
Zum andern sind die alte gnädige Frau und die gnädige Frau mit allen Mitteln bemüht, gute Ärzte zu finden, die Euch untersuchen und behandeln, damit Ihr wieder gesund werdet. Aber fügt Ihr Eurem Körper nicht selber Schaden zu, wenn Ihr jetzt weint und heult, kaum daß es Euch ein bißchen besser geht? Würde es nicht der alten gnädigen Frau neuen Kummer bereiten, wenn sie Euch so sähe? Zumal Eure Krankheit daher rührt, daß Ihr Euch immer traurige Gedanken macht und Eure Lebenskraft dadurch geschädigt habt. Ihr dürft Euren kostbaren Körper nicht selber geringschätzen, Fräulein!“
 
Während sie so auf Dai-yü einredete, hörte sie, wie eines der kleineren Sklavenmädchen vom Hof her meldete: „Der junge Herr ist gekommen.“
 
„Tretet ein, junger Herr!“ sagte Dsï-djüan sofort.
 
Schon trat Bau-yü ins Zimmer, und als Dai-yü ihn aufforderte, Platz zu nehmen, sah er, daß ihr ganzes Gesicht mit Tränenspuren bedeckt war. Darum fragte er: „Wer hat dich wieder einmal geärgert, Kusinchen?“
 
„Wer ärgert sich denn?“ erwiderte Dai-yü und zwang sich zu einem Lächeln.
 
Dsï-djüan, die neben ihr stand, wies mit dem Kinn nach dem Tisch hinter dem Bett. Bau-yü verstand, wie das gemeint war, warf einen Blick hinüber, und als er der vielen Dinge gewahr wurde, die dort aufgehäuft lagen, war ihm klar, daß es sich um die Geschenke von Bau-tschai handeln mußte. „Willst du einen Gemischtwarenladen aufmachen mit all diesen Sachen?“ scherzte er.
 
Aber Dai-yü antwortete ihm nicht. Statt dessen sagte Dsï-djüan mit lächelnder Miene: „Weil Ihr eben diese Sachen erwähnt – kaum daß Fräulein Bau-tschai sie bringen ließ, hat sich unser Fräulein betrübt. Ich war gerade dabei, ihr gut zuzureden, und Ihr kommt eben recht, um mir dabei zu helfen.“
 
Bau-yü wußte genau, warum Dai-yü sich grämte, aber er wagte nicht, davon anzufangen, und so sagte er lächelnd: „Wahrscheinlich hat euer Fräulein keinen anderen Grund, sich zu ärgern und zu betrüben, als den, daß Fräulein Bau-tschai ihr zuwenig geschickt hat. – Mach dir keine Sorgen, Kusinchen! Nächstes Jahr werde ich jemand in den Süden schicken und dir zwei reichliche Schiffsladungen mitbringen lassen, damit du nicht zu weinen brauchst.“
 
Als Dai-yü das hörte, war sie sich darüber im klaren, daß Bau-yü sie aufheitern wollte, und da sie ihm keine Abfuhr erteilen wollte, aber auch sein Gerede nicht ertragen konnte, sagte sie: „Ich mag mich nicht auskennen in der Welt, aber so wenig denn doch nicht, daß es mich ärgern und betrüben würde, wenn ich nicht genug geschenkt bekomme. Außerdem bin ich kein Kleinkind, und du hältst mich wohl für gar zu engherzig. Ich habe meine Gründe, aber was weißt denn du davon!“ Und schon begannen ihr wieder die Tränen zu fließen.
 
Rasch trat Bau-yü nun an das Bett, setzte sich neben Dai-yü und nahm die Sachen Stück für Stück in die Hand, um sie hin und her zu wenden und genau zu betrachten. Dabei fragte er absichtlich: „Was ist das hier?... Wie nennt man das?... Woraus ist das gemacht, daß es so niedlich aussieht?... Und was ist das? Wozu dient das?“ Dann wieder schlug er vor: „Das könntest du dir so hinstellen, daß du es immer vor Augen hast. Und das hier könntest du schön als Antiquität auf das schmale Tischchen stellen.“
 
So redete er in einem fort Belanglosigkeiten, bis es Dai-yü nicht mehr aushielt und sagte: „Spar dir dein Geschwätz! Gehen wir zu Kusine Bau-tschai hinüber!“
 
Nichts hatte Bau-yü sehnlicher gewünscht, als daß Dai-yü das Haus verlassen, ihre Laune abreagieren und ihren Kummer zerstreuen würde, darum sagte er: „Ja, wir müssen uns für die Geschenke bedanken gehen, die Kusine Bau-tschai uns geschickt hat!“
 
„Das ist unter den Kusinen eines Hauses nicht nötig“, widersprach Dai-yü. „Aber bestimmt hat Vetter Pan ihr viel von den alten Sehenswürdigkeiten im Süden erzählt, das will ich mir anhören, und es wird sein, als ob ich selbst eine Reise nach Hause machte.“ Bei diesen Worten röteten sich ihre Augenränder schon wieder, also stand Bau-yü wirklich auf, und nun blieb Dai-yü nichts weiter übrig, sie mußte mit ihm hinausgehen und Bau-tschai einen Besuch abstatten.
 
Indessen hatte Hsüä Pan, wie seine Mutter es verlangt hatte, rasch Einladungen geschrieben und befohlen, eine Weintafel herzurichten. Als am nächsten Tag die vier Gehilfen, die er eingeladen hatte, alle beisammen waren, drehte sich das Gespräch, wie nicht anders zu erwarten, zunächst um Kauf und Verkauf, Rechnungsführung und Warenversand. Bald aber bat Hsüä Pan seine Gäste, sie sollten an der Tafel Platz nehmen, und goß ihnen der Rangfolge nach Wein ein. Auch Tante Hsüä schickte jemanden hinaus, um ihre Dankesworte zu übermitteln. Als alle tranken und plauderten, bemerkte einer der Gehilfen: „Hier fehlen zwei gute Freunde.“
 
Alle fragten wie aus einem Munde, wen er meinte, und darauf erwiderte er: „Wen anders als den jungen Herrn Djia Liän aus dem Anwesen der Djias und den Schwurbruder unseres gnädigen Herrn, den jungen Herrn Liu!“
 
Nun erinnerten auch sie sich und fragten Hsüä Pan: „Warum habt Ihr die beiden jungen Herren nicht ebenfalls eingeladen?“
 
Hsüä Pan zog die Brauen zusammen und antwortete seufzend: „Der junge Herr Djia ist noch einmal nach Ping-an unterwegs und erst vor zwei Tagen aufgebrochen. An den jungen Herrn Liu aber darf ich gar nicht denken. Denn mit ihm ist es wirklich die merkwürdigste Sache von der Welt. Er ist überhaupt kein junger Herr mehr, vielmehr lebt er jetzt irgendwo als ein Jünger des Dau.“
 
„Wie das?“ fragten alle verwundert, und Hsüä Pan erzählte ihnen von Anfang bis Ende, was sich mit Liu Hsiang-liän zugetragen hatte.
 
Nun waren sie erst recht entsetzt und verwundert, und einer von ihnen sagte: „Da ist es kein Wunder, daß auch wir neulich im Geschäft mit halbem Ohr gehört haben, wie die Leute aufgeregt erzählten, ein Dauistenpriester habe mit ganz knappen Worten jemand auf den Pfad der Erkenntnis gebracht. Außerdem hieß es, ein Windstoß habe die beiden fortgetragen. Unklar blieb nur, wer es gewesen ist. Wir waren ja damit beschäftigt, die Waren zu verschicken, und hatten natürlich keine Zeit, uns näher zu erkundigen. Bis heute waren wir noch halbwegs im Zweifel, ob die Geschichte wahr sei. Wer hätte gedacht, daß es sich um den jungen Herrn Liu handelte! Hätten wir das gleich gewußt, dann hätten wir ihm alle gut zureden müssen, um ihn, koste es was es wolle, von diesem Schritt abzuhalten...“
 
„Vielleicht steckt aber auch ganz etwas anderes dahinter“, warf einer der Gehilfen ein. Und als die anderen fragten, was er damit meinte, erklärte er: „Wendig, wie er ist, muß sich der junge Herr Liu dem Dauistenpriester ja nicht wirklich angeschlossen haben. Er verstand sich doch ein wenig auf die Kunst, mit den Waffen umzugehen, und besaß auch Kraft. Wer weiß, ob er nicht die Hexereien dieses Dauisten durchschaute und nur zum Schein mitgegangen ist, um in Wirklichkeit mit ihm abzurechnen!“
 
„Wenn dem wirklich so wäre, könnte man die Sache auf sich beruhen lassen“, sagte Hsüä Pan. „Warum sollte sich nicht jemand finden, der einmal mit diesen Kerlen abrechnet, die mit ihren teuflischen Lehren die Leute verdummen?“
 
„Habt Ihr eigentlich nicht nach ihm suchen lassen, als Ihr von der Sache erfahren habt?“ wollten die Gehilfen nun wissen.
 
„Überall habe ich gesucht, innerhalb und außerhalb der Stadt“, beteuerte Hsüä Pan. „Auch wenn ihr vielleicht darüber lachen werdet, aber als ich ihn nicht finden konnte, habe ich sogar geweint.“ Nach diesen Worten seufzte und ächzte er und war überhaupt apathisch und unlustig, ganz anders als in früheren Tagen. Bei diesem Anblick konnten seine Handlungsgehilfen nicht gut lange bei ihm verweilen. So tranken sie nur noch ohne viel Umstände ein paar Becher Wein, aßen von den Speisen, und dann gingen sie wieder fort.
 
Als Bau-yü mit Dai-yü zu Bau-tschai kam, sagte er nach der Begrüßung: „Mit großer Anstrengung hat dir dein Bruder diese Sachen mitgebracht, und anstatt sie zu behalten, schenkst du sie uns.“
 
Lächelnd entgegnete Bau-tschai: „Es war ja nichts Besonderes, nur Lokalprodukte aus der Ferne. Wenn ihr ein wenig Spaß daran habt, ist alles in Ordnung.“
 
„In der Kindheit hat man solche Sachen gar nicht beachtet“, sagte Dai-yü. „Aber wenn man sie jetzt sieht, erscheinen sie einem wirklich als etwas Besonderes.“
 
„Weißt du“, erwiderte Bau-tschai lächelnd, „das ist nichts anderes als das Sprichwort besagt ‚Die Entfernung vom Heimatort macht die Dinge wertvoll.‘ Aber was stellen sie schon großartig dar!“
 
Als Bau-yü diese Worte hörte, die Dai-yü an ihren Kummer von eben erinnern mußten, lenkte er rasch ab: „Wenn dein Bruder vielleicht nächstes Jahr wieder nach dem Süden reist, muß er uns noch mehr davon mitbringen.“
 
Dai-yü schoß einen Blick zu ihm hinüber, dann sagte sie: „Wenn du etwas haben willst, dann sag es nur, aber zieh nicht andere mit hinein! – Hör dir das an, Kusine, er kommt sich nicht bei dir bedanken, er will eine Bestellung für nächstes Jahr aufgeben!“
 
Bau-tschai und Bau-yü lachten darüber, dann plauderten sie zu dritt weiter und kamen dabei auf Dai-yüs Krankheit zu sprechen. Nachdem Bau-tschai schon ein Weilchen auf Dai-yü eingeredet hatte, sagte sie schließlich: „Wenn du dich lustlos fühlst, mußt du dich mit Gewalt zusammenreißen und draußen spazierengehen, um die miese Stimmung zu vertreiben. Das ist auf jeden Fall besser, als traurig im Zimmer zu hocken. Habe ich mich vor ein paar Tagen nicht selbst auch träge und fiebrig gefühlt, und hatte ich nicht nur noch den Wunsch, mich hinzulegen? Aber weil ich bei diesem trügerischen Wetter fürchtete, krank zu werden, suchte ich mir Beschäftigung, um darüber hinwegzukommen. Erst in den letzten Tagen fühle ich mich wieder besser.“
 
„Du hast natürlich recht“, pflichtete Dai-yü ihr bei. „Ich denke genauso.“
 
Ehe sie sich trennten, saßen sie noch ein Weilchen beisammen, und dann begleitete Bau-yü erst Dai-yü bis ans Tor der Herberge am Hsiau-hsiang-Fluß, bevor er wieder seine eigenen Räume aufsuchte.
 
Als Nebenfrau Dschau sah, daß auch Djia Huan einige Geschenke von Bau-tschai erhielt, war sie hocherfreut und dachte sich: „Man kann wahrhaftig niemand einen Vorwurf machen, wenn er von dieser Bau-tschai sagt, sie wisse sich zu benehmen und sei großzügig. Wie es jetzt aussieht, ist das wirklich wahr. Wieviel kann denn ihr Bruder von diesen Sachen mitgebracht haben, und trotzdem schickt sie jemand damit von Tür zu Tür, übergeht niemand dabei und zeigt auch nicht, wer ihr mehr wert ist und wer weniger. Sogar an uns Unglücksmenschen hat sie noch gedacht. Dai-yü dagegen hätte an ihrer Stelle nicht einmal einen Blick für uns übrig gehabt, von Geschenken ganz zu schweigen.“
 
Bei diesen Überlegungen drehte und wendete sie die Geschenke, um sie genauer in Augenschein zu nehmen, und plötzlich fiel ihr ein, daß ja Bau-tschai eine Blutsverwandte von Dame Wang war. Warum sollte sie also die Gelegenheit nicht nutzen, um sich bei Dame Wang einzuschmeicheln! Mit den Geschenken in der Hand ging sie verstohlen zu Dame Wang hinüber, nahm dort an der Seite Aufstellung, setzte ein Lächeln auf und sagte: „Das hier hat Huan eben von Fräulein Bau-tschai bekommen. Ist es nicht bewundernswert, daß ein junges Mädchen so aufmerksam ist?
 
Das ist wirklich die rechte Art für ein Fräulein aus großem Hause – aufgeschlossen und großzügig. Wie sollte man sie da nicht verehren?! Kein Wunder, daß die alte gnädige Frau und auch Ihr, gnädige Frau, sie nur immer mit Lob und Liebe bedenkt! Darum wage ich es auch nicht, die Geschenke ganz für uns allein zu behalten, und komme extra damit her, um sie Euch zu zeigen, damit auch Ihr Eure Freude daran habt, gnädige Frau.“
 
Dame Wang begriff natürlich sofort, warum Nebenfrau Dschau gekommen war, und hörte, daß es Unsinn war, was sie vorbrachte. Andererseits war es ihr nicht gut möglich, sie einfach unbeachtet zu lassen, darum sagte sie: „Nimm nur und laß Huan damit spielen!“
 
Nebenfrau Dschau war in Hochstimmung gekommen, nun aber hatte sie sich wider Erwarten eine Abfuhr geholt. Innerlich erfüllt von Wut, was sie nicht zu zeigen wagte, zog sie betreten wieder ab. Als sie in ihre Räume kam, warf sie die Sachen beiseite und murmelte: „Was ist das schon groß!“ Dann setzte sie sich nieder und brütete eine Weile ärgerlich vor sich hin.
 
Als Ying-örl und die alte Sklavenfrau alle Geschenke ausgetragen hatten und zurückkamen, machten sie Bau-tschai davon Meldung und berichteten ihr, was jeder zum Dank gesagt hatte und wieviel Trinkgeld sie bekommen hatten. Dann ging die alte Sklavenfrau hinaus, Ying-örl aber trat einen Schritt näher und sagte leise zu Bau-tschai: „Als ich eben bei der zweiten jungen gnädigen Frau war, hat sie ein ganz böses Gesicht gemacht. Nachdem ich ihr die Geschenke übergeben hatte und wieder draußen war, befragte ich heimlich Hsiau-hung, und sie hat mir erzählt, die zweite junge gnädige Frau sei eben aus den Räumen der alten gnädigen Frau zurückgekommen, aber gar nicht so fröhlich und ausgelassen wie sonst, habe Ping-örl zu sich gerufen und geheimnisvoll mit ihr geflüstert. Das sieht doch so aus, als ob etwas Schwerwiegendes vorgefallen wäre. Habt Ihr nicht gehört, ob es drüben bei der alten gnädigen Frau etwas gegeben hat?“
 
Auch Bau-tschai war verwundert und konnte sich nicht vorstellen, worüber Hsi-fëng böse sein sollte. Darum sagte sie: „Ein jeder hat seine eigenen Sorgen. Wie könnten wir uns um alles kümmern?! Geh mir jetzt Tee holen!“
 
Also ging Ying-örl hinaus und goß Tee ein, aber davon soll hier nicht erzählt werden.
 
Als Bau-yü dann Dai-yü nach Hause begleitet hatte, dachte er über ihre Einsamkeit und Bitternis nach, und unwillkürlich überkam auch ihn der Schmerz. Er hätte gern mit Hsi-jën darüber gesprochen, aber als er in seine Räume trat, waren nur Schë-yüä und Tjiu-wën da. Also erkundigte er sich: „Wo ist eure Schwester Hsi-jën?“
 
„Wo könnte sie anders sein als in einem der Gehöfte hier?“ gab Schë-yüä zurück. „Sie geht dir schon nicht verloren. Kaum daß sie einmal nicht da ist, mußt du gleich nach ihr suchen.“
 
„Ich habe nicht Angst, daß sie mir verloren gehen könnte, sondern ich war eben bei Fräulein Lin und habe gesehen, daß sie wieder einmal sehr traurig ist“, sagte Bau-yü lächelnd. „Als ich nach dem Grund fragte, stellte sich heraus, daß der Anblick der Geschenke von Fräulein Hsüä, weil sie aus ihrer Heimatgegend kommen, alte Wunden bei ihr aufgerissen hat. Das wollte ich Hsi-jën sagen, damit sie zu Fräulein Lin hinübergeht, wenn sie etwas Muße hat, und sie tröstet.“
 
Bei diesen Worten kam Tjing-wën herein und sagte: „Da bist du ja! Wen willst du wieder einmal trösten lassen?“
 
Da erzählte Bau-yü auch ihr, was er eben gesagt hatte, und Tjing-wën berichtete: „Schwester Hsi-jën ist gerade erst fortgegangen. Ich habe gehört, wie sie gesagt hat, sie wolle zur zweiten jungen gnädigen Frau hinüber. Wer weiß, vielleicht schaut sie auch bei Fräulein Lin mit hinein.“
 
Nun sagte Bau-yü nichts mehr, und Tjiu-wën goß ihm Tee ein. Nachdem er sich den Mund damit gespült hatte, reichte er die Schale einem der kleineren Sklavenmädchen und streckte sich betrübt, wie er war, auf seinem Bett aus.
 
Hsi-jën hatte sich, als Bau-yü ausgegangen war, zunächst eine Zeitlang mit einer Handarbeit beschäftigt. Dann war ihr plötzlich eingefallen, daß ja Hsi-fëng sich nicht wohl fühlte, daß sie schon tagelang nicht bei ihr gewesen war und daß sie doch gehört hatte, Djia Liän sei nicht zu Hause. Eine günstige Gelegenheit für einen großen Plausch! Also sagte sie zu Tjing-wën: „Bleibt schön im Haus und lauft nicht alle weg, damit Bau-yü nicht etwa niemand vorfindet, wenn er zurückkommt!“
 
„O weh, du bist wirklich die einzige, die sich hier Gedanken um ihn macht, während alle andern nur Müßiggänger und unnütze Fresser sind“, gab Tjing-wën zurück.
 
Hsi-jën lachte nur darüber und ging hinaus, ohne etwas erwidert zu haben. Als sie an die Duftgetränkte Brücke kam, standen dort – denn es war die Zeit zwischen Sommerende und Herbstanfang – die Lotosblumen eben an der Schwelle zwischen Unversehrtheit und Verfall, und ihr Rot und Grün war schon in Auflösung begriffen. Im Weitergehen erfreute sich Hsi-jën an dem Anblick, der sich ihr am Deich entlang bot, doch als sie unversehens den Kopf hob, erblickte sie unter dem Weinspalier am anderen Ufer eine Gestalt, die einen Flederwisch in der Hand hielt und damit herumfuchtelte. Als sie näher kam, erkannte sie Mutter Dschu.
 
Kaum war die Alte auf Hsi-jën aufmerksam geworden, kam sie ihr mit lächelnder Miene entgegen und fragte: „Wie kommt es denn, daß Ihr heute Zeit habt, spazierenzugehen, Fräulein?“
 
„Woher denn!“ sagte Hsi-jën abwehrend, „ich bin auf dem Wege zur zweiten jungen gnädigen Frau, um nach ihr zu sehen. Aber was treibst du hier?“
 
„Ich scheuche die Wespen fort“, entgegnete die Alte. „In diesem Jahr hat es während der Hundstage wenig Regen gegeben, und so sind die Obstbäume voller Ungeziefer. So zerfressen ist das Obst, daß vieles schon abgefallen  ist.  Und  am  allerschlimmsten  sind  die  Wespen.  Ihr  habt das wahrscheinlich noch nicht gewußt, Fräulein, aber wenn sie von einer Traube auch nur zwei, drei Beeren anfressen und der Saft tropft daraus auf die guten Beeren, dann verfault die ganze Traube. Da, seht nur, während wir miteinander sprachen, hielt ich den Wedel still, und schon sitzen jede Menge Wespen auf den Beeren.“
 
„Wie viele kannst du schon wegscheuchen, selbst wenn du ununterbrochen wedelst“, wandte Hsi-jën ein. „Du mußt den Einkäufern sagen, sie sollen viele, viele Beutel aus Baumwollgaze machen lassen, von denen dann einer über jede Traube gezogen wird. So bekommen sie Luft und sind trotzdem geschützt.“
 
„Ihr habt recht, Fräulein“, sagte die Alte lächelnd. „Ich mache das hier in diesem Jahr zum erstenmal, darum habe ich diesen Kniff noch nicht gekannt.“ Dann fuhr sie fort: „Es ist zwar viel Obst verdorben in diesem Jahr, aber wohlschmeckend ist es. Wenn Ihr mir nicht glauben wollt, werde ich Euch etwas pflücken, damit Ihr kosten könnt.“
 
„Wie ginge das an?!“ hielt Hsi-jën ihr mit ernsthafter Miene vor. „Ganz abgesehen davon, daß es noch nicht reif und deshalb nicht zu genießen ist, selbst wenn es reif wäre, könnten wir doch nicht davon essen, noch ehe den Oberen davon dargebracht ist. Du bist doch hier im Dienst alt geworden, hast du da etwa nicht einmal diese Regel begriffen?“
 
„Ihr seid ganz im Recht, Fräulein“, sagte die Alte rasch und lächelte dazu. „Nur weil ich mich so freute, Euch zu sehen, wagte ich, Euch von dem Obst anzubieten, und habe dadurch die Regel verletzt. Ich werde wirklich schon dumm vor Alter.“
 
„Schon gut“, beschwichtigte Hsi-jën sie nun. „Wenn nur ihr alten Ammen den Jüngeren kein schlechtes Beispiel gebt, ist schon alles in Ordnung.“
 
Nach diesen Worten ging Hsi-jën geradewegs zum Gartentor hinaus und begab sich zu den Wohnräumen von Hsi-fëng. Kaum war sie hier in den Hof getreten, hörte sie Hsi-fëngs Stimme: „Hat man da noch Worte?! Während ich hier krank im Bett schmore, wird er mehr und mehr zum Banditen!“
 
Hsi-jën begriff, daß etwas vorgefallen sein mußte und daß sie deshalb weder gut vor noch zurück konnte, darum trat sie etwas lauter auf und fragte durchs Fenster: „Bist du zu Hause, Schwester Ping-örl?“
 
Rasch antwortete Ping-örl von drinnen jawohl und ging Hsi-jën entgegen.
 
„Ist die zweite junge gnädige Frau auch zu Hause? Geht es ihr wieder besser?“ erkundigte sich Hsi-jën, und schon stand sie im Zimmer.
 
Hier gab sich Hsi-fëng den Anschein, als habe sie auf dem Bett geruht, und als Hsi-jën eintrat, erhob sie sich lächelnd und sagte: „Etwas besser geht es mir schon. Entschuldige, daß ich dir Sorgen bereitet habe! Aber warum bist du in all den Tagen nie herübergekommen, um ein Weilchen mit uns zusammenzusitzen?“
 
„Ihr befindet Euch unwohl, junge gnädige Frau, und so müßten wir eigentlich tagtäglich kommen, um Euch Wohlergehen zu wünschen“, erklärte Hsi-jën. „Aber ich hatte mir gedacht, da Ihr nicht auf dem Posten seid, wolltet Ihr Euch bestimmt ungestört der Ruhe hingeben, und wenn wir kämen, würde unser Geschwätz Euch lästig werden.“
 
„Von lästig kann nicht die Rede sein“, gab Hsi-fëng lächelnd zurück, „aber von all den Mädchen in Bau-yüs Räumen bist du die einzige, auf die Verlaß ist, und so kannst du wirklich nicht fort. Doch Ping-örl hat mir oft berichtet, wie du dich insgeheim um mich gesorgt und dich oft nach mir erkundigt hast. Damit hast du getan, was du konntest.“ Dann befahl sie Ping-örl, einen Hocker zu bringen und an ihr Bett zu stellen, damit Hsi-jën sich setzen konnte.
 
Als Fëng-örl dann den Tee hereinbrachte, verneigte sich Hsi-jën im Sitzen und forderte sie auf: „Nimm doch Platz, Schwester!“
 
Während sie dann miteinander plauderten, hörte Hsi-jën, wie im Vorraum ein kleineres Sklavenmädchen leise zu Ping-örl sagte: „Lai Wang ist da, er wartet am Innentor.“ Und Ping-örl erwiderte genauso leise: „Gut, ich weiß Bescheid. Schick ihn noch einmal weg, und wenn er dann wieder da ist, soll er hereinkommen, ohne am Tor stehenzubleiben.“
 
Daraus schloß Hsi-jën, daß sie hier im Wege war, und nach einigen weiteren Sätzen stand sie auf, um zu gehen.
 
„Wenn du wieder einmal Zeit hast, komm her, setz dich zu uns und plaudere mit uns, das macht mir Freude“, forderte Hsi-fëng sie auf. Dann befahl sie Ping-örl: „Begleite deine Schwester hinaus!“
 
Ping-örl sagte: „Jawohl!“ und trat mit Hsi-jën hinaus. Dort standen zwei, drei kleinere Sklavenmädchen in korrekter Haltung wartend bereit und wagten kaum zu atmen. Hsi-jën konnte sich keinen Reim darauf machen und ging ihres Weges.
 
Kaum hatte sie Hsi-jën draußen verabschiedet, ging Ping-örl wieder hinein und meldete Hsi-fëng: „Eben ist Lai Wang gekommen, aber weil Hsi-jën hier war, habe ich ihm sagen lassen, er solle draußen warten. Soll ich ihn jetzt gleich holen lassen, oder wollt Ihr warten, bis er wiederkommt? Ich bitte um Eure Weisung, junge Herrin.“
 
„Laß ihn holen!“ sagte Hsi-fëng, und sofort befahl Ping-örl den kleinen Sklavenmädchen, hinauszugehen und Lai Wang zu bestellen, er solle jetzt kommen.
 
Dann erkundigte sich Hsi-fëng bei Ping-örl: „Wie hast du es erfahren?“
 
„Eine kleine Magd hat es mir erzählt, dieselbe wie voriges Mal“, gab Ping-örl Auskunft. „Sie sagte, daß sie am Innentor gehört hätte, wie zwei von den Jungens hinter dem Tor miteinander sprachen und der eine sagte: ‚Die neue Frau des zweiten jungen Herrn ist schöner als die alte, und ein besseres Gemüt hat sie auch.‘ Dann habe Lai Wang oder wer die beiden angeschrien und gesagt: ‚Was heißt neue Frau, alte Frau?! Wollt ihr wohl endlich still sein! Wenn die drinnen davon erfahren, wird man euch die Zunge abschneiden!‘“
 
Während Ping-örl das erzählte, kam eines der kleineren Sklavenmädchen herein, um zu melden: „Lai Wang wartet draußen.“
 
Mit kühlem Lächeln befahl Hsi-fëng: „Er soll hereinkommen!“
 
Das Sklavenmädchen ging hinaus und sagte dort: „Die junge gnädige Frau läßt rufen.“ Sofort sagte Lai Wang jawohl und trat ins Haus. Nachdem er seinen Gruß entboten hatte, nahm er mit dienstfertig herabhängenden Armen an der Tür des Vorraums Aufstellung.
 
„Komm her, ich will dich etwas fragen!“ sagte Hsi-fëng, und jetzt erst trat Lai Wang in den Innenraum und blieb wieder an der Tür stehen.
 
„Weißt du etwas davon, daß sich der junge Herr draußen jemand angeschafft hat?“ fragte Hsi-fëng.
 
Noch einmal beugte Lai Wang das Knie und sagte: „Ich Sklave stehe tagtäglich in Erwartung von Aufträgen am Innentor, wie könnte ich davon wissen, was der junge Herr außerhalb tut?“
 
„Natürlich weißt du von nichts“, sagte Hsi-fëng mit höhnischem Lächeln, „wenn du etwas wüßtest, wie könntest du dann versuchen, ihn zu decken?!“
 
Aus diesen Worten schloß Lai Wang, daß er sich schon verraten hatte, und da er fürchtete, nichts mehr vertuschen zu können, kniete er nieder und berichtete: „Ich Sklave weiß wahrhaftig nichts. Neulich habe ich Hsing-örl und Hsi-örl nur die Meinung gesagt, als sie diesen Unsinn schwatzten, aber die näheren Umstände kenne ich nicht, und ich möchte Euch keinen falschen Bericht geben, junge gnädige Frau. Fragt bitte Hsing-örl, er ist lange Zeit mit dem jungen Herrn zusammen draußen gewesen.“
 
Als Hsi-fëng das gehört hatte, spuckte sie aus, so stark sie konnte, und schimpfte: „Ihr verkommenes, gewissenloses Pack! Ihr steckt doch alle unter einer Decke und glaubt, ich merke nichts. Hol mir Hsing-örl, diesen Hurensohn! Aber geh nicht fort! Wenn ich mit ihm fertig bin, rede ich mit dir weiter. Ha! Ein sauberes Gesindel habe ich da in meinen Diensten herangezogen!“
 
Lai Wang hatte keine andere Wahl, als immer wieder jawohl zu sagen. Dann schlug er mit der Stirn auf den Boden, rappelte sich auf und ging hinaus, um Hsing-örl zu holen.
 
Hsing-örl saß gerade mit anderen Sklavenjungen zusammen in der Buchhaltung beim Spiel, als er hörte, die zweite junge Herrin lasse ihn rufen. Im ersten Augenblick fuhr er vor Schreck zusammen, aber da er nicht ahnen konnte, was bereits im Gange war, folgte er Lai Wang rasch nach drinnen.
 
Als Lai Wang zuerst allein hineinging und meldete, Hsing-örl sei da, brüllte Hsi-fëng mit furchtbarer Stimme: „Hol ihn herein!“
 
Kaum daß Hsing-örl diese Stimme vernahm, wußte er weder aus noch ein, aber wohl oder übel mußte er seinen Mut zusammennehmen und eintreten. Als Hsi-fëng ihn erblickte, sagte sie sofort: „Ein feiner Schlingel bist du! Und feine Dinge treibst du mit deinem Herrn! Los, raus mit der Sprache!“
 
Bei diesen Worten und beim Anblick von Hsi-fëngs Miene und den Sklavenmädchen, die zu beiden Seiten bereitstanden, begannen Hsing-örl die Glieder zu schlottern, und schon kniete er nieder und schlug in einem fort mit der Stirn auf den Boden.
 
„Wie ich hörte, hast du ja mit der Sache nichts zu tun“, fuhr Hsi-fëng jetzt fort, „aber dein Fehler war es, daß du mir nicht schon längst davon berichtet hast. Wenn du mir jetzt die Wahrheit sagst, will ich dir noch verzeihen, aber wenn du auch nur ein einziges Wort lügen willst, dann überzeug dich besser als Erstes, wie viele Köpfe du auf den Schultern hast!“
 
Zitternd schlug Hsing-örl noch einmal mit der Stirn vor ihr auf den Boden, ehe er fragte: „Was für Dinge meint Ihr, junge gnädige Frau, die ich Sklave mit dem jungen Herrn zusammen verbrochen haben soll?“
 
Jetzt begann es in Hsi-fëng zu kochen, und sie schrie: „Aufs Maul schlagen!“
 
Schon trat Lai Wang näher und wollte zuschlagen, da schimpfte Hsi-fëng: „Du dummer Hurensohn! Er selbst soll sich schlagen, was braucht es dich! Für deine Ohrfeigen ist nachher noch Zeit, wenn ihr alle ihn schlagt.“
 
Tatsächlich holte Hsing-örl links und rechts aus und gab sich mehr als zehn Ohrfeigen.
 
„Genug!“ rief Hsi-fëng und fragte: „Daß der junge Herr woanders eine neue Frau genommen hat, weißt du also nicht, nein?“
 
Als Hsing-örl hörte, worum es ging, verlor er vollends den Kopf. Hastig riß er seine Mütze herunter, schlug mit der Stirn auf den Backsteinboden, daß es dröhnte, und versprach: „Wenn Ihr mir nur das Leben schenkt, junge gnädige Frau, werde ich Sklave mich nicht erdreisten, auch nur ein einziges Wort zu lügen.“
 
„Also sprich, aber schnell!“ forderte Hsi-fëng ihn auf.
 
Hsing-örl richtete sich in kniender Haltung kerzengerade auf, und dann berichtete er: „Ich Sklave hatte zuvor keine Ahnung von der Sache. Eines Tages aber, als der Leichnam des alten gnädigen Herrn aus dem anderen Anwesen schon in den Familientempel übergeführt worden war, kam Yü Lu dorthin, um sich vom gnädigen Herrn Dschën Silber geben zu lassen. Da ist unser junger Herr mit Herrn Jung zusammen in das andere Anwesen geritten, und unterwegs haben sie von den beiden Schwestern der Frau des gnädigen Herrn Dschën gesprochen. Als unser junger Herr die beiden gelobt hat, hat Herr Jung ihm zum Scherz angeboten, er wolle ihm die gnädige Frau Tante zur Frau geben...“
 
Als Hsi-fëng bis hierher zugehört hatte, spuckte sie wütend aus und schnauzte ihn an: „Du schamloser Hurenbock! Was für eine gnädige Frau Tante ist sie für dich?!“
 
Rasch schlug Hsing-örl erneut mit der Stirn auf den Boden und versicherte: „Ich Sklave habe den Tod verdient.“ Dann blickte er wieder auf, wagte aber nicht fortzufahren.
 
„War das schon alles? Warum sprichst du nicht weiter?“ fragte Hsi-fëng.
 
Jetzt erst machte Hsing-örl wieder den Mund auf und sagte: „Nur wenn Ihr mir Sklaven verzeiht, werde ich wagen weiterzusprechen, junge gnädige Frau.“
 
„Einen Dreck werde ich tun!“ schimpfte Hsi-fëng, nachdem sie ein weiteres Mal ausgespuckt hatte. „Was heißt hier verzeihen? Erzähl nur hübsch weiter, es fehlt noch eine ganze Menge!“
 
Also fuhr Hsing-örl fort: „Als der junge Herr das hörte, hat er sich gefreut. Später ist dann, ich weiß nicht wie, Ernst aus der Sache geworden.“
 
„Natürlich, wie könntest du das auch wissen!“ höhnte Hsi-fëng mit einem leichten ironischen Lächeln. „Alles, was du weißt, bringt dir nur Ärger ein. Also los, erzähl mir, was dann daraus geworden ist!“
 
„Dann hat Herr Jung für den jungen Herrn ein Haus gesucht“, fuhr Hsing-örl fort.
 
„Wo ist dieses Haus?“ wollte Hsi-fëng sofort wissen.
 
„Hinter unserm Anwesen“, verriet Hsing-örl.
 
„Ach!“ sagte Hsi-fëng. Dann wandte sie sich um, blickte Ping-örl an und sagte: „Was waren wir dumm! Hör dir das an!“
 
Ping-örl wagte kein Wort darauf zu erwidern, und Hsing-örl fuhr in seinem Bericht fort: „Die Familie Dschang hat vom gnädigen Herrn Dschën Silber bekommen, wieviel weiß ich nicht, und hat nichts dazu gesagt.“
 
„Wieso kommt nun wieder eine Familie Dschang ins Spiel?“ erkundigte sich Hsi-fëng.
 
„Ihr müßt wissen, junge gnädige Frau, daß die gnädige junge Frau Tante...“ Hier unterbrach sich Hsing-örl und gab sich eine Ohrfeige. Als Hsi-fëng deswegen auflachte, verzogen auch die Sklavenmädchen, die auf beiden Seiten standen, den Mund zu einem Lächeln.
 
Hsing-örl aber dachte nach und korrigierte sich dann: „Also die Schwester der Frau des gnädigen Herrn Dschën...“
 
„Was war?“ fragte Hsi-fëng. „So rede doch endlich!“
 
„Die Schwester der Frau des gnädigen Herrn Dschën war eigentlich von klein auf mit einem gewissen Dschang verlobt“, erzählte Hsing-örl weiter. „Dschang Hua heißt er wohl. Aber der ist jetzt so arm, daß er auf Almosen angewiesen ist und sein Essen zusammenbetteln muß. Der gnädige Herr Dschën hat ihm Silber gegeben, und da hat er auf seine Verlobte verzichtet.“
 
Hier nickte Hsi-fëng, wandte sich zu ihren Sklavenmädchen und fragte: „Habt ihr das alles gehört? Aber zuerst hat dieser kleine Hurenbengel behauptet, er wisse von nichts.“
 
Und wieder fuhr Hsing-örl fort: „Dann erst hat der junge Herr befohlen, das Haus neu zu tapezieren, und hat seine Frau dorthin geholt.“
 
„Woher hat er sie geholt?“ wollte Hsi-fëng wissen.
 
„Aus dem Haus ihrer Mutter“, antwortete Hsing-örl.
 
„Schön“, sagte Hsi-fëng, um dann weiter zu fragen: „Hat niemand der Braut das Geleit gegeben?“
 
„Einzig Herr Jung“, sagte Hsing-örl, „sonst nur ein paar Mägde und alte Weiber, weiter niemand.“
 
„Die junge gnädige Frau von drüben war nicht dabei?“ vergewisserte sich Hsi-fëng.
 
„Nein“, sagte Hsing-örl, „sie ist erst ein paar Tage später gekommen und hat Geschenke gebracht.“
 
Hsi-fëng lächelte flüchtig, dann sah sie sich nach Ping-örl um und sagte: „Ist es ein Wunder, daß unser junger Herr die junge gnädige Frau von drüben in der letzten Zeit nur in einem fort gepriesen hat?“ Dann wandte sie sich wieder Hsing-örl zu, um ihn weiter auszufragen: „Wer bedient dort? Natürlich du!“
 
Rasch schlug Hsing-örl mit der Stirn auf den Boden, sagte aber kein Wort. Also fragte Hsi-fëng: „Demnach war d a s seine Beschäftigung, wenn er in der letzten Zeit immer gesagt hat, er habe drüben im anderen Anwesen zu tun?“
 
„Teils hatte er wirklich drüben zu tun, teils war er in seinem neuen Haus“, gestand Hsing-örl.
 
„Und wer wohnt mit ihm zusammen?“ wollte Hsi-fëng nun wissen.
 
„Ihre Mutter und zuerst auch noch ihre jüngere Schwester, aber die hat sich jetzt die Gurgel durchgeschnitten“, sagte Hsing-örl.
 
„Warum das nun wieder?“ fragte Hsi-fëng, und daraufhin erzählte Hsing-örl ihr die Sache mit Liu Hsiang-liän.
 
„Der Mann ist vom Glück begünstigt, möchte ich sagen, denn es ist ihm erspart geblieben, ein stadtbekannter Hahnrei zu werden“, kommentierte Hsi-fëng, um sich dann zu erkundigen: „Weiter war nichts?“
 
„Weiter weiß ich Sklave nichts“, beteuerte Hsing-örl. „Und jedes Wort, das ich Sklave eben gesagt habe, ist wahr. Wenn Ihr herausfindet, daß auch nur ein Wort gelogen war, könnt Ihr mich totschlagen, ohne daß ich deswegen grollen werde, junge gnädige Frau.“
 
Hsi-fëng saß ein Weilchen mit gesenktem Kopf da, dann wies sie mit der Hand auf Hsing-örl und sagte: „Ich sollte dich wirklich totschlagen, du Affenbastard! Hast du geglaubt, du könntest mir etwas verheimlichen? Wolltest es verheimlichen, um dich bei deinem törichten Herrn und deiner neuen jungen Herrin einzuschmeicheln, ja? Wenn ich nicht gesehen hätte, daß du eben vor lauter Angst nicht zu lügen wagtest, würde ich dir die Beine brechen lassen. – Steh auf!“ herrschte sie ihn schließlich an, und Hsing-örl schlug ein weiteres Mal mit der Stirn auf den Boden, bevor er wieder aufstand und sich bis an die Tür des Vorraums zurückzog, wo er abwartend stehenblieb, weil er nicht einfach zu gehen wagte.
 
„Komm her, ich habe dir noch etwas zu sagen!“ befahl ihm Hsi-fëng, und rasch nahm Hsing-örl mit herabhängenden Armen vor ihr Aufstellung, um ergeben zuzuhören.
 
„Warum so eilig?“ fragte Hsi-fëng. „Deine neue junge Herrin wartet wohl mit einer Belohnung auf dich?“
 
Hsing-örl wagte nicht einmal aufzublicken, und Hsi-fëng fuhr fort: „Ab sofort gehst du mir nicht mehr dorthin! Wann immer ich dich rufen lasse, kommst du zu mir! Und versuch es nur, auch nur einen Augenblick zu zögern. – Raus jetzt!“
 
Hastig sagte Hsing-örl mehrmals hintereinander jawohl, dann zog er sich vor die Tür zurück. Aber noch einmal rief Hsi-fëng: „Hsing-örl!“
 
Sofort antwortete er und kam wieder herein.
 
„Jetzt willst du wohl schnell zu deinem Herrn eilen, um ihm alles zu erzählen, ja?“ fragte Hsi-fëng.
 
„Ich Sklave werde es nicht wagen“, versicherte Hsing-örl.
 
„Wenn du draußen auch nur ein Wort davon erwähnst, dann nimm dein Fell in acht!“ warnte ihn Hsi-fëng, und rasch sagte Hsing-örl jawohl dazu, ehe er wieder hinausging.
 
„Lai Wang?“ rief Hsi-fëng nun.
 
Und sofort meldete sich Lai Wang und kam herein. Schweigend ließ Hsi-fëng ihren Blick so lange auf ihm ruhen, wie man braucht, um zwei, drei Sätze zu sprechen, dann erst sagte sie: „Brav, mein guter Lai Wang! Jetzt kannst du gehen, aber wenn irgendjemand draußen auch nur ein Wort über die Sache spricht, wirst du mir dafür geradestehen.“
 
„Jawohl“, sagte Lai Wang und ging.
 
Inzwischen verlangte Hsi-fëng nach Tee, und die kleineren Sklavenmädchen verstanden, wie das gemeint war, und gingen sämtlich hinaus. Dann erst sagte Hsi-fëng sarkastisch zu Ping-örl: „Hast du das gehört? War das nicht gut?“ Aber Ping-örl wagte nichts zu erwidern und lächelte nur schweigend zu ihr hinüber.
 
Je länger Hsi-fëng über den Fall nachdachte, desto mehr geriet sie in Zorn. An ihre Kissen gelehnt, brütete sie stumm vor sich hin. Auf einmal aber runzelte sie die Brauen – jetzt hatte sie einen Plan bereit. „Ping-örl!“ rief sie, und Ping-örl sagte rasch jawohl und trat näher.
 
„Paß auf, wie wir es machen müssen!“ sagte Hsi-fëng. „Wir dürfen nicht warten, bis der junge Herr wieder zurück ist.“
 
Wer wissen will, was Hsi-fëng unternahm, muß das nächste Kapitel lesen.
 
  
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Es wird erzählt, dassYóu Sānjiě自戕之後, Yóu Lǎoniáng以及Yóu Èrjiě、Jiǎ Zhēn、Yóu Shì並Jiǎ Róng、Jiǎ Liǎn等聞之, 俱各不勝悲慟傷感, 自不必說, 忙着人治買棺木盛殮, 送往城外埋葬. Doch sei berichtet, dassLiǔ Xiānglián見Yóu Sānjiě身亡, 迷性不悟, 尚有痴情眷戀, 被道人數句偈言打破迷關, 竟自削髮出家, 跟隨瘋道人飄然而去, 不知何往. 後事暫且不表.
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Nun sei erzählt, dassXuē Yímā聞知湘蓮已說定了Yóu Sānjiě為妻, 心甚喜悅, 正自高高興興要打算替他買房屋、治器用、辦妝奩, 擇吉日迎娶過門等事, 以報他救命之恩. 忽有家中kleiner Diener見Xuē Yímā, 告知Yóu Sānjiě自戕與Liǔ Xiānglián出家的信息, 心甚嘆息. 正自猜疑是為什麼原故, 時值Bǎochāi從園子裡過來, Xuē Yímā便對Bǎochāisagte: »我的兒, 你聽見了沒有? 你珍大嫂子的妹妹Yóu Sānjiě, 他不是已經許定了給你哥哥的義弟Liǔ Xiānglián的? 這也很好. 不知為什麼Yóu Sānjiě自刎了, Liǔ Xiānglián也出了家了. 真正奇怪的事, 叫人意想不到! «Bǎochāi聽了, 並不在意, 便sagte: »俗語說的好, ›天有不測風雲, 人有旦夕禍福‹. 這也是他們前生命定, 活該不是夫妻. 媽所為的是因有救哥哥的一段好處, 故諄諄感嘆. 如果他兩人齊齊全全的, 媽自然該替他料理, 如今死的死了, 出家的出了家了, 依我說, 也只好由他罷了. 媽也不必為他們傷感, 損了自己的身子. 倒是自從哥哥起江南回來了一二十日, 販了來的貨物, 想來也該發完了, 那同伴去的夥計們辛辛苦苦的, 來回幾個月, 媽同哥哥商議商議, 也該請一請, 酬謝酬謝才是. 不然, 倒叫他們看着無禮似的. «
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母女正說之間, 見Xuē Pán自外而入, 眼中尚有淚痕未乾. 一進門. 便向他母親拍手sagte: »媽, 可知道柳大哥、Yóu Sānjiě的事麼? «Xuē Yímā說: »我在園子裡聽見大家議論, 正在這裡才和你妹子說這件公案呢. «Xuē Pán道: »這事可奇不奇? «Xuē Yímā說: »可是柳相公那樣一個年輕聰明的人, 怎麼就nach einer Weile糊塗跟着道士去了呢? 我想他前世必是有夙緣的有根基的人, 所以才容易聽得進這些度化他的話去. 想你們相好了一場, 他又無父母兄弟, 隻身一人在此, 你也該各處找一找才是. 靠那跛足道士瘋瘋癲癲的, 能往那裡遠去! 左不過在這房前左右的廟裡寺里躲藏着罷咧. «Xuē Pán說: »何嘗不是呢. 我一聽見這個信兒, 就連忙帶了kleiner Diener們在各處尋找去, 連個影兒也沒有. 又去問人, 人人都說不曾看見. 我因如此, 急的沒法, 唯有望着西北上大哭了一場回來了. «說着, 眼圈兒又紅上來了. Xuē Yímā說: »你既然找尋了沒有, 把你作朋友的心也盡了. 焉知他這一出家, 不是得了好處去呢? 你也不必太過慮了. 一則張羅張羅買賣, 二則把你自己娶Schwiegertochter應辦的事情, 倒是早些料理料理. 咱們家裡沒人手兒, 竟是›笨雀兒先飛‹, 省得臨期丟三忘四的不齊全, 令人笑話. 再者, 你妹妹才說, 你也回家半個多月了, 想貨物也該發完了, 同你作買賣去的夥計們, 也該設桌酒席請請他們, 酬酬勞乏才是. 他們固然是咱家約請的吃工食勞金的人, 到底也算是外客, 又陪着你走了一二千里的路程, 受了四五個月的辛苦, 而且在路上又替你擔了多少的驚怕沉重. «Xuē Pán聞聽, 說: »媽說的很是, 妹妹想得周到. 我也這樣想來着, 只因這些日子為各處發貨, 鬧得頭暈. 又為柳大哥的親事又忙了這幾日, 反倒落了一個空, 白張羅了一會子, 倒把正經事都誤了. 要不然, 就定了明兒後兒下帖子請請罷. «Xuē Yímā道: »由你辦去罷. «話猶未了, 外面kleiner Diener回說: »張管總的夥計着人送了兩個箱子來, 說這是爺各自買的, 不在貨賬裡面. 本要早送來, 因貨物箱子壓着, 未得拿; 昨日貨物發完了, 所以今兒才送來了. «einerseits說, einerseits又見兩個kleiner Diener搬進了兩個夾板夾的大棕箱來. Xuē Pán一見, 說: »噯喲, 可是我怎麼就糊塗到這一步田地了! 特特的給媽和妹妹帶來的東西都忘了, 沒拿了家裡來, 還是夥計送了來了. «Bǎochāi說: »虧你才說還是特特的帶來的, 還是這樣放了一二十日才送來, 若不是特特的帶來, 必定是要放到年底下才送進來呢. 你也諸事太不留心了. «Xuē Pánsagte lachend: »想是我在路上叫賊人把魂嚇掉了, 還沒歸殼呢. «
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說着, 大家笑了一陣, 便向回話的kleiner Diener說: »東西收下了, 叫他們回去罷. «Xuē Yímā同Bǎochāi忙問: »是什麼好東西, 這樣捆着夾着的? «便命人挑了繩子, 去了夾板, 開了鎖看時, 卻是些綢緞、綾錦、洋貨等家常應用之物. 獨有Bǎochāi他的那個箱子裡, 除了筆、墨、硯、各色箋紙、香袋、香珠、扇子、扇墜、花粉、胭脂、頭油等物外, 還有虎丘帶來的自行人、酒令兒、水銀灌的打筋斗的小小子, 沙子燈, 一出一出的泥人兒的戲, 用青紗罩的匣子裝着, 又有在虎丘上作的Xuē Pán的像, 泥捏成的與Xuē Pán毫無相差, 以及許多碎小玩意兒的東西. Bǎochāi一見, 滿心歡喜, 便叫自己使的丫環來吩咐: »你將我的這個箱子與我拿了園子裡去, 我好就近從那邊送送人. «說着, 便起身來, 告辭母親, 往園子裡來了. 這裡Xuē Yímā將自己這個箱子裡的東西取出, 一分一分的打點清楚, 着同喜Mädchen送往Jiǎ Mǔ並Wáng Fūrén等處去不講.
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Nun sei erzählt, dassBǎochāi隨着箱子到了自己房中, 將東西逐件逐件的過了目, 除將自己留用之外, 遂一分一分配合妥當: 也有送筆、墨、紙、硯的, 也有送香袋、扇子、香墜的, 也有送脂粉、頭油的, 有單送玩意兒的; 酌量其人分辦. 只有Dàiyù的比別人不同, 比alle Anwesenden加厚一倍. 一一打點完畢, 使Yīng'ér同一個老alte Dienerin跟着, 送往各處.
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其Lǐ Wǎn、Bǎoyù等以及諸人, 不過收了東西, 賞賜來使, 皆說些見面再謝等語而已. 惟有林Dàiyù他見江南家鄉之物, 反自觸物傷情, 因想起他的父母來了. 便對着這些東西, 揮淚自嘆, 暗想: »我乃江南之人, 父母雙亡, 又無兄弟, 隻身一人, 可憐寄居外祖母家中, 而且又多疾病, 除外祖母以及舅母、姐妹看問外, 那裡還有一個姓林的親人來看望看望, 給我帶些土物來. 使我送送人, 粧粧臉面也好. 可見人若無至親骨肉手足, 是最寂寞、極冷清、極寒苦, 沒趣味的! «想到這裡, unwillkürlich就大傷起心來了. Zǐjuān他乃伏侍Dàiyù多年, 朝夕不離左右的, 深知Dàiyù的心腹: 他為見了江南故土之物, 因感動了心懷, 追思親人的原故. 但不敢說破, 只在一旁勸sagte: »Fräulein的身子多病, 早晚尚服丸藥, 這兩日看着不過比那些日子略飲食好些, 精神壯一點兒, 還算不得十分大好. 今兒寶Fräulein送來這些東西, 可見寶Fräulein素日看Fräulein甚重, Fräulein看着該歡喜才是, 為什麼反倒傷感. 這不是寶Fräulein送東西為的是叫Fräulein歡喜, 這反倒是招Fräulein煩惱了不成? 若令寶Fräulein知道了, 怎麼臉上下得來呢? 再Fräulein也要細想一想, die Alte Dame、gnädige Frau們為Fräulein的病症千方百計請好大夫診脈配藥調治, 所為的是Fräulein的病急好. 這如今才好些, 又這樣哭哭啼啼的, 豈不是自己糟蹋自己的身子, 不肯叫die Alte Dame看着歡喜? 難道說Fräulein這個病, 不是因素日從憂慮過度上傷多了氣血得的麼? Fräulein的千金貴體別自己看輕了. «Zǐjuān正在這裡勸解Dàiyù, da hörte man見小Mädchen子在院內說: »寶二爺來了. «Zǐjuān忙說: »快請. «
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話猶未畢, da sah manBǎoyù已進房來了. Dàiyù讓坐畢, Bǎoyù見Dàiyù淚痕滿面, 便問: »妹妹, 又是誰得罪了你了? 你兩眼都哭得紅了, 是為什麼? «Dàiyù不回答. 旁邊Zǐjuān將嘴向床里一扭, Bǎoyù會意, 便往床里一看, 見堆着許多東西, 就知是Bǎochāi送來的, 便笑着取笑sagte: »好東西, 想是妹妹要開雜貨鋪麼? 擺着這些東西作什麼? «Dàiyù只是不理. Zǐjuān說: »二爺還提東西呢. 因寶Fräulein送了些東西來, 我們Fräulein一看, 就傷心哭起來了. 我正在這裡好勸歹勸, 總勸不住呢. 而且又是才吃了飯, 若只管哭, 大發了, 再吐了, 犯了舊病, 可不叫die Alte Dame罵死了我們麼? 倒是二爺來的很好, 替我們勸一勸. «Bǎoyù他本是聰明人, 而且一心總留意在Dàiyù身上最重, 所以深知Dàiyù之為人心細心窄, 而又多心要強, 不落人後, 因見了人家哥哥自江南帶了東西來送人, 又系故鄉之物, 勾想起別的痛腸來, 是以傷感是實. 這是Bǎoyù他心裡揣摩Dàiyù的心病, 卻不肯明明說出, 恐Dàiyù越發動情, 乃sagte lachend: »你們Fräulein的原故不為別的, 為的是寶Fräulein送來的東西少, 所以生氣傷心. 妹妹, 你放心! 等我明年往江南去, 與你多多的帶兩船來, 省得你淌眼抹淚的. «Dàiyù聽了這話, 不由»嗤«的一聲笑了, 忙sagte: »我憑他怎麼沒見過世面, 也到不了這一步田地上, 因送的東西少, 就生氣傷心. 我也不是兩三歲的小孩子, 你也忒把人看得平常小氣了. 我有我的原故, 你那裡知道. «說着說着, 眼淚又流下來了. Bǎoyù忙移至床上, 挨Dàiyù坐下, 將那些東西一件一件的拿起來, 擺弄着細瞧, 故意問: »這是什麼, 叫什麼名字? 那是怎麼做的, 這樣齊整? 這是什麼, 要他做什麼使用? 妹妹, 你瞧, 這一件可以擺在書閣兒上作陳設, 那件放在條案上當古董兒倒好呢! «一味的將這些沒要緊的話來支吾搭訕了一會, Dàiyù見Bǎoyù那些呆樣子, 問東問西的, 招人可笑, 稍將煩惱丟開, 略有些喜笑之意. Bǎoyù見他有些喜色, 便sagte: »寶姐姐送東西來給咱們, 我想着, 咱們也該到他那裡道個謝去才是, 不知妹妹可去不去? «Dàiyù原不願意為送些東西來就特特的道謝去, 不過nach einer Weile見了, 說一聲就完了. 今被Bǎoyù說得有理難以推託, 無奈只得同Bǎoyù去了. 這且不提.
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Nun sei erzählt, dassXuē Pán聽了母親之言, 急忙下請帖, 置辦酒筵. 張羅了一日, 果於次日, 三四位夥計, 俱各到齊. 未免說了些店內發貨、帳目之事畢, 列席讓坐, Xuē Pán與各位奉酒酬勞. 裡面Xuē Yímā又着人出來致謝道乏, 畢, 內有一位fragte: »今日席上怎麼少柳大哥不出來? 想是東家忘了, 沒請麼? «Xuē Pán聞聽, 把眉一皺, 嘆了一口氣, sagte: »休提, 休提, 想來眾位不知深情. 若說起此人, 真真可嘆! 於一二日前, 忽被一個瘋道士度化的出了家, 跟着他去了. 你們眾位聽一聽, 可奇不奇? «alle Anwesendensagte: »我們在店內也聽見外面人吵嚷, 說有一個道士三言兩語把一個俗家子弟度了去了, 又聞說一陣風颳了去了, 又說駕着一片雲彩去了, 紛紛議論不一. 我們也因發貨事忙, 那裡有工夫當正經事, 也沒去細問細打聽, 到如今還是似信不信的. 今聽此言, 那道士度化的Wie sich herausstellte,就是柳大哥麼? 早知是他, 我們大家也該勸解勸解. 憑他怎麼, 也不容他去. 噯, 又少了一個有趣兒的好朋友了! 實實在在的可惜可嘆. 也怨不得東家你心裡不爽快. 想他那樣一個伶俐人, 未必是真跟了道士去罷. 柳大哥他會些武藝, 又有力量, 或者看破了道士有些什麼妖術邪法的破綻出來, 故意假跟了他去, 在背地裡擺布他也未可知. «Xuē Pán說: »誰知道, 果能如此, 倒好罷咧, 世上也少一個妖言惑眾的人了. «alle Anwesenden道: »難道你知道了的時候, 也沒尋找他去不成? «Xuē Pán說: »城裡城外, 那裡沒有找到! 不怕你們笑話, 我還哭了一場呢. «言畢, 只是長吁短嘆, 無精打彩的, 不像往日高興頑笑, 讓酒暢飲. 席上雖設了些雞鵝魚鴨, 山珍海味, 美品佳餚, 怎奈東家皺眉嘆氣, 眾夥計看此光景, 不便久坐, 不過隨便喝了幾鍾酒, 吃了些飯食, 就都散了. 這也不提.
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Nun sei erzählt, dassBǎoyù拉了Dàiyù至Bǎochāi處來道謝. 彼此見面, 未免說幾句客言套語. Dàiyù便對Bǎochāisagte: »大哥哥辛辛苦苦的能帶了多少東西來, 擱得住送我們這些處, 你還剩什麼呢? «Bǎoyù說: »可是這話呢. «Bǎochāisagte lachend: »東西不是什麼好的, 不過是遠路帶來的土物兒, 大家看着略覺新鮮似的. 我剩不剩什麼要緊, 我如今果愛什麼, 今年雖然不剩, 明年我哥哥去時, 再叫他給我帶些個來, 有什麼難呢? «Bǎoyù聽說, 忙sagte lachend: »明年再帶了什麼來, 我們還要姐姐送我們呢. 可別忘了我們! «Dàiyù說: »你要, 你只管說你要, 不必拉扯上›我們‹不›我們‹的字眼, 姐姐瞧寶哥哥不是給姐姐來道謝, 竟是又要定下明年的東西來了. «Bǎoyù笑說: »我要出來, 難道沒有你一分兒不成? 你不知道幫着說, 反倒說起這散話來了. «大家聽了, 笑了一陣. Bǎochāi問: »你二人如何來得這樣巧, 是誰會誰去的? «Bǎoyù說: »休提, 我因姐姐送我東西, 想來林妹妹也必有, 我想要來道謝, 想林妹妹也必來道謝, 故此我就到他房裡會了他一同要到這裡來. 誰知到了他家, 他正在屋裡傷心落淚, 也不知是為什麼這樣愛哭. «Bǎoyù剛說到»落淚«兩字, 見Dàiyù瞪了他一眼, 恐他往下還說. Bǎoyù會意, 隨即便換過口來sagte: »林妹妹這幾日因身上不爽快, 恐怕又病扳嘴, 故此着急落淚. 我勸解了一會子, 才來了. 一則道謝; 二則省的叫他一個人在房裡坐着只是發悶. «Bǎochāi說: »妹妹怕病悶, 固然是正理, 也不過是在那飲食起居、穿脫衣服冷熱上加些小心就是了, 為什麼傷起心來呢? 妹妹, 你難道不知傷心難免不傷氣血精神, 把要緊的傷了, 反倒要受病的罷咧. 妹妹你細想想. «Dàiyù說: »姐姐說的很是. 我何嘗自己不知道呢, 只因我這幾年, 姐姐是看見的, 那一年不病一兩場? 病的我怕怕的了. 見了藥, 吃了見效不見效, 一聞見, 先就頭疼發噁心, 怎麼不叫我怕病呢? «Bǎochāi說: »雖然如此說, 卻也不該傷心, 倒是覺着身上不爽快, 反自己勉強扎掙着出來, 各處走走逛逛, 把心鬆散鬆散, 比在屋裡悶坐着還強呢. 傷心是自己添病的大毛病. 我那兩日不時覺着發懶, 渾身乏倦, 只是要歪着, 心裡也是為時氣不好, 怕病, 因此偏扭着他, 尋些事情作作, 一般里也混過去了. 妹妹別惱我說, 越怕越有鬼. «Bǎoyù聽說, 忙fragte: »寶姐姐, 鬼在那裡呢? 我怎麼看不見一個兒? «惹得alle Anwesenden哄聲大笑. Bǎochāi道: »呆小爺, 這是比喻的話, 那裡真有鬼呢! 認真的果有鬼, 你又該駭哭了. «Dàiyù因此sagte lachend: »姐姐說的很是. 很該說他, 誰叫他嘴快! «Bǎoyù說: »有人說我的不是, 你就樂了. 你這會子心裡也不懊惱了, 咱們也該走罷. «於是彼此又說笑了一回, 二人辭了Bǎochāi出來. Bǎoyù仍把Dàiyù送至Xiāoxiāng-Pavillon門首, 自己回家. 這且不提.
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Nun sei erzählt, dassZhào Yíniáng因見Bǎochāi送環哥之物, 忙忙接下, 心中甚喜, 滿嘴誇獎: »人人都說寶Fräulein會行事, 很大方, 今日看來, 果然不錯. 他哥哥能帶了多少東西來, 他挨家送到, 並不遺漏一處, 也不露出誰薄誰厚, 連我們搭拉嘴子, 他都想到, 實在的可敬. 若是林Fräulein——也罷麼, 也沒人給他送東西帶什麼來; 即或有人帶了來, 他也只是揀着那有勢力、有體面的人頭兒跟前才送去, 那裡還臨的到我們娘兒們身上呢! 可見人會行事, 真真的露着各別另樣的好. «Zhào Yíniáng因環哥兒得了東西, 深為得意, 不住的托在掌上擺弄瞧看一會. 想Bǎochāi乃係Wáng Fūrén之表侄女, 特要在Wáng Fūrén跟前賣好兒. 自己疊疊歇歇的拿着那東西, 走至Wáng Fūrén房中, 站在一旁sagte: »這是他寶Fräulein才給環哥他兄弟送來的. 他年輕輕的人想的周到, 我還給了送東西的小ㄚ頭二百錢. 聽見說姨gnädige Frau也給gnädige Frau送來了, 不知是什麼東西? 你們瞧瞧這一個門裡頭就是兩分兒, 能有多少呢? 怪不的die Alte Dame同gnädige Frau都誇他疼他, 果然招人愛. «說着, 將抱的東西遞過去與Wáng Fūrén瞧, 誰知Wáng Fūrén頭也沒抬, 手也沒伸, 只口內說了一聲»好, 給環哥兒玩罷咧«, 並無正眼看一看. Zhào Yíniáng因招了一鼻子灰, 滿肚氣惱, 無精打彩的回至自己房中, 將東西丟在一邊, 說了許多的勞兒三、巴兒四, 不着要的一套閒話; 也無人問他, 他卻自己咕嘟着嘴, 一邊子坐着. 可見Zhào Yíniáng為人小器糊塗, 饒得了東西, 反說許多令人不入耳生厭的閒話, 也怨不得Tànchūn生氣, 看不起他. 閒話休提.
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Nun sei erzählt, dassBǎochāi送東西的ㄚ頭回來, 說: »也有道謝的, 也有賞賜的, 獨有給巧姐兒的那一分兒, 仍舊拿回來了. «Bǎochāi一見, 不知何意, 便問: »為什麼這一分兒沒送去呢, 還是送了去沒收呢? «Yīng'ér說: »我方才給環哥兒送東西的時候, 見璉二Herrin往die Alte Dame房裡去了. 我想, 璉二Herrin不在家, 知道交給誰呢, 所以沒有送去. «Bǎochāi說: »你也太糊塗了. 二Herrin不在家, 難道Píng'ér、豐兒也不在家不成? 你只管交給他們收下, 等二Herrin回來, 自有他們告訴就是了, 必定要你當面交給才算麼? «Yīng'ér聽了, 復又拿着東西出了園子, 往Fèngjiě處去. 在路上走着, 便對拿東西的老alte Dienerin說: »早知道一就事兒送了去不完了, 省得又跑這一趟. «老alte Dienerin說: »閒着也是白閒着, 藉此出來逛逛也好罷咧. 只是Fräulein你今日來回各處走了好些路兒, 想是不慣, 乏了, 咱們送了這個, 可就完了, 一打總兒再歇着. «兩人說着話, 到了Fèngjiě處, 送了東西, 回來見Bǎochāi. Bǎochāifragte: »你見了璉二Herrin沒有? «Yīng'ér說: »我沒有見. «Bǎochāi說: »想是二Herrin還沒回來麼? «ㄚ頭說: »回是回來了. 因豐兒對我說: ›二Herrin自die Alte Dame屋裡回房來, 不似往日歡天喜地的, 一臉的怒氣, 叫了Píng'ér去, 唧唧咕咕的說話, 也不叫人聽見. 連我都攆出來了, 你不必去見, 等我替你回一聲兒就是了. ‹因此便着豐兒他拿進去, 回了出來說: ›二Herrin說, 給你們Fräulein道生受. ‹賞了我們一吊錢, 我就回來了. «Bǎochāi聽了, 自己納了一會子悶, 也想不出Fèngjiě是為什麼有氣. 這也不表.
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Nun sei erzählt, dassXírén見Bǎoyù回來, 便問: »你怎麼不逛就回來了? 你原說約着林Fräulein, 你們兩個同到寶Fräulein處道謝去, 可去了沒有? «Bǎoyù說: »你別問, 我原說是要會林Fräulein同去的, 誰知到了他家, 他在房裡守着東西很很的不自在呢. 我也知道林Fräulein的那些原原故故的, 又不好直問他, 又不好說他, 只裝不知道兒, 搭訕着說別的寬解了他一會子, 才好了. 然後方拉了他同到了寶姐姐那裡道了謝, 說了一會子閒話, 方散了. 我又送他到家, 我才回來了. «Xírén說: »你看送林Fräulein的東西, 比送你的是多是少, 還是一樣呢? «Bǎoyù說: »比送我的多着一兩倍呢. «Xírén說: »這才是明白人, 會行事. 寶Fräulein他想別的姊妹等都有親的熱的跟着, 有人送東西, 唯有林Fräulein離家二三千里地遠, 又無有一個親人在這裡, 那有人送東西. 況且他們兩個不但是親戚, 還是乾姐妹, 難道你不知道林Fräulein去年曾認過薛姨gnädige Frau作乾媽的? 論理多給他些也是該的. «
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Bǎoyù笑說: »你就是會評事的一個公道老兒. «說着話兒, 便叫小Mädchen取了拐枕來, 要在床上歪着. Xírén說: »你不出去了? 我有一句話告訴你. «Bǎoyù便問: »什麼話? «Xírén說: »素日璉二Herrin待我很好, 你是知道的. 他自從病了一大場之後, 如今又好了. 我早就想着要到那裡看看去, 只因為璉二爺在家不方便, 始終總沒有去, 聞說璉二爺不在家, 你今日又不往那裡去, 而且初秋天氣, 不冷不熱, 一則看二Herrin, 盡個禮, 省得日後見了受他的數落; 二則藉此也逛一逛. 你同他們看着家, 我去去就來. «Qíngwén說: »這卻是該的, 難得這個巧空兒. «Bǎoyù說: »我才為他議論寶Fräulein, 誇他是個公道人, 這一件事行的, 又是一個周到人了. «Xírénsagte lachend: »好小爺, 你也不用誇我, 你只在家同他們好生玩; 好歹別睡覺, 看睡出病來, 又是我擔沉重. «Bǎoyù說: »我知道了, 你只管去罷. «言畢, Xírén遂到自己房裡, 換了兩件新鮮衣服, 拿着把兒鏡照着, 抿了抿頭, 勻了勻臉上脂粉, 步出下房. 復又囑咐了Qíngwén、Shèyuè幾句話, 便出了Yíhóngyuàn.
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來至沁芳橋上立住, 往四下里觀看那園中景致. 時值秋令, 秋蟬鳴於樹, 草蟲鳴於野; 見這石榴花也開敗了, 荷葉也將殘上來了, 倒是芙蓉近着河邊, 都發了紅鋪鋪的咕嘟子, 襯着碧綠的葉兒, 倒令人可愛. 一壁里瞧着, 一壁里下了橋. 走了不遠, 迎見Lǐ Wǎn房裡使喚的Mädchen素雲, 跟着個老alte Dienerin, 手裡捧着一個洋漆盒兒走來. Xírén便問: »往那裡去? 送的是什麼東西? «素雲說: »這是我們Herrin給三Fräulein送去的菱角、雞頭. «Xírén說: »這個東西, 還是咱們園子裡河內采的, 還是外頭買來的呢? «素雲說: »這是我們房裡使喚的劉媽媽, 他告假瞧親戚去帶來的, 孝敬Herrin. 因三Fräulein在我們那裡坐着看見了, 我們Herrin叫人剝了讓他吃. 他說: ›才喝了熱茶了, 不吃, 一會子再吃罷. ‹故此給三Fräulein送了家去. «言畢, 各自分路走了.
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Xírén遠遠的看見那邊葡萄架底下, 有一個人拿着撣子在那裡動手動腳的, 因迎着日光, 看不真切. 至離得不遠, 那祝老alte Dienerin見了Xírén, 便笑嘻嘻的迎上來, sagte: »Fräulein今日怎麼得工夫出來閒逛, 往那裡去? «Xírén說: »我那裡還得工夫來逛, 我往璉二Herrin家瞧瞧去. 你在這裡做什麼呢? «那祝alte Dienerin說: »我在這裡趕馬蜂呢. 今年三伏里的雨水少, 不知怎麼, 這些果木樹上長蟲子, 把果子吃得巴拉眼睛的, 掉了好些下來, 可惜了兒的白扔了! 就是這葡萄, 剛成了珠兒, 怪好看的, 那馬蜂、蜜蜂兒滿滿的圍着來蚛, 都咬破了. 這還罷了, 喜鵲、雀兒, 他也來吃這個葡萄. 還有這樣一個毛病兒, 無論雀兒蟲兒, 一嘟嚕上只咬破三五個, 那破的水淌到好的上頭, 連這一嘟嚕都是要爛的. 這些雀兒、馬蜂可惡着呢, 故此我在這裡趕. Fräulein你瞧, 咱們說話的空兒沒趕, 就蚛了許多上來了. «Xírén道: »你就是不住手的趕, 也趕不了許多; 你剛趕了這裡, 那裡又來了. 倒是告訴買辦說, 叫他多多的作些冷布口袋來, 一嘟嚕一嘟嚕的套上, 免得翎禽草蟲糟蹋, 而且又透風, 捂不壞. «alte Dienerinsagte lachend: »倒是Fräulein說的是. 我今年才管上, 那裡就知道這些巧法兒呢. «
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Xírén說: »如今這園子裡這些果品有好些種, 到是那樣先熟的快些? «老祝alte Dienerin說: »如今才入七月的門, 果子都是才紅上來, 要是好吃, 想來還得月盡頭兒才熟透了呢. Fräulein不信, 我摘一個給Fräulein嘗嘗. «Xírén正色sagte: »這那裡使得? 不但沒熟吃不得, 就是熟了, 一則沒有供鮮, 二則主子們尚然沒吃, 咱們如何先吃得呢? 你是這府里的陳人, 難道連這個規矩也不曉得麼? «老alte Dienerin忙sagte lachend: »Fräulein說得有理. 我因為Fräulein問我, 我白這樣說. «心內暗sagte: »夠了! 我方才幸虧是在這裡趕馬蜂, 若是順着手兒摘一個嘗嘗, 叫他看見, 還了得了! «Xírén說: »我方才告訴你要口袋的話, 你就回一回二Herrin, 叫管事的作去罷. «言畢, 遂一直的出了園子的門, 就到Fèngjiě這裡來了.
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Es heißt dazu:Fèngjiě與Píng'ér議論Jiǎ Liǎn之事. 因見Xírén他是輕易不來之人, 又不知是有什麼事情, 便連忙止住話語, 勉強帶笑sagte: »貴人從那陣風兒刮了我們這個賤地來了? «Xírén笑說: »我就知道Herrin見了我, 是必定要先麻煩我一頓的, 我有什麼說的呢! 但是Herrin欠安, 本心惦着要過來請請安, 頭一件, 璉二爺在家不便, 二則Herrin在病中, 又怕嫌煩, 故未敢來. 想Herrin素日疼愛我的那個分兒上, 自必是體諒我, 再不肯惱我的. «Fèngjiěsagte lachend: »寶兄弟屋裡雖然人多, 也就靠着你一個兒照看, 也實在的離不開. 我常聽見Píng'ér告訴我, 說你背地裡還惦着我, 常問, 我聽見就喜歡得的什麼似的. 今日見了你, 我還要給你道謝呢, 我還捨得麻煩你嗎? 我的Fräulein! «Xírén說: »我的Herrin, 若是這樣說, 這就是真疼我了. «Fèngjiě拉了Xírén的手, 讓他坐下. Xírén那裡肯坐, 讓之再三, 方在挨炕沿腳踏上坐了.
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Píng'ér忙自己端了茶來. Xírén說: »你叫小人兒們端罷, 勞動Fräulein我倒不安. «einerseits站起, 接過茶來吃着, einerseits回頭看見床沿上放着一個活計簸羅兒, 內裝着一個大紅洋錦的小兜肚, Xírén說: »Herrin一天七事八事的, 忙的不了, 還有工夫作活計麼? «Fèngjiě說: »我本來就不會作什麼, 如今病了才好, 又兼着家務事鬧個不清, 那裡還有工夫做這些呢? 要緊要緊的我都丟開了. 這是我往die Alte Dame屋裡請安去, 正遇見薛姨gnädige Frau送die Alte Dame這個錦, die Alte Dame說: ›這個花紅柳綠的, 倒對給小孩子們做小衣小裳兒的, 穿着倒好頑呢! ‹因此我就問老祖宗討了來了. 還惹的老祖宗說了好些頑話, 說我是die Alte Dame的命中小人, 見了什麼要什麼, 見了什麼拿什麼. 惹得alle Anwesenden都笑了. 你是知道我是臉皮兒厚、不怕說的人, 老祖宗只管說, 我只管裝聽不見, 拿着就走. 所以才交給Píng'ér, 先給巧姐兒做件小兜肚穿着頑, 剩下的等消閒有工夫再作別的. «
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Xírén聽畢, sagte lachend: »也就是Herrin, 才能夠慪的老祖宗喜歡罷咧. «伸手拿起來一看, 便夸道: »果然好看! 各樣顏色都有. 好材料也須得這樣巧手的人做才對. 況又是巧姐兒他穿的, 抱了出去, 誰不多看一看. «又fragte: »巧姐兒那裡去了? 我怎麼這eine ganze Weile沒見他? «Píng'ér說: »方才寶Fräulein那裡送了些頑的東西來, 他一見了很希罕, 就擺弄着頑了好一會子, 他奶媽兒才抱了出去, 想是乏了, 睡覺去了. «Xírén說: »巧姐兒比先前自然越發會頑了. «Píng'ér說: »小臉蛋子吃得銀盆似的, 見了人就趕着笑, 再不得罪人, 真真是我Herrin的解悶的寶貝疙瘩兒. «Fèngjiě便問: »寶兄弟在家作什麼呢? «Xírénsagte lachend: »我只求他同Qíngwén他們看家, 我才告了假來了. 可是呢! 只顧說話, 我也來了好大半天了, 要回去了. 別叫Bǎoyù在家裡抱怨, 說我屁股沉, 到那裡就坐住了. «說着, 便立起身來告辭, 回Yíhóngyuàn來了. 這也不提.
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Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Píng'ér送出Xírén回來, 復又把Píng'ér叫入房中, 追問前事, 越說越氣, sagte: »二爺在外邊偷娶老婆, 你說你是聽見二門上的kleiner Diener們說的. 到底是那一個說的呢? «Píng'ér說: »是Wàng'ér他說的. «Fèngjiě便命人把Wàng'ér叫來, fragte: »你二爺在外邊買房子娶小老婆, 你知道麼? «Wàng'ér說: »小的終日在二門上聽差, 如何知道二爺的事, 這是聽見Xīng'ér告訴的. «Fèngjiě說: »Xīng'ér是幾時告訴你的? «Wàng'ér說: »還是二爺沒起身的頭裡告訴我的. «Fèngjiě又問: »Xīng'ér在那裡呢? «Wàng'ér說: »Xīng'ér在新二Herrin那裡呢. «Fèngjiě聞聽, 滿腔怒氣, 啐了一口, schimpfte: »下作猴兒崽子! 什麼是›新Herrin‹、›舊Herrin‹, 你就私自封了Herrin了? 滿嘴裡胡說, 這就該打嘴巴. «又問: »Xīng'ér他是跟二爺的人, 他怎麼沒有跟了二爺去呢? «Wàng'ér說: »特留下他在家裡照看Yóu Èrjiě, 故此未曾跟了去. «Fèngjiě聽說, 忙得一疊連聲命Wàng'ér: »快把Xīng'ér叫了來! «
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Wàng'ér忙忙的跑了出去, 見了Xīng'ér只說: »二Herrin叫你呢. «Xīng'ér正在外邊同小人兒們頑笑, 聽見叫他, 妙在也不問Wàng'ér»二Herrin叫我做什麼«, 便跟了Wàng'ér, 急急忙忙的來至二門前. 回明進去, 見了Fèngjiě, 請了安, 旁邊侍立. Fèngjiě一見, 便先瞪了兩眼, fragte: »你們主子奴才在外面幹的好事! 你們打量我是呆瓜, 不知道? 你是緊跟二爺的人, 自必深知根由. 你須細細的對我實說, 稍有一些兒隱瞞撒謊, 我將你的腿打折了! «Xīng'ér忙跪下磕頭, 說: »Herrin問的是什麼事, 是我同爺干的? «Fèngjiěschimpfte: »好小雜種! 你還敢來支吾我? 我問你, 二爺在外邊, 怎麼就說成了Yóu Èrjiě? 怎麼買房子、治傢伙? 怎麼娶了過來? 一五一十的說個明白, 饒你的狗命! «
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Xīng'ér聽說, 仔細想了一想: »此事二府皆知, 就是瞞着der Herr、gnädige Frau、die Alte Dame同二Herrin不知道, 終久也是要知道的. 我如今何苦來瞞着, 不如告訴了他, 省得挨眼前打, 受委屈. «再Xīng'ér一則年幼, 不知事的輕重; 二則素日又知道Fèngjiě是個烈口子, 連二爺還懼怕他五分; 三則此事原是二爺同珍大爺、蓉哥他叔侄弟兄商量着辦的, 與自己無干. 故此把主意想定, 壯着膽子, 跪下sagte: »Herrin別生氣, 等奴才回稟Herrin聽: 只因那府里的大der Herr的喪事上穿孝, 不知二爺怎麼看見過Yóu Èrjiě幾次, 大約就看中了, 動了要說的心. 故此先同蓉哥商議, 求蓉哥替二爺從中調停辦理, 作了媒人說合, 事成之後, 還許下謝候的禮. 蓉哥滿應, 將此話轉告訴了珍大爺; 珍大爺告訴了珍大Herrin和Yóu Lǎoniáng. Yóu Lǎoniáng很願意, 但說是: ›二姐從小兒已許過張家為媳, 如何又許二爺呢? 恐張家知道, 生出事來不妥當. ‹珍大爺sagte lachend: ›這算什麼大事, 交給我! 便說那張姓的小子, 本是個窮苦破落戶, 那裡見得多給他幾兩銀子, 叫他寫張退親的休書, 就完了. ‹後來, 果然找了姓張的來, 如此說明, 寫了休書, 給了銀子去了. 二爺聞知, 才放心大膽的說定了. 又恐怕Herrin知道, 攔擋不依, 所以在外邊咱們後身兒買了幾間房子, 治了東西, 就娶過來了. 珍大爺還給了兩口人使喚. 二爺時常推說給der Herr辦事, 又說給珍大爺張羅事, 都是些支吾的謊話, 竟是在外頭住着. 從前原是娘兒三個住着, 還要商量給Yóu Sānjiě說人家, 又許下厚聘嫁他; 如今Yóu Sānjiě也死了, 只剩下Yóu Lǎoniáng跟着Yóu Èrjiě住着作伴兒呢. 這是一往從前的實話, 並不敢隱瞞一句. «說畢, 復又磕頭.
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Fèngjiě聽了這一篇言詞, 只氣得痴呆了半天, 面如金紙, 兩隻吊稍子眼越發直豎起來了, 渾身亂戰. 半晌, 連話也說不上來, 只是發怔. 猛一低頭, 見Xīng'ér在地下跪着, 便sagte: »這也沒你的大不是, 但只是二爺在外邊行這樣的事, 你也該早些告訴我才是. 這卻很該打, 因你肯實說, 不撒謊, 且饒恕你這一次. «Xīng'ér說: »未能早回Herrin, 這是奴才該死! «便叩頭有聲. Fèngjiě說: »你去罷. «Xīng'ér才立起身要走, Fèngjiě又說: »叫你時, 須要快來, 不可遠去. «Xīng'ér連連答應了幾個»是«, 就出去了. 到外面伸了伸舌頭, 說: »夠了我的了, 差一差兒沒有捱一頓好打. «暗自後悔不該告訴Wàng'ér, 又愁二爺回來怎麼見, 各自害怕. 這也不提.
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Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Xīng'ér出去, 回頭向Píng'ér說: »方才Xīng'ér說的話, 你都聽見了沒有? «Píng'ér說: »我都聽見了. «Fèngjiě說: »天下那有這樣沒臉的男人! 吃着碗裡, 看着鍋里, 見一個, 愛一個, 真成了餵不飽的狗, 實在的是個棄舊迎新的壞貨. 只是可惜這五六品的頂戴給他! 他別想着俗語說的›家花那有野花香‹的話, 他要信了這個話, 可就大錯了. 多早晚在外面鬧一個很沒臉、親戚朋友見不得的事出來, 他才罷手呢! «Píng'ér一旁勸道: »Herrin生氣, 卻是該的. 但Herrin身子才好了, 也不可過於氣惱. 看二爺自從Bào Èr的女人那一件事之後, 倒很收了心, 好了呢, 如今為什麼又干起這樣事來? 這都是珍大爺他的不是. «Fèngjiě說: »珍大爺固然有不是, 也總因咱們那位下作不堪的爺他眼饞, 人家才引誘他罷咧. 俗語說的›牛不吃水, 也強按頭麼? ‹«Píng'ér說: »珍大爺幹這樣事, 珍大Herrin也該攔着不依才是. «Fèngjiě說: »可是這話咧! 珍大Herrin也不想一想, 把一個妹子要許幾家子弟才好, 先許了姓張的, 今又嫁了姓賈的; 天下的男人都死絕了, 都嫁了賈家來! 難道賈家的衣飯這樣好不成? 這不是說幸而那一個沒臉的Yóu Sānjiě知道好歹, 早早兒的死了, 若是不死, 將來不是嫁Bǎoyù, 就是嫁環哥兒呢. 總也不給那妹子留一些兒體面, 叫妹子日後怎麼抬頭豎臉的見人呢? 妹子好歹也罷咧! 那妹子本來也不是他親的, 而且聽見說原是個混帳爛桃. 難道珍大Herrin現做着命婦, 家中有這樣一個打嘴現世的妹子, 也不知道羞臊, 躲避着些, 反到大面兒上揚名打鼓的, 在這門裡丟醜, 也不怕人笑話麼? 再者, 珍大爺也是作官的人, 別的律例不知道也罷了, 連個服中娶親、停妻再娶使不得的規矩, 他也不知道不成? 你替他細想一想, 他幹的這件事, 是疼兄弟, 還是害兄弟呢? «Píng'ér說: »珍大爺只顧眼前, 叫兄弟喜歡, 也不管日後的輕重干係了. «Fèngjiě冷sagte lachend: »這是什麼›叫兄弟喜歡‹, 這是給他毒藥吃呢! 若論親叔伯弟兄中, 他年紀又最大, 又居長, 不知教導兄弟學好, 反引誘兄弟學不長進, 擔罪名兒, 日後鬧出事來, 他在一邊缸沿兒上站着看熱鬧, 真真我要罵也罵不出口來. 再者, 他那邊府里的醜事壞名兒, 已經叫人聽不上了, 必定也叫兄弟學他一樣, 才好顯不出他的丑來. 這是什麼作哥哥的道理? 倒不如撒泡尿浸死了, 替大der Herr死了倒罷咧, 活着作什麼呢! 你瞧東府里大der Herr那樣厚德, 吃齋念佛行善, 怎麼反得了這樣一個兒子孫子? 大概是好風水都叫他老人家一個人全拔盡了. «Píng'ér說: »想來不錯. 若不然, 怎麼這樣差着格兒呢? «Fèngjiě說: »這件事幸而die Alte Dame、der Herr、gnädige Frau不知道, 倘或吹到這幾位耳朵里去, 不但咱們那沒出息的二爺捱打受罵, 就是珍大爺和珍大Herrin也保不住要吃不了要兜着走呢! «連說帶詈, 直鬧了半天, 連午飯也推頭疼, 沒過去吃.
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Píng'ér看此光景越說越氣, 勸道: »Herrin也煞一煞氣, 事從緩來, 等二爺回來, 慢慢的再商量就是了. «Fèngjiě聽了此言, 便從鼻孔內哼了兩聲, 冷sagte lachend: »好罷咧, 等爺回來, 可就遲了! «Píng'ér便跪在地下, 再三苦勸, 安慰了一會子, Fèngjiě才略消了些氣惱. 喝了口茶, 喘息了nach langer Zeit, 便要了拐枕, 歪在床上, 閉着眼睛打主意. Píng'ér見Fèngjiě躺着, 方退出去. 偏有不懂眼的幾起子回事的人來, 都被豐兒攆出去了. 又有Jiǎ Mǔ處着瑪瑙來問: »二Herrin為什麼不吃飯? die Alte Dame不放心, 着我來瞧來了. «Fèngjiě知是Jiǎ Mǔ處打發人來, 遂勉強起來, 說: »我白有些頭疼, 並沒別的病, 請die Alte Dame放心. 我已經躺了一躺兒, 好了. «言畢, 打發來人去後, 卻自己一個人將前事從頭至尾細細的盤算多時, 得了一個»一計害三賢«的狠主意出來. 自己暗想: 須得如此如此方妥. 主意已定, 也不告訴Píng'ér, 反外面作出嘻笑自若、無事的光景, 並不露出惱恨妒嫉之意. 於是叫Mädchen傳了Lái Wàng來吩咐, 令他明日傳喚匠役人等, 收拾東廂房, 裱糊鋪設等語. Píng'ér與alle Anwesenden皆不知為何緣故. 要知端的, 且看Fortsetzung im nächsten Kapitel..
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==程高本==
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第 六 十 七 回 馈土物颦卿念故里 讯家童凤姐蓄阴谋
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Es wird erzählt, dassYóu Sānjiě自戕之後, Yóu Lǎoniáng以及Yóu Èrjiě、Jiǎ Zhēn、Yóu Shì並Jiǎ Róng、Jiǎ Liǎn等俱不勝悲慟傷感, 忙着買棺盛殮, 送往城外埋葬. Liǔ Xiānglián見Yóu Sānjiě身亡, 迷性不悟, 尚有癡情眷戀, 卻被道人數句偈言打破迷關, 竟自削髮出家, 隨一瘋道人飄然而去, 不知何往.
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Xuē Yímā聞知湘蓮已說定了Yóu Sānjiě, 正打算替他買房置器, 擇日迎娶過門, 以報他救命之恩. 忽有家中kleiner Diener吿知Yóu Sānjiě自戕與Liǔ Xiānglián出家之事, 心甚嘆息. 時值Bǎochāi從園中過來, 聽了這些話, 並不在意, 乃勸道: »俗語說的好, ›天有不測風雲, 人有旦夕禍福‹. 這也是他們前生命定. 前日媽媽為他救了哥哥, 商量著替他料理, 如今已經死的死了, 走的走了, 依我說, 也只好由他罷了. 媽媽也不必為他們傷感了. 倒是自從哥哥打江南回來了一二十日, 販了來的貨物, 想來也該發完了, 媽媽和哥哥商議商議, 酬謝酬謝那同去的那張德輝才是. 伙計們辛辛苦苦的, 回來幾個月了, 也該請一請, 別叫人家看著無禮似的. «
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母女正說話間, 見Xuē Pán自外而入, 眼中尚有淚痕, 一進門來, 便向他母親拍手sagte: »媽媽可知道柳二哥Yóu Sānjiě的事麼? «Xuē Yímā說: »我才聽見說, 正在這裡合你妹妹說這件公案呢. «Xuē Pán道: »媽媽可聽見說湘蓮跟著一個道士出了家了麼? «Xuē Yímā道: »這越發奇了. 怎麼柳相公那樣一個年輕的聰明人, nach einer Weile胡塗了, 就跟著道士去了呢? 我想你們好了一場, 他又無父母兄弟, 隻身一人在此, 你該各處找找他才是. 靠那道士, 能往那裡遠去? 左不過是在這方近左右的廟裡寺裡罷了. «Xuē Pán說: »何嘗不是呢? 我一聽見這個信兒, 就連忙帶了kleiner Diener們在各處尋找, 連一個影兒也沒有. 又去問人, 都說沒看見. «
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Xuē Yímā說: »你既找尋過, 沒有, 也算把你做朋友的心盡了. 再者, 你妹妹才說你也回家半個多月了, 想貨物也該發完了, 也該擺桌酒, 給張德輝和夥計們, 道道乏才是. «Xuē Pán聽說, 便道: »媽媽說的很是. 倒是妹妹想的周到. 因這些日子, 為各處發貨, 又為柳二哥的事忙了這幾日, 把正經事都誤了. 要不然, 定了明兒後兒, 下帖兒請罷. «Xuē Yímā道: »由你辦去罷. «
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話猶未了, 外面kleiner Diener在門外回說: »張管總着人送了兩個箱子來. «Xuē Pán聽了, 便命kleiner Diener央門外幾個夥計搬進了兩個夾板夾的大棕箱. Xuē Pán一見說: »特給媽和妹妹帶來的東西, 不是夥計送家裡來, 我都忘了. «
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Xuē Yímā同Bǎochāi問: »是什麼好東西, 這樣捆着夾着的? «便命人挑了繩子, 去了夾板, 開了鎖看時, 卻是些綢緞、綾錦、洋貨等家常應用之物. 獨有Bǎochāi他的那個箱子裏, 除了筆、墨、硯、各色箋紙、香袋、香珠、扇子、扇墜、花粉、胭脂、頭油等物外, 還有虎丘帶來的自行人、酒令兒、水銀灌的打筋斗的小小子, 沙子燈, 一出一出的泥人兒的戲, 用青紗罩的匣子裝着, 又有在虎丘山上作的Xuē Pán的小像, 泥捏成的與Xuē Pán毫無相差, 以及許多碎小頑意兒的東西. Bǎochāi一見, 拿着Xuē Pán的小像細細看了, 又看看他哥哥捂着嘴微笑, 再和母兄說了一回閒話. 便吩咐Yīng'ér: »你帶幾個老alte Dienerin, 將我的這個箱子, 拿到園子裏去, 我好就近從那邊送人. «說着, 便起身辭了母兄往園子裏去了. 這裏Xuē Yímā將自己這個箱子裏的東西取出, 一份一份的打點清楚, 着Yīng'ér送往Jiǎ Mǔ並Wáng Fūrén等處.
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Bǎochāi隨着箱子到了自己房中, 將東西逐件過了目, 除將自己留用之外, 遂一一配妥當: 也有送筆、墨、紙、硯的, 也有送香袋、扇子、香墜的, 也有送脂粉、頭油的, 有單送頑意兒的. 一一打點完畢, 使Yīng'ér同一個老alte Dienerin, 送往各處.
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Bǎochāi送東西的ㄚ頭回來, 說: »也有道謝的, 也有賞錢的, 獨有給巧姐兒的那一份, 仍舊拿回來了. «Bǎochāi一見, 不知何意, 便問: »爲什麼這一份沒送去, 還是送了去沒收呢? «Yīng'ér說: »我方才給環哥兒送東西的時候, 見璉二Herrin往die Alte Dame房裡去了. «Bǎochāi說: »二Herrin不在家, 你只管交給Mädchen們收下, 等二Herrin回來, 自有他們告訴就是了. «Yīng'ér聽了, 又與老alte Dienerin出了園子, 到了Fèngjiě這邊, 送了東西, 回來見Bǎochāi.
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Bǎochāifragte: »你見了璉二Herrin沒有? «Yīng'ér說: »我沒見. «Bǎochāi說: »二Herrin還沒有回來? «Yīng'ér說: »回來是回來了. 因豐兒對我說: ›二Herrin自die Alte Dame屋裡回來, 一臉怒氣, 叫了Píng'ér去, 唧唧咕咕的說話, 也不叫人聽見. 你不必見, 等我替你回一聲兒就是了. ‹因此豐兒拿進去, 回了二Herrin. 我們就回來了. «Bǎochāi聽了, 自己納悶, 想不出Fèngjiě是爲什麼生氣.
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衆人不過收了東西, 皆說些見面再謝等語而已. 惟有林Dàiyù見是江南家鄉之物, 便對着揮淚自嘆. Zǐjuān深知Dàiyù心腸, 在一旁勸道: »寶Fräulein送來這些東西, Fräulein看着該喜歡才是. «
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話猶未畢, da sah manBǎoyù已進來. Bǎoyù見Dàiyù淚痕滿面, 便問: »妹妹, 又是爲的什麼? «Dàiyù不答. 旁邊Zǐjuān將嘴向牀後桌上一努, Bǎoyù會意, 便往牀上一看, 見堆着許多東西, 就知道是Bǎochāi送來的. Bǎoyù深知Dàiyù是因見了江南來的故鄉之物, 勾起傷感落淚. 便道: »妹妹, 你放心! 等我明年往江南去, 與你帶兩船來. «Dàiyù聽了這話, sagte: »你那裏知道我的緣故. «說着眼淚又流了下來. Bǎoyù忙走到牀前, 挨著Dàiyù坐下, 將那些東西一件一件拿起來, 擺弄著細瞧, 故意問:»這是什麼, 叫什麼名字?那是什麼做的, 這樣齊整?這是什麼, 要它做什麼使用?妹妹, 你瞧, 這一件可以擺在書閣兒上作陳設, 那件放在條案上當古董兒倒好呢!«一味的將些沒要緊的話來支吾, 搭訕. Dàiyù見Bǎoyù可笑的樣子, 稍將煩惱丟開. Bǎoyù便sagte:»寶姐姐送東西來給咱們, 我想著, 咱們也該到她那里道個謝去才是, 不知妹妹可去不去?«Dàiyù道: »自家姐妹, 這倒不必. 只是到他那邊, 薛大哥回來了, 必然告訴他些南邊的新聞故事兒, 我去聽聽, 只當回了家鄉一趟的. «說著, 眼圈兒又紅了. Bǎoyù便站著等他. Dàiyù只得和他出來, 往Bǎochāi那裡去了.
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二人到Bǎochāi處, 道了謝, Bǎoyù又口口稱贊泥人兒等物有趣. Bǎochāisagte lachend: »原不是什麼好東西, 不過是遠路帶來的土物兒, 大家看著新鮮些就是了. «Dàiyù道: »這些東西我們小時候倒不理會, 如今看見, 真是新鮮物兒了. «Bǎochāi因sagte lachend: »妹妹知道, 這就是俗語說的›物離鄉貴‹, 其實可算什麼呢. «Bǎoyù聽了這話正触著Dàiyù方纔的心事, 連忙拿話岔開: »明年大哥哥還去江南嗎? ——«話沒說完, Dàiyù早接口道: »——姐姐, 你瞧, 寶哥哥不是給姐姐來道謝, 竟又要定下明年的東西來了. «說的BǎochāiBǎoyù都笑了.
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三個人又閒話了一回, 因提起Dàiyù的病來, Bǎochāi勸了一回, 因sagte: »妹妹若覺著身上不爽快, 倒要自己勉強扎掙著出來, 各處走走逛逛, 散散心, 比在屋裡悶坐著到底好些. 我那兩日, 不是覺著發懶, 渾身發熱, 只是要歪著? 也因為時氣不好, 怕病, 因此尋些事情, 自己混著. 這兩日才覺得好些了. «Dàiyù道: »姐姐說的何嘗不是? 我也是這麼想著呢. «大家又坐了一會子方散. Bǎoyù仍把Dàiyù送至Xiāoxiāng-Pavillon門首, 才各自回去了.
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Nun sei erzählt, dass那Zhào Yíniáng因見Bǎochāi送環哥兒物件, 心中甚喜, 滿嘴誇獎: »人人都說寶Fräulein會行事, 很大方, 今日看來, 果然不錯. 他哥哥能帶了多少東西來, 他挨家送到, 並不遺漏一處, 也不露出誰薄誰厚, 連我們他都想到了, 若是林Fräulein, 即或有人帶了東西來, 那裏輪得到我們娘兒倆身上呢! 可見人會行事, 真真露着各別另樣的好. «Zhào Yíniáng因環哥兒得了東西, 深爲得意, 不住的托在掌上擺弄瞧看一會. 想Bǎochāi乃係Wáng Fūrén之表侄女, 特要在Wáng Fūrén跟前賣好兒. 自己蝎蝎螫螫的拿着那東西, 走至Wáng Fūrén房中, 站在一旁sagte: »這是寶Fräulein才給環哥的, 他年輕輕的人想得周到, 我還給了送東西的小ㄚ頭二百錢. 聽說姨gnädige Frau也給gnädige Frau送來了, 不知是什麼東西? 你們瞧瞧這一個門裏頭, 就是兩份兒, 能有多少呢? 怪不得die Alte Dame同gnädige Frau都誇他疼他, 果然招人疼. «說着, 將手裏的東西遞過去與Wáng Fūrén瞧, 誰知Wáng Fūrén頭也沒擡, 手也沒伸, 只口內說了聲»好, 給環哥兒頑去罷«, 並無正眼看一看. Zhào Yíniáng因招了一鼻子灰, 滿肚氣惱, 無精打彩的回房, 將東西丟在一邊, 也無人問他, 他卻自己咕嘟着嘴, 一邊子坐着.
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Nun sei erzählt, dassXuē Pán聽了母親之言, 次日請了張德輝與四位夥計, 俱已到齊, 不免說些販賣賬目發貨之事. 不nach einer Weile, 上席讓坐, Xuē Pán挨次斟了酒, Xuē Yímā又使人出來致謝, 大家喝著酒說閒話兒. 內中一個道: »今兒這席上短了柳二爺. «Xuē Pán聞言, 把眉一皺, 嘆口氣道: »什麼是柳二爺, 如今不知那裡作›柳道爺‹去了. «alle Anwesenden都詫異道: »這是怎麼說? «Xuē Pán便把湘蓮前後事體說了一遍. alle Anwesenden聽了, 越發駭異, 因sagte: »怪不的. 前兒我們在店裡, 髣髣髴髴也聽見人吵嚷, 說: ›有一個道士, 三言兩語, 把一個人度了去了. ‹又說»›一陣風颳了去了. ‹只不知是誰. 我們正發貨, 那裡有閒工夫打聽這個事去? 到如今還是似信不信的, 誰知就是柳二爺呢? 張德輝道: »柳二爺那樣個伶俐人, 未必是真跟了道士去罷. 他原會些武藝, 又有力量, 或看破那道士的妖術邪法, 特意跟他去, 在背地擺佈他, 也未可知. «Xuē Pán道: »果然如此, 倒也罷了. «眾夥計隨便喝了幾杯酒, 吃了飯, 大家散了.
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Es wird erzählt, dassBǎoyù回來, 想着Dàiyù的孤苦, 不免替他傷感起來. Xírén見Bǎoyù從外面進來坐在那發呆, 便問: »就回來了? 是不是同林Fräulein一塊去了寶Fräulein那兒? «Bǎoyù說: »我會林Fräulein同去的——送林Fräulein的東西比送我們的多一兩倍呢. «說着話兒, 便叫取了枕來, 要在牀上歪着. Xírén說: »璉二Herrin自從病了一場之後, 我早就想着要到他那裏去看看, 你同QíngwénShèyuè呆着, 我去看看就來. «Bǎoyù說: »你只管去罷. «言畢, Xírén遂換了兩件新鮮衣服. 囑咐了Qíngwén、Shèyuè幾句, 便出了Yíhóngyuàn.
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至沁芳橋上立住, 往四下里觀看那園中景致. 那時Es heißt dazu:夏末秋初, 園內蟬鬧蟲鳴; 只是花也開敗了, 芙蓉池中荷葉新殘相間, 也將殘上來了. 倒是近着池邊, 都發了紅鋪鋪的咕嘟子, 襯着碧綠的葉兒, 着實可愛. 於是一壁里瞧着, 一壁里下了橋. 走了不遠, 迎見Lǐ Wǎn房裏的Mädchen素雲捧着個洋漆盒兒走來. Xírén便問: »往那裏去送東西? «素雲說: »這是我們Herrin給三Fräulein送去的菱角兒、雞頭米. «Xírén說: »這個東西, 是咱們園子裏河內采的, 還是外頭買來的呢? «素雲說: »是我們那邊劉媽媽的女兒從鄉下帶來孝敬我們Herrin的. 因三Fräulein在我們那裏坐, Herrin叫人剝了讓他吃. 他說: ›才吃了熱茶了, 一會子再吃罷. ‹所以命我給三Fräulein送過去. «言畢, 各自散了.
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Xírén走著, 沿堤看頑了一回. 猛抬頭看見那邊葡萄架底下有人拿著撣子在那里撣什麼呢, 走到跟前, 卻是老祝媽. 那老alte Dienerin見了Xírén, 便笑嘻嘻的迎上來, sagte: »Fräulein怎麼今日得工夫出來逛逛? «Xírén道: »可不是. 我要到璉二Herrin家去. 你在這里做什麼呢? «那alte Dienerin道: »我在這里赶蜜蜂兒. 今年三伏里雨水少, 這果子樹上都有虫子, 把果子吃的疤瘌流星的掉了好些下來. Fräulein還不知道呢, 這馬蜂最可惡的, 一嘟嚕上只咬破三兩個兒, 那破的水滴到好的上頭, 連這一嘟嚕都是要爛的. Fräulein你瞧, 咱們說話的空兒沒赶, 就落上許多了. «Xírén道: »你就是不住手的赶, 也赶不了許多. 你倒是告訴買辦, 叫他多多做些小冷布口袋兒, 一嘟嚕套上一個, 又透風, 又不遭塌. «alte Dienerinsagte lachend: »倒是Fräulein說的是. 我今年才管上, 那里知道這個巧法兒呢. «
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Xírén說: »如今這園子裡這些果品有好些種, 到是那樣先熟的快些?«老祝alte Dienerin說: »如今才入七月的門, 果子都是才紅上來, 要是好
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吃, 想來還得月盡頭兒才熟透了呢. Fräulein不信, 我摘一個給Fräulein嚐嚐. «Xírén正色sagte:»這那裡使得?不但沒熟吃不得, 就是熟了, 一則沒有
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供鮮, 二則主子們尚然沒吃, 我如何先吃得呢?«老alte Dienerin忙sagte lachend: »Fräulein說得有理. 我因為Fräulein問我, 我白這樣說. «Xírén說: “我方才告訴你要口袋的話, 你就回一回二Herrin, 叫管事的作去罷. «言畢, 遂一直的出了園子的門, 就到Fèngjiě這裡來了.
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一到院里, da hörte manFèngjiěsagte: »天理良心, 我在這屋里熬的越發成了賊了. «Xírén聽見這話, 知道有原故了, 又不好回來, 又不好進去, 遂把腳步放重些, 隔著窗子fragte: »平姐姐在家里呢么? «Píng'ér忙答應著迎出來. Xírén便問: »二Herrin也在家里呢么, 身上可大安了? «說著, 已走進來. Fèngjiě裝著在床上歪著呢, 見Xírén進來, 也笑著站起來, 說: »好些了, 叫你惦著. 怎麼這幾日不過我們這邊坐坐? «Xírén道: »Herrin身上欠安, 本該天天過來請安才是. 但只怕Herrin身上不爽快, 倒要靜靜兒的歇歇兒, 我們來了, 倒吵的Herrin煩. «Fèngjiěsagte lachend: »常聽見Píng'ér說你背地里還惦著我, 常常問我. 這就是你盡心了. «einerseits說著, 叫Píng'ér挪了張杌子放在床旁邊, 讓Xírén坐下. 丰兒端進茶來, Xírén欠身道: »妹妹坐著罷. «einerseits說閒話兒. da sah man一個小Mädchen子在外間屋里悄悄的和Píng'ér說: »Wàng'ér來了. 在二門上伺候著呢. «Xírén知他們有事, 又說了兩句話, 便起身要走. Fèngjiě道: »閒來坐坐, 說說話兒, 我倒開心. «因命Píng'ér: »送送你妹妹. «Píng'ér答應著送出來. da sah man兩三個小Mädchen子, 都在那里屏聲息氣齊齊的伺候著. Xírén不知何事, 便自去了.
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Doch sei berichtet, dassPíng'ér送出Xírén, 進來回道: »Wàng'ér才來了, 因Xírén在這裡我叫他先到外頭等等兒, 這會子還是立刻叫他呢, 還是等著? 請Herrin的示下. «Fèngjiě道: »叫他來. «Píng'ér忙叫小Mädchen去傳Wàng'ér進來. 這裡Fèngjiě又問Píng'ér: »你到底是怎麼聽見說的? «Píng'ér道: »就是頭裡那小Mädchen子的話. 他說他在二門裡頭聽見外頭兩個kleiner Diener說: ›這個新二Herrin比咱們舊二Herrin還俊呢, 脾氣兒也好. ‹不知是Wàng'ér還是誰, 吆喝了兩個一頓, 說: ›什麼新Herrin舊Herrin的, 還不快悄悄兒的呢, 叫裡頭知道了, 把你的舌頭還割了呢. ‹«Píng'ér正說著, da sah man一個小Mädchen進來回說: »Wàng'ér在外頭伺候著呢. «Fèngjiě聽了, 冷笑了一聲說: »叫他進來. «那小Mädchen出來說: »Herrin叫呢. «Wàng'ér連忙答應著進來. Wàng'ér請了安, 在外間門口垂手侍立. Fèngjiě道: »你過來, 我問你話. «Wàng'ér才走到裡間門旁站著. Fèngjiě道: »你二爺在外頭弄了人, 你知道不知道? «Wàng'ér又打著千兒回道: »奴才天天在二門上聽差事, 如何能知道二爺外頭的事呢. «Fèngjiě冷sagte lachend: »你自然不知道. 你要知道, 你怎麼攔人呢. «Wàng'ér見這話, 知道剛纔的話已經走了風了, 料著瞞不過, 便又跪回道: »奴才實在不知. 就是頭裡Xīng'ér和喜兒兩個人在那裡混說, 奴才吆喝了他們兩句. 內中深情底裡奴才不知道, 不敢妄回. 求Herrin問Xīng'ér, 他是長跟二爺出門的. «Fèngjiě聽了, 下死勁啐了一口, schimpfte: »你們這一起沒良心的混帳忘八崽子! 都是一條藤兒, 打量我不知道呢. 先去給我把Xīng'ér那個忘八崽子叫了來, 你也不許走. 問明白了他, 回來再問你. 好, 好, 好, 這才是我使出來的好人呢! «那Wàng'ér只得連聲答應幾個是, 磕了個頭爬起來出去, 去叫Xīng'ér.
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Doch sei berichtet, dassXīng'ér正在帳房兒里和kleiner Diener們玩呢, 聽見說二Herrin叫, 先唬了一跳, 卻也想不到是這件事發作了, 連忙跟著Wàng'ér進來. Wàng'ér先進去, 回說: »Xīng'ér來了. «Fèngjiě厲聲道: »叫他! «那Xīng'ér聽見這個聲音兒, 早已沒了主意了, 只得乍著膽子進來. Fèngjiě一見, 便說: »好小子啊! 你和你爺辦的好事啊! 你只實說罷! «Xīng'ér一聞此言, 又看見Fèngjiě氣色, 早唬軟了, unwillkürlich跪下, 只是磕頭. Fèngjiě道: »論起這事來, 我也聽見說不與你相干. 但只你不早來回我知道, 這就是你的不是了. 你要實說了, 我還饒你; 再有一字虛言, 你先摸摸你腔子上幾個腦袋瓜子! «Xīng'ér戰戰兢兢的朝上磕頭道: »Herrin問的是什麼事, 奴才同爺辦壞了? «Fèngjiě聽了, 一腔火都發作起來, 喝命: »打嘴巴! «Wàng'ér過來才要打時, Fèngjiěschimpfte: »什麼糊塗忘八崽子! 叫他自己打, 用你打嗎! 一會子你再各人打你那嘴巴子還不遲呢. «那Xīng'ér真個自己左右開弓打了自己十幾個嘴巴. Fèngjiě喝聲»站住«, fragte: »你二爺外頭娶了什麼新Herrin舊Herrin的事, 你大概不知道啊. «Xīng'ér見說出這件事來, 越發著了慌, 連忙把帽子抓下來在磚地上咕咚咕咚碰的頭山響, 口裡sagte: »只求Herrin超生, 奴才再不敢撒一個字兒的謊. «Fèngjiě道: »快說! «Xīng'ér直蹶蹶的跪起來回道: »這事頭裡奴才也不知道. 就是這一天, 東府里大der Herr送了殯, Yú Lù往珍大爺廟裡去領銀子. 二爺同著蓉哥兒到了東府里, 道兒上爺兒兩個說起珍大Herrin那邊的二位姨Herrin來. 二爺誇他好, 蓉哥兒哄著二爺, 說把二姨Herrin說給二爺. «Fèngjiě聽到這裡, 使勁啐道: »呸, 沒臉的忘八蛋! 他是你那一門子的姨Herrin! «Xīng'ér忙又磕頭說: »奴才該死! «往上啾著, 不敢言語. Fèngjiě道: »完了嗎? 怎麼不說了? «Xīng'ér方纔又回道: »Herrin恕奴才, 奴才才敢回. «Fèngjiě啐道: »放你媽的屁, 這還什麼恕不恕了. 你好生給我往下說, 好多著呢. « Xīng'ér又回道: »二爺聽見這個話就喜歡了. 後來奴才也不知道怎麼就弄真了. «Fèngjiě微微冷sagte lachend: »這個自然麽, 你可那裡知道呢! 你知道的只怕都煩了呢. 是了, 說底下的罷! «Xīng'ér回道: »後來就是蓉哥兒給二爺找了房子. «Fèngjiě忙fragte: »如今房子在那裡? «Xīng'ér道: »就在府後頭. «Fèngjiě道: »哦. «回頭瞅著Píng'ér道: »咱們都是死人哪. 你聽聽! «Píng'ér也不敢作聲. Xīng'ér又回道: »珍大爺那邊給了張家不知多少銀子, 那張家就不問了. «Fèngjiě道: »這裡頭怎麼又扯拉上什麼張家李家咧呢? «Xīng'ér回道: »Herrin不知道, 這二Herrin...«剛說到這裡, 又自己打了個嘴巴, 想了想, sagte: »那珍大Herrin的妹子...«Fèngjiě接著道: »怎麼樣? 快說呀. «Xīng'ér道: »那珍大Herrin的妹子Wie sich herausstellte,從小兒有人家的, 姓張, 叫什麼Zhāng Huá, 如今窮的待好討飯. 珍大爺許了他銀子, 他就退了親了. «Fèngjiě聽到這裡, 點了點頭兒, 回頭便望Píng'érsagte: »你都聽見了? 小忘八崽子, 頭裡他還說他不知道呢! «Xīng'ér又回道: »後來二爺才叫人裱糊了房子, 娶過來了. «Fèngjiě道: »打那裡娶過來的? «Xīng'ér回道: »就在他老娘家抬過來的. «Fèngjiě又問: »沒人送親麽? «Xīng'ér道: »就是蓉哥兒. 還有幾個Mädchen老alte Dienerin們, 沒別人. «Fèngjiě道: »你大Herrin沒來嗎? «Xīng'ér道: »過了兩天, 大Herrin才拿了些東西來瞧的. «Fèngjiě回頭向Píng'ér道: »怪道那兩天二爺稱贊大Herrin不離嘴呢. «掉過臉來又問Xīng'ér, »誰伏侍呢? 自然是你了. «Xīng'ér趕著碰頭不言語. Fèngjiě又問: »前頭那些日子說給那府里辦事, 想來辦的就是這個了. «Xīng'ér回道: »也有辦事的時候, 也有往新房子里去的時候. «
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Fèngjiě聽了這一篇言詞, 只氣得癡呆了半天, 面如金紙, 兩隻吊稍丹鳳眼越發直豎起來了, 渾身亂戰. 半晌, 連話也說不上來, 只是發怔. 猛低頭, 見Xīng'ér還在地下跪着, 便sagte: »你這個猴兒崽子就該打死. 這有什麼瞞著我的? 你想著瞞了我, 就在你那糊塗爺跟前討了好兒了, 你新Herrin好疼你. «Xīng'ér道: »未能早回Herrin, 是奴才該死! «便叩頭有聲.
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Fèngjiě又fragte: »誰和他住著呢. «Xīng'ér道: »先是和他娘和妹子在一處. 就在十幾天前, 他妹子自己抹了脖子. 他娘得病, 昨兒也死了. «Fèngjiě道: »這又為什麼? «Xīng'ér隨將Liǔ Xiānglián的事說了一遍. Fèngjiě道: »這個人還算造化高, 省了當那出名兒的忘八. «因又fragte: »沒了別的事了麽? «Xīng'ér道: »別的事奴才不知道. 奴才剛纔說的字字是實話, 一字虛假, Herrin問出來只管打死奴才, 奴才也無怨的. «Fèngjiě低了一回頭, 便又指著Xīng'érsagte: »我不看你剛纔還有點怕懼兒, 不敢撒謊, 我把你的腿不給你砸折了. «說著喝聲»出去! «Xīng'ér瞌了個頭, 才爬起來, 退到外間門口, 不敢就走. Fèngjiě道: »過來, 我還有話呢. «Xīng'ér趕忙垂手敬聽. Fèngjiě道: »你忙什麼, 新Herrin等著賞你什麼呢? «Xīng'ér也不敢抬頭. Fèngjiě道: »我什麼時候叫你, 你什麼時候到. 遲一步兒, 你試試! 出去罷. «Xīng'ér忙答應幾個»是«, 退出門來. Fèngjiě又叫道: »Xīng'ér! «Xīng'ér趕忙站住. Fèngjiě道: »快出去告訴你二爺去, 是不是啊? «Xīng'ér回道: »奴才不敢. «Fèngjiě道: »你出去提一個字兒, 隄防你的皮! «Xīng'ér連忙答應著才出去了. Fèngjiě又叫: »Wàng'ér呢? «Wàng'ér連忙答應著過來. Fèngjiě把眼直瞪瞪的瞅了兩三句話的工夫, 才sagte: »好Wàng'ér, 很好, 去罷! 外頭有人提一個字兒, 全在你身上. «Wàng'ér答應著也出去了.
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Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Xīng'ér出去, 回頭向Píng'ér說: »方才Xīng'ér說的話, 你都聽見了沒有? 天下那有這樣沒臉的男人! 吃着碗裏, 看着鍋里, 見一個, 愛一個, 真成了餵不飽的狗, 實在是個棄舊迎新的壞貨. 只可惜這五六品的頂帶給他! 他別想着俗語說的›家花那有野花香‹的話, 他要信了這個話, 可就大錯了. 多早晚在外面鬧一個沒臉、親戚朋友見不得的事出來, 他才罷手呢! «Píng'ér一旁勸道: »Herrin身子才好了, 也不可過於氣惱. 看二爺自從Bào Èr的女人那一件事之後, 倒收了心, 好了呢, 如今爲什麼又干起這樣事來? 這都是珍大爺他的不是. «Fèngjiě說: »珍大爺固有不是, 也總因咱們那位下作不堪的爺他眼饞, 人家才引誘他的. 俗語說›牛兒不吃水, 也強按頭麼? ‹珍大爺幹這樣的事, 珍大Herrin也該攔着不依才是. 珍大Herrin也不想一想, 把一個妹子要許幾家子弟才好, 先許了姓張的, 今又嫁了姓賈的; 天下的男人都死絕了, 都嫁到賈家來! 難道賈家的衣食這樣好不成? 那妹子本來也不是他親的, 而且聽見說原是個混賬爛桃. 難道珍大Herrin現做着命婦, 家中有這樣一個打嘴現世的妹子, 也不知道羞臊, 躲避着些, 反倒大面上揚鈴打鼓的, 在這門裏丟醜, 也不怕笑話? 珍大爺也是做官的人, 別的律例不知道也罷了, 連個服中娶親, 停妻再娶, 使不得的規矩, 他也不知道不成? 你替他細想一想, 他幹的這件事, 是疼兄弟, 還是害兄弟呢? «Píng'ér說: »珍大爺只顧眼前, 叫兄弟喜歡, 也不管日後的輕重干係了. «Fèngjiě冷sagte lachend: »這是什麼›叫兄弟喜歡‹, 這是給他毒藥吃! 若論親叔伯兄弟中, 他年紀又最大, 又居長, 不知教導兄弟學好, 反引誘兄弟學不長進, 擔罪名兒, 日後鬧出事來, 他在一邊缸沿兒上站着看熱鬧, 真真我要罵也罵不出口來. 他在那邊府里的醜事壞名聲, 已經叫人聽不上了, 必定也叫兄弟學他一樣, 才好顯不出他的丑來. 這是什麼作哥哥的道理? 倒不如撒泡尿浸死了, 替大der Herr死了也罷, 活着作什麼. «
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Píng'ér看Fèngjiě越說越氣, 便跪在地下, 再三苦勸安慰一會子, Fèngjiě才略消了些氣惱. 喝了口茶, 喘息一回, 便要了拐枕, 歪在牀上, 閉眼養神. Píng'ér只得悄悄的退出去了. Fèngjiě將前事從頭至尾細細的盤算多時, 才得了主意, 也不吿訴Píng'ér, 卻作出個嘻笑自若、毫無惱恨妒嫉的樣子來. 心下早已算定, 只待Jiǎ Liǎn起程去平安州, 再作道理. Wer wissen will, wie es weitergeht, der lese das nächste Kapitel..
 
== Anmerkungen ==
 
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''Übersetzung: Martin Woesler, 4. Auflage (2026). Basierend auf der Gengchen-Handschrift (庚辰本).''
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Revision as of 12:36, 15 April 2026

Kapitel: 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 10 · [11-20] · [21-30] · [31-40] · [41-50] · [51-60] · [61-70] · [71-80] · [81-90] · [91-100] · [101-110] · [111-120] · ← Inhalt

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Siebenundsechzigstes Kapitel

Mitbringsel aus dem Süden wecken Dàiyùs Heimweh — Fèngjiě erfährt von Jiǎ Liǎns Geheimnis und sinnt auf Rache

列藏本

第 六 十 七 回 饋土物顰卿念故里 訊家童Fèngjiě蓄陰謀



Es wird erzählt, dassYóu Sānjiě自戕之後, Yóu Lǎoniáng以及Yóu Èrjiě、Jiǎ Zhēn、Yóu Shì並Jiǎ Róng、Jiǎ Liǎn等聞之, 俱各不勝悲慟傷感, 自不必說, 忙着人治買棺木盛殮, 送往城外埋葬. Doch sei berichtet, dassLiǔ Xiānglián見Yóu Sānjiě身亡, 迷性不悟, 尚有痴情眷戀, 被道人數句偈言打破迷關, 竟自削髮出家, 跟隨瘋道人飄然而去, 不知何往. 後事暫且不表.

Nun sei erzählt, dassXuē Yímā聞知湘蓮已說定了Yóu Sānjiě為妻, 心甚喜悅, 正自高高興興要打算替他買房屋、治器用、辦妝奩, 擇吉日迎娶過門等事, 以報他救命之恩. 忽有家中kleiner Diener見Xuē Yímā, 告知Yóu Sānjiě自戕與Liǔ Xiānglián出家的信息, 心甚嘆息. 正自猜疑是為什麼原故, 時值Bǎochāi從園子裡過來, Xuē Yímā便對Bǎochāisagte: »我的兒, 你聽見了沒有? 你珍大嫂子的妹妹Yóu Sānjiě, 他不是已經許定了給你哥哥的義弟Liǔ Xiānglián的? 這也很好. 不知為什麼Yóu Sānjiě自刎了, Liǔ Xiānglián也出了家了. 真正奇怪的事, 叫人意想不到! «Bǎochāi聽了, 並不在意, 便sagte: »俗語說的好, ›天有不測風雲, 人有旦夕禍福‹. 這也是他們前生命定, 活該不是夫妻. 媽所為的是因有救哥哥的一段好處, 故諄諄感嘆. 如果他兩人齊齊全全的, 媽自然該替他料理, 如今死的死了, 出家的出了家了, 依我說, 也只好由他罷了. 媽也不必為他們傷感, 損了自己的身子. 倒是自從哥哥起江南回來了一二十日, 販了來的貨物, 想來也該發完了, 那同伴去的夥計們辛辛苦苦的, 來回幾個月, 媽同哥哥商議商議, 也該請一請, 酬謝酬謝才是. 不然, 倒叫他們看着無禮似的. «

母女正說之間, 見Xuē Pán自外而入, 眼中尚有淚痕未乾. 一進門. 便向他母親拍手sagte: »媽, 可知道柳大哥、Yóu Sānjiě的事麼? «Xuē Yímā說: »我在園子裡聽見大家議論, 正在這裡才和你妹子說這件公案呢. «Xuē Pán道: »這事可奇不奇? «Xuē Yímā說: »可是柳相公那樣一個年輕聰明的人, 怎麼就nach einer Weile糊塗跟着道士去了呢? 我想他前世必是有夙緣的有根基的人, 所以才容易聽得進這些度化他的話去. 想你們相好了一場, 他又無父母兄弟, 隻身一人在此, 你也該各處找一找才是. 靠那跛足道士瘋瘋癲癲的, 能往那裡遠去! 左不過在這房前左右的廟裡寺里躲藏着罷咧. «Xuē Pán說: »何嘗不是呢. 我一聽見這個信兒, 就連忙帶了kleiner Diener們在各處尋找去, 連個影兒也沒有. 又去問人, 人人都說不曾看見. 我因如此, 急的沒法, 唯有望着西北上大哭了一場回來了. «說着, 眼圈兒又紅上來了. Xuē Yímā說: »你既然找尋了沒有, 把你作朋友的心也盡了. 焉知他這一出家, 不是得了好處去呢? 你也不必太過慮了. 一則張羅張羅買賣, 二則把你自己娶Schwiegertochter應辦的事情, 倒是早些料理料理. 咱們家裡沒人手兒, 竟是›笨雀兒先飛‹, 省得臨期丟三忘四的不齊全, 令人笑話. 再者, 你妹妹才說, 你也回家半個多月了, 想貨物也該發完了, 同你作買賣去的夥計們, 也該設桌酒席請請他們, 酬酬勞乏才是. 他們固然是咱家約請的吃工食勞金的人, 到底也算是外客, 又陪着你走了一二千里的路程, 受了四五個月的辛苦, 而且在路上又替你擔了多少的驚怕沉重. «Xuē Pán聞聽, 說: »媽說的很是, 妹妹想得周到. 我也這樣想來着, 只因這些日子為各處發貨, 鬧得頭暈. 又為柳大哥的親事又忙了這幾日, 反倒落了一個空, 白張羅了一會子, 倒把正經事都誤了. 要不然, 就定了明兒後兒下帖子請請罷. «Xuē Yímā道: »由你辦去罷. «話猶未了, 外面kleiner Diener回說: »張管總的夥計着人送了兩個箱子來, 說這是爺各自買的, 不在貨賬裡面. 本要早送來, 因貨物箱子壓着, 未得拿; 昨日貨物發完了, 所以今兒才送來了. «einerseits說, einerseits又見兩個kleiner Diener搬進了兩個夾板夾的大棕箱來. Xuē Pán一見, 說: »噯喲, 可是我怎麼就糊塗到這一步田地了! 特特的給媽和妹妹帶來的東西都忘了, 沒拿了家裡來, 還是夥計送了來了. «Bǎochāi說: »虧你才說還是特特的帶來的, 還是這樣放了一二十日才送來, 若不是特特的帶來, 必定是要放到年底下才送進來呢. 你也諸事太不留心了. «Xuē Pánsagte lachend: »想是我在路上叫賊人把魂嚇掉了, 還沒歸殼呢. «

說着, 大家笑了一陣, 便向回話的kleiner Diener說: »東西收下了, 叫他們回去罷. «Xuē Yímā同Bǎochāi忙問: »是什麼好東西, 這樣捆着夾着的? «便命人挑了繩子, 去了夾板, 開了鎖看時, 卻是些綢緞、綾錦、洋貨等家常應用之物. 獨有Bǎochāi他的那個箱子裡, 除了筆、墨、硯、各色箋紙、香袋、香珠、扇子、扇墜、花粉、胭脂、頭油等物外, 還有虎丘帶來的自行人、酒令兒、水銀灌的打筋斗的小小子, 沙子燈, 一出一出的泥人兒的戲, 用青紗罩的匣子裝着, 又有在虎丘上作的Xuē Pán的像, 泥捏成的與Xuē Pán毫無相差, 以及許多碎小玩意兒的東西. Bǎochāi一見, 滿心歡喜, 便叫自己使的丫環來吩咐: »你將我的這個箱子與我拿了園子裡去, 我好就近從那邊送送人. «說着, 便起身來, 告辭母親, 往園子裡來了. 這裡Xuē Yímā將自己這個箱子裡的東西取出, 一分一分的打點清楚, 着同喜Mädchen送往Jiǎ Mǔ並Wáng Fūrén等處去不講.

Nun sei erzählt, dassBǎochāi隨着箱子到了自己房中, 將東西逐件逐件的過了目, 除將自己留用之外, 遂一分一分配合妥當: 也有送筆、墨、紙、硯的, 也有送香袋、扇子、香墜的, 也有送脂粉、頭油的, 有單送玩意兒的; 酌量其人分辦. 只有Dàiyù的比別人不同, 比alle Anwesenden加厚一倍. 一一打點完畢, 使Yīng'ér同一個老alte Dienerin跟着, 送往各處.

其Lǐ Wǎn、Bǎoyù等以及諸人, 不過收了東西, 賞賜來使, 皆說些見面再謝等語而已. 惟有林Dàiyù他見江南家鄉之物, 反自觸物傷情, 因想起他的父母來了. 便對着這些東西, 揮淚自嘆, 暗想: »我乃江南之人, 父母雙亡, 又無兄弟, 隻身一人, 可憐寄居外祖母家中, 而且又多疾病, 除外祖母以及舅母、姐妹看問外, 那裡還有一個姓林的親人來看望看望, 給我帶些土物來. 使我送送人, 粧粧臉面也好. 可見人若無至親骨肉手足, 是最寂寞、極冷清、極寒苦, 沒趣味的! «想到這裡, unwillkürlich就大傷起心來了. Zǐjuān他乃伏侍Dàiyù多年, 朝夕不離左右的, 深知Dàiyù的心腹: 他為見了江南故土之物, 因感動了心懷, 追思親人的原故. 但不敢說破, 只在一旁勸sagte: »Fräulein的身子多病, 早晚尚服丸藥, 這兩日看着不過比那些日子略飲食好些, 精神壯一點兒, 還算不得十分大好. 今兒寶Fräulein送來這些東西, 可見寶Fräulein素日看Fräulein甚重, Fräulein看着該歡喜才是, 為什麼反倒傷感. 這不是寶Fräulein送東西為的是叫Fräulein歡喜, 這反倒是招Fräulein煩惱了不成? 若令寶Fräulein知道了, 怎麼臉上下得來呢? 再Fräulein也要細想一想, die Alte Dame、gnädige Frau們為Fräulein的病症千方百計請好大夫診脈配藥調治, 所為的是Fräulein的病急好. 這如今才好些, 又這樣哭哭啼啼的, 豈不是自己糟蹋自己的身子, 不肯叫die Alte Dame看着歡喜? 難道說Fräulein這個病, 不是因素日從憂慮過度上傷多了氣血得的麼? Fräulein的千金貴體別自己看輕了. «Zǐjuān正在這裡勸解Dàiyù, da hörte man見小Mädchen子在院內說: »寶二爺來了. «Zǐjuān忙說: »快請. «

話猶未畢, da sah manBǎoyù已進房來了. Dàiyù讓坐畢, Bǎoyù見Dàiyù淚痕滿面, 便問: »妹妹, 又是誰得罪了你了? 你兩眼都哭得紅了, 是為什麼? «Dàiyù不回答. 旁邊Zǐjuān將嘴向床里一扭, Bǎoyù會意, 便往床里一看, 見堆着許多東西, 就知是Bǎochāi送來的, 便笑着取笑sagte: »好東西, 想是妹妹要開雜貨鋪麼? 擺着這些東西作什麼? «Dàiyù只是不理. Zǐjuān說: »二爺還提東西呢. 因寶Fräulein送了些東西來, 我們Fräulein一看, 就傷心哭起來了. 我正在這裡好勸歹勸, 總勸不住呢. 而且又是才吃了飯, 若只管哭, 大發了, 再吐了, 犯了舊病, 可不叫die Alte Dame罵死了我們麼? 倒是二爺來的很好, 替我們勸一勸. «Bǎoyù他本是聰明人, 而且一心總留意在Dàiyù身上最重, 所以深知Dàiyù之為人心細心窄, 而又多心要強, 不落人後, 因見了人家哥哥自江南帶了東西來送人, 又系故鄉之物, 勾想起別的痛腸來, 是以傷感是實. 這是Bǎoyù他心裡揣摩Dàiyù的心病, 卻不肯明明說出, 恐Dàiyù越發動情, 乃sagte lachend: »你們Fräulein的原故不為別的, 為的是寶Fräulein送來的東西少, 所以生氣傷心. 妹妹, 你放心! 等我明年往江南去, 與你多多的帶兩船來, 省得你淌眼抹淚的. «Dàiyù聽了這話, 不由»嗤«的一聲笑了, 忙sagte: »我憑他怎麼沒見過世面, 也到不了這一步田地上, 因送的東西少, 就生氣傷心. 我也不是兩三歲的小孩子, 你也忒把人看得平常小氣了. 我有我的原故, 你那裡知道. «說着說着, 眼淚又流下來了. Bǎoyù忙移至床上, 挨Dàiyù坐下, 將那些東西一件一件的拿起來, 擺弄着細瞧, 故意問: »這是什麼, 叫什麼名字? 那是怎麼做的, 這樣齊整? 這是什麼, 要他做什麼使用? 妹妹, 你瞧, 這一件可以擺在書閣兒上作陳設, 那件放在條案上當古董兒倒好呢! «一味的將這些沒要緊的話來支吾搭訕了一會, Dàiyù見Bǎoyù那些呆樣子, 問東問西的, 招人可笑, 稍將煩惱丟開, 略有些喜笑之意. Bǎoyù見他有些喜色, 便sagte: »寶姐姐送東西來給咱們, 我想着, 咱們也該到他那裡道個謝去才是, 不知妹妹可去不去? «Dàiyù原不願意為送些東西來就特特的道謝去, 不過nach einer Weile見了, 說一聲就完了. 今被Bǎoyù說得有理難以推託, 無奈只得同Bǎoyù去了. 這且不提.

Nun sei erzählt, dassXuē Pán聽了母親之言, 急忙下請帖, 置辦酒筵. 張羅了一日, 果於次日, 三四位夥計, 俱各到齊. 未免說了些店內發貨、帳目之事畢, 列席讓坐, Xuē Pán與各位奉酒酬勞. 裡面Xuē Yímā又着人出來致謝道乏, 畢, 內有一位fragte: »今日席上怎麼少柳大哥不出來? 想是東家忘了, 沒請麼? «Xuē Pán聞聽, 把眉一皺, 嘆了一口氣, sagte: »休提, 休提, 想來眾位不知深情. 若說起此人, 真真可嘆! 於一二日前, 忽被一個瘋道士度化的出了家, 跟着他去了. 你們眾位聽一聽, 可奇不奇? «alle Anwesendensagte: »我們在店內也聽見外面人吵嚷, 說有一個道士三言兩語把一個俗家子弟度了去了, 又聞說一陣風颳了去了, 又說駕着一片雲彩去了, 紛紛議論不一. 我們也因發貨事忙, 那裡有工夫當正經事, 也沒去細問細打聽, 到如今還是似信不信的. 今聽此言, 那道士度化的Wie sich herausstellte,就是柳大哥麼? 早知是他, 我們大家也該勸解勸解. 憑他怎麼, 也不容他去. 噯, 又少了一個有趣兒的好朋友了! 實實在在的可惜可嘆. 也怨不得東家你心裡不爽快. 想他那樣一個伶俐人, 未必是真跟了道士去罷. 柳大哥他會些武藝, 又有力量, 或者看破了道士有些什麼妖術邪法的破綻出來, 故意假跟了他去, 在背地裡擺布他也未可知. «Xuē Pán說: »誰知道, 果能如此, 倒好罷咧, 世上也少一個妖言惑眾的人了. «alle Anwesenden道: »難道你知道了的時候, 也沒尋找他去不成? «Xuē Pán說: »城裡城外, 那裡沒有找到! 不怕你們笑話, 我還哭了一場呢. «言畢, 只是長吁短嘆, 無精打彩的, 不像往日高興頑笑, 讓酒暢飲. 席上雖設了些雞鵝魚鴨, 山珍海味, 美品佳餚, 怎奈東家皺眉嘆氣, 眾夥計看此光景, 不便久坐, 不過隨便喝了幾鍾酒, 吃了些飯食, 就都散了. 這也不提.

Nun sei erzählt, dassBǎoyù拉了Dàiyù至Bǎochāi處來道謝. 彼此見面, 未免說幾句客言套語. Dàiyù便對Bǎochāisagte: »大哥哥辛辛苦苦的能帶了多少東西來, 擱得住送我們這些處, 你還剩什麼呢? «Bǎoyù說: »可是這話呢. «Bǎochāisagte lachend: »東西不是什麼好的, 不過是遠路帶來的土物兒, 大家看着略覺新鮮似的. 我剩不剩什麼要緊, 我如今果愛什麼, 今年雖然不剩, 明年我哥哥去時, 再叫他給我帶些個來, 有什麼難呢? «Bǎoyù聽說, 忙sagte lachend: »明年再帶了什麼來, 我們還要姐姐送我們呢. 可別忘了我們! «Dàiyù說: »你要, 你只管說你要, 不必拉扯上›我們‹不›我們‹的字眼, 姐姐瞧寶哥哥不是給姐姐來道謝, 竟是又要定下明年的東西來了. «Bǎoyù笑說: »我要出來, 難道沒有你一分兒不成? 你不知道幫着說, 反倒說起這散話來了. «大家聽了, 笑了一陣. Bǎochāi問: »你二人如何來得這樣巧, 是誰會誰去的? «Bǎoyù說: »休提, 我因姐姐送我東西, 想來林妹妹也必有, 我想要來道謝, 想林妹妹也必來道謝, 故此我就到他房裡會了他一同要到這裡來. 誰知到了他家, 他正在屋裡傷心落淚, 也不知是為什麼這樣愛哭. «Bǎoyù剛說到»落淚«兩字, 見Dàiyù瞪了他一眼, 恐他往下還說. Bǎoyù會意, 隨即便換過口來sagte: »林妹妹這幾日因身上不爽快, 恐怕又病扳嘴, 故此着急落淚. 我勸解了一會子, 才來了. 一則道謝; 二則省的叫他一個人在房裡坐着只是發悶. «Bǎochāi說: »妹妹怕病悶, 固然是正理, 也不過是在那飲食起居、穿脫衣服冷熱上加些小心就是了, 為什麼傷起心來呢? 妹妹, 你難道不知傷心難免不傷氣血精神, 把要緊的傷了, 反倒要受病的罷咧. 妹妹你細想想. «Dàiyù說: »姐姐說的很是. 我何嘗自己不知道呢, 只因我這幾年, 姐姐是看見的, 那一年不病一兩場? 病的我怕怕的了. 見了藥, 吃了見效不見效, 一聞見, 先就頭疼發噁心, 怎麼不叫我怕病呢? «Bǎochāi說: »雖然如此說, 卻也不該傷心, 倒是覺着身上不爽快, 反自己勉強扎掙着出來, 各處走走逛逛, 把心鬆散鬆散, 比在屋裡悶坐着還強呢. 傷心是自己添病的大毛病. 我那兩日不時覺着發懶, 渾身乏倦, 只是要歪着, 心裡也是為時氣不好, 怕病, 因此偏扭着他, 尋些事情作作, 一般里也混過去了. 妹妹別惱我說, 越怕越有鬼. «Bǎoyù聽說, 忙fragte: »寶姐姐, 鬼在那裡呢? 我怎麼看不見一個兒? «惹得alle Anwesenden哄聲大笑. Bǎochāi道: »呆小爺, 這是比喻的話, 那裡真有鬼呢! 認真的果有鬼, 你又該駭哭了. «Dàiyù因此sagte lachend: »姐姐說的很是. 很該說他, 誰叫他嘴快! «Bǎoyù說: »有人說我的不是, 你就樂了. 你這會子心裡也不懊惱了, 咱們也該走罷. «於是彼此又說笑了一回, 二人辭了Bǎochāi出來. Bǎoyù仍把Dàiyù送至Xiāoxiāng-Pavillon門首, 自己回家. 這且不提.

Nun sei erzählt, dassZhào Yíniáng因見Bǎochāi送環哥之物, 忙忙接下, 心中甚喜, 滿嘴誇獎: »人人都說寶Fräulein會行事, 很大方, 今日看來, 果然不錯. 他哥哥能帶了多少東西來, 他挨家送到, 並不遺漏一處, 也不露出誰薄誰厚, 連我們搭拉嘴子, 他都想到, 實在的可敬. 若是林Fräulein——也罷麼, 也沒人給他送東西帶什麼來; 即或有人帶了來, 他也只是揀着那有勢力、有體面的人頭兒跟前才送去, 那裡還臨的到我們娘兒們身上呢! 可見人會行事, 真真的露着各別另樣的好. «Zhào Yíniáng因環哥兒得了東西, 深為得意, 不住的托在掌上擺弄瞧看一會. 想Bǎochāi乃係Wáng Fūrén之表侄女, 特要在Wáng Fūrén跟前賣好兒. 自己疊疊歇歇的拿着那東西, 走至Wáng Fūrén房中, 站在一旁sagte: »這是他寶Fräulein才給環哥他兄弟送來的. 他年輕輕的人想的周到, 我還給了送東西的小ㄚ頭二百錢. 聽見說姨gnädige Frau也給gnädige Frau送來了, 不知是什麼東西? 你們瞧瞧這一個門裡頭就是兩分兒, 能有多少呢? 怪不的die Alte Dame同gnädige Frau都誇他疼他, 果然招人愛. «說着, 將抱的東西遞過去與Wáng Fūrén瞧, 誰知Wáng Fūrén頭也沒抬, 手也沒伸, 只口內說了一聲»好, 給環哥兒玩罷咧«, 並無正眼看一看. Zhào Yíniáng因招了一鼻子灰, 滿肚氣惱, 無精打彩的回至自己房中, 將東西丟在一邊, 說了許多的勞兒三、巴兒四, 不着要的一套閒話; 也無人問他, 他卻自己咕嘟着嘴, 一邊子坐着. 可見Zhào Yíniáng為人小器糊塗, 饒得了東西, 反說許多令人不入耳生厭的閒話, 也怨不得Tànchūn生氣, 看不起他. 閒話休提.

Nun sei erzählt, dassBǎochāi送東西的ㄚ頭回來, 說: »也有道謝的, 也有賞賜的, 獨有給巧姐兒的那一分兒, 仍舊拿回來了. «Bǎochāi一見, 不知何意, 便問: »為什麼這一分兒沒送去呢, 還是送了去沒收呢? «Yīng'ér說: »我方才給環哥兒送東西的時候, 見璉二Herrin往die Alte Dame房裡去了. 我想, 璉二Herrin不在家, 知道交給誰呢, 所以沒有送去. «Bǎochāi說: »你也太糊塗了. 二Herrin不在家, 難道Píng'ér、豐兒也不在家不成? 你只管交給他們收下, 等二Herrin回來, 自有他們告訴就是了, 必定要你當面交給才算麼? «Yīng'ér聽了, 復又拿着東西出了園子, 往Fèngjiě處去. 在路上走着, 便對拿東西的老alte Dienerin說: »早知道一就事兒送了去不完了, 省得又跑這一趟. «老alte Dienerin說: »閒着也是白閒着, 藉此出來逛逛也好罷咧. 只是Fräulein你今日來回各處走了好些路兒, 想是不慣, 乏了, 咱們送了這個, 可就完了, 一打總兒再歇着. «兩人說着話, 到了Fèngjiě處, 送了東西, 回來見Bǎochāi. Bǎochāifragte: »你見了璉二Herrin沒有? «Yīng'ér說: »我沒有見. «Bǎochāi說: »想是二Herrin還沒回來麼? «ㄚ頭說: »回是回來了. 因豐兒對我說: ›二Herrin自die Alte Dame屋裡回房來, 不似往日歡天喜地的, 一臉的怒氣, 叫了Píng'ér去, 唧唧咕咕的說話, 也不叫人聽見. 連我都攆出來了, 你不必去見, 等我替你回一聲兒就是了. ‹因此便着豐兒他拿進去, 回了出來說: ›二Herrin說, 給你們Fräulein道生受. ‹賞了我們一吊錢, 我就回來了. «Bǎochāi聽了, 自己納了一會子悶, 也想不出Fèngjiě是為什麼有氣. 這也不表.

Nun sei erzählt, dassXírén見Bǎoyù回來, 便問: »你怎麼不逛就回來了? 你原說約着林Fräulein, 你們兩個同到寶Fräulein處道謝去, 可去了沒有? «Bǎoyù說: »你別問, 我原說是要會林Fräulein同去的, 誰知到了他家, 他在房裡守着東西很很的不自在呢. 我也知道林Fräulein的那些原原故故的, 又不好直問他, 又不好說他, 只裝不知道兒, 搭訕着說別的寬解了他一會子, 才好了. 然後方拉了他同到了寶姐姐那裡道了謝, 說了一會子閒話, 方散了. 我又送他到家, 我才回來了. «Xírén說: »你看送林Fräulein的東西, 比送你的是多是少, 還是一樣呢? «Bǎoyù說: »比送我的多着一兩倍呢. «Xírén說: »這才是明白人, 會行事. 寶Fräulein他想別的姊妹等都有親的熱的跟着, 有人送東西, 唯有林Fräulein離家二三千里地遠, 又無有一個親人在這裡, 那有人送東西. 況且他們兩個不但是親戚, 還是乾姐妹, 難道你不知道林Fräulein去年曾認過薛姨gnädige Frau作乾媽的? 論理多給他些也是該的. «

Bǎoyù笑說: »你就是會評事的一個公道老兒. «說着話兒, 便叫小Mädchen取了拐枕來, 要在床上歪着. Xírén說: »你不出去了? 我有一句話告訴你. «Bǎoyù便問: »什麼話? «Xírén說: »素日璉二Herrin待我很好, 你是知道的. 他自從病了一大場之後, 如今又好了. 我早就想着要到那裡看看去, 只因為璉二爺在家不方便, 始終總沒有去, 聞說璉二爺不在家, 你今日又不往那裡去, 而且初秋天氣, 不冷不熱, 一則看二Herrin, 盡個禮, 省得日後見了受他的數落; 二則藉此也逛一逛. 你同他們看着家, 我去去就來. «Qíngwén說: »這卻是該的, 難得這個巧空兒. «Bǎoyù說: »我才為他議論寶Fräulein, 誇他是個公道人, 這一件事行的, 又是一個周到人了. «Xírénsagte lachend: »好小爺, 你也不用誇我, 你只在家同他們好生玩; 好歹別睡覺, 看睡出病來, 又是我擔沉重. «Bǎoyù說: »我知道了, 你只管去罷. «言畢, Xírén遂到自己房裡, 換了兩件新鮮衣服, 拿着把兒鏡照着, 抿了抿頭, 勻了勻臉上脂粉, 步出下房. 復又囑咐了Qíngwén、Shèyuè幾句話, 便出了Yíhóngyuàn.

來至沁芳橋上立住, 往四下里觀看那園中景致. 時值秋令, 秋蟬鳴於樹, 草蟲鳴於野; 見這石榴花也開敗了, 荷葉也將殘上來了, 倒是芙蓉近着河邊, 都發了紅鋪鋪的咕嘟子, 襯着碧綠的葉兒, 倒令人可愛. 一壁里瞧着, 一壁里下了橋. 走了不遠, 迎見Lǐ Wǎn房裡使喚的Mädchen素雲, 跟着個老alte Dienerin, 手裡捧着一個洋漆盒兒走來. Xírén便問: »往那裡去? 送的是什麼東西? «素雲說: »這是我們Herrin給三Fräulein送去的菱角、雞頭. «Xírén說: »這個東西, 還是咱們園子裡河內采的, 還是外頭買來的呢? «素雲說: »這是我們房裡使喚的劉媽媽, 他告假瞧親戚去帶來的, 孝敬Herrin. 因三Fräulein在我們那裡坐着看見了, 我們Herrin叫人剝了讓他吃. 他說: ›才喝了熱茶了, 不吃, 一會子再吃罷. ‹故此給三Fräulein送了家去. «言畢, 各自分路走了.

Xírén遠遠的看見那邊葡萄架底下, 有一個人拿着撣子在那裡動手動腳的, 因迎着日光, 看不真切. 至離得不遠, 那祝老alte Dienerin見了Xírén, 便笑嘻嘻的迎上來, sagte: »Fräulein今日怎麼得工夫出來閒逛, 往那裡去? «Xírén說: »我那裡還得工夫來逛, 我往璉二Herrin家瞧瞧去. 你在這裡做什麼呢? «那祝alte Dienerin說: »我在這裡趕馬蜂呢. 今年三伏里的雨水少, 不知怎麼, 這些果木樹上長蟲子, 把果子吃得巴拉眼睛的, 掉了好些下來, 可惜了兒的白扔了! 就是這葡萄, 剛成了珠兒, 怪好看的, 那馬蜂、蜜蜂兒滿滿的圍着來蚛, 都咬破了. 這還罷了, 喜鵲、雀兒, 他也來吃這個葡萄. 還有這樣一個毛病兒, 無論雀兒蟲兒, 一嘟嚕上只咬破三五個, 那破的水淌到好的上頭, 連這一嘟嚕都是要爛的. 這些雀兒、馬蜂可惡着呢, 故此我在這裡趕. Fräulein你瞧, 咱們說話的空兒沒趕, 就蚛了許多上來了. «Xírén道: »你就是不住手的趕, 也趕不了許多; 你剛趕了這裡, 那裡又來了. 倒是告訴買辦說, 叫他多多的作些冷布口袋來, 一嘟嚕一嘟嚕的套上, 免得翎禽草蟲糟蹋, 而且又透風, 捂不壞. «alte Dienerinsagte lachend: »倒是Fräulein說的是. 我今年才管上, 那裡就知道這些巧法兒呢. «

Xírén說: »如今這園子裡這些果品有好些種, 到是那樣先熟的快些? «老祝alte Dienerin說: »如今才入七月的門, 果子都是才紅上來, 要是好吃, 想來還得月盡頭兒才熟透了呢. Fräulein不信, 我摘一個給Fräulein嘗嘗. «Xírén正色sagte: »這那裡使得? 不但沒熟吃不得, 就是熟了, 一則沒有供鮮, 二則主子們尚然沒吃, 咱們如何先吃得呢? 你是這府里的陳人, 難道連這個規矩也不曉得麼? «老alte Dienerin忙sagte lachend: »Fräulein說得有理. 我因為Fräulein問我, 我白這樣說. «心內暗sagte: »夠了! 我方才幸虧是在這裡趕馬蜂, 若是順着手兒摘一個嘗嘗, 叫他看見, 還了得了! «Xírén說: »我方才告訴你要口袋的話, 你就回一回二Herrin, 叫管事的作去罷. «言畢, 遂一直的出了園子的門, 就到Fèngjiě這裡來了.

Es heißt dazu:Fèngjiě與Píng'ér議論Jiǎ Liǎn之事. 因見Xírén他是輕易不來之人, 又不知是有什麼事情, 便連忙止住話語, 勉強帶笑sagte: »貴人從那陣風兒刮了我們這個賤地來了? «Xírén笑說: »我就知道Herrin見了我, 是必定要先麻煩我一頓的, 我有什麼說的呢! 但是Herrin欠安, 本心惦着要過來請請安, 頭一件, 璉二爺在家不便, 二則Herrin在病中, 又怕嫌煩, 故未敢來. 想Herrin素日疼愛我的那個分兒上, 自必是體諒我, 再不肯惱我的. «Fèngjiěsagte lachend: »寶兄弟屋裡雖然人多, 也就靠着你一個兒照看, 也實在的離不開. 我常聽見Píng'ér告訴我, 說你背地裡還惦着我, 常問, 我聽見就喜歡得的什麼似的. 今日見了你, 我還要給你道謝呢, 我還捨得麻煩你嗎? 我的Fräulein! «Xírén說: »我的Herrin, 若是這樣說, 這就是真疼我了. «Fèngjiě拉了Xírén的手, 讓他坐下. Xírén那裡肯坐, 讓之再三, 方在挨炕沿腳踏上坐了.

Píng'ér忙自己端了茶來. Xírén說: »你叫小人兒們端罷, 勞動Fräulein我倒不安. «einerseits站起, 接過茶來吃着, einerseits回頭看見床沿上放着一個活計簸羅兒, 內裝着一個大紅洋錦的小兜肚, Xírén說: »Herrin一天七事八事的, 忙的不了, 還有工夫作活計麼? «Fèngjiě說: »我本來就不會作什麼, 如今病了才好, 又兼着家務事鬧個不清, 那裡還有工夫做這些呢? 要緊要緊的我都丟開了. 這是我往die Alte Dame屋裡請安去, 正遇見薛姨gnädige Frau送die Alte Dame這個錦, die Alte Dame說: ›這個花紅柳綠的, 倒對給小孩子們做小衣小裳兒的, 穿着倒好頑呢! ‹因此我就問老祖宗討了來了. 還惹的老祖宗說了好些頑話, 說我是die Alte Dame的命中小人, 見了什麼要什麼, 見了什麼拿什麼. 惹得alle Anwesenden都笑了. 你是知道我是臉皮兒厚、不怕說的人, 老祖宗只管說, 我只管裝聽不見, 拿着就走. 所以才交給Píng'ér, 先給巧姐兒做件小兜肚穿着頑, 剩下的等消閒有工夫再作別的. «

Xírén聽畢, sagte lachend: »也就是Herrin, 才能夠慪的老祖宗喜歡罷咧. «伸手拿起來一看, 便夸道: »果然好看! 各樣顏色都有. 好材料也須得這樣巧手的人做才對. 況又是巧姐兒他穿的, 抱了出去, 誰不多看一看. «又fragte: »巧姐兒那裡去了? 我怎麼這eine ganze Weile沒見他? «Píng'ér說: »方才寶Fräulein那裡送了些頑的東西來, 他一見了很希罕, 就擺弄着頑了好一會子, 他奶媽兒才抱了出去, 想是乏了, 睡覺去了. «Xírén說: »巧姐兒比先前自然越發會頑了. «Píng'ér說: »小臉蛋子吃得銀盆似的, 見了人就趕着笑, 再不得罪人, 真真是我Herrin的解悶的寶貝疙瘩兒. «Fèngjiě便問: »寶兄弟在家作什麼呢? «Xírénsagte lachend: »我只求他同Qíngwén他們看家, 我才告了假來了. 可是呢! 只顧說話, 我也來了好大半天了, 要回去了. 別叫Bǎoyù在家裡抱怨, 說我屁股沉, 到那裡就坐住了. «說着, 便立起身來告辭, 回Yíhóngyuàn來了. 這也不提.

Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Píng'ér送出Xírén回來, 復又把Píng'ér叫入房中, 追問前事, 越說越氣, sagte: »二爺在外邊偷娶老婆, 你說你是聽見二門上的kleiner Diener們說的. 到底是那一個說的呢? «Píng'ér說: »是Wàng'ér他說的. «Fèngjiě便命人把Wàng'ér叫來, fragte: »你二爺在外邊買房子娶小老婆, 你知道麼? «Wàng'ér說: »小的終日在二門上聽差, 如何知道二爺的事, 這是聽見Xīng'ér告訴的. «Fèngjiě說: »Xīng'ér是幾時告訴你的? «Wàng'ér說: »還是二爺沒起身的頭裡告訴我的. «Fèngjiě又問: »Xīng'ér在那裡呢? «Wàng'ér說: »Xīng'ér在新二Herrin那裡呢. «Fèngjiě聞聽, 滿腔怒氣, 啐了一口, schimpfte: »下作猴兒崽子! 什麼是›新Herrin‹、›舊Herrin‹, 你就私自封了Herrin了? 滿嘴裡胡說, 這就該打嘴巴. «又問: »Xīng'ér他是跟二爺的人, 他怎麼沒有跟了二爺去呢? «Wàng'ér說: »特留下他在家裡照看Yóu Èrjiě, 故此未曾跟了去. «Fèngjiě聽說, 忙得一疊連聲命Wàng'ér: »快把Xīng'ér叫了來! «

Wàng'ér忙忙的跑了出去, 見了Xīng'ér只說: »二Herrin叫你呢. «Xīng'ér正在外邊同小人兒們頑笑, 聽見叫他, 妙在也不問Wàng'ér»二Herrin叫我做什麼«, 便跟了Wàng'ér, 急急忙忙的來至二門前. 回明進去, 見了Fèngjiě, 請了安, 旁邊侍立. Fèngjiě一見, 便先瞪了兩眼, fragte: »你們主子奴才在外面幹的好事! 你們打量我是呆瓜, 不知道? 你是緊跟二爺的人, 自必深知根由. 你須細細的對我實說, 稍有一些兒隱瞞撒謊, 我將你的腿打折了! «Xīng'ér忙跪下磕頭, 說: »Herrin問的是什麼事, 是我同爺干的? «Fèngjiěschimpfte: »好小雜種! 你還敢來支吾我? 我問你, 二爺在外邊, 怎麼就說成了Yóu Èrjiě? 怎麼買房子、治傢伙? 怎麼娶了過來? 一五一十的說個明白, 饒你的狗命! «

Xīng'ér聽說, 仔細想了一想: »此事二府皆知, 就是瞞着der Herr、gnädige Frau、die Alte Dame同二Herrin不知道, 終久也是要知道的. 我如今何苦來瞞着, 不如告訴了他, 省得挨眼前打, 受委屈. «再Xīng'ér一則年幼, 不知事的輕重; 二則素日又知道Fèngjiě是個烈口子, 連二爺還懼怕他五分; 三則此事原是二爺同珍大爺、蓉哥他叔侄弟兄商量着辦的, 與自己無干. 故此把主意想定, 壯着膽子, 跪下sagte: »Herrin別生氣, 等奴才回稟Herrin聽: 只因那府里的大der Herr的喪事上穿孝, 不知二爺怎麼看見過Yóu Èrjiě幾次, 大約就看中了, 動了要說的心. 故此先同蓉哥商議, 求蓉哥替二爺從中調停辦理, 作了媒人說合, 事成之後, 還許下謝候的禮. 蓉哥滿應, 將此話轉告訴了珍大爺; 珍大爺告訴了珍大Herrin和Yóu Lǎoniáng. Yóu Lǎoniáng很願意, 但說是: ›二姐從小兒已許過張家為媳, 如何又許二爺呢? 恐張家知道, 生出事來不妥當. ‹珍大爺sagte lachend: ›這算什麼大事, 交給我! 便說那張姓的小子, 本是個窮苦破落戶, 那裡見得多給他幾兩銀子, 叫他寫張退親的休書, 就完了. ‹後來, 果然找了姓張的來, 如此說明, 寫了休書, 給了銀子去了. 二爺聞知, 才放心大膽的說定了. 又恐怕Herrin知道, 攔擋不依, 所以在外邊咱們後身兒買了幾間房子, 治了東西, 就娶過來了. 珍大爺還給了兩口人使喚. 二爺時常推說給der Herr辦事, 又說給珍大爺張羅事, 都是些支吾的謊話, 竟是在外頭住着. 從前原是娘兒三個住着, 還要商量給Yóu Sānjiě說人家, 又許下厚聘嫁他; 如今Yóu Sānjiě也死了, 只剩下Yóu Lǎoniáng跟着Yóu Èrjiě住着作伴兒呢. 這是一往從前的實話, 並不敢隱瞞一句. «說畢, 復又磕頭.

Fèngjiě聽了這一篇言詞, 只氣得痴呆了半天, 面如金紙, 兩隻吊稍子眼越發直豎起來了, 渾身亂戰. 半晌, 連話也說不上來, 只是發怔. 猛一低頭, 見Xīng'ér在地下跪着, 便sagte: »這也沒你的大不是, 但只是二爺在外邊行這樣的事, 你也該早些告訴我才是. 這卻很該打, 因你肯實說, 不撒謊, 且饒恕你這一次. «Xīng'ér說: »未能早回Herrin, 這是奴才該死! «便叩頭有聲. Fèngjiě說: »你去罷. «Xīng'ér才立起身要走, Fèngjiě又說: »叫你時, 須要快來, 不可遠去. «Xīng'ér連連答應了幾個»是«, 就出去了. 到外面伸了伸舌頭, 說: »夠了我的了, 差一差兒沒有捱一頓好打. «暗自後悔不該告訴Wàng'ér, 又愁二爺回來怎麼見, 各自害怕. 這也不提.

Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Xīng'ér出去, 回頭向Píng'ér說: »方才Xīng'ér說的話, 你都聽見了沒有? «Píng'ér說: »我都聽見了. «Fèngjiě說: »天下那有這樣沒臉的男人! 吃着碗裡, 看着鍋里, 見一個, 愛一個, 真成了餵不飽的狗, 實在的是個棄舊迎新的壞貨. 只是可惜這五六品的頂戴給他! 他別想着俗語說的›家花那有野花香‹的話, 他要信了這個話, 可就大錯了. 多早晚在外面鬧一個很沒臉、親戚朋友見不得的事出來, 他才罷手呢! «Píng'ér一旁勸道: »Herrin生氣, 卻是該的. 但Herrin身子才好了, 也不可過於氣惱. 看二爺自從Bào Èr的女人那一件事之後, 倒很收了心, 好了呢, 如今為什麼又干起這樣事來? 這都是珍大爺他的不是. «Fèngjiě說: »珍大爺固然有不是, 也總因咱們那位下作不堪的爺他眼饞, 人家才引誘他罷咧. 俗語說的›牛不吃水, 也強按頭麼? ‹«Píng'ér說: »珍大爺幹這樣事, 珍大Herrin也該攔着不依才是. «Fèngjiě說: »可是這話咧! 珍大Herrin也不想一想, 把一個妹子要許幾家子弟才好, 先許了姓張的, 今又嫁了姓賈的; 天下的男人都死絕了, 都嫁了賈家來! 難道賈家的衣飯這樣好不成? 這不是說幸而那一個沒臉的Yóu Sānjiě知道好歹, 早早兒的死了, 若是不死, 將來不是嫁Bǎoyù, 就是嫁環哥兒呢. 總也不給那妹子留一些兒體面, 叫妹子日後怎麼抬頭豎臉的見人呢? 妹子好歹也罷咧! 那妹子本來也不是他親的, 而且聽見說原是個混帳爛桃. 難道珍大Herrin現做着命婦, 家中有這樣一個打嘴現世的妹子, 也不知道羞臊, 躲避着些, 反到大面兒上揚名打鼓的, 在這門裡丟醜, 也不怕人笑話麼? 再者, 珍大爺也是作官的人, 別的律例不知道也罷了, 連個服中娶親、停妻再娶使不得的規矩, 他也不知道不成? 你替他細想一想, 他幹的這件事, 是疼兄弟, 還是害兄弟呢? «Píng'ér說: »珍大爺只顧眼前, 叫兄弟喜歡, 也不管日後的輕重干係了. «Fèngjiě冷sagte lachend: »這是什麼›叫兄弟喜歡‹, 這是給他毒藥吃呢! 若論親叔伯弟兄中, 他年紀又最大, 又居長, 不知教導兄弟學好, 反引誘兄弟學不長進, 擔罪名兒, 日後鬧出事來, 他在一邊缸沿兒上站着看熱鬧, 真真我要罵也罵不出口來. 再者, 他那邊府里的醜事壞名兒, 已經叫人聽不上了, 必定也叫兄弟學他一樣, 才好顯不出他的丑來. 這是什麼作哥哥的道理? 倒不如撒泡尿浸死了, 替大der Herr死了倒罷咧, 活着作什麼呢! 你瞧東府里大der Herr那樣厚德, 吃齋念佛行善, 怎麼反得了這樣一個兒子孫子? 大概是好風水都叫他老人家一個人全拔盡了. «Píng'ér說: »想來不錯. 若不然, 怎麼這樣差着格兒呢? «Fèngjiě說: »這件事幸而die Alte Dame、der Herr、gnädige Frau不知道, 倘或吹到這幾位耳朵里去, 不但咱們那沒出息的二爺捱打受罵, 就是珍大爺和珍大Herrin也保不住要吃不了要兜着走呢! «連說帶詈, 直鬧了半天, 連午飯也推頭疼, 沒過去吃.

Píng'ér看此光景越說越氣, 勸道: »Herrin也煞一煞氣, 事從緩來, 等二爺回來, 慢慢的再商量就是了. «Fèngjiě聽了此言, 便從鼻孔內哼了兩聲, 冷sagte lachend: »好罷咧, 等爺回來, 可就遲了! «Píng'ér便跪在地下, 再三苦勸, 安慰了一會子, Fèngjiě才略消了些氣惱. 喝了口茶, 喘息了nach langer Zeit, 便要了拐枕, 歪在床上, 閉着眼睛打主意. Píng'ér見Fèngjiě躺着, 方退出去. 偏有不懂眼的幾起子回事的人來, 都被豐兒攆出去了. 又有Jiǎ Mǔ處着瑪瑙來問: »二Herrin為什麼不吃飯? die Alte Dame不放心, 着我來瞧來了. «Fèngjiě知是Jiǎ Mǔ處打發人來, 遂勉強起來, 說: »我白有些頭疼, 並沒別的病, 請die Alte Dame放心. 我已經躺了一躺兒, 好了. «言畢, 打發來人去後, 卻自己一個人將前事從頭至尾細細的盤算多時, 得了一個»一計害三賢«的狠主意出來. 自己暗想: 須得如此如此方妥. 主意已定, 也不告訴Píng'ér, 反外面作出嘻笑自若、無事的光景, 並不露出惱恨妒嫉之意. 於是叫Mädchen傳了Lái Wàng來吩咐, 令他明日傳喚匠役人等, 收拾東廂房, 裱糊鋪設等語. Píng'ér與alle Anwesenden皆不知為何緣故. 要知端的, 且看Fortsetzung im nächsten Kapitel..

程高本

第 六 十 七 回 馈土物颦卿念故里 讯家童凤姐蓄阴谋

Es wird erzählt, dassYóu Sānjiě自戕之後, Yóu Lǎoniáng以及Yóu Èrjiě、Jiǎ Zhēn、Yóu Shì並Jiǎ Róng、Jiǎ Liǎn等俱不勝悲慟傷感, 忙着買棺盛殮, 送往城外埋葬. Liǔ Xiānglián見Yóu Sānjiě身亡, 迷性不悟, 尚有癡情眷戀, 卻被道人數句偈言打破迷關, 竟自削髮出家, 隨一瘋道人飄然而去, 不知何往.

Xuē Yímā聞知湘蓮已說定了Yóu Sānjiě, 正打算替他買房置器, 擇日迎娶過門, 以報他救命之恩. 忽有家中kleiner Diener吿知Yóu Sānjiě自戕與Liǔ Xiānglián出家之事, 心甚嘆息. 時值Bǎochāi從園中過來, 聽了這些話, 並不在意, 乃勸道: »俗語說的好, ›天有不測風雲, 人有旦夕禍福‹. 這也是他們前生命定. 前日媽媽為他救了哥哥, 商量著替他料理, 如今已經死的死了, 走的走了, 依我說, 也只好由他罷了. 媽媽也不必為他們傷感了. 倒是自從哥哥打江南回來了一二十日, 販了來的貨物, 想來也該發完了, 媽媽和哥哥商議商議, 酬謝酬謝那同去的那張德輝才是. 伙計們辛辛苦苦的, 回來幾個月了, 也該請一請, 別叫人家看著無禮似的. «

母女正說話間, 見Xuē Pán自外而入, 眼中尚有淚痕, 一進門來, 便向他母親拍手sagte: »媽媽可知道柳二哥Yóu Sānjiě的事麼? «Xuē Yímā說: »我才聽見說, 正在這裡合你妹妹說這件公案呢. «Xuē Pán道: »媽媽可聽見說湘蓮跟著一個道士出了家了麼? «Xuē Yímā道: »這越發奇了. 怎麼柳相公那樣一個年輕的聰明人, nach einer Weile胡塗了, 就跟著道士去了呢? 我想你們好了一場, 他又無父母兄弟, 隻身一人在此, 你該各處找找他才是. 靠那道士, 能往那裡遠去? 左不過是在這方近左右的廟裡寺裡罷了. «Xuē Pán說: »何嘗不是呢? 我一聽見這個信兒, 就連忙帶了kleiner Diener們在各處尋找, 連一個影兒也沒有. 又去問人, 都說沒看見. «

Xuē Yímā說: »你既找尋過, 沒有, 也算把你做朋友的心盡了. 再者, 你妹妹才說你也回家半個多月了, 想貨物也該發完了, 也該擺桌酒, 給張德輝和夥計們, 道道乏才是. «Xuē Pán聽說, 便道: »媽媽說的很是. 倒是妹妹想的周到. 因這些日子, 為各處發貨, 又為柳二哥的事忙了這幾日, 把正經事都誤了. 要不然, 定了明兒後兒, 下帖兒請罷. «Xuē Yímā道: »由你辦去罷. «

話猶未了, 外面kleiner Diener在門外回說: »張管總着人送了兩個箱子來. «Xuē Pán聽了, 便命kleiner Diener央門外幾個夥計搬進了兩個夾板夾的大棕箱. Xuē Pán一見說: »特給媽和妹妹帶來的東西, 不是夥計送家裡來, 我都忘了. «

Xuē Yímā同Bǎochāi問: »是什麼好東西, 這樣捆着夾着的? «便命人挑了繩子, 去了夾板, 開了鎖看時, 卻是些綢緞、綾錦、洋貨等家常應用之物. 獨有Bǎochāi他的那個箱子裏, 除了筆、墨、硯、各色箋紙、香袋、香珠、扇子、扇墜、花粉、胭脂、頭油等物外, 還有虎丘帶來的自行人、酒令兒、水銀灌的打筋斗的小小子, 沙子燈, 一出一出的泥人兒的戲, 用青紗罩的匣子裝着, 又有在虎丘山上作的Xuē Pán的小像, 泥捏成的與Xuē Pán毫無相差, 以及許多碎小頑意兒的東西. Bǎochāi一見, 拿着Xuē Pán的小像細細看了, 又看看他哥哥捂着嘴微笑, 再和母兄說了一回閒話. 便吩咐Yīng'ér: »你帶幾個老alte Dienerin, 將我的這個箱子, 拿到園子裏去, 我好就近從那邊送人. «說着, 便起身辭了母兄往園子裏去了. 這裏Xuē Yímā將自己這個箱子裏的東西取出, 一份一份的打點清楚, 着Yīng'ér送往Jiǎ Mǔ並Wáng Fūrén等處.

Bǎochāi隨着箱子到了自己房中, 將東西逐件過了目, 除將自己留用之外, 遂一一配妥當: 也有送筆、墨、紙、硯的, 也有送香袋、扇子、香墜的, 也有送脂粉、頭油的, 有單送頑意兒的. 一一打點完畢, 使Yīng'ér同一個老alte Dienerin, 送往各處.

Bǎochāi送東西的ㄚ頭回來, 說: »也有道謝的, 也有賞錢的, 獨有給巧姐兒的那一份, 仍舊拿回來了. «Bǎochāi一見, 不知何意, 便問: »爲什麼這一份沒送去, 還是送了去沒收呢? «Yīng'ér說: »我方才給環哥兒送東西的時候, 見璉二Herrin往die Alte Dame房裡去了. «Bǎochāi說: »二Herrin不在家, 你只管交給Mädchen們收下, 等二Herrin回來, 自有他們告訴就是了. «Yīng'ér聽了, 又與老alte Dienerin出了園子, 到了Fèngjiě這邊, 送了東西, 回來見Bǎochāi.

Bǎochāifragte: »你見了璉二Herrin沒有? «Yīng'ér說: »我沒見. «Bǎochāi說: »二Herrin還沒有回來? «Yīng'ér說: »回來是回來了. 因豐兒對我說: ›二Herrin自die Alte Dame屋裡回來, 一臉怒氣, 叫了Píng'ér去, 唧唧咕咕的說話, 也不叫人聽見. 你不必見, 等我替你回一聲兒就是了. ‹因此豐兒拿進去, 回了二Herrin. 我們就回來了. «Bǎochāi聽了, 自己納悶, 想不出Fèngjiě是爲什麼生氣.

衆人不過收了東西, 皆說些見面再謝等語而已. 惟有林Dàiyù見是江南家鄉之物, 便對着揮淚自嘆. Zǐjuān深知Dàiyù心腸, 在一旁勸道: »寶Fräulein送來這些東西, Fräulein看着該喜歡才是. «

話猶未畢, da sah manBǎoyù已進來. Bǎoyù見Dàiyù淚痕滿面, 便問: »妹妹, 又是爲的什麼? «Dàiyù不答. 旁邊Zǐjuān將嘴向牀後桌上一努, Bǎoyù會意, 便往牀上一看, 見堆着許多東西, 就知道是Bǎochāi送來的. Bǎoyù深知Dàiyù是因見了江南來的故鄉之物, 勾起傷感落淚. 便道: »妹妹, 你放心! 等我明年往江南去, 與你帶兩船來. «Dàiyù聽了這話, sagte: »你那裏知道我的緣故. «說着眼淚又流了下來. Bǎoyù忙走到牀前, 挨著Dàiyù坐下, 將那些東西一件一件拿起來, 擺弄著細瞧, 故意問:»這是什麼, 叫什麼名字?那是什麼做的, 這樣齊整?這是什麼, 要它做什麼使用?妹妹, 你瞧, 這一件可以擺在書閣兒上作陳設, 那件放在條案上當古董兒倒好呢!«一味的將些沒要緊的話來支吾, 搭訕. Dàiyù見Bǎoyù可笑的樣子, 稍將煩惱丟開. Bǎoyù便sagte:»寶姐姐送東西來給咱們, 我想著, 咱們也該到她那里道個謝去才是, 不知妹妹可去不去?«Dàiyù道: »自家姐妹, 這倒不必. 只是到他那邊, 薛大哥回來了, 必然告訴他些南邊的新聞故事兒, 我去聽聽, 只當回了家鄉一趟的. «說著, 眼圈兒又紅了. Bǎoyù便站著等他. Dàiyù只得和他出來, 往Bǎochāi那裡去了.

二人到Bǎochāi處, 道了謝, Bǎoyù又口口稱贊泥人兒等物有趣. Bǎochāisagte lachend: »原不是什麼好東西, 不過是遠路帶來的土物兒, 大家看著新鮮些就是了. «Dàiyù道: »這些東西我們小時候倒不理會, 如今看見, 真是新鮮物兒了. «Bǎochāi因sagte lachend: »妹妹知道, 這就是俗語說的›物離鄉貴‹, 其實可算什麼呢. «Bǎoyù聽了這話正触著Dàiyù方纔的心事, 連忙拿話岔開: »明年大哥哥還去江南嗎? ——«話沒說完, Dàiyù早接口道: »——姐姐, 你瞧, 寶哥哥不是給姐姐來道謝, 竟又要定下明年的東西來了. «說的BǎochāiBǎoyù都笑了.

三個人又閒話了一回, 因提起Dàiyù的病來, Bǎochāi勸了一回, 因sagte: »妹妹若覺著身上不爽快, 倒要自己勉強扎掙著出來, 各處走走逛逛, 散散心, 比在屋裡悶坐著到底好些. 我那兩日, 不是覺著發懶, 渾身發熱, 只是要歪著? 也因為時氣不好, 怕病, 因此尋些事情, 自己混著. 這兩日才覺得好些了. «Dàiyù道: »姐姐說的何嘗不是? 我也是這麼想著呢. «大家又坐了一會子方散. Bǎoyù仍把Dàiyù送至Xiāoxiāng-Pavillon門首, 才各自回去了.

Nun sei erzählt, dass那Zhào Yíniáng因見Bǎochāi送環哥兒物件, 心中甚喜, 滿嘴誇獎: »人人都說寶Fräulein會行事, 很大方, 今日看來, 果然不錯. 他哥哥能帶了多少東西來, 他挨家送到, 並不遺漏一處, 也不露出誰薄誰厚, 連我們他都想到了, 若是林Fräulein, 即或有人帶了東西來, 那裏輪得到我們娘兒倆身上呢! 可見人會行事, 真真露着各別另樣的好. «Zhào Yíniáng因環哥兒得了東西, 深爲得意, 不住的托在掌上擺弄瞧看一會. 想Bǎochāi乃係Wáng Fūrén之表侄女, 特要在Wáng Fūrén跟前賣好兒. 自己蝎蝎螫螫的拿着那東西, 走至Wáng Fūrén房中, 站在一旁sagte: »這是寶Fräulein才給環哥的, 他年輕輕的人想得周到, 我還給了送東西的小ㄚ頭二百錢. 聽說姨gnädige Frau也給gnädige Frau送來了, 不知是什麼東西? 你們瞧瞧這一個門裏頭, 就是兩份兒, 能有多少呢? 怪不得die Alte Dame同gnädige Frau都誇他疼他, 果然招人疼. «說着, 將手裏的東西遞過去與Wáng Fūrén瞧, 誰知Wáng Fūrén頭也沒擡, 手也沒伸, 只口內說了聲»好, 給環哥兒頑去罷«, 並無正眼看一看. Zhào Yíniáng因招了一鼻子灰, 滿肚氣惱, 無精打彩的回房, 將東西丟在一邊, 也無人問他, 他卻自己咕嘟着嘴, 一邊子坐着.

Nun sei erzählt, dassXuē Pán聽了母親之言, 次日請了張德輝與四位夥計, 俱已到齊, 不免說些販賣賬目發貨之事. 不nach einer Weile, 上席讓坐, Xuē Pán挨次斟了酒, Xuē Yímā又使人出來致謝, 大家喝著酒說閒話兒. 內中一個道: »今兒這席上短了柳二爺. «Xuē Pán聞言, 把眉一皺, 嘆口氣道: »什麼是柳二爺, 如今不知那裡作›柳道爺‹去了. «alle Anwesenden都詫異道: »這是怎麼說? «Xuē Pán便把湘蓮前後事體說了一遍. alle Anwesenden聽了, 越發駭異, 因sagte: »怪不的. 前兒我們在店裡, 髣髣髴髴也聽見人吵嚷, 說: ›有一個道士, 三言兩語, 把一個人度了去了. ‹又說»›一陣風颳了去了. ‹只不知是誰. 我們正發貨, 那裡有閒工夫打聽這個事去? 到如今還是似信不信的, 誰知就是柳二爺呢? 張德輝道: »柳二爺那樣個伶俐人, 未必是真跟了道士去罷. 他原會些武藝, 又有力量, 或看破那道士的妖術邪法, 特意跟他去, 在背地擺佈他, 也未可知. «Xuē Pán道: »果然如此, 倒也罷了. «眾夥計隨便喝了幾杯酒, 吃了飯, 大家散了.

Es wird erzählt, dassBǎoyù回來, 想着Dàiyù的孤苦, 不免替他傷感起來. Xírén見Bǎoyù從外面進來坐在那發呆, 便問: »就回來了? 是不是同林Fräulein一塊去了寶Fräulein那兒? «Bǎoyù說: »我會林Fräulein同去的——送林Fräulein的東西比送我們的多一兩倍呢. «說着話兒, 便叫取了枕來, 要在牀上歪着. Xírén說: »璉二Herrin自從病了一場之後, 我早就想着要到他那裏去看看, 你同QíngwénShèyuè呆着, 我去看看就來. «Bǎoyù說: »你只管去罷. «言畢, Xírén遂換了兩件新鮮衣服. 囑咐了Qíngwén、Shèyuè幾句, 便出了Yíhóngyuàn.

至沁芳橋上立住, 往四下里觀看那園中景致. 那時Es heißt dazu:夏末秋初, 園內蟬鬧蟲鳴; 只是花也開敗了, 芙蓉池中荷葉新殘相間, 也將殘上來了. 倒是近着池邊, 都發了紅鋪鋪的咕嘟子, 襯着碧綠的葉兒, 着實可愛. 於是一壁里瞧着, 一壁里下了橋. 走了不遠, 迎見Lǐ Wǎn房裏的Mädchen素雲捧着個洋漆盒兒走來. Xírén便問: »往那裏去送東西? «素雲說: »這是我們Herrin給三Fräulein送去的菱角兒、雞頭米. «Xírén說: »這個東西, 是咱們園子裏河內采的, 還是外頭買來的呢? «素雲說: »是我們那邊劉媽媽的女兒從鄉下帶來孝敬我們Herrin的. 因三Fräulein在我們那裏坐, Herrin叫人剝了讓他吃. 他說: ›才吃了熱茶了, 一會子再吃罷. ‹所以命我給三Fräulein送過去. «言畢, 各自散了.

Xírén走著, 沿堤看頑了一回. 猛抬頭看見那邊葡萄架底下有人拿著撣子在那里撣什麼呢, 走到跟前, 卻是老祝媽. 那老alte Dienerin見了Xírén, 便笑嘻嘻的迎上來, sagte: »Fräulein怎麼今日得工夫出來逛逛? «Xírén道: »可不是. 我要到璉二Herrin家去. 你在這里做什麼呢? «那alte Dienerin道: »我在這里赶蜜蜂兒. 今年三伏里雨水少, 這果子樹上都有虫子, 把果子吃的疤瘌流星的掉了好些下來. Fräulein還不知道呢, 這馬蜂最可惡的, 一嘟嚕上只咬破三兩個兒, 那破的水滴到好的上頭, 連這一嘟嚕都是要爛的. Fräulein你瞧, 咱們說話的空兒沒赶, 就落上許多了. «Xírén道: »你就是不住手的赶, 也赶不了許多. 你倒是告訴買辦, 叫他多多做些小冷布口袋兒, 一嘟嚕套上一個, 又透風, 又不遭塌. «alte Dienerinsagte lachend: »倒是Fräulein說的是. 我今年才管上, 那里知道這個巧法兒呢. «

Xírén說: »如今這園子裡這些果品有好些種, 到是那樣先熟的快些?«老祝alte Dienerin說: »如今才入七月的門, 果子都是才紅上來, 要是好 吃, 想來還得月盡頭兒才熟透了呢. Fräulein不信, 我摘一個給Fräulein嚐嚐. «Xírén正色sagte:»這那裡使得?不但沒熟吃不得, 就是熟了, 一則沒有 供鮮, 二則主子們尚然沒吃, 我如何先吃得呢?«老alte Dienerin忙sagte lachend: »Fräulein說得有理. 我因為Fräulein問我, 我白這樣說. «Xírén說: “我方才告訴你要口袋的話, 你就回一回二Herrin, 叫管事的作去罷. «言畢, 遂一直的出了園子的門, 就到Fèngjiě這裡來了.

一到院里, da hörte manFèngjiěsagte: »天理良心, 我在這屋里熬的越發成了賊了. «Xírén聽見這話, 知道有原故了, 又不好回來, 又不好進去, 遂把腳步放重些, 隔著窗子fragte: »平姐姐在家里呢么? «Píng'ér忙答應著迎出來. Xírén便問: »二Herrin也在家里呢么, 身上可大安了? «說著, 已走進來. Fèngjiě裝著在床上歪著呢, 見Xírén進來, 也笑著站起來, 說: »好些了, 叫你惦著. 怎麼這幾日不過我們這邊坐坐? «Xírén道: »Herrin身上欠安, 本該天天過來請安才是. 但只怕Herrin身上不爽快, 倒要靜靜兒的歇歇兒, 我們來了, 倒吵的Herrin煩. «Fèngjiěsagte lachend: »常聽見Píng'ér說你背地里還惦著我, 常常問我. 這就是你盡心了. «einerseits說著, 叫Píng'ér挪了張杌子放在床旁邊, 讓Xírén坐下. 丰兒端進茶來, Xírén欠身道: »妹妹坐著罷. «einerseits說閒話兒. da sah man一個小Mädchen子在外間屋里悄悄的和Píng'ér說: »Wàng'ér來了. 在二門上伺候著呢. «Xírén知他們有事, 又說了兩句話, 便起身要走. Fèngjiě道: »閒來坐坐, 說說話兒, 我倒開心. «因命Píng'ér: »送送你妹妹. «Píng'ér答應著送出來. da sah man兩三個小Mädchen子, 都在那里屏聲息氣齊齊的伺候著. Xírén不知何事, 便自去了.

Doch sei berichtet, dassPíng'ér送出Xírén, 進來回道: »Wàng'ér才來了, 因Xírén在這裡我叫他先到外頭等等兒, 這會子還是立刻叫他呢, 還是等著? 請Herrin的示下. «Fèngjiě道: »叫他來. «Píng'ér忙叫小Mädchen去傳Wàng'ér進來. 這裡Fèngjiě又問Píng'ér: »你到底是怎麼聽見說的? «Píng'ér道: »就是頭裡那小Mädchen子的話. 他說他在二門裡頭聽見外頭兩個kleiner Diener說: ›這個新二Herrin比咱們舊二Herrin還俊呢, 脾氣兒也好. ‹不知是Wàng'ér還是誰, 吆喝了兩個一頓, 說: ›什麼新Herrin舊Herrin的, 還不快悄悄兒的呢, 叫裡頭知道了, 把你的舌頭還割了呢. ‹«Píng'ér正說著, da sah man一個小Mädchen進來回說: »Wàng'ér在外頭伺候著呢. «Fèngjiě聽了, 冷笑了一聲說: »叫他進來. «那小Mädchen出來說: »Herrin叫呢. «Wàng'ér連忙答應著進來. Wàng'ér請了安, 在外間門口垂手侍立. Fèngjiě道: »你過來, 我問你話. «Wàng'ér才走到裡間門旁站著. Fèngjiě道: »你二爺在外頭弄了人, 你知道不知道? «Wàng'ér又打著千兒回道: »奴才天天在二門上聽差事, 如何能知道二爺外頭的事呢. «Fèngjiě冷sagte lachend: »你自然不知道. 你要知道, 你怎麼攔人呢. «Wàng'ér見這話, 知道剛纔的話已經走了風了, 料著瞞不過, 便又跪回道: »奴才實在不知. 就是頭裡Xīng'ér和喜兒兩個人在那裡混說, 奴才吆喝了他們兩句. 內中深情底裡奴才不知道, 不敢妄回. 求Herrin問Xīng'ér, 他是長跟二爺出門的. «Fèngjiě聽了, 下死勁啐了一口, schimpfte: »你們這一起沒良心的混帳忘八崽子! 都是一條藤兒, 打量我不知道呢. 先去給我把Xīng'ér那個忘八崽子叫了來, 你也不許走. 問明白了他, 回來再問你. 好, 好, 好, 這才是我使出來的好人呢! «那Wàng'ér只得連聲答應幾個是, 磕了個頭爬起來出去, 去叫Xīng'ér.

Doch sei berichtet, dassXīng'ér正在帳房兒里和kleiner Diener們玩呢, 聽見說二Herrin叫, 先唬了一跳, 卻也想不到是這件事發作了, 連忙跟著Wàng'ér進來. Wàng'ér先進去, 回說: »Xīng'ér來了. «Fèngjiě厲聲道: »叫他! «那Xīng'ér聽見這個聲音兒, 早已沒了主意了, 只得乍著膽子進來. Fèngjiě一見, 便說: »好小子啊! 你和你爺辦的好事啊! 你只實說罷! «Xīng'ér一聞此言, 又看見Fèngjiě氣色, 早唬軟了, unwillkürlich跪下, 只是磕頭. Fèngjiě道: »論起這事來, 我也聽見說不與你相干. 但只你不早來回我知道, 這就是你的不是了. 你要實說了, 我還饒你; 再有一字虛言, 你先摸摸你腔子上幾個腦袋瓜子! «Xīng'ér戰戰兢兢的朝上磕頭道: »Herrin問的是什麼事, 奴才同爺辦壞了? «Fèngjiě聽了, 一腔火都發作起來, 喝命: »打嘴巴! «Wàng'ér過來才要打時, Fèngjiěschimpfte: »什麼糊塗忘八崽子! 叫他自己打, 用你打嗎! 一會子你再各人打你那嘴巴子還不遲呢. «那Xīng'ér真個自己左右開弓打了自己十幾個嘴巴. Fèngjiě喝聲»站住«, fragte: »你二爺外頭娶了什麼新Herrin舊Herrin的事, 你大概不知道啊. «Xīng'ér見說出這件事來, 越發著了慌, 連忙把帽子抓下來在磚地上咕咚咕咚碰的頭山響, 口裡sagte: »只求Herrin超生, 奴才再不敢撒一個字兒的謊. «Fèngjiě道: »快說! «Xīng'ér直蹶蹶的跪起來回道: »這事頭裡奴才也不知道. 就是這一天, 東府里大der Herr送了殯, Yú Lù往珍大爺廟裡去領銀子. 二爺同著蓉哥兒到了東府里, 道兒上爺兒兩個說起珍大Herrin那邊的二位姨Herrin來. 二爺誇他好, 蓉哥兒哄著二爺, 說把二姨Herrin說給二爺. «Fèngjiě聽到這裡, 使勁啐道: »呸, 沒臉的忘八蛋! 他是你那一門子的姨Herrin! «Xīng'ér忙又磕頭說: »奴才該死! «往上啾著, 不敢言語. Fèngjiě道: »完了嗎? 怎麼不說了? «Xīng'ér方纔又回道: »Herrin恕奴才, 奴才才敢回. «Fèngjiě啐道: »放你媽的屁, 這還什麼恕不恕了. 你好生給我往下說, 好多著呢. « Xīng'ér又回道: »二爺聽見這個話就喜歡了. 後來奴才也不知道怎麼就弄真了. «Fèngjiě微微冷sagte lachend: »這個自然麽, 你可那裡知道呢! 你知道的只怕都煩了呢. 是了, 說底下的罷! «Xīng'ér回道: »後來就是蓉哥兒給二爺找了房子. «Fèngjiě忙fragte: »如今房子在那裡? «Xīng'ér道: »就在府後頭. «Fèngjiě道: »哦. «回頭瞅著Píng'ér道: »咱們都是死人哪. 你聽聽! «Píng'ér也不敢作聲. Xīng'ér又回道: »珍大爺那邊給了張家不知多少銀子, 那張家就不問了. «Fèngjiě道: »這裡頭怎麼又扯拉上什麼張家李家咧呢? «Xīng'ér回道: »Herrin不知道, 這二Herrin...«剛說到這裡, 又自己打了個嘴巴, 想了想, sagte: »那珍大Herrin的妹子...«Fèngjiě接著道: »怎麼樣? 快說呀. «Xīng'ér道: »那珍大Herrin的妹子Wie sich herausstellte,從小兒有人家的, 姓張, 叫什麼Zhāng Huá, 如今窮的待好討飯. 珍大爺許了他銀子, 他就退了親了. «Fèngjiě聽到這裡, 點了點頭兒, 回頭便望Píng'érsagte: »你都聽見了? 小忘八崽子, 頭裡他還說他不知道呢! «Xīng'ér又回道: »後來二爺才叫人裱糊了房子, 娶過來了. «Fèngjiě道: »打那裡娶過來的? «Xīng'ér回道: »就在他老娘家抬過來的. «Fèngjiě又問: »沒人送親麽? «Xīng'ér道: »就是蓉哥兒. 還有幾個Mädchen老alte Dienerin們, 沒別人. «Fèngjiě道: »你大Herrin沒來嗎? «Xīng'ér道: »過了兩天, 大Herrin才拿了些東西來瞧的. «Fèngjiě回頭向Píng'ér道: »怪道那兩天二爺稱贊大Herrin不離嘴呢. «掉過臉來又問Xīng'ér, »誰伏侍呢? 自然是你了. «Xīng'ér趕著碰頭不言語. Fèngjiě又問: »前頭那些日子說給那府里辦事, 想來辦的就是這個了. «Xīng'ér回道: »也有辦事的時候, 也有往新房子里去的時候. «

Fèngjiě聽了這一篇言詞, 只氣得癡呆了半天, 面如金紙, 兩隻吊稍丹鳳眼越發直豎起來了, 渾身亂戰. 半晌, 連話也說不上來, 只是發怔. 猛低頭, 見Xīng'ér還在地下跪着, 便sagte: »你這個猴兒崽子就該打死. 這有什麼瞞著我的? 你想著瞞了我, 就在你那糊塗爺跟前討了好兒了, 你新Herrin好疼你. «Xīng'ér道: »未能早回Herrin, 是奴才該死! «便叩頭有聲.

Fèngjiě又fragte: »誰和他住著呢. «Xīng'ér道: »先是和他娘和妹子在一處. 就在十幾天前, 他妹子自己抹了脖子. 他娘得病, 昨兒也死了. «Fèngjiě道: »這又為什麼? «Xīng'ér隨將Liǔ Xiānglián的事說了一遍. Fèngjiě道: »這個人還算造化高, 省了當那出名兒的忘八. «因又fragte: »沒了別的事了麽? «Xīng'ér道: »別的事奴才不知道. 奴才剛纔說的字字是實話, 一字虛假, Herrin問出來只管打死奴才, 奴才也無怨的. «Fèngjiě低了一回頭, 便又指著Xīng'érsagte: »我不看你剛纔還有點怕懼兒, 不敢撒謊, 我把你的腿不給你砸折了. «說著喝聲»出去! «Xīng'ér瞌了個頭, 才爬起來, 退到外間門口, 不敢就走. Fèngjiě道: »過來, 我還有話呢. «Xīng'ér趕忙垂手敬聽. Fèngjiě道: »你忙什麼, 新Herrin等著賞你什麼呢? «Xīng'ér也不敢抬頭. Fèngjiě道: »我什麼時候叫你, 你什麼時候到. 遲一步兒, 你試試! 出去罷. «Xīng'ér忙答應幾個»是«, 退出門來. Fèngjiě又叫道: »Xīng'ér! «Xīng'ér趕忙站住. Fèngjiě道: »快出去告訴你二爺去, 是不是啊? «Xīng'ér回道: »奴才不敢. «Fèngjiě道: »你出去提一個字兒, 隄防你的皮! «Xīng'ér連忙答應著才出去了. Fèngjiě又叫: »Wàng'ér呢? «Wàng'ér連忙答應著過來. Fèngjiě把眼直瞪瞪的瞅了兩三句話的工夫, 才sagte: »好Wàng'ér, 很好, 去罷! 外頭有人提一個字兒, 全在你身上. «Wàng'ér答應著也出去了.

Nun sei erzählt, dassFèngjiě見Xīng'ér出去, 回頭向Píng'ér說: »方才Xīng'ér說的話, 你都聽見了沒有? 天下那有這樣沒臉的男人! 吃着碗裏, 看着鍋里, 見一個, 愛一個, 真成了餵不飽的狗, 實在是個棄舊迎新的壞貨. 只可惜這五六品的頂帶給他! 他別想着俗語說的›家花那有野花香‹的話, 他要信了這個話, 可就大錯了. 多早晚在外面鬧一個沒臉、親戚朋友見不得的事出來, 他才罷手呢! «Píng'ér一旁勸道: »Herrin身子才好了, 也不可過於氣惱. 看二爺自從Bào Èr的女人那一件事之後, 倒收了心, 好了呢, 如今爲什麼又干起這樣事來? 這都是珍大爺他的不是. «Fèngjiě說: »珍大爺固有不是, 也總因咱們那位下作不堪的爺他眼饞, 人家才引誘他的. 俗語說›牛兒不吃水, 也強按頭麼? ‹珍大爺幹這樣的事, 珍大Herrin也該攔着不依才是. 珍大Herrin也不想一想, 把一個妹子要許幾家子弟才好, 先許了姓張的, 今又嫁了姓賈的; 天下的男人都死絕了, 都嫁到賈家來! 難道賈家的衣食這樣好不成? 那妹子本來也不是他親的, 而且聽見說原是個混賬爛桃. 難道珍大Herrin現做着命婦, 家中有這樣一個打嘴現世的妹子, 也不知道羞臊, 躲避着些, 反倒大面上揚鈴打鼓的, 在這門裏丟醜, 也不怕笑話? 珍大爺也是做官的人, 別的律例不知道也罷了, 連個服中娶親, 停妻再娶, 使不得的規矩, 他也不知道不成? 你替他細想一想, 他幹的這件事, 是疼兄弟, 還是害兄弟呢? «Píng'ér說: »珍大爺只顧眼前, 叫兄弟喜歡, 也不管日後的輕重干係了. «Fèngjiě冷sagte lachend: »這是什麼›叫兄弟喜歡‹, 這是給他毒藥吃! 若論親叔伯兄弟中, 他年紀又最大, 又居長, 不知教導兄弟學好, 反引誘兄弟學不長進, 擔罪名兒, 日後鬧出事來, 他在一邊缸沿兒上站着看熱鬧, 真真我要罵也罵不出口來. 他在那邊府里的醜事壞名聲, 已經叫人聽不上了, 必定也叫兄弟學他一樣, 才好顯不出他的丑來. 這是什麼作哥哥的道理? 倒不如撒泡尿浸死了, 替大der Herr死了也罷, 活着作什麼. «

Píng'ér看Fèngjiě越說越氣, 便跪在地下, 再三苦勸安慰一會子, Fèngjiě才略消了些氣惱. 喝了口茶, 喘息一回, 便要了拐枕, 歪在牀上, 閉眼養神. Píng'ér只得悄悄的退出去了. Fèngjiě將前事從頭至尾細細的盤算多時, 才得了主意, 也不吿訴Píng'ér, 卻作出個嘻笑自若、毫無惱恨妒嫉的樣子來. 心下早已算定, 只待Jiǎ Liǎn起程去平安州, 再作道理. Wer wissen will, wie es weitergeht, der lese das nächste Kapitel..

Anmerkungen



Übersetzung: Martin Woesler, 4. Auflage (2026). Basierend auf der Gengchen-Handschrift (庚辰本).